Den Feminismus in seinem Lauf, hält nur der Prügel-Porno auf

18 Mai

Innerhalb der westlichen Welt gibt es kaum eine Idee, die so langweilig ist wie der Feminismus. Es ist schon erstaunlich, wie viele Frauen immer noch in den Kategorien der 60er denken, und sich tatsächlich als das diskriminierte und gesellschaftlich benachteiligte Geschlecht sehen. Und die holländische Journalistin Myrthe Hilkens ist da keine Ausnahme. Wie eh und jeh betet sie feministische Allgemeinplätze herunter, und denkt nicht mal daran, diese kritisch zu hinterfragen.

Im Interview mit dem Online-Magazin „jetzt.de“, gibt sich Hilkens jedenfalls unerschrocken:

Frau Hilkens, sind Sie Feministin?

Ich bin sicher eine Feministin und ich scheue mich nicht, das zu sagen. Ich weiß, dass der Begriff risikobehaftet ist, aber ich glaube an einen neuen Feminismus. Einen, der sich auch Männern öffnet, wo Männer und Frauen gemeinsam versuchen, Probleme zu erkennen und Lösungen zu finden. Ich schreibe hier in den Niederlanden eine Kolumne für ein feministisches Magazin, für das mittlerweile auch Männer schreiben. Darüber bin ich sehr froh.

Schön, schön, das klingt erst mal gar nicht so schlecht, wenn man an einen „neuen Feminismus“ glaubt, einen, der sich vom Männerhass verabschiedet hat und bereit ist, auch Männer bei der Lösung gesellschaftlicher Probleme mit einzubeziehen.

Fragt sich bloß, worin die gesellschaftlichen Probleme eigentlich bestehen:

Sie sagen, der Begriff ist „risikobehaftet“ – ist das vielleicht ein Grund, weshalb sich nur wenige Frauen gegen Frauenfeindlichkeit in Musikvideos, Werbung, den Medien allgemein wehren?

Das ist es also. Das ist es, worunter Frauen heutzutage zu leiden haben: die Feindlichkeit ihnen gegenüber „in Musikvideos, Werbung, den Medien allgemein“. Man mag mir verzeihen, wenn ich mal ganz unsolidarisch auflache, aber wie bitte schön konstituiert sich denn diese „Frauenfeindlichkeit“? Mir sind aus den Medien ehrlich gesagt fast ausschließlich Szenen bekannt, in denen Frauen als das bessere, zuvorkommendere, klügere, schönere Geschlecht dargestellt werden, wohingegen Männer regelmäßig als Deppen vorgeführt werden – gerade in der Werbung. Und wann bitte schön hat man zuletzt Heiterkeit in den Gesichtern von Kinozuschauern gesehen, wenn der Mann der Frau eine runterhaut? Umgekehrt gehört das zum Standard.

Doch halt, was ist eigentlich die Antwort von Frau Hilkens?

Das liegt vermutlich daran, dass die Frauen unserer Generation lange gedacht haben, alle feministische Arbeit sei bereits getan.

Was sie ist…

Der Grund für das Schweigen der Frauen ist, das uns kommerzieller Sex und Porno so glänzend präsentiert wird und weniger die Tatsache, dass Feminismus nicht mehr als hip gilt.

Wie jetzt, wie kommt Frau Hilkens denn nun auf einmal auf kommerziellen Sex und Porno? Ist es etwas das was die „Frauenfeindlichkeit“ in den Medien ausmacht?

Viele Frauen empfinden die mediale Darstellung der Frau vielleicht gar nicht als Problem.

Genau! Aber selbst wenn Frauen das Problem sehen, ist es immer noch eine andere Frage, ob sie den Mut haben sich öffentlich dazu zu äußern. Es gibt bestimmt viele Frauen, die sich mit den Bildern, die sie sehen und dem Bild der Frau in den Medien allgemein, nicht wohl fühlen, sich aber nur insgeheim ärgern. Denn wenn man den Mund aufmacht – und das weiß ich sehr gut – muss man auch viel Kritik einstecken.

Äh, bitte? Möglicherweise leben Frau Hilkens und ich auf verschiedenen Planeten, aber wo bitte schön ist denn die Kritik, wenn Frauen sich über ihre Darstellung in den Medien beschweren? Ist es nicht viel mehr so, dass sobald sich eine Frau über irgend etwas beschwert, sofort der nächste Frauenbeauftragte angerannt kommt und Alice Schwarzer in sämtliche Talkshows der Republik eingeladen wird, um lang und breit zu erzählen, wie unterdrückt Frauen sind?

Gut, zugegeben, in Holland sieht man Frau Schwarzer nicht so oft, aber dennoch geht es ums Prinzip: denn das mit dem ganzen Sexkram ist nun wirklich eine Schweinerei hoch tausend:

In Ihrem Buch „McSex“ geht es um die ‚Pornofizierung’ der Gesellschaft, um Filme, Liedtexte und Musikvideos mit sexistischem oder pornografischem Inhalt und um die Auswirkungen, die der Pornokonsum auf die Jugendlichen, ihre Entwicklung und ihren Umgang mit dem anderen Geschlecht haben kann. Wie kommt man als junge Frau darauf, sich damit zu beschäftigen?

Eine gute Frage. Ist die Antwort ebenso gut? Eher nicht:

Es gab einfach einen Moment, an dem ich gedacht habe: Eigentlich finde ich die Liedtexte, die ich höre und die Videos, die ich sehe, ganz schrecklich, aber ich artikuliere und kommuniziere das nicht. Ich habe realisiert, dass genau dieses Verhalten die Zensur unserer Zeit widerspiegelt.

Es tut mir leid, aber ich weiß gerade nicht ob ich lachen oder weinen soll. Die Zensur unserer Zeit spiegelt sich also darin wieder, dass Frau Hilkens nicht den Mund auf bekommt, wenn ihr etwas nicht gefällt. Es tut mir ehrlich leid, aber ich finde keinen Ansatzpunkt um so einen Sermon auch nur ansatzweise ernst nehmen zu können. Würde Frau Hilkens mir gegenüber sitzen, ich könnte nicht anders, als sie auslachen. Weiß diese Frau überhaupt, was Zensur bedeutet?

Der Zeitgeist will uns weismachen, dass wir alles, was Sex und Porno betrifft, gut und hip finden müssen. Das ist auch eine Art von Zensur, es ist ein Tabu, sich negativ dazu zu äußern und das hat mich so wütend gemacht, dass ich mich hingesetzt habe und angefangen habe, das aufzuschreiben.

Wovon, bitte schön, redet diese Frau? Es ist in unserer Gesellschaft kein Tabu, sich negativ über Sex und Pornografie zu äußern. So etwas zu behaupten ist einfach lächerlich. Frau Hilkens kann so viel negatives über Sex und Pornos sagen wie sie will. Das sie damit nicht immer auf Zustimmung stößt, dass es vielleicht Kritik gibt, dass irgendwelche Blogger anfangen, ihre Meinung zu hinterfragen, das alles hat mit einer Tabuisierung nichts zu tun.

Haben Ihre Freundinnen und Kolleginnen in Gesprächen denn Ihre Sorgen bezüglich der Pornofizierung geteilt?

„Pornofizierung“  – was für ein albernes Wort…

Es gibt in meiner Umgebung viele Leute, die das gut verstanden haben. Meine Freunde und Familie stehen hinter mir und verstehen und unterstützen mein Anliegen.

Das überrascht jetzt, ehrlich gesagt, nicht besonders.

Viele Frauen haben mir E-Mails geschickt, nachdem sie mich im Fernsehen gesehen oder mein Buch gelesen haben. Aber es gibt verschiedene Gruppen. Die einen denken gar nicht darüber nach, andere behaupten unreflektiert ich würde Blödsinn erzählen und es gibt die Gruppe, die froh darüber ist, dass die Pornofizierung endlich ein Thema ist, Frauen, die froh sind, zu wissen, dass sie weder prüde noch konservativ sind, sondern dass auch andere moderne Frauen ihrer Meinung sind.

Okay, Frau Hilkens, ich bemühe mich ganz reflektiert, ihre Sorgen und Ängste zu verstehen, aber was genau ist denn nun eigentlich diese „Pornofizierung“, wie sieht sie aus, wie artikuliert sie sich, was ist daran so schlimm?

Antwort? Nein, leider noch nicht:

Die Pornoindustrie setzt weltweit etwa 100 Milliarden Euro jährlich um. Liegt die wachsende Pornofizierung einfach in der schieren Marktmacht dieser Branche begründet?

Uh, „Marktmacht“, Profit, Kapitalismus – böse, ganz, ganz böse…

Sicher. Es gibt mittlerweile schon Pornofirmen die eine Börsennotierung haben.

Um Himmels Willen, das ist ja grauenhaft! Wie konnte es nur so weit kommen? „Börsennotierung“! Also Schlimmeres kann es nun wirklich nicht mehr geben.

Oder doch? Schließlich gibt es noch Frau Hilkens:

Aber es ist wichtig sich davon nicht abschrecken zu lassen, wir dürfen nicht aufgeben, nur weil diese Industrie so groß ist.

Nicht aufgeben, um was genau zu erreichen? Kann mal jetzt einer zu Potte kommen und erklären, worin eigentlich das Problem besteht?

Die Sexualisierung in den Medien geschieht in der Praxis auch durch Frauen. Warum machen viele Frauen auf der Produzentenseite mit? Nur aus finanzieller Abhängigkeit heraus?

Oder vielleicht, weil es eine einträgliche Industrie ist? Böser Kapitalismus! Entfremdet doch tatsächlich Frauen von ihren wirklichen Bedürfnissen, die Frau Hilkens natürlich besser kennt, als die jeweiligen Frauen selbst:

Einige bestimmt, aber Ariel Levy (amerikanische Journalistin, Anm. der Redaktion) hat beobachtet, dass, solange Männer das dominante Geschlecht sind, es für Frauen vielleicht besser ist, sich einfach anzupassen. So geht man Kritik aus dem Weg und das Leben gestaltet sich leichter. Ich hätte wahrscheinlich auch besser nackt für mein Buchcover posiert und zu mehr Pornokonsum aufgerufen. Das wäre bestimmt besser für meine Popularität gewesen. (lacht)

Okay, ein Punkt für Sie, Frau Hilkens. Ich jedenfalls hätte sie deutlich sympathischer gefunden, hätten Sie zu mehr Pornokonsum aufgerufen. Doch Spaß beiseite: Der eigentliche Witz an dieser Aussage liegt doch in der unterschwelligen Behauptung, Frauen würden in unserer Gesellschaft nur gehört, wenn sie sich über ihre Sexualität vermarkten. Es ist mir mal wieder schleierhaft, wie man überhaupt auf eine solche Idee kommen kann.

Deswegen feiert die Autobiografie der Pornodarstellerin Jenna Jameson vielleicht Bestseller-Erfolge…

Ihr Buch „Pornostar“? Ja, das ist bestimmt ein Bestseller, aber als Jenna Jameson Kinder bekommen hat, hat sie ihr Pornostarleben sofort beendet.

Und natürlich ist Jenna Jameson die einzige Frau die Erfolge auf dem Buchmarkt feiert. So ist es nun mal: Geht man durch die Buchläden, werden die einzigen gut verkauften, von Frauen geschriebenen Bücher, von Pornostars geschrieben, die überdies nackt auf dem Cover abgebildet sind…

Sex und Pornografie sind allgegenwärtig.

Nun, dem kann man sogar zustimmen. Es stellt sich bloß die Frage: Und nun?

Muss man sich jetzt fragen, ob die sexuelle Revolution gescheitert ist, für die die Frauen einst gekämpft haben?

Mmmh, eigentlich nicht. Wenn die sexuelle Revolution gescheitert wäre, dann wäre Sex ja nicht „allgegenwärtig“, oder?

Ich denke, wir haben der sexuellen Revolution viel zu verdanken, die Gleichberechtigung, das Recht zu studieren und zu wählen, Sex, ohne gleich Kinder zu bekommen, weil wir jetzt Kondome und die Pille haben.

Wunderbar, was positives!

In Holland ist es aber immer noch oft so, dass Männer in denselbem Job mehr verdienen.

Nein, bitte, bitte nicht schon wieder diesen Blödsinn! Frauen verdienen nicht weniger als Männer, zumindest dann nicht, wenn sie die gleiche Arbeitsbiografie aufweisen und den gleichen Arbeitsaufwand bewältigen wie Männer. Faktisch ist das aber nicht der Fall, weil Frauen es sich leisten können, den Job ruhiger anzugehen als Männer. Von welcher Frau wird schon erwartet, zur Not Mann und Kinder mit zu versorgen und das auch noch dann, wenn sie geschieden ist? Umgekehrt schwebt dieses „Damoklesschwert“  in unserer Gesellschaft noch immer alleine über dem Manne.

Die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist noch nicht ganz vollzogen und jetzt ist es an unserer Generation etwas dafür zu tun – zusammen mit den Männern. Das ist auch der größte Unterschied zu unseren Vorgängerinnen, damals standen Männer auf der einen Seite und Frauen auf der anderen, heute müssen wir sehen, dass wir gemeinsam weiter kommen.

Okay, tun wir das. Sorgen wir also dafür, dass

– die Wehrpflicht (natürlich nur für Männer verbindlich) abgeschafft wird.

– es für Männer ein ebenso umfassendes ärztliches Vorsorgesystem wie für Frauen gibt.

– die Ursachen für den früheren Tod und das höhere Lebensrisiko (höhere Selbstmordrate, Alkoholismus, Sucht, S-Bahn-Surfen etc.) von Männern erforscht werden.

– das Bildungswesen Jungen ebenso fördert wie Mädchen.

– die Anzahl der schlecht bezahlten, oftmals gesundheitsgefährdenden Berufe (Bergarbeiter, Straßenkehrer, Fließbandarbeiter) gleichmäßig auf Männer und Frauen verteilt wird.

– die Zahl der Bettler nicht mehr überwiegend auf Männer beschränkt ist.

– das Unterhalts- und Familienrecht nicht mehr alleine zugunsten der Frau ausgelegt wird.

– Frauen auch mal Männern Blumen – bzw. was „männlich“ adäquates – schenken.

– Frauen auch mal Männern die Tür aufhalten.

– Frauen auch mal beim ersten Date für den Mann mitbezahlen.

Mir würde bestimmt noch mehr einfallen, aber es ist ja auch egal, denn diese Aufzählung ist ganz bestimmt nicht das, was Frau Hilkens im Sinn hat, wenn sie von „Gleichberechtigung“ spricht. Ihr „neuer Feminismus“ unterscheidet sich vom „alten“ nämlich fast gar nicht – außer, dass sie nun auch die Männer dafür gewinnen will, für die Privilegierung der Frau zu kämpfen.

Doch wir haben uns ein wenig vom Ausgangspunkt des Weltübels entfernt – der Pornografie:

Die Art und Weise wie Frauen in Pornos dargestellt werden, bereitet Ihnen großes Unbehagen, Sie sehen darin eine Rückkehr zu überholten Ansichten und Machtverhältnissen…

Ich darf von mir behaupten, dass ich als einer der wenigen schwulen Männer, mit der Darstellung von Frauen in Pornos vertraut bin, und es ist mir nicht ganz klar, was an der Darstellung von Frauen in Pornos zu beanstanden ist.

Können Sie mir das erklären, Frau Hilkens?

Und was mich so wütend macht, ist, dass es von den Machern so gut verkauft wird, dass man als Konsument oft gar nicht sofort merkt, dass es eine Darstellung von sehr konservativen Machtverhältnissen ist. Wir glauben, das sind alles befreite Leute, die Spaß haben und cool sind, aber wenn man genauer hinschaut, sieht man Machtverhältnisse, wie sie in den 50er Jahren waren. Der Mann von damals hatte eine braune Hose an und eine Pfeife im Mund, jetzt ist die Pfeife ein Joint und die braune Hose sind Baggypants, aber sonst hat sich der Mann nicht besonders verändert.

Seien wir doch mal ganz rational: Pornos dienen der sexuellen Befriedigung bzw. der erotischen Stimulanz und sind überdies meistens auf (heterosexuelle) Männer zugeschnitten. Ergo zeigen die meisten Pornos Frauen, die Spaß am Sex haben und auch bereit dazu sind, und dass alles ohne vorher reden zu wollen, oder einen Migräneanfall zu haben. Pornos spiegeln also nicht die Wirklichkeit wieder, es sind Traumwelten, überspitzt gesagt, „Märchen für Erwachsene“. Es ist ein Irrtum, dass Männer Pornos für real halten, es ist ein Irrtum, dass Männer von den Frauen im Film auf die Frauen im wirklichen Leben schließen würden. Es gibt keine seriöse, wissenschaftliche Studie, die auch nur ansatzweise die Schädlichkeit von Pornografie nachgewiesen hat.1

Wie stellt sich Frau Hilkens denn einen Pornos nach ihrem Geschmack vor? Ohne aufreizende Titten? Ohne Stöhnen? Ohne Penetration? Verboten?

Die zweite Generation der Feministinnen hat alles getan, um das Korsett zu öffnen. Sie haben gesagt: Wir lassen uns von der Kirche nicht vorschreiben, was wir zu tun und zu lassen haben. Jetzt ist es die Industrie, die sagt, dass eine gute Frau Brüste wie Beyonce, Beine wie Jennifer Lopez und Lippen wie Angelina Jolie haben muss. Das ist ein neues Korsett!

Ein wunder Punkt? Teilweise. Nur dass es nicht so ist, als würde es nicht bereits Frauen geben, die sich diesen Machenschaften „der Industrie“ entgegenstellen. Im Übrigen kann man Hetero-Männern schlecht vorwerfen, dass sie sexy Frauen sexy finden. Der Reiz der körperlichen Erotik ist natürlich Frauen schwer zu erklären, fahren doch viele weniger auf den Körper, als eher auf die Geldbörse ihrer Lover ab. Eine Aussage, die übrigens nur bedingt polemisch gemeint ist, denn der geringe Stellenwert männlicher Erotik auf Frauen würde auch das Phänomen erklären, warum die Darstellung von männlicher Erotik in der Werbung nicht annähernd die Ausmaße erreicht, wie die von Frauen, und das obwohl die Kaufkraft der Frauen gar ein wenig höher ist als die von Männern, der Markt für sexy Männer also theoretisch größer sein müsste, als der für sexy Frauen.

Mit wenigen Klicks ist es jedem Internetnutzer möglich, Pornos aller Art und in allen Auswüchsen zu sehen.

Ja, und man sieht, dass die Genres immer aggressiver werden.

Eine Aussage, die schlichtweg falsch ist.

Porno funktioniert wie jede andere Droge auch. Man sieht den ersten Porno und findet ihn super, wenn man aber 50mal einen normalen Porno gesehen hat, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er einen nicht mehr erregt – also sucht man etwas Extremeres.

Hier spielt Frau Hilkens bestimmt auf gewisse Untersuchungen mit Sexsüchtigen an, die in der Tat immer extremeres Material brauchten, um sich zu befriedigen. Dumm für ihre Argumentation ist nur, dass Sexsüchtige nicht der Maßstab für den gewöhnlichen Porno-Konsumenten sind. Bei den meisten läuft es nämlich schlichtweg nach Schema F ab: Man schaut, man spritzt ab , man geht schlafen. Es ist ebenso ein  Mythos wie der, dass Pornos Männer zu Vergewaltigern machen würden, dass Pornos einen signifikanten Einfluss haben, auf das was einem an sexuellen Praktiken gefällt. Ein SM-Film wird nur denjenigen ansprechen, der schon von vornherein auf SM steht. Auch darüber gibt es zuhauf wissenschaftliche Studien.“1 Immerhin: der gelegentliche Konsum von Hetero-Pornos hat bislang nicht bewirkt, dass ich auf Frauen stehe.

Man kann im Internet sehen, dass selbst der reguläre Porno immer aggressiver wird.

Noch mal: Genau das kann man eben nicht sehen.

Pornosucht ist ein Problem, worüber nicht geredet wird und das ist nicht nur ein Problem bei Jugendlichen, sondern auch bei Erwachsenen.

Natürlich ist Pornosucht ein Problem, aber ebenso sind übermäßiger Alkoholkonsum und zu fettes Essen ein Problem. Was folgt daraus?

Aber besonders auf Jugendliche kann das großen Einfluss haben?

Ja. Die neue Generation hat ein Recht auf eine gesunde sexuelle Entwicklung und die Erwachsenen müssen den Jugendlichen damit helfen.

Und wie bitte sieht sie aus, die „gesunde  sexuelle Entwicklung“?

Obwohl das Internet ein einziges Pornotopia ist, geht es in den Schulen immer noch sehr konservativ zu. Sexuelle Diversität, Homosexualität oder wie man sexuelle Grenzen absteckt, wird nicht thematisiert. Jugendliche müssen aber lernen, Grenzen zu setzen, sie müssen lernen zu sagen: Bis hierher und nicht weiter!

Keinerlei Einwände. Nur, was hat das mit Pornos zu tun?

Natürlich muss man mit den Kindern in den Schulen keine Pornos schauen, sie wissen eh, wovon die Rede ist. Man muss ihnen aber Fragen stellen: Wer von Euch schaut manchmal Porno? Was siehst Du da? Was denkst Du dabei? Glaubst Du wirklich, dass Sex so ist, wie er im Porno gezeigt wird? Sie müssen lernen, das Gesehene in die Realität einzuordnen.

Nun gut, geht es Frau Hilkens also lediglich darum, Jugendlichen beizubringen, dass Pornos nicht dem Sex in der Realität entsprechen? Keine Sorge, wie die oben erwähnten Studien nahelegen, lernen sie das ziemlich schnell.

Weil es sonst Ihre Entwicklung beeinflusst?

Genau. Wir wissen aus Untersuchungen, dass die Fotos in Magazinen digital bearbeitet werden und viele Mädchen deswegen ein schlechtes Bild von ihrem eigenen Körper haben. Also müssen wir darüber reden und aufzeigen, dass es diese Manipulation gibt. Viele Jugendliche wissen gar nicht, wie viel manipuliert wird und es ist wichtig, dass sie über so etwas nachdenken, damit sie es einordnen können. Wenn wir akzeptieren, dass wir in einer pornofizierten oder sexualisierten Gesellschaft leben, dann müssen wir das auch im Unterricht thematisieren, denn darauf haben die Kinder ein Recht.

Ich bin jetzt etwas verwirrt, denn was sollte denn der ganze Kokolores, den Frau Hilkens vorher verzapft hat? Ist das ihre Erkenntnis? Es gibt also Manipulationen im Medienbetrieb, es ist nicht alles real, was abgebildet wird, und Jugendliche sollten das wissen. Äh … ja … richtig … klingt sinnvoll.

Und weiter?

Offensichtlich träumen sehr viele Mädchen von einer Karriere im Modelbusiness. Besonders erschreckend finde ich, dass oft bereits sehr dünnen Mädchen gesagt wird, sie müssten abnehmen.

Zur Klarstellung. Das finde auch ich abscheulich, ja geradezu pervers. Andererseits wird ja niemand gewzungen, im Modelbereich zu arbeiten.

Schönsein bedeutet offensichtlich, keine Poren und auch sonst nichts zu haben. Ich würde mir wünschen, dass Mädchen und junge Frauen nicht aussehen wollen wie die Frauen auf solchen Bildern. Aber das ist wohl eine aussichtslose Mission!

Eigentlich nicht. Denn es ist ja nun wirklich nicht so, als würden alle Frauen diesem „Modediktat“ willenlos folgen. Und es ist noch weniger so, als würden Hetero-Männer nur auf einen bestimmten Typ Frau stehen.

Alle Schulen müssen mit Kindern über sexuelle Diversität und Homosexualität reden, auch die islamischen und katholischen Lehranstalten. Darüber bin ich sehr froh, denn alle Kinder müssen lernen, dass es Homosexualität gibt und zu Toleranz erzogen werden. Zudem muss in allen Schulen über sexuelle Grenzen gesprochen werden.

Habe ich nichts dagegen…

Ich war überrascht, dass es in Holland so viele Kinder gibt, die nicht mit Ihren Eltern über das reden, was sie im Internet machen. Viele haben einen Computer in ihrem Zimmer und können daran machen was sie wollen, solange sie wollen. Das zeugt von sehr großer Naivität!

Ohne Frage…

Wir wissen, dass Kinder im Durchschnitt elf Jahre alt sind, wenn sie ihren ersten Porno sehen, vor allem Väter gehen zu leichtfertig mit dieser Tatsache um und sagen, sie hätten in dem Alter schließlich auch den ersten Playboy gesehen.

Also, ich würde das zunächst einmal auch nicht so problematisch sehen. Was natürlich ein Fehler ist:

Bilder im Playboy und die Pornofilme, die man heute mit wenigen Klicks im Internet findet, haben absolut nichts gemeinsam!

Na ja, das eine sind Fotos, das andere Filme…

Schon in einem gemäßigten Porno sieht man oft Frauen, die geschlagen werden oder einen Mann drei Stunden lang oral befriedigen müssen und sich dabei den Schwanz so weit in den Rachen schieben, bis sie würgen müssen.

Hier muss ich mich wieder fragen: Was für Pornos schaut sich Frau Hilkens bloß an? Oder hat sie lediglich in einer Runde feuchtfröhlicher Feminist(inn)en Gerüchte aufgeschnappt? In den meisten Pornos wird gepimpert und das war es dann. Geprügelte Frauen? Nicht im Standard-Porno, denn auch hier haben Untersuchungen festgestellt, dass die überwiegende Zahl von Männern abgestoßen ist, wenn eine Frau – noch dazu in Verbindung mit Sex – geschlagen wird.1

Ist das Internet an allem schuld?

Ach nein, sicher nicht. Es sind ja immer Menschen, die das machen.

Lustige Aussage: Summa summarum sind also Menschen an allem Schuld.

Redakteure von MTV beispielsweise sagen, dass sie nur zeigen, was der Zuschauer will.

Was natürlich suboptimal ist. Besser wäre es natürlich, wir hätten eine Kommission, die uns vorschreibt, was wir sehen wollen. Oder?

Im Internet bekommt man vielleicht auch Dinge zu sehen, die man nicht sehen will, schreckliche Sachen.

Dann klickt man halt weg.

Doch auch wenn für das Medium Internet keine Werte und keine Moral zu gelten scheinen, kann es noch lange nicht sein, dass sich auch die Moral anderer Medien, wie die des Fernsehens, nach unten orientiert. Es kann nicht sein, dass wir aufgrund der Macht des Internets alle moralischen Werte vergessen.

Ja, ich habe angesichts dieses kulturkonservativen Käses auch gestutzt, aber hier spricht tatsächlich eine Feministin und nicht der Papst.

Ihr Buch hat in den Niederlanden hohe Wellen geschlagen. Sie wurden regelrecht angefeindet. Gerade von den als liberal geltenden Niederlanden hätte man eine etwas andere Reaktion erwartet.

Ja, und dadurch habe ich auch etwas Wichtiges über Holland gelernt. Ich denke, dass Deutschland progressiver ist, zumindest zeigen mir das die ersten Reaktionen, die oftmals viel intelligenter und überlegter sind als in Holland.

Man könnte auch sagen, die Reaktionen aus Deutschland waren konservativer, spießiger, weniger liberal und überhaupt sehr auf Obrigkeitsdenken und Bevormundung fixiert. Man kennt schließlich seine Landsleute.

Ich glaube das liberale Image der Niederlande ist nicht mehr realistisch, das ist nur die Oberfläche. Unter der Oberfläche liegen immer noch sehr viele sexistische Ideen und wir können an unserer Politik sehen, dass wir xenophober sind, als wir dachten. Die rechtspopulistische Partei PVV ist von den Holländern in das EU-Parlament gewählt worden Also, ich denke, wir sind nicht so liberal, wie es die Welt von uns denkt.

„Liberal“ wäre es nämlich, gut zu finden, dass in Holland ein islamischer Fundamentalismus wächst.

Doch was ist eigentlich das Fazit von Frau Hilkens? So viel sei von vornherein verraten: Es irritiert, denn es passt irgendwie nicht:

Es ist nicht so, dass ich Sachen verbieten will, ich habe nur gesagt, dass es Pornogenres gibt, die meiner Meinung nach sehr gefährlich und sehr frauenfeindlich sind. Ich möchte anregen, darüber nachzudenken. Und wie eine amerikanische Autorin gesagt hat: „Die Antwort auf schlechten Porno ist nicht kein Porno, sondern guter Porno.“ Ich bin sehr froh, dass das alternative Genre, in dem Frauen sexuell auf ihre Kosten kommen und nicht nur der Genuss des Mannes im Mittelpunkt steht, auf dem Vormarsch ist, das wird populärer.
Uns muss klar sein, dass unsere Kinder Pornos zu sehen bekommen und wir müssen mit ihnen darüber sprechen, auch in den Schulen. Wir müssen ihnen beibringen, was sie sehen und in welchem Verhältnis es zur Realität steht.

Und mir stellt sich die Frage: Warum hatte ich so viel zu kritisieren, wenn das Fazit von Frau Hilkens meine volle Zustimmung findet?

———————————-

[1] Meine Angaben zu den wissenschaftlichen Studien zur Pornografie habe ich dem Buch „Sind Frauen bessere Menschen?“ von Arne Hoffmann entnommen, übrigens ein hervorragendes Werk für alle, die sich näher mit Kritik an feministischen Dogmen auseinander setzen wollen. Mehr positives über Pornos gibt es im Buch „Zur Verteidigung der Pornografie“ von Nadine Strossen.[back]

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12 Antworten to “Den Feminismus in seinem Lauf, hält nur der Prügel-Porno auf”

  1. Martella 18. Mai 2010 um 19:58 #

    Also im letzten Porno,. den ich mir reingezogen habe, hat ein nackter, sichtlich errregter Mann mit Hundehalsband einer sehr großen, eher üppigen Lederdomina die Stiefel geleckt. Aber wahrscheinlich ist das dann „Anpassung an patriarchalische Werte“, oder so ähnlich.

  2. martin 18. Mai 2010 um 21:17 #

    Der Begriff „Feminismus“ ist „risikobehaftet“ – ein Scherz! „Neuer Feminismus“, „alter Feminismus“ – das ist doch bloß die immergleiche Soße (nicht: „Sauce“!). Ob das jetzt als „Gender Mainstreaming“ daherkommt oder als „Alphamädchen“ oder doch nur wieder als kratzbürstige Alice Schwarzer… mit dem schlichten, kargen, nicht sehr charismatischen Wort der liberalen „Gleichheit vor dem Gesetz“ hat das natürlich nichts zu tun. Aber diese Gleichheit hat bekanntlich noch nie gerecht, denn im Namen der berufenen (weiblichen) Intelligenz bedarf es mindestens der Bevormundung, besser noch gleich einer Umwälzung aller Verhältnisse (von oben).

    Wer ist überhaupt Myrthe Hilkens?

  3. pedro luis 18. Mai 2010 um 21:21 #

    Pornografie zehrt an dem einzigen Kapital, über das Frauen vermeintlich in so reichem Maß verfügen: die eigenen Interessen durch Sex durchzusetzen.

  4. CK 18. Mai 2010 um 23:15 #

    Es stimmt zwar schon, dass Pornos irgendwie immer härter werden. Siehe Streifen mit Bukakke, Gruppenverkehr oder DeepThroating. Aber manche stehen halt auf sowas, mein Geschmack ist es weniger, vor allem diese Würgeblowjobs, die die Hilkens wohl gesehen hat. Kann mir persönlich kaum vorstellen jemals sowas mit einer Frau zu machen.

    Das Frauenbild ist in vielen Streifen durchaus konservativ, aber es gibt auch immer mehr Streifen wo Frauen die Initiative übernehmen und sogar den aktiven Part geben.

    Es gibt ja sogar postfeministische Pornos (da gibt es dann ellenlanges Vorspiel, übrigens auch- für Adrian vlt. interessant 😀 – Mann-Mann-Szenen analog zu den Lesbenszenen im männlich orientierten Mainstream und Facials sind wohl verboten, dafür gibt es aber hingegen reichlich Cunnilingus und viel Kinky), Pornos für Paare (teilweise Artwork, bspw. Andrew Blake) und Frauen. Für jeden Geschmack ist also etwas dabei trotz all des vielen Trashs.

    Starke Frauen sind mir aber sowieso am liebsten und die findet man vor allem in Femdomfilmen. Sicherlich kann man über viele Darstellungen wohl auch debattieren, aber so künstlich aufregen wie diese Frau muss man sich echt nicht. BDSM mit submissiven Frauen ist natürlich auch nicht frauenfeindlich, die mögen das richtig und leben sich so aus…

    Die Filme sollten aber erst ab einem gewissen Alter konsumiert werden. Zumal Jugendliche von härteren Sachen irritiert werden könnten. Dies zu kontrollieren ist jedoch Aufgabe der Eltern (Websense udgl. regeln das sowieso) und nicht des Staates, der jedoch eine Alterskennzeichpflicht wohl zu Recht durchsetzt.

    In GB sollte vor nicht allzu langer Zeit mal ein Gesetz votiert werden, was Gewaltpornos verbietet. Weiß nicht ob das durchkam. Falls ja, den damaligen Gerüchten zufolge hatte ich da durchaus illegales, weil laut diesen Regeln definitiv bereits zu brutales Material. 😉

    @Martella: Dein Geschmack gefällt mir 😀

  5. Blub 19. Mai 2010 um 02:39 #

    Sehr guter Artikel, Adrian.

    Ich hab auch eher an sowas wie Martella beschreibt denken müssen, zumindest was leicht im Internet findbar angeht. Man könnte also folgern, dass die Pornos mit vertauschten Rollen viel mehr Verbreitung und Sichtbarkeit im Internet brauchen, denn wer die Domina für real hält und jeder zumindest junge Mann wird das tun, der muss ja echt Angst vor Frauen entwickeln und pro-aktiv schwul werden 😉

  6. jiri 19. Mai 2010 um 17:00 #

    Von mir gibts auch ein Lob für Adrian, für diesen politisch unkorrekten Beitrag.

    Natürlich gibts immer noch Bereiche, wo Frauen benachteiligt werden.

    Allerdings stimme ich z.B. zu, dass speziell im Bildungsbereich inzwischen Jungen und Männer benachteiligt sind.

    Es gibt inzwischen eine Bundeskanzlerin, die ein naturwissenschaftliches Fach studiert hat und z.B. eine Bärbel Höhn, die Mathematikerin ist.

    Wieso studieren Frauen z.B. nicht mehr naturwissenschaftlich-technische Fächer und gehen in Führungspostitionen? Diese Möglichkeit steht in schon lange offen und wird von vielen Frauen, die sogar eine Begabung dazu haben, nicht genutzt. Stattdessen studieren sie überproportional häufig immer noch pädagogische Fächer.

  7. martin 19. Mai 2010 um 18:54 #

    @ CK: Das ist ja schön, was es für eine Pornopluralität gibt. Ich weiß nur nicht, was diese Frau Hilkens uns damit sagen will. Dass Frauen in Pornos (gelegentlich) instrumentalisiert oder würdelos behandelt werden, das ist ja nun nichts Neues. Dass man Pornos deshalb verbieten sollte oder dergleichen, das ist sogar beinahe noch älter und trotzdem falsch. Aber wenn man von einer „Pornographisierung“ der Gesellschaft spricht, kann man doch nicht irgendwelche subkulturellen Pornofilme meinen, die im Internet zwar leicht zugänglich sein mögen, aber trotzdem nicht an jedem Bahnhof plakatiert werden. In meinem Fernsehen laufen jedenfalls keine Pornos, was ich gelegentlich bedaure.

    @ jiri: Was sind den „pädagogische Fächer“

  8. Krischan 22. Mai 2010 um 20:07 #

    Schade, sie hat am Anfang gesagt, sie möchte mit Männern zusammen soziale Probleme angehen. Mich hätte interessiert, welche Probleme der Männer sie anpacken will. Stattdessen die alte Leier: Porno, Porno, Porno.

  9. t 22. Mai 2010 um 20:58 #

    Die hätte ja mal drauf eingehen können, dass mehr frauen sub als dom sind und frauen eher zu sm neigen als dies männer tun, in dem sinne wäre feministischer porno nur noch mehr schlagen.
    wer’s nicht glauben mag muss nur eine einschlägige sm börse besuchen und darf sich nicht davon täuschen lassen, das natürlich absolut männer häufiger inszerieren.
    boah kozt so ein dummfug an…

  10. Lara-Jil 23. Mai 2010 um 12:30 #

    Das Weltbild von Hilkens offenbart mal wieder sehr schön die erzkonservative Grundeinstellung die dem Feminismus zu Grunde liegt:
    Es geht denen ja in Wahrheit nicht darum, sachliche Kritik an bestimmten Darstellungen zu äußern, sondern die Schaffung von Spießers Paradise voranzutreiben!

    Im übrigen finde Ich Ich es sehr problematisch,Magersucht/Boulemie alleine irgendwelchen dürren Topmodels zuzuschreiben:Der Hauptgrund für die Essstörungen von Frauen und Männern liegt in der Regel ganz woanders,die Modelindustrie kann also bestehende Tendenzen bestenfalls verstärken.Laut Bundesernährungsstudie haben jedoch weniger als 3% aller Bundesbürger Untergewicht(wobei der BMI da zugegebenermaßen ne recht schwammige Größe ist…)Wahr jedoch ist, dass Frauen in der Regel nicht dem Schlankheitswahn verfallen um attraktiver für die pööööhsen Männer zu werden,sondern um ihren Geschlechtsgenossen zu imponieren.
    Ganz im Gegensatz zu Männern:Bei ihnen ist Magersucht keineswegs weniger verbreitet,macht sich nur eben anders bemerkbar(etwa durch exzezziven Sport etc.was ja nicht weniger ungesund ist!)

    Selektive gynozentrische Wahrnehmungen mal wieder!

  11. Christian - Alles Evolution 25. Mai 2010 um 17:54 #

    Ich denke, dass der Feminismus ein Gedankenkonstrukt ist, dass sehr verführerisch sein kann – es gibt eine Opferhaltung darin, die einen frei von Verantwortung macht und Schuldverlagerung ermöglicht.
    Die „normale Frau“, die die feministische Theorie nicht kennt, hat denke ich ein wesentlich entspannteres Verhältnis zu Sexualität.

  12. BastI 13. November 2010 um 14:46 #

    Ich halte nix von sog. Feministinnen, aber es ist nicht alles falsch was sie sagt.

    Aber auch hier muss man wieder deutlich machen: Es ist nicht so wie uns die Feministinnen einreden wollen, das Frauen alleine!! in den Medien diskrimmiert werden.

    Frauen werden dort halbnackt hingtesellt, Männer als Trottel oder Berserker.

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