Kultur des Todes – Der Kampf gegen den Dschihadismus hat gerade erst begonnen

12 Dez

Nach den Terroranschlägen der Religion des Friedens in Mumbai, bekommen es auch konservative Christen in den USA mit der Angst zu tun. Einer davon ist Pat Boone, seines Zeichens ehemaliger Schlagersänger, der sich auf WorldNetDaily blumig seine Angst von der Seele schreibt:

When the dust begins to settle after many horrifying hours, the body count has reached nearly 200, and many more are injured and emotionally scarred for the rest of their lives. The perpetrators? Though no demands were made, and no group immediately took credit for the insane attack, all evidence points to Islamic terrorists, likely from Pakistan.

And why? Well, if current theories and intel are correct, this slaughter was planned and executed by one of many Islamic groups that feel directed by their religion to subjugate – or exterminate – „infidels“ like Hindus, Jews, Christians and even other Muslims who don’t hew to their extremist views. To them, there is only one acceptable worldview – a theology they intend to enforce on all humankind – and anyone who might disagree or obstruct their goals should be removed, violently if need be.

Boone hat Motive und Weltsicht der Islamisten ganz gut verstanden und fragt sich ob ein solcher Terror nicht auch in den USA passieren könnte:

Thank God, it couldn’t happen here. Could it?

Nun ja, Boone, der Elfte September ist schon passiert, aber dass Du diesen nicht erwähnst, hat natürlich einen ganz bestimmten Grund. Denn die Islamisten mögen zwar gefährlich sein, die Gefahr für Amerika kommt aber aus einer ganz anderen Richtung:

Are you unaware of the raging demonstrations in our streets, in front of our churches and synagogues, even spilling into these places of worship, and many of these riots turning defamatory and violent? Have you not seen the angry distorted faces of the rioters, seen their derogatory and threatening placards and signs, heard their vows to overturn the democratically expressed views of voters, no matter what it costs, no matter what was expressed at the polls? Twice?

Genau! Die Gefahr kommt von hinten!

I refer to California’s Proposition 8. You haven’t heard about the well-oiled campaign to find out the names of every voter and business that contributed as much as $1,000, or even much less, in support of Prop 8? You haven’t heard about the announced plans to boycott, demonstrate, intimidate and threaten each one – because they dared to vote to retain marriage as between one man and one woman? You haven’t seen, on the evening news, prominent entertainers and even California Gov. Schwarzenegger, urging the demonstrators on, telling them they should „never give up“ until they get their way?

Man hätte natürlich nichts von all diesen Schandtaten gehört, gäbe es nicht aufrechte christliche Recken wie den und ultrakonservative Damen wie diese hier. Und zum Glück ist Pat Boone ja auch noch da. Sonst könnten einem glatt die Parallelen zwischen dem Terror in Mumbai und dem in den Staaten entgehen:

Have you not seen the awful similarity between what happened in Mumbai and what’s happening right now in our cities?

Ja, Du, er fragt Dich! Hast Du die Gemeinsamkeiten nicht gesehen? Nicht? Okay, hmmm, liegt vielleicht daran, dass es keine gibt, aber das heißt ja nicht, dass es nicht noch so weit kommen könnte:

Oh, I know the homosexual „rights“ demonstrations haven’t reached the same level of violence, but I’m referring to the anger, the vehemence, the total disregard for law and order and the supposed rights of their fellow citizens. I’m referring to the intolerance, the hate seething in the words, faces and actions of those who didn’t get their way in a democratic election, and who proclaim loudly that they will get their way, no matter what the electorate wants!

Wirklich schändlich diese schwulen Demonstranten, die in ihrer Intoleranz und ihrem Hass, demokratische Entscheidungen ignorieren und bereit sind, solange auf die Straße zu gehen, bis auch dem letzten Heterosexuellen das Recht auf Heirat abgesprochen wird, bis endlich anerkannt wird, dass Heterosexualität eine parasitäre Form menschlichen Zusammenlebens ist, die mit Liebe nichts zu tun hat, die man nur als Sünde bezeichnen kann und die man am Besten wegtherapieren sollte…

Liebe Homos, kehret um, bevor es zu spät ist und liebet die Heten so, wie sie auch Euch lieben! Niemand will Euch was vorenthalten! Fragt Pat Boone. Der weiß es ganz genau:

Every homosexual citizen has the same, identical rights as any other American.

Ach ja richtig, stimmt ja. Jeder amerikanische Mann, hat ebenso das Recht einen Mann zu heiraten, wie jede amerikanische Frau. Das habe ich glatt übersehen. So ein Mist aber auch… Sorry, Mr. Boone, ist wohl nicht mein Tag heute.

The Constitution says nothing about marriage, and shouldn’t. Marriage is not a governmental creation; it is a time honored and biblically ordained institution that is subject not to the government but to the will of the people. And the people, down through the centuries, have spoken. Not just the Bible, but Webster’s Dictionary, defines this covenantal relationship called „marriage“ as a commitment between one man and one woman.

Ich sehne den Tag herbei, wenn das Volk in Kalifornien für die Homo-Ehe stimmt, was angesichts der knappen Entscheidung beim letzten Mal, nicht mehr allzu lange dauern kann. Von diesem Tag an, wird Pat Boone mit seiner Bibel alleine dastehen, weil dann auch Webster die Definition der Ehe der Realität angepasst haben wird. Und was dann?

There never were any „rights“ granted or designated to those who dissented with the will of the majority, other than the same rights all citizens have to work through the democratic process to accomplish their purposes. No „rights“ were ever granted to citizens on the basis of their sexual habits or lifestyle. There simply are no such „rights.“

Was natürlich gelogen ist, denn es kam schon desöfteren vor, dass Minderheiten Rechte gegen den Willen der Mehrheit zugestanden wurden. Und natürlich haben heterosexuelle Menschen eine Fülle von Sonderrechten, die sich lediglich aus ihrem Sexualverhalten und Lebensstil ableiten.

Slavery was abolished, blacks and women obtained the rights to vote, and these true rights were not obtained by threats and violent demonstrations and civil disruption (though these things did occur, of course), but by due process, congressional deliberations and appropriate ratification. This was democracy in action, not mob rule.

Wenn man dem guten Pat Boone Glauben schenken will, sehen die Straßen amerikanischer Städte mittlerweile so aus wie die in Griechenland, zerstört von einem gewalttätigen Mob aufgebrachter Homos. Was natürlich Unsinn ist, denn summa summarum, gestalten sich die Demos mindestens so friedlich wie die der Bürgerrechtsbewegung und um ein vielfaches gewaltfreier als die, welche zur Abschaffung der Sklaverei beigetragen hat. Auf letzterer gab es immerhin mehrere hundertausend Tote.

What troubles me so deeply, and should trouble all thinking Americans, is that there is a real, unbroken line between the jihadist savagery in Mumbai and the hedonistic, irresponsible, blindly selfish goals and tactics of our homegrown sexual jihadists. Hate is hate, no matter where it erupts. And by its very nature, if it’s not held in check, it will escalate into acts vile, violent and destructive.

Würde Pat Boone zu den denkenden Amerikanern gehören, würde er selbst merken, was für einen bodenlosen Schwachsinn er von sich gibt. Doch in seiner Weltsicht, gibt es zwischen Schwulen und Islamisten eben wirklich keinen Unterschied: Der Islamist liebt den Tod mehr als das Leben. Und der Schwule? Lebt eine Kultur des Todes.

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Eine Antwort to “Kultur des Todes – Der Kampf gegen den Dschihadismus hat gerade erst begonnen”

  1. JF 13. Dezember 2008 um 18:17 #

    Gute Güte, der Mann ist vielleicht ein douche bag. Jedes mal, wenn jemand von den Rechten der Mehrheit schwadroniert, geht mir das Messer in der Tasche auf; vor allem, weil diese Argumentationstrategie nicht nur dumm, dumm, dumm ist, sondern auch intellektuell niederträchtig. Ich vermute mal, dass diesen Muster-Demokraten ganz schnell wieder einfällt, wie ein Rechtsstaat wirklich funktioniert, wenn ihre eigenen Rechte bedroht werden. Schöner Artikel!

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