Kritik und Grundgesetz

30 Apr

Auch Frau Professor Gerl-Falcovitz von dem Schnapsnasenverein Offensive Junger Christen (OJC) macht sich Sorgen, dass die Homos bald die Scheiterhaufen anzünden werden, um Leute wie sie zu braten. In der „Freien Welt“ auf Marburg angesprochen, gibt sie folgendes zu Protokoll:

Die Vorwürfe [der Homophobie] sind schon deshalb nicht gedeckt, weil sich der Kongress insgesamt nicht mit Homosexualität beschäftigt. Ein Bekannter von mir sagte neulich, er müsse sich jetzt wohl ein neues Grundgesetz kaufen, da offenbar das Grundrecht über Meinungs- und Redefreiheit geändert worden sei.

Man kann Frau Gerl-Falcovitz und ihrem Bekannten nur raten, einen Blick ins Grundgesetz zu werfen. Dann würden sie nämlich feststellen, dass unter dem Abschnitt Meinungs- und Redefreiheit nicht steht:

Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten ohne dass Kritik an dieser seiner Meinung geübt werden darf.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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