Voll entspannt mit Pornos

9 Dez

Das überrascht nun wirklich nicht:

Wissenschaftler der Universität Montreal konnten für eine Studie keinen einzigen Mann finden, der noch nie Pornos gesehen hat.

„Wir haben für unsere Untersuchung Männer zwischen 20 und 30 gesucht, die noch nie Pornografie konsumiert haben. Wir konnten aber keine finden“

Weshalb man die Untersuchung ein wenig ändern musste:

Statt über die Unterschiede von Porno-Konsumenten und –Nichtkonsumenten, ging es nun vordringlich über die Unterschiede zwischen heterosexuellen Männern mit oder ohne einer Partnerin.

Aber auch hier gestalteten sich die Ergebnisse als vollkommen logisch:

Den Zahlen zufolge schauen heterosexuelle Männer nur noch halb so viel Pornos, wenn sie eine Freundin haben: Single-Männer sehen sich Pornofilme drei Mal die Woche je 40 Minuten lang an, während Männer in Beziehungen nur auf 1,7 Pornoausflüge pro Woche mit einer Länge von je 20 Minuten kommen.

Für Schwule liegen dazu keine Daten vor, man kann aber davon ausgehen, dass sich die Resultate ähnlich gewichten lassen.

Und was folgt nun aus alledem? Ganz klar: Männer lieben Sex und wenn sie keinen Sexpartner haben, besorgen sie es sich selbst, oftmals unter Zurhilfenahme anregender Filmchen. Und natürlich: Alice Schwarzer hat Unrecht: Pornos machen Männer nicht zu Vergewaltigern und sind auch sonst keine Gefahr für Frauen.1

Aber dass die Schwarzer daneben liegt, auch das sollte nicht unbedingt überraschen.

————————————-

[1] Interessant übrigens, wie Alice Schwarzer im verlinkten Artikel „Porno- und  Gewaltvideos“ in einem Atemzug nennt, so als wären beides siamesische Zwillinge. Natürlich, für den „Rühr-mich-nicht-an-Feminismus“ ist Sex und Gewalt ohnehin seit jeher ununterscheidbar. Insofern ist auch diese Gleichsetzung nicht unbedingt etwas Neues.[back]

7 Antworten zu “Voll entspannt mit Pornos”

  1. metrake 9. Dezember 2009 um 17:40 #

    Doch, Pornos sind eine große Gefahr für Frauen: Sie verlieren damit ein Stück der Kontrolle, die sie mit Sex über die Männer auszuüben versuchen. Das geht aus einschlägigen Internet-Foren klar hervor.

  2. Adrian 9. Dezember 2009 um 17:47 #

    Das ist natürlich schlimm: Kontrolle über andere Menschen zu verlieren…

  3. metrake 9. Dezember 2009 um 18:05 #

    @ Adrian

    Auch wenn du den Damen andere Motive unterstellst: die Verunsicherung und die Hysterie, wenn sie merken, dass sich der Partner selbst befriedigt, sind deutlich spürbar. Wer etwa „mein Freund onanier“ googelt, kann sich leicht davon überzeugen.

    • Adrian 9. Dezember 2009 um 18:36 #

      Versteh ich gar nicht. Wenn der Freund onaniert, macht man halt mit, bzw. lenkt die Masturbation vom „Ich“ zum „Wir“.

  4. metrake 9. Dezember 2009 um 19:43 #

    Wir sind ja auch zum Glück nicht hetero…

  5. Thommen 10. Dezember 2009 um 15:44 #

    Langsam enthüllt sich die Frauenmoral als das was sie ist: Stockkonservativ und auf Macht hintenherum hinaus! 10 % der Kinder von Frauen sind übrigens nicht vom eigenen Mann :-p
    Das Patriarchat steht sehr gut auf dem Matriarchat. Und die Verantwortung ist auch schön zugeteilt: Den Schwanzträgern… 😉

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