„Sei schwul, sei Opfer, sei Berlin“

17 Dez

In der weltoffenen und toleranten Metropole Berlin schafft es nicht einmal das Denkmal zum Gedenken an die zur NS-Zeit verfolgten Homosexuellen, unbeschadet ein Jahr zu überdauern. Bereits zum zweiten Mal innerhalb von vier Monaten, wurde es demoliert.

Der Täter kann sich glücklich schätzen, in einer liberalen Demokratie verhaftet zu werden. Meine Phantasien bezüglich Strafe, gehen angesichts dieser Tat eher in die repressive Richtung…

2 Antworten zu “„Sei schwul, sei Opfer, sei Berlin“”

  1. Thommen 17. Dezember 2008 um 15:30 #

    Ich wundere mich, dass Du Dich darüber wunderst! Ich habe seit bald 32 Jahren einen schwulen Buchladen, der im nördlichen Stadtteil nahe dem Zentrum ist. Das Bespucken von Fensterscheiben und das Herunterreissen der Regenbogenfahne (auch durch Schwule!) kenne ich aber erst aus den letzten 10 Jahren!

  2. ondamaris 17. Dezember 2008 um 18:30 #

    @ thommen:
    das ist genau (auch) das bemerkenswerte – das dieses herunterreissen auch durch schwule geschieht … intoleranz von schwulen (auch, aber nicht nur schwulen gegenüber) …

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