Heute schon eine Familie zerstört?

16 Dez

Nächstes Jahr wird in der Limmat-„Metropole“ Zürich der „Europride“ stattfinden. Und alle sind dafür: der Stadtrat, die städtische Wirtschaft und die Bevölkerung. Na ja, nicht ganz, die üblichen Verdächtigen innerhalb der Bevölkerung machen bereits jetzt ein fürchterliches Gewese. Auf ihrer Homepage erklärt uns die „Familienlobby Schweiz“ detailliert, was sie vom Europride hält. Nämlich gar nichts:

100’000 Schwule und Lesben sollen im Rahmen der EuroPride im Juni 2009 auf Zürichs Strassen paradieren. Laut Tages-Anzeiger sind die Organisatoren bei Stadtpräsident Elmar Ledergerber (SP) und Stadträtin Esther Maurer (SP) auf grosses Wohlwollen gestossen (TA 9. Jan. 2008, S. 51). Auch Zürich Tourismus und Unique Flughafen Zürich heissen die Massen herzlich willkommen (Homepage der Organisatoren).

Unglaublich! Ledergerber und Maurer! Was ist nur aus der guten, alten Sozialdemokratie geworden? Gemeinsam mit den Großkapitalisten Zürichs bereiten sie den Homos einen warmen Empfang. Früher hätte es sowas nicht gegeben! Und niemand, außer unseren Menschenfreunden von der Familienlobby spricht aus, was endlich einmal gesagt werden muss:

Schädliche Folgen des homosexuellen Lebensstils werden an solchen Anlässen natürlich kaum erwähnt. Das Bundesamt für Gesundheit publizierte im April 2006 einige brisante Ergebnisse aus dem Genfer Forschungsprojekt Santé gaie

Heißa, juchee, Forschungsergebnisse über die schädlichen Folgen nichttraditioneller sexueller Orientierungen und des homosexuellen Lebensstils. Das wollten wir alle immer schon mal wissen. Gebt‘ s uns Familienlobby:

* 70% der Homosexuellen können ihre sexuelle Orientierung nicht wirklich
akzeptieren.
* 63% gaben an, unter Einsamkeit zu leiden (Gesamtbevölkerung: 37%)
* 41% litten im Verlauf der letzten 12 Monate an mehrwöchigen
depressiven Zuständen.
* 22% hatten in dieser Zeit über einen Selbstmord nachgedacht.
* 19% hatten einen Selbstmordversuch hinter sich (Durchschnitt
aller CH-Männer: 3%)
* Beim Drogen- und Rauschmittelkonsum übertreffen die Schwulen den Durchschnitt der Männer teilweise um ein Vielfaches.

Echt schlimm, oder? Und das alles, wo die Menschheit – und insbesondere Leutchen wie die der Familienlobby – immer so nett zu den Homos sind, sie als gleichberechtigt anerkennen, nicht psychisch fertig machen, nicht zusammenschlagen, ja nicht mal über sie spotten. Denn wie jeder weiß, ist schwul voll cool. Insbesondere auf dem Schulhof.

Nun könnte ich mich ebenfalls in die Gosse begeben und auf die von der Mehrheitsgesellschaft tabuisierte Schädlichkeit des heterosexuellen Lebensstils hinweisen, aber ein solches Gebaren liegt mir natürlich fern. Stattdessen werde ich die Liberalität der Familienlobby preisen:

Natürlich soll jeder Mensch seinen Lebensstil selber wählen dürfen. Doch müssen die Umworbenen wissen, worauf sie sich einlassen.

Sind die nicht nett? Voll hippi-dippi-superoberaffenultrabärenstark, oder? Wollen doch nur helfen. Uns Homos. Damit wir erkennen, wie scheiße wir wirklich sind. Wie krank unsere Empfindungen. Wie trostlos unser Leben:

Die PR der Homo-Lobby lockt in ein vermeintliches Paradies:

* sie verstärkt die Not von Homosexuellen, die unter ihrer Sexualität
leiden
* sie verführt junge Menschen, die ihre sexuelle Identität suchen, zu
falschen Annahmen und untergräbt ihre Möglichkeit, sich im Rahmen
einer Familie zu verwirklichen
* sie arbeitet an der Zerstörung der traditionellen Familie
(Vater, Mutter, Kind)

An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich mein Plansoll für das Jahr 2008, jeden Monat mindestens eine Familie zu zerstören, leider nicht erreicht habe. Es gibt mittlerweile nämlich so viel Homos, dass der Konkurrenzdruck in dieser Disziplin schier unerträglich geworden ist. Kaum hat man eine intakte, traditionelle Familie ausfindig gemacht und will sich ans Werk begeben, ist schon ein anderer Homo dabei, der Familienidylle ein Ende zu machen. Die Folgen des Ganzen müssen dann Städte wie Zürich tragen.

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