Seminar Nummer 9: „Der Trend dürfte klar sein“ – Warum Heteros mehr über Schwule wissen, als diese selbst

8 Nov

Als Schwuler hat man es wahrlich nicht leicht. Spricht man sich gegen die Scharia aus und erwähnt, dass Migranten aus dem islamischen Kulturkreis ein kleines bisschen mehr zur Gewalt neigen als vietnamesische Migranten, kann man sicher sein, dass man als Rassist tituliert wird, zumindest aber um die Ohren gehauen bekommt, dass man als Minderheit doch gefälligst tolerant zu sein habe. Kulturkonservative Rechtsreaktionäre halten Schwulen dagegen gewöhnlich vor, schwul zu sein, was natürlich voll schlimm ist, wegen dem sterbenden Volk, den einsamen deutschen Madels und überhaupt. Kewil, Autor des Blogs „Fakten-Fiktionen“, rechtfertigt seinen Schwulenhass noch mit einem anderen Grund: nämlich dem, Schwule seien verantwortlich für die Islamisierung des Westens und damit letztendlich an ihrer Verfolgung selber schuld. Bei Kewil liest sich das dann so:

Es freut mich, wenn Migranten Schwule verprügeln!

Warum? Der Reihe nach! In Berlin kam es erneut zu Übergriffen von jugendlichen Schlägern auf einen Schwulen und auf ein lesbisches Pärchen, was die Szene aufrüttelte. Die Täter waren nämlich jedesmal Migranten und nicht, wie erhofft, Rechtsradikale!

Bei PI wird die Tatsache, dass Migranten Schwule verprügeln, mit Bedauern aufgefasst, während deutsche Täter mit Milde rechnen können. Kewil indes geht noch einen Schritt weiter. Obwohl er in oben genannten Fällen beide Täter zu Migranten erklärt, ist es ihm im Grunde genommen völlig egal, ob es nun Migranten oder autochthone Deutsche sind, die Schwule verprügeln. Applaudieren tut er in jedem Fall. Warum? Darum:

Nun zählen Schwule und Lesben zu den Minderheiten. Die Migranten aber auch! Es verprügelt also eine Minderheit die andere, und zwar genau diejenige, welche die letzten 40 Jahre außer ihrer eigenen Lobby- und Wühlmausarbeit nichts Besseres zu tun wußte, als immer mehr Einwanderung und Multikulti zu fordern in der irrigen Annahme, daß jeder Ausländer ein absolut guter Mensch und Freund der Schwulen sei! Soviel Dummheit gehört, so leid es mir tut, bestraft!

Natürlich hat niemand erwartet, dass jeder Ausländer „ein absolut guter Mensch und Freund der Schwulen sei“, schon alleine deshalb, weil die Belange von Schwulen im politischen Diskurs der Bundesrepublik vor nicht allzu langer Zeit, noch keine allzu große Rolle spielten. Dass die parasitären Schwulen in Gestalt ihres Führers Volker Beck nun dafür die Quittung bekommen, freut Kewil natürlich maßlos, hat er sich doch schon immer gewünscht dabei zuzuschauen, wenn wieder jene Zeiten heranbrechen, in denen die Schwuchteln die Fäuste des Volkszorns zu spüren bekommen. Dass diesen Job nun ausgerechnet die aus seiner Volksgemeinschaft ausgeschlossenen und verhassten Migranten erledigen, ist zwar ein wenig suboptimal, aber einer muss ja schließlich den Job übernehmen, für den sich elitäre Rechtskonservative zu fein sind.

Zweitens bin ich ein Anhänger der politischen These, daß der Feind meines Feindes mein Freund ist! Da normale Menschen, also noch die Mehrheit in der Gesellschaft, welche es nach wie vor kulturell degoutant findet, wenn Männer in aller Öffentlichkeit Männer abknutschen, von den Vorgängen im Darkroom oder den penetranten Hochzeiten und pädophilen Kinderadoptionen ganz abgesehen, von der schwulen Minderheit als rechtsradikal beschimpft werden, empfindet man als Person, welche auch der muslimischen Landnahme in Deutschland absolut gar nichts abgewinnen kann, durchaus eine klammheimliche Freude, wenn die angebeteten Südländer ihre treudoofen Unterstützer verhauen, führt dies doch vermutlich schließlich dazu, daß sich die Schwulen, was man nur begrüßen kann, endlich von den unwürdigen Objekten ihrer Begierde angewidert abwenden, wodurch anderen tumben Politkorrekten auch ein Licht aufgehen könnte dergestalt, daß Multikulti und die Einwanderung von Analphabeten nicht per se gut sein müssen, wie man in der Szene und im Gutmenschenmilieu jahrelang bis auf den heutigen Tag töricherweise zu denken beliebte, was ein bezeichnendes Licht auf den trüben Zustand des vorherrschenden Diskurses in unserem Gemeinwesen wirft!

