Homos geht es viel zu gut

11 Feb

Die kleine Republik Mazedonien möchte lieber heute als morgen in die EU. Um die Bedingungen dafür zu erfüllen, muss sie unter anderem Vorgaben umsetzen, die Homosexuelle vor bestimmten Formen staatlicher Diskriminierung schützen.  Präsidentschaftskandidat Georgi Ivanov findet das augenscheinlich albern, denn dass Schwule und Lesben diskriminiert würden, hält er für einen „Mythos“:

„Our system discriminates against no-one. Homosexuals stigmatise themselves and think they are in an underprivileged position.“

Man kann nur spekulieren, was Ivanov mit dieser Äußerung genau meint. Dass Schwule und Lesben ihre Lebenspartner heiraten können, wie Heteros auch? Oder dass sie selbst schuld sind, wenn sie wieder einmal angepöbelt und zusammengeschlagen werden?

Aber vielleicht ist Ivanov ja weiser als man denkt. Denn immerhin: würden wir Homos hetero leben, würde man uns auch nicht diskriminieren…

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