Warum der Zölibat antifaschistisch ist

7 Mär

Ein Pfaffe meint, eine Aids-Benefiz-Gala sei Werbung für Homosexualität und für Katholiken verletzend. Bemerkenswerte Logik. Wenn man das umdreht, muss Aids ja Balsam für Katholiken sein – wenn es die anderen bekommen, versteht sich. Außerdem weiß der Herr Dekan:

Viele Kirchenfeinde haben wie Adolf Hitler offensichtlich erkannt, dass der Zölibat der Kirche eine innere Stärke und Widerstandskraft gibt, die sie (Gott sei Dank vergeblich!) brechen wollten

Für den Zölibat zu sein ist nach dieser Logik also nicht nur die einzig mögliche Haltung für Freunde der Kirche, sondern vermutlich auch noch die konsequenteste Form des Antifaschismus.

Wir hatten das hier auch schon mal kürzer auf den Punkt gebracht: Homophobie ist Antifaschismus.

Eine Antwort zu “Warum der Zölibat antifaschistisch ist”

  1. Steven 8. März 2009 um 20:07 #

    Dabei war Hitler gar kein Kirchenfeind. Im Gegenteil, er hat sich doch über seine kirchlichen Helfer sehr gefreut.

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