Zunächst einmal möchte ich Kewil zu dem Satz gratulieren, beweist dieser doch, dass sich Bildung und moralische Verkommenheit nicht grundsätzlich ausschließen.

Da “normale” Menschen in Deutschland nichts mehr zu melden haben und außer der Nazirolle keine Rolle mehr spielen dürfen, muß die Mehrheit gezwungenermaßen darauf warten, daß den Abnormalen etwas passiert. Nur dann passiert etwas für die Normalen auch!

Kewil steckt in einem Dilemma, das nicht wenig rechtskonservative stolze Deutsche teilen. Im Grunde genommen, fühlt er sich von dem den traditionellen Werten verpflichteten Islam angezogen und bewundert eine Religion, die bereit ist, Opfer zu bringen und ihre Sache mit Blut und Eisen zu verteidigen. Kewil kommt nicht mit der Tatsache klar, dass der Mainstream seines geliebten Christentums diese archaischen Ansätze weitgehend überwunden hat und sehnt sich nach einer Botho-Straußschen Welt anschwellender Bocksgesänge, in der die westliche Zivilisation nichts, die christliche Kultur jedoch alles ist. Was für ihn selbstverständlich bedeutet, die Schwulen auf ihren Platz zu verweisen, weit unten, in den Katakomben ohne Tageslicht, wo sie ihrer Wühlmaustätigkeit nachgehen können und bei Sichtung an der Oberfläche mit den Strafen belegt werden, die Wühlmäuse nun mal zu erwarten haben.

Natürlich bleiben die Thesen Kewils nicht unwidersprochen. Zuweilen allerdings, sind diese Gegenthesen noch bizarrer als das, was sie eigentlich kritisieren wollen. Nur eines ist allen gemeinsam: Die Schwulen bleiben so oder so auf der Strecke. Wagen wir uns also in die Tiefen einer Person, mit Namen „markusoliver“, der das Blog „Meine Heimat“, betreibt. Der, nach eigenen Angaben, „bekennende Heterosexuelle“, hat sich über Kewils Ansichten ebenfalls so seine Gedanken gemacht, was zwar gut für diesen Beitrag ist, aber schlecht für das Ansehen des menschlichen Geschlechts:

Ich muss Kewil in Bezug auf die politische Haltung vieler Schwuler widersprechen. Ich habe selbste einige schwule Freunde und denen liegt nichts ferner als sich mit Proll-Türken oder -Arabern gemein zu machen. Multi-Kulti unterstützen sie schon – ich übrigens auch – aber eben wahres Multi-Kulti. Wer hat schon was gegen Japaner oder Amerikaner in seiner Nachbarschaft?

Damit wären die Parameter abgesteckt und man darf schon jetzt beginnen, das Schlimmste zu befürchten. Denn es ist ja mittlerweile eine Binsenwahrheit, dass Menschen mit „schwulen Freunden“ einfach nicht zu trauen ist. Und markusoliver macht da keine Ausnahme:

Nein, die Schwulen, die ich kenne, haben sogar eine ausgesprochene Abneigung gegen muslimische Proll-Türken und -Araber. Sie berichteten mir u.a. vom Leid der schwulen Türken in Köln, denn für die ist es immer noch ein riesiges Problem sich zu outen. Und die türkische schwule Gemeinde ist RIESIG. Mir wird regelmäßig übereinstimmend berichtet, dass es prozentual vermutlich mehr schwule Türken und Araber gibt als es schwule Deutsche gibt! Das läge vermutlich auch an der Abwertung der Frau in diesen Kulturen. Jedenfalls sei die Zahl der schwulen Türken und Araber gewaltig. Es fällt allerdings auf, dass die in der Öffentlichkeit keine Rolle spielen.

Und nicht nur das: In Pakistan ist alles noch viel schlimmer:

Extrem ist die Anzahl der Homosexuellen unter den Pakistanis, das ist jedenfalls meine Einschätzung. Ich habe selbst schon pakistanische Polizeibeamte im Ausland kennenlernen dürfen, von denen waren mit Sicherheit 2/3 dem männlichen Geschlecht nicht abgeneigt. Auffällig war, wie oft die sich gegenseitig anfassten und vor allem auch wie lange! Es fehlte jedes Interesse auch für die schönsten Frauen.

Ja, ja der Orient mit all seinen homoerotischen Facetten. Man könnte die islamischen Länder schon fast Paradies nennen, wenn man sich nicht von der Tatsache ablenken lassen will, dass alle diese Länder versuchen, die Hölle in möglichst authentischer Form auf Erden zu errichten. Doch worauf will markusoliver eigentlich hinaus?

Mit diesem Wissen ist es leicht auf die Abneigung der Schwulen gegenüber diesem Pack zu schließen.

Das versteh ich nicht. Mit dem „Wissen“, dass es geballte Homoerotik in islamischen Ländern gibt, ist es leicht, auf die Abneigung Schwuler gegenüber dem Islam zu schließen? Kann das mal einer präzisieren? Man kann:

Es kommt aber noch ein Grund hinzu, den ich sogar für wesentlicher halte:

Schwule sind in der Mehrzahl Hedonisten. Sie suchen den schnellen Sex, den Genuß des Augenblicks. Für Schwule ist es nicht unüblich beim ersten Date schon nach kurzer Zeit zu fragen, ob man denn jetzt Sex haben würde. Analverkehr soll übrigens nicht selbstverständlich sein und muss auf jeden Fall verabredet werden! Normal ist wohl nur Oralverkehr. Bei so einem Sexualleben sind Äußerlichkeiten viel wichtiger als bei einer heterosexuellen Lebensweise, denn Heteros haben in den meisten Fällen erst nach deutlich längeren Zeiträumen Sex. Frauen kommt man in der Regel nicht beim ersten Date mit einer so direkten Frage. Die meisten schwulen Männer haben daher sehr viel mehr Sexualpartner in ihrem Leben, als es Heteros haben.

Es bedarf für einen „bekennenden Hetero“ nun wahrlich keine große Geistesleistung, sich hedonistische, schwule Freunde aus der Partyszene zu halten und dann daraus zu schließen, alle Schwulen seien so. Okay, zugegeben, ich möchte gar nicht bestreiten, dass Schwule, in ihrer Eigenschaft als Vertreter des männlichen Geschlechts, dem Sex etwas lockerer gegenüberstehen. Vielleicht projeziert unser Hetero aber auch seine Wunschvorstellungen auf die Homos? Wäre es nicht geil, markusoliver, wenn auch Du schon beim ersten Date, die Schnalle erfolgreich nach Sex fragen könntest?

Ein Freund von mir führte Tagebuch über seine sexuellen Kontakte und war mit achtzehn Jahren schon bei weit über tausend (!) Kontakten angekommen, war sich aber auch sicher nicht alle (!) aufgeschrieben zu haben. Auch wenn das sicher ein Extrembeispiel ist, der Trend dürfte klar sein.

Zumindest wäre damit der „Trend“ innerhalb des schwulen Freundeskreises von markusoliver beschrieben. Es gibt auf der Welt durchaus noch andere schwule Freunde, solche nämlich, die sich beklagen, dass sie in ihren fortgeschrittenen jungen Jahren, trotz ihres blendenden Aussehens, ihrer Intelligenz und integeren Persönlichkeit immer noch keinen Partner gefunden haben, was aber auch einfach daran liegen könnte, dass ein Teil der „Community“ zu sehr damit beschäftigt ist, seine Sexualkontakte schriftlich festzuhalten.

