Wie die UNO die Homophilie und andere Auswüchse des rassistischen Eurozentrismus bekämpft

23 Apr

Dass die UNO ein korrupter Sauhaufen ist, der beherrscht wird von Staaten, die ihre Bevölkerung knebeln und knechten, ist schon lange bekannt. Deutlich hat dies unlängst wieder die „Antirassismuskonferenz“ in Genf gemacht, der Deutschland glücklicherweise ferngeblieben ist.

In einer unbedingt sehenswerten Dokumentation des Senders arte wird deutlich, dass die UNO unrettbar vom Gift des Kulturrelativismus verseucht ist, einem Gift, welches das Prinzip der Universalität der Menschenrechte langsam aber sicher zu Tode siechen lässt.

Zum Fall der Unterdrückung Homosexueller  in islamischen Staaten (im Video ab 30:41), hat der UN-Botschafter Algeriens folgendes zu sagen (ab 31:20):

Frage: „Heute in einem arabischen Land homosexuell zu sein, kann einen ins Gefängnis bringen [und nicht nur das, A.]. Wie kann es sein, dass die Allgemeine Erklärung [der Menschenrechte] in diesem Punkt nicht eingehalten wird?“

Antwort: „Für uns, genau so wie für die ganze Welt, den Menschenrechtsrat und die Vereinten Nationen, bedeutet das Einhalten der Menschenrechte, die Abkommen einzuhalten. In diesen Abkommen gibt es aber keinerlei Bezug zur Frage der Homosexualität und der gleichgeschlechtlichen Ehe. In Folge dessen ist dies nur eine eurozentrische Sicht der Dinge, die in einigen ihrer [europäischen] Länder praktiziert wird. Schön, wenn es ihnen etwas bringt, aber das ist nicht unbedingt eine universelle Sichtweise.“

Besonders beeindruckend an diesem Statement ist zunächst einmal, wie sehr sich die Argumentationen der Menschenschinder mit denen progressiver „Antirassisten“ gleichen, für die der Westen der einzig Schuldige auf dem Planeten ist, und dessen eurozentrische Sichtweise die Menschenrechte universell zu verankern, nun wirklich nicht mehr ist als der Versuch, arme unterdrückte Drittweltländer erneut in eine neokolonialistische Knechtschaft zu zwingen.

Clever ist überdies der Verweis des Botschafters auf die gleichgeschlechtliche Ehe, als ob irgendjemand davon gesprochen hätte, dass es ein Menschenrecht sei, diese Ehe einzuführen. Mit diesem Trick, dem sich auch bereits der Vatikan bedient hat, wird dem unbedarften Beobachter suggeriert, die Vorenthaltung des Eheprivilegs sei die einzige Diskriminierung, die Schwule und Lesben in den Diktaturen dieser Welt zu erleiden hätten. So versucht man unter den Tisch zu wischen, dass es in Wirklichkeit um das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit und sexuelle Selbstbestimmung geht, das Schwulen und Lesben – aber natürlich nicht nur diesen – unter Androhung und Praktizierung von Gefängnis- und Todesstrafe verwehrt wird.

Angesichts all dieser Grotesken, bleibt einem nur noch eines zu sagen: „Schafft die UN ab!

Eine Antwort zu “Wie die UNO die Homophilie und andere Auswüchse des rassistischen Eurozentrismus bekämpft”

  1. Manu 25. April 2009 um 18:42 #

    Homos sind krank und sollten behandelt werden!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: