Was die Finanzkrise so alles bewirkt

29 Jan

Kein Land wurde von der Finanzkrise härter getroffen als der kleine Inselstaat Island, der rund 320 000 Einwohner zählt und damit weniger als die Stadt Zürich. Im letzten Herbst kollabierte das aufgeblähte Bankensystem, nur dank einem Notkredit von zehn Milliarden Dollar konnte der Staatsbankrott verhindert werden. Nach für das friedliche Land ungewohnt heftigen Protesten trat Regierungschef Geir Haarde am Montag zurück.

Staatspräsident Olafur Ragnar Grimsson beauftragte die Sozialdemokraten mit der Bildung einer Übergangsregierung. Neue Ministerpräsidentin soll die bisherige Sozialministerin Johanna Sigurdardottir werden. Die 66-Jährige ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen – und sie ist verheiratet mit der Schriftstellerin und Theaterautorin Jonina Leosdottir. Damit wäre sie nicht nur die erste lesbische Regierungschefin, sondern die erste offen homosexuelle Person weltweit in einer solchen Position.

Eine Antwort zu “Was die Finanzkrise so alles bewirkt”

  1. Norbert 5. Februar 2009 um 16:30 #

    Die Tatsache, dass Johanna Sigurdardottir lesbisch ist, scheint die Medien mehr zu faszinieren, als die Tatsache, dass sie durchaus die Fähigkeit besitzt, Island aus dem Tal der Tränen zu ziehen.

    Berlin hat einen schwulen Bürgermeister, na und?

    Für mich als Walschützer ist es eher wichtig, ob sie den grausamen Walfang in ihrem Land endgültig beenden wird. Ihr trau ich es zu, keinem anderen/ keiner anderen. Die Chancen stehen gut.

    Norbert

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