Kirche für Demonstrationsrecht auf Homo-Anomalität

25 Mai

Im Vorfeld einer Homosexuellendemonstration gab es in Bukarest Gegen-Demonstrationen orthodoxer Christen und Rechtsextremer.

Die orthodoxe Kirche in Rumänien legte allerdings Wert auf die Feststellung, dass sie nicht gegen Homosexuelle sei, sondern dagegen, öffentlich für Homosexualität als Normalität einzutreten.

Das bedeutet doch wohl, dass die orthodoxe Kirche in Rumänien alles das an Homosexuellendemonstrationen gut findet, was üblicherweise daran kritisiert wird, also nackte Hinterteile, Sex in der Öffentlichkeit, Dogplay, Lack und Leder, schrille Fummel,… – denn wer findet das schon normal?

Mal wieder finde ich die These von Jan Feddersen überzeugend, wonach ganz normale Homos, also die mit Mann und Kind und Reihenhaus, heutzutage die viel größere Provokation darstellen, weil sie die Erwartung der abgrenzungswilligen Heten unterlaufen, als Exoten aufzutreten und sich damit nicht mehr auf ihr Ghetto beschränken.

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