Katholische Exklusion

14 Mai

Ehrlich gesagt: Man muss sich schon ein bisschen wundern, dass sich ein lesbisches Paar für die Schulbildung ihres Sohnes ausgerechnet eine katholische Einrichtung aussucht. Immerhin sollte man wissen, dass Rom und seine Filialen der Homosexualität nicht gerade sehr positiv gegenüberstehen. Und so kam es, wie es kommen musste:

Eine katholische Schule im US-Staat Massachusetts weigert sich, den Sohn eines lesbischen Paares aufzunehmen. Das teilte eine der beiden Mütter am Mittwoch mit. Die Schulleiterin habe die Absage damit begründet, dass der Achtjährige sonst einen Konflikt zwischen den Aussagen seiner Lehrer über die Ehe und der Situation seiner Eltern erleben würde, sagte die Frau.

Anders ausgedrückt: Die Schulleiterin hatte Befürchtungen, dass das katholische Verständnis der Ehe durch die Realität ad absurdum geführt werden könnte. Und um sich das zu ersparen, musste man den Sohn der „objektiv ungeordnet“ Lebenden eben ausschließen. Das nennt sich dann „christliche Nächstenliebe“.

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