Verkommene Brut

5 Nov

Wie verkommen das Gedankengut der Katholischen Kirche ist, hat erneut Belgiens Erzbischof, Andre-Joseph Leonard, unter Beweis gestellt. So sieht er Aids als gerechte Strafe für all jene, die nicht so lieben, wie sich sein totalitärer Gott das vorstellt:

„Wenn man die Umwelt schlecht behandelt, behandelt sie uns im Gegenzug auch schlecht. Und wenn man die menschliche Liebe schlecht behandelt, nimmt sie vielleicht auch Rache“, lautet die Erklärung des Kirchenfürsten für eine HIV-Infektion. „Ich sage nur, dass manchmal unsere Aktionen auch Konsequenzen haben“, so der Erzbischof. „Diese Epidemie ist eine Art von spezifischer Gerechtigkeit“, fügt Leonard über Aids hinzu.

Nun gut, dass Aids Gottes Strafe für Homos sei, ist ja ein alter Hut, wobei man sich schon fragen muss wie es dann kommt, dass ein allmächtiger und allwissender Gott nicht in der Lage ist, Aids auch von den Heterosexuellen fern zu halten.

Der katholische Gott ist aber auch noch anderwertig ein sehr unmenschliches Wesen. Denn während er gewisse einvernehmliche Praktiken zwischen Erwachsenen mit Krankheit und Tod bestraft, haben Prister die Kinder misshandeln offenbar seinen Segen:

„Priestern, die Kinder missbraucht haben, die in ihrer Obhut waren, muss klar gemacht werden, was sie getan haben, aber wenn sie nicht länger arbeiten, wenn sie keine Verantwortung mehr tragen, bin ich mir nicht sicher, ob es human ist, eine bestimmte Art von Vergeltung auszuüben, die kein konkretes Ergebnis haben wird.“

Soviel also zur katholischen „Moral“.

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