Doch was hat das alles mit Migranten zu tun? Nicht viel, aber an irgendetwas muss man ja seine Charakterisierung des schwulen Menschen aufhängen:

Eine solche Lebensweise verträgt sich überhaupt nicht mit der orientalischen Barbarei der gescholtenen Türken und Araber. Das sind zwei völlig gegensätzliche Welten und ich behaupte, dass die Schwulen, die sich für diese Gruppen einsetzen, zugleich auch von denen angezogen sind. Der durchschnittliche Schwule in meinem Freundeskreis lacht sich über einen Volker Beck jedenfalls kaputt. Diese ganzen schwulen Aktivisten werden in der Tat auch in der schwulen Szene ausgelacht! Sein Äußeres, sein Gehabe, ist das einer typische Tucke. Das hat aber nichts mit der durchschnittlichen Homosexualität zu tun. Schwule Männer stehen auf MÄNNER.

Und das steht nicht nur so in der Wikipedia, nein, markusoliver kann das auch anhand lebender Exemplare bestätigen:

Mir hat das ein Freund mal so erklärt:

„Wenn ich eine Frau gewollt hätte, dann hätte ich mir eine Frau geholt! Ich will aber einen Mann, einen Mann! Ich will Muskeln, Bart und Schwanz mit Eiern! Ich kann schon mit einer Frau nichts anfangen, aber das ist wenigstens dann eine Frau. Was soll ich denn mit einem Typen, der mehr wie eine Frau ist, als wie ein Mann?“

Langsam beschleicht mich die Hoffnung, dass „der bekennende Hetero“ sich seine schwulen Freunde nur ausgedacht hat. Andernfalls müsste ich schwerwiegende Probleme eben dieser Freunde diagnostizieren. Nicht nur, dass sie was gegen „weiblichere“ Männer haben und ihre Sexkontakte schriftlich verewigen, nein, ihr Männergeschmack klingt wie eine Karikatur des schwulen Klischees der Vergangenheit: Muskeln, Bart, Schwanz mit Eiern? Ich gebe zu, dass ich mich in der schwulen Szene nicht so gut auskenne, aber gibt es nicht auch massig Schwule mit weniger Muskeln und ohne Bart?

Die allermeisten Schwulen sind dann auch tief verletzt, wenn man ihnen vorhält “kein richtiger Mann” zu sein oder aber “sich ficken” zu lassen, auch wenn es natürlich zumindest gel[e]gentlich wahr ist. Der passive Teil wollen die meisten Schwulen nicht sein, damit arrangiert man sich nur. Balletttänzer werden z.B. als Matrazen beschimpft. Sie stehen ganz am Ende der homosexuellen Nahrungskette und auf sie wird herabgesehen.

Ich wiederhole mein Unbehagen: Mit was für Typen ist markusoliver eigentlich befreundet? Mit „Prolltürken“? Habe ich irgend etwas verpasst? Ist die Szene so verkommen, dass man mittlerweile nur noch „gelegentlich“ passiv sein darf und alle, die das ganz gerne mögen, als „Matratzen“ beschimpft?

So eine Lebensweise kann man in der barbaristanischen Monokultur aber nicht ausleben. Kewil selbst hat ja von den Übergriffen berichtet. Die muslimische Welt ist nun einmal eine Scheinheilige. Es gibt sehr viel versteckte Homosexualität, aber eben keine offene.

Welche Lebensweise kann man in der „barbaristanischen Monokultur“ nicht ausleben? Die des „Isch-fick-dich-du-Tunte“-Proll-Aktiven, der die Objekte seiner Triebe lediglich dazu benutzt, sich ejakulativ zu entleeren? Als ob die Verachtung alles als weiblich konnotiertem, dem Islam völlig fremd wäre!

Ich empfinde daher auch keine Freude, wenn Schwule von Ausländern zusammengeschlagen werden. Nein, so etwas widert mich an. Natürlich würde es mich freuen, wenn Volker Beck eine ordentliche Abreibung kriegen würde, aber das hat nichts mit seiner Homosexualität zu tun, sondern mit seiner verlogenen Politik. Auch meine schwulen Freunde würden es gerne sehen wenn der mal ordentlich was auf die Fresse kriegen würde.

Womit sich der Verdacht bestätigt hat, dass die schwulen Freunde von markusoliver in der Tat nicht ganz dicht sein können. Aber an den Freunden erkennt man nun mal auch sich selbst:

Ich halte Schadenfreude bei Gewaltakten gegenüber Homosexuellen daher für unangebracht. Jedenfalls dann, wenn sie nicht Angehörige der Grünen, Antifas, Kommunisten , sog. “Liberale” […] oder gar CDU’ler sind, die für die Zunahme der Gewaltdelikte durch zugereiste und nicht abschiebbare Türken und Araber verantwortlich sind.

