Wie der Super Bowl meine elementare sexuelle Ästhetik verletzte

8 Feb

Nachdem uns gestern wieder einmal nahe gelegt wurde, unser homosexuelles Dasein gefälligst  im Privaten zu fristen, auf das wir gewisse Heteros nicht in ihrer „elementaren sexuellen Ästhetik“ beleidigen, stolperte ich heute erneut über einen Beleg, wie schamlos die Hetero-Welt ihr Privatleben an die Öffentlichkeit zerrt. Genauer gesagt geht es um Quarterback Drew Brees der New Orleans Saints, jener Footballmannschaft die gestern den amerikanischen Super Bowl gewonnen hat.

Den Super Bowl zu gewinnen ist natürlich eine Sache. Aber Frau und Kind der Öffentlichkeit zu präsentieren, und die eigene Frau dann auch noch zu küssen, live und vor tausenden von Zuschauern – muss das denn sein?

4 Antworten zu “Wie der Super Bowl meine elementare sexuelle Ästhetik verletzte”

  1. Hans-Georg 8. Februar 2010 um 18:52 #

    Das ist ja e-kel-haft. Sind die etwa heterosexuell? Wie schrecklich!

  2. alivenkickn 9. Februar 2010 um 14:50 #

    Oh Gott sind wir den soooooooooooooooo furchtbar? Das ist ja furchtbar, ganz ganz furchtbar . . . .:(

  3. Adrian 9. Februar 2010 um 15:20 #

    @alivenkickn

    Was ist furchtbar?

  4. jiri 16. März 2010 um 09:56 #

    Furchtbar ist meiner Meinung nach, dieses Rollenbild, was durch dieses Foto rübergebracht wird. Der Mann als testosterongetränkter Beschützer, die Frau, die das Baby in der Hand hält.

    Ich habe nix gegen Kinderkriegen. Allerdings ist mir die romantisch-bürgerliche Männlichkeit mit nachstehendem Familien- Männer und Mutterbild ein Graus.

    Da ist mir ehrlich gesagt sogar inzwischen die zweckgebundene Ehe, so wie sie vor dem Aufkommen der Gutbürgerlichkeit aufkam, lieber.

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