Kinder im Schwulenviertel – Vom Skandal sich wandelnder Stadtstrukturen

25 Aug

Das Münchener Glockenbachviertel war einst ein schwules Paradies wo man schwul wohnen, schwul einkaufen, schwul ausgehen, schwul vögeln, schwul auf Toilette gehen und sich schwul die Nase putzen konnte. Doch, oh Schreck, das Paradies ist bedroht! Bedroht von steigendem Wohlstand, heterosexuellen Bars und bürgerlichen Familien mit Kindern.

Die „Süddeutsche Zeitung“ jedenfalls gibt sich schockiert:

Eine rosafarbene Insel der Seligen, die sich Freiheit erkämpft hat und jetzt von Überflutungen bedroht scheint: von überteuerten Mieten, von Chichi-Bars und dem Aussterben von Traditionskneipen, vom Zuzug gutbürgerlicher Familien und von Partygängern, die mitunter mit der jahrelang gewachsenen Toleranz überfordert sind. München muss aufpassen, dass der besondere Charakter des Viertels, dank dem es sich Toleranz und Liberalität auf die regenbogenfarbenen Fahnen schreibt, nicht verloren geht.

Genau, aufpassen heißt die Devise! Und deshalb schlage ich, um der Überfremdung Überflutung zu begegnen, vor, Miethöchstpreise festzusetzen, den Zuzug nichtschwuler Menschen ins Viertel zu begrenzen und jeden Schwulen Münchens zu verpflichten im Glockenbachviertel zu wohnen und auszugehen. Denn wo kämen wir hin, wenn sich Städte und Gewohnheiten wandeln und Menschen alleine entscheiden würden, wo sie wohnen und Party machen möchten und welcher Stadtteil gerade angesagt ist?

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