„So etwas möchte ich mir gar nicht vorstellen“

6 Okt

Die Lebensgeschichte des schwulen ehemaligen Fußballspielers Marcus Urban wird Mitte Oktober als Buch erscheinen. Die BamS hat im Vorfeld ein Interview arrangiert. Besonders gelungen finde ich folgenden Dialog, der es dem gemeinen Hetero ermöglicht, eine heteronormative Welt mal kurz durch die Augen eines Schwulen zu sehen:

[BamS:] Das muss eine unheimlich harte Zeit gewesen sein. Wie hält man das in der Machowelt Fußball aus?

[Urban:] Eigentlich ist es kaum auszuhalten. Stellen Sie sich mal vor: Sie wachen eines Morgens auf. Und um Sie herum lieben alle Männer nur Männer und Frauen nur Frauen. Nur Sie stehen als einziger Mann auf Frauen. Sie dürfen aber nicht die geringste Andeutung machen und werden nie eine Frau kennenlernen können.

[BamS:] So etwas möchte ich mir gar nicht vorstellen.

[Urban:] Kann ich sehr gut verstehen. Aber so habe ich jahrelang leben müssen. Ich musste es aushalten. Denn ich wollte unbedingt als Fußballer Karriere machen. Und der Beste werden – das war mein Traum.

Eine Antwort zu “„So etwas möchte ich mir gar nicht vorstellen“”

Trackbacks/Pingbacks

  1. aufgesammelt « the knitting wave - 7. Oktober 2008

    […] zwei sehr lesenswerte artikel im blog von gaywest finden sich hier (heteronormativität) und hier […]

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