Und so bleibt lediglich die Erkenntnis, dass eigentlich alle Menschen, die nicht die eigenen Ansichten teilen, ruhig was aufs Maul bekommen sollen und dass man, will man etwas über schwules Leben und schwules Denken erfahren, nur einen „bekennenden Hetero“ zu fragen braucht. Und weil die Expertisen von markusoliver so kenntnisreich, intelligent und unanfechtbar sind, zum Abschluss noch eine Letzte:

Die sog. “Metrosexuellen” sind den Schwulen ein Dorn im Auge. Jahrzehntelang war ein gepfleges Äußeres das Vorrecht der Schwulen, so hatte man Grund auf die Heteros herabzuschauen. Jetzt aber gibt es begehrenswerte Männer, die für Schwule unerreichbar sind. Das führte dann nach Meinung vieler Schwuler zu solchen Eifersüchteleien, dass es allen Ernstes eine Verschwörungstheorie gibt, nachdem viele Modedesigner ausgesprochen frauenfeindliche Kleidung kreieren würden, die Frauen zwingen würde sich bis in die Magersucht runterzuhungern. Diese Verschwörungstheorie habe ich schon so oft gehört, dass ich mittlerweile zumindest teilweise daran glaube. Es sind einfach zu viele Schwule aus diesem Metier gewesen, die diesen Verdacht äußerten.

Womit endlich klargestellt wäre, dass Schwule auch an Magersucht schuldig sind. Man lernt eben nie aus…

5 Antworten to “Seminar Nummer 9: „Der Trend dürfte klar sein“ – Warum Heteros mehr über Schwule wissen, als diese selbst”

  1. Otto Just 9. November 2008 um 02:05 #

    Alle Menschen sind homosexuel. Ich bin homosexuel und das ist gut so. Meine sexuellen Fantasien tendieren zu menschlichen Jungen Männern. Homosexuelle Männer können sich auch für Frauen entscheiden.

    Denn:

    „Homosexualität beschreibt bloß sexuellen Interaktionen zwischen Mensch und Mensch“.

    Schwul sein bzw Gay sein hat was mit Lebenseinstellung und Weltbild und sogar angeblicher Lebensfreude zu tun. Ein Schwuler setzt sich ein, damit alle sexuellen Fantasien und sexuellen Praktiken in der Gesellschaft toleriert werden und das ist schlecht.

    Darum bin ich ungeeignet Schwul zu sein

    so weit, so gut.

    mfg Otto Just

  2. Adrian 9. November 2008 um 11:35 #

    Ist das jetzt postmoderne Ex-Gay-Therapie?

  3. TheGayDissenter 9. November 2008 um 15:45 #

    Wir dürfen gewiss davon ausgehen, dass dieser markusoliver sein abenteuerliches ‚Wissen‘ über schwule Menschen aus den Medien und von anderen, ebenso wie er, fehlgeleiteten Bloggern bezieht.

    Otto Just argumentiert hier auf den Niveau von Roy Cohn, weiß aber vermutlich nicht einmal, wer das ist.

    Erstaunt bin ich über dieses kewill. Es scheint sich mittlerweile mit der Deutschen Sprache versöhnt zu haben und pflegt nun sogar eine gewissenhafte Interpunktion. Nur mit den Inhalten hapert es nach wie vor. So hat das Karolinka-Institut (Stockholm) vor geraumer Zeit den genetischen Zusammenhang zwischen dem Verhalten von Wühlmäusen und dem Verhalten von heterosexuellen (!) Menschen herausgearbeitet. Aber derartiges passt natürlich nicht in das von allem Bösen reinzuhaltende Weltbild kewills.

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  1. Wenn man ins Schwarze trifft… « Meine Heimat - 8. November 2008

    […] Veröffentlicht in November 8, 2008 von markusoliver fallen die Reaktion bisweilen gereizt aus. Sorry, aber ich kann nichts dafür, dass es so ist wie es ist. Es mag Dir schwerfallen das zu […]

  2. kurz notiert « Raumzeit - 9. November 2008

    […] genommen werden,kommt nur Stuss dabei heraus.Adrian hat sich das Thema aus aktuellem Anlass von Migrantengewalt gegen Homos genauer […]

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