Maines Entscheidung

7 Okt

Ganz ähnlich wie in Kalifornien im letzten Jahr, entscheiden die Wähler des US-Bundesstaates Maine am 3. November , ob die kürzlich durch das Parlament eingeführte Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, beibehalten oder wieder rückgängig gemacht werden soll.

Gegner und Befürworter der „Question 1“ genannten Initiative zur Abschaffung des Ehestatus, legen sich mächtig ins Zeug, um für ihre Positionen zu werben. Dabei zeigt sich wieder einmal deutlich: die Befürworter von „Question 1“ (also diejenigen gegen die Homo-Ehe) haben nichts anderes zu bieten als Vorurteile, Ängste und Abneigungen gegen schwule und lesbische Menschen. Wie könnte es auch anders sein?

Hier ein Spot gegen die Ehe

Man beachte die Intention! Die besorgten Eltern wollen einem tatsächlich weis machen, es wäre für einen Zweitklässler unzumutbar – aus dem Märchen „King & King“ – zu lernen, dass ein Prinz einen anderen Prinzen heiraten könne, natürlich ganz im Gegensatz zu allen anderen Märchen und Geschichten, in der es zum Standard gehört, dass der junge Prinz schlussendlich die Prinzessin heiratet, ein Umstand, für den Zweitklässler selbstverständlich niemals zu jung sind. Die einzige Aussage, die mit diesem Spot getroffen werden soll, ist also klar: Homosexualität ist etwas, das abzulehnen ist.

Und nun der Spot der Befürworter der Ehe, denen es dagegen wirklich um Anstand, um Moral, um Menschlichkeit geht:

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