Nach England und Wales dürfen schwule und lesbische Paare nun auch in Schottland Kinder adoptieren. Carl Watt, der Direktor von Stonewall Scotland freut sich über die Entwicklung:
Was alle Kinder am meisten brauchen und verdienen, ist ein sicheres, liebevolles und stabiles Zuhause, und gleichgeschlechtliche Paare können das gleich gut bereitstellen wie verschiedengeschlechtliche Paare.
Das jedoch sieht man in Rom anders. Deren örtlicher Vertreter Peter Kearney gab daher zu Protokoll, Eingetragene Partnerschaften und gleichgeschlechtliche Beziehungen seien
hochgradig instabil.
Schließlich will man das in Rom so sehen und deswegen ist das dann auch so. Das ist so ähnlich wie mit dem Dogma von der Jungfräulichkeit Marias. Was in Rom beschlossen wird, gilt, gegen alle Evidenz. Übrigens auch ganz selbstverständlich gegen Gottes Willen, denn der wurde bestimmt nicht gefragt, bevor Kearney erklärte:
Es wäre besser gewesen, wenn die Regierung eine Kampagne gestartet hätte, die heterosexuelle verheiratete Paare ermutigt hätte, Adoptionen in Erwägung zu ziehen.
Die hätte man dann allerdings zuvor noch darauf hinweisen müssen, dass sie gefälligst beziehungsstabil zu sein haben, damit Herr Ratzinger und seine Kumpanen Recht haben. Wäre ja noch schöner, wenn sich gesunde Heterosexuelle als lebender Widerspruch zur Wahrheit des Vatikans erwiesen. Wenn doch, nimmt man sich in Rom sicher ein Beispiel an den Kollegen aus Utah und verkündet, der Satan sei schuld.
Von wegen Utah! Ich habe mal was über die „letzten-Tage-Religiösen“ geschrieben! 😉