Kundgebung gegen die Berlinale als Forum für das iranische Terrorregime

12 Feb

Der Club iranisch- europäischer Filmemacher (CIEF) und die Kampagne STOP THE BOMB rufen auf zu einer

Kundgebung gegen den Berlinale-Film „Letters to the President“ und gegen die Berlinale als Forum für das iranische Terrorregime

Zeit: Donnerstag 12. Februar ab 18:00 Uhr
Ort: Berlin beim Kino CineStar / Sony-Center am Potsdamer Platz

Die vom islamischen Regime im Iran für internationale Festivals zugelassenen Filme sind nichts anderes als eine grobe Verletzung von universalen Frauenrechten. Diese wird durch die Filmfestivals institutionalisiert. In der iranischen Filmproduktion sind die Schauspielerinnen verpflichtet, den rigiden Vorgaben der islamischen Zensur zu gehorchen. Bei ihren Auftritten auf den internationalen Bühnen der Festivals müssen sie die islamischen Kleidungsvorschriften beachten. Mit diesen Mitteln versucht das Regime die angeordnete Zwangsverschleierung international zu rechtfertigen und als freiwillige Haltung hinzustellen.

Schleier und Kopftuch sind zentrale Bestandteile des islamischen Regimes im Iran. Alle Frauen sind gezwungen sich diesen islamischen Zwangvorschriften zu unterwerfen. Frauen dürfen sich in iranischen Filmen nicht normal verhalten. Väter dürfen ihre Töchter nicht umarmen oder küssen. Mütter dürfen sich ihren Söhnen gegenüber nicht vertraut verhalten.

Die Begeisterung von Herrn Kosslick über solche Filme, die höchstwahrscheinlich im Rahmen des Festivals auch noch mit Preisen gekrönt werden, dient letztendlich dazu, dass die Mullahs im Iran die Menschenrechte, vor allem die Frauenrechte, noch entschiedener mit den Füssen treten werden. In der letzten Zeit wurden 48 Menschen öffentlich hingerichtet, davon wurden drei Menschen gesteinigt. Homosexuelle werden permanent verfolgt, schikaniert und hingerichtet.

Der Präsident dieser brutalen Diktatur, Ahmadinejad, fordert bei jeder Gelegenheit die Vernichtung Israels. Der Führer Khamenei erklärte neulich die Israelis de facto durch eine Fatwa für todeswürdig. Es ist kein Geheimnis mehr, dass das Regime islamische TerroristInnen ausbildet, finanziert und sie mit modernsten Waffen versorgt. Und vor allem strebt das Regime offensichtlich nach Atomwaffen.

Das alles hindert Herrn Kosslick nicht daran, es dem Menschenfeind Ahmadinejad zu ermöglichen, sich in dem Film „Letters to President“ als „human“ und „volksnah“ zu präsentieren.

Wir müssen bedauerlicher Weise zur Kenntnis nehmen, dass sich die Berlinale unter der Leitung von Herrn Kosslick in eine Bühne für Antisemitismus und bekennende Islamisten  wie Ahmadinejad verwandelt hat. Unter dem „Dialog der Kulturen“ versteht das Regime im Iran nur das Verwirklichen der schiitischen Lebensform, die es der gesamten Welt aufzwingen will.

Da Herr Kosslick auf diese Weise als Instrument des Mullah-Regimes im Iran fungiert, fordern wir seinen sofortigen Rücktritt.

Wir unterstützen alle Künstlerinnen und Künstler, die sich für Demokratie und Säkularismus einsetzen.

Wir fordern die sofortige Beendigung des kulturellen Scheindialogs mit den Mullahs im Iran!

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