„Homoerotik ist weit verbreitet im muslimischen Kulturkreis“

25 Nov

Zärtlichkeit ist „schwul“. Man kann nicht einfach jemanden in den Arm nehmen, nur bestimmte Menschen.

Im Straßenbild sieht man immer Jungs Arm in Arm gehen oder aneinandergekuschelt in der U-Bahn.

Das ist abgefahren, ja. Das wird dann unter Freundschaft verhandelt, „Kumpels“. Aber natürlich ist das eine Form von Erotik, die sie niemals zugeben würden. Sie haben ja auch das Problem, dass sie mit Mädchen nicht befreundet sein dürfen. Es gibt ja nur Schlampen oder die, die zu Hause sind und nicht auf die Straße dürfen.

Also man hilft sich dann eben untereinander?

Homoerotik ist weit verbreitet im muslimischen Kulturkreis. Man ist eben immer mit Männern zusammen.

Weshalb dann Homosexualität ein Problem ist – und offen schwule Männer malträtiert werden.

Sie sagen es. Wenn man sich das näher anschaut, dann begreift man die Zusammenhänge.

Weitere Erkenntnisse, z. B. darüber, warum man in Berlin-Neukölln abends so wenige arabische und türkische Frauen auf den Straßen sieht, in der taz im Interview mit Güner Balci.

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