Auch ich-syntoner Journalismus kann sich irren

15 Feb

Die österreichische Presse meint, sich auszukennen und stellt fest:

Tatsächlich führt die Weltgesundheitsorganisation WHO die Homosexualität seit 1992 nicht mehr in ihrer Liste der Krankheiten („ICD“), und auch der Mainstream der Psychotherapie lehnt eine solche Wertung ab.

Sie will allerdings auch wissen:

Das ist kein Widerspruch dazu, dass manche Homosexuelle unter ihrer sexuellen Orientierung leiden können, was die American Psychiatric Association „ich-dystone Homosexualität“ nennt.

Doch eben das ist falsch. Die APA hat die Homosexualität aus dem von ihr erstellten Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders bereits 1974 gestrichen. Auch die später ersatzweise aufgenommene „ich-dystone Homosexualität“ wurde wieder gestrichen.

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