Demografie erklärt

14 Apr

Frage: Warum werden hierzulande immer weniger Kinder geboren?

Antwort: Weil man Kinder zum Leben nun mal nicht braucht.

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23 Antworten to “Demografie erklärt”

  1. Andreas 14. April 2011 um 07:56 #

    Der Beitrag von heute ist ja ein echter Aussetzer. Wie setzt sich denn das Leben über die Generationengrenzen fort, wenn nicht durch Kinder. Oder soll nur noch die eigene Lebenspanne aus einer Art Froschperspektive heraus in Betrachtung stehen? Das wäre etwas egozentrisch, auch etwas dekadent, oder rundheraus: spätrömisch. Unseren Eltern sei Dank, daß sie davon nicht erfasst waren.

    Gruß

    Andreas

  2. Adrian 14. April 2011 um 08:05 #

    „Oder soll nur noch die eigene Lebenspanne aus einer Art Froschperspektive heraus in Betrachtung stehen?“

    Bei den meisten ist das nun mal so. Ist doch auch völlig normal. Wer kriegt denn schon Kinder für die Zukunft von Rente, Volk und Menschheit?

    „Unseren Eltern sei Dank, daß sie davon nicht erfasst waren.“

    Wenn unsere Eltern anders gedacht hätten, und weder Du noch ich auf der Welt wären – wen würde das stören?

  3. Omti 14. April 2011 um 10:17 #

    Ähm… Kinder brauchte man selten zum Leben, trotzdem wurden sie bekommen ^^

    Es ist eher, dass das Finanzielle Risiko zu hoch ist und das allgemeine ökonomische Klima zu mies ist, so dass kaum jemnd bereit ist Kinder zu kriegen.

  4. Andreas 14. April 2011 um 14:47 #

    >„Oder soll nur noch die eigene Lebenspanne aus einer Art Froschperspektive heraus in Betrachtung stehen?“
    >Bei den meisten ist das nun mal so.

    Welche sind diese „meiste(n)“?! Wohl Spätrömer.

    >Ist doch auch völlig normal.

    Definiere „normal“!

    Jetzt … Achtung … Deckung … Atombombenabwurf … Normalität ist die Reproduktion, die Heterosexualität. Nur sie trägt das Leben über die Generationen. Nur so entsteht Genealogie. Die zukunftsfähige Gemeinschaft ist heteronormativ.

    >Wer kriegt denn schon Kinder für die Zukunft von Rente, Volk und Menschheit?

    „Wo Gründe für Lebensfragen überhaupt ins Bewußtsein treten, da ist das Leben schon fragwürdig geworden.“
    (Spengler)

    >Wenn unsere Eltern anders gedacht hätten, und weder Du noch ich auf der Welt wären – wen würde das stören?

    Reiner Nihilismus ist das.

    Gruß

    Andreas

  5. Fg68at 14. April 2011 um 17:03 #

    Ein schweizer Glücksforscher hat auch festgestellt, dass Kinder nicht glücklich machen, zumindest am Anfang.

    http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2010/0504/001_glueck.jsp

  6. Adrian 14. April 2011 um 18:14 #

    @ Omti
    „Es ist eher, dass das Finanzielle Risiko zu hoch ist und das allgemeine ökonomische Klima zu mies ist, so dass kaum jemnd bereit ist Kinder zu kriegen.“

    Was ja meine These bestätigen würde. Man braucht sie halt nicht, also verzichtet man auf sie.

  7. Adrian 14. April 2011 um 18:23 #

    @ Andreas
    „Welche sind diese ‚meiste(n)‘?!“

    Na die Mehrheit, eben.

    „Definiere ’normal‘!“

    In diesem Zusammenhang: Gewöhnlich, verständlich, vollkommen klar.

    „Normalität ist die Reproduktion, die Heterosexualität. Nur sie trägt das Leben über die Generationen. Nur so entsteht Genealogie.“

    Und wo ist da jetzt das Gegenargument bezogen auf meine These?

    „Die zukunftsfähige Gemeinschaft ist heteronormativ.“

    Wenn Zukunftsfähigkeit auf Fortpflanzung und Elternschaft bezogen ist, ein klares „Nein“. Man muss nicht hetero sein, um sich fortzupflanzen oder Kinder großzuziehen.

    „Wo Gründe für Lebensfragen überhaupt ins Bewußtsein treten, da ist das Leben schon fragwürdig geworden.“

    Den Satz verstehe ich nicht.

    „Reiner Nihilismus ist das.“

    Nein, das ist ganz einfach. Wenn es mich nicht gäbe, könnte es mich nicht stören, weil ich ja nicht da wäre, um mir über meine Nichtexistenz Gedanken zu machen.

  8. Andreas 14. April 2011 um 20:21 #

    @ Adrian

    >Wenn Zukunftsfähigkeit auf Fortpflanzung und Elternschaft bezogen ist, ein klares „Nein“. Man muss nicht hetero sein, um sich fortzupflanzen …

    Kann man auch Homo sein und sich fortpflanzen wollen? Gibt’s das realiter in signifikanter Häufigkeit?

    >oder Kinder großzuziehen.

    Wie willst Mann den die Lebensgemeinschaft mit der nervigen Mutter aushalten, wenn noch nicht mal eine sexuelle Anziehung da ist?

    >„Wo Gründe für Lebensfragen überhaupt ins Bewußtsein treten, da ist das Leben schon fragwürdig geworden.“
    Den Satz verstehe ich nicht.

    Das soll heißen, Kinder zu wollen versteht sich von selbst. Wer darüber erst groß nachdenken muß, ist schon dekadent.

    >„Reiner Nihilismus ist das.“
    Nein, das ist ganz einfach. Wenn es mich nicht gäbe, könnte es mich nicht stören, weil ich ja nicht da wäre, um mir über meine Nichtexistenz Gedanken zu machen.

    Das ist doch Nihilismus. Die Logik Deiner Aussage bestreite ich ja nicht. Nur diese selbstabwertende Stimmung, aus der sie heraus erst möglich wird, ist mir suspekt.

    Gruß

    Andreas

  9. Marcus 14. April 2011 um 21:05 #

    Das ist höchsts anti-individualistisch. Wer ist „man“, der Kinder angeblich nicht braucht? Die meisten Deutschen haben weiterhin Kinder, und Umfragen nach, wünschen sich die meisten Menschen in diesem Land auch Kinder. Und zwar mehr als sie durchschnittlich bekommen oder bereits haben.

    Die Aussage, dass „man“ im Sinne es einzelnen oder der Gesellschaft Kinder nicht braucht, ist darüber hinaus Bullshit. Wir sind keine einsamen Höhlenmenschen in einem imaginierten rousseauschen Naturstand. Damit ich leben kann, braucht es sehr wohl andere Menschen. Irgendwer muss ja meine Klamotten nähen, meine Wohnung putzen, meinen Job bezahlen, meine Produkte kaufen. Wenn es keine Kinder mehr gäbe, könnte ich und könnten die meisten mittelfristig einpacken.

    Ökonomisch werden sich die Folgen der Kinderlosigkeit in Deutschland wahrscheinlich bald schon sehr konkret spüren lassen. Es drohen dadurch mittelfristig erhebliche Wohlstandsverluste. Der Kapitalismus ist bekanntlich auf Wachstum angewiesen. Und dies ist bei einer abnehmenden, vergreisenden Bevölkerung irgendwann nur noch schwer zu realisieren.

  10. Adrian 14. April 2011 um 21:12 #

    @ Andreas

    „Kann man auch Homo sein und sich fortpflanzen wollen?“

    Was ist das denn für eine Frage? Natürlich! Der Wille zur Fortpflanzung hängt doch nicht von der sexuellen Orientierung ab. Nur weil man Hetero ist, muss man schließlich auch nicht automatisch das Bedürfnis haben sich fortzupflanzen. Wenn es anders wäre, wo sind sie denn dann, die ganzen Kinder?

    „Wie willst Mann den die Lebensgemeinschaft mit der nervigen Mutter aushalten, wenn noch nicht mal eine sexuelle Anziehung da ist?“

    Man merkt, Du hast Dich noch nicht mit schwuler Elternschaft beschäftigt.

    „Das soll heißen, Kinder zu wollen versteht sich von selbst.“

    Wenn sich das von selbst verstehen würde, hätten wir kein Demografieproblem.

    „Nur diese selbstabwertende Stimmung, aus der sie heraus erst möglich wird, ist mir suspekt.“

    Für Dich ist das Selbstabwertung, für mich ist es rationelle Logik.

  11. Adrian 14. April 2011 um 21:29 #

    @ Marcus

    „Das ist höchsts anti-individualistisch.“

    Nein, es ist eine Generalisierung.

    „Die meisten Deutschen haben weiterhin Kinder, und Umfragen nach, wünschen sich die meisten Menschen in diesem Land auch Kinder. Und zwar mehr als sie durchschnittlich bekommen oder bereits haben.“

    Was meiner Aussage absolut nicht wiederspricht.

    „Die Aussage, dass „man“ im Sinne es einzelnen oder der Gesellschaft Kinder nicht braucht, ist darüber hinaus Bullshit.“

    „Die Gesellschaft“ braucht gar nichts, höchstens einzelne Menschen brauchen etwas.

    „Damit ich leben kann, braucht es sehr wohl andere Menschen.“

    Aber die sind ja da.

    „Wenn es keine Kinder mehr gäbe, könnte ich und könnten die meisten mittelfristig einpacken.“

    Es geht doch nicht darum, dass es keine Kinder mehr gibt, sondern dass einzelne Menschen weniger Kinder bekommen, als zur Aufrechterhaltung oder gar Wachstum der Zahl an Menschen notwendig ