Erection Detection

14 Dez

Und da sage noch mal einer, der Staat könne keine Arbeitsplätze schaffen:

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass die tschechische Regierung in den Jahren 2006 bis 2009 im Asylverfahren in bestimmten Fällen eine sogenannte Phallometrie angewandt hatte, ein offenbar schon vor mehreren Jahrzehnten von einem tschechischen Sexualwissenschaftler entwickeltes Verfahren. Verlangt wurde es in Fällen, in denen Asylbewerber eine Übersiedlung nach Tschechien anstrebten, die aus Ländern wie Iran, Ägypten oder Nigeria stammten, wo Homosexualität strafrechtlich verfolgt wird.

Die Logik, die hinter diesem Test steckte, war klar, simpel und bekloppt: Zeige ich einem mutmaßlichen Schwulen einen Hetero-Porno und dieser bekommt trotzdem einen Steifen, dann kann es ja wohl kein Schwuler sein:

Wie der Tschechische Rundfunk berichtete, zeigte man den Bewerbern pornographische Filme sowie Bilder von nackten Männern, Frauen und Kindern oder auch Landschaften und maß dabei mit dem sogenannten Phallometer den Grad der Durchblutung im Penis. Auf diese Weise wollte man herausfinden, ob der Proband tatsächlich homosexuell oder doch eher heterosexuell orientiert sei.

Man stelle sich das Verfahren einmal bildlich vor: Irgendwelche Bürokraten in Anzügen, deren Aufgabe es ist, Elektroden am Penis zu befestigen, um dem Probanden dann schlüpfrige Filmchen vorzuspielen, die man vorher in sachkundiger Arbeit als besonders geeignet für diese Aufgabe ausgesucht hat.

Tschechiens Innenministerium erklärte dazu, der Test sei zum letzten Mal im vergangenen Jahr und insgesamt nur in zehn Fällen angewandt worden und dies auch nur im Einvernehmen mit den betreffenden Asylbewerbern.

Aber sicher doch. Schließlich standen die Asylbewerber vor der Wahl, entweder den Test zu absolvieren oder gleich abgeschoben zu werden…

Mir tut es nach der Aufgabe des Verfahrens nur um die Erektionsexperten leid. Ob sie künftig einen Job finden werden, in dem sie ihr angeeignetes Fachwissen zielgerecht anwenden können?

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6 Antworten to “Erection Detection”

  1. ohmannohjens 14. Dezember 2010 um 09:32 #

    Ein Hoch auf manche Wissenschaften. Vielleicht wollte diese hochbegabte IQ- Bestie unbedingt den ig-(ignoble)- Nobelpreis ausgehändigt bekommen. Er sollte- müsste für diese mehr als bescheuerte Erforschung unbedingt dafür vorgeschlagen werden.

    Für die Erkenntnis, dass Flughunde Oralsex ausführen, wurden dieses Jahr Wissenschaftler ausgezeichnet…….Also hätte er gute Chancen diese würdige Auszeichnung auch zu erhalten.

    Wie sieht es mit der Erforschung aus, wenn des Mannes bester Freund sich bei keiner Anreizung zum „Aufstand“ erregen läßt?

    Vielleicht werde ich diese Forschung betreiben. Ich halte sie für unbedingt erforderlich, damit dieser unerregbaren Gattung Mann endlich seine sexuelle Artikel- Marke zugewiesen werden kann. Ich habe nämlich noch nie einen Nobelpreis erhalten….schmoll…Vielleicht gelingt es mir damit ???

    Es ist immer wieder erschrenkend wie die Volkseigentüm(er)innen mit ihren Sklaven umgeht- sie müssen mit allen Mitteln erniedrigt und ihrer Würde beraubt werden. Und wie kann man das schneller erreichen als mit erzwunger Nacktheit und Handanlegen im Genitalbereich …..????

    Meine fast schon übliche Frage, kann ich Deinen Artikel bei mir einblogen?:

    http://www.auxiliaris.org/

    • Damien 14. Dezember 2010 um 23:50 #

      Klar, Jens, wie immer gerne.

  2. Martin 14. Dezember 2010 um 12:53 #

    Find ich gar nicht schlecht, was die Tschechen da machen! Viele Männer aus muslimischem Ländern machen fast alles, um hier eine Aufenthaltserlaubnis zu bekommen um dann unseren Sozialstaat zu schröpfen. Die Sprösslinge gehen dann irgendwann die beliebte Jagd auf Schwule.

    Ein Freund von mir hat sich einen „bisexuellen“ Araber angelacht und sich mit ihn auch noch verpartnert. Sobald das mit der Verpartnerung unter Dach und Fach war, lief es dann nicht mehr so gut mit der Beziehung. Und seit der Araber seinen Aufenthaltsstatus dauerhaft gesichert hatte, stand er plötzlich nur noch Frauen.

    Tja, welch eine wundersame Drehung der sexuellen Orientierung!

    Sein ganzes arabisches Umfeld lebt übrigens vom Sozialstaat, von Schwarzarbeit und kleinen Gaunereien. Das alles kombiniert führt übrigens zu einem beachtlichen Wohlstand bei mäßigem Aufwand.

    Aber das sind natürlich alles nur „Einzelfälle“ und was ich hier sage ist überhaupt nur „islamophob“. Im Grunde sind das ja ganz redliche, fleißige und vor allem tolerante und friedliche Menschen, gelle!

  3. Oliver 14. Dezember 2010 um 17:12 #

    @Martin: Hast Du irgendeinen Beleg dafür, dass „viele Männer aus muslimischen Ländern“ es so machen, irgendeine Statistik z.B.? Ansonsten gehört Dein Kommentar leider tatsächlich in die Kategorie islamophobe Phantasien

  4. Marti 15. Dezember 2010 um 13:43 #

    Beispielsweise eingfach mal hier http://www.1001geschichte.de ein bisschen rumschauen, oder Frauen und Männer fragen, die mal mit einem Moslem zusammen waren.

    In Marokko wird beispielsweise viel Geld geboten, wenn jemand einem Marokkaner einen westlichen Partner (egal welchen Geschlechts) verschafft. Hauptsache westliche Pass, und dann das Paradies „westlicher Sozialstaat“ genießen.

    Unsere linksdominierten Medien wollen das natürlich alles nicht gelten lassen, weil ja nach linksgrünem Dogma „alle Kulturen und Religionen gleichwertig sind“.

    Aber wer die Augen aufmacht, eine Islamsprache wie Türkisch oder Arabisch lernt und mal in einem islamischen Land gelebt hat, der lässt sich meist nicht mehr von islamophiler Gutmenschen-Propaganda einlullen.

  5. Oliver 15. Dezember 2010 um 23:16 #

    Ich hatte eigentlich mehr an eine etwas seriöserer Untersuchung gedacht als an eine Sammlung von Erlebnisberichten…Im Übrigen kenne ich eine der „Islamsprachen“, wie Du sie nennst, und kenne auch gut die oft verzweifelte wirtschaftliche Situation von jungen Leuten in Tunesien und anderswo. Dass diese Menschen hoffen, durch eine Heirat mit einem Europäer/ einer Europäerin ihre Lage zu verbessern, kann ich ihnen erstmal nicht übelnehmen.

    Aber eigentlich ging es in dem Blog ja um Asylbewerber und nicht um Eheschließung, und ich dachte, Du hättest da vielleicht eine Statistik zu Hand, mit der Du Deine Behauptung belegen könntest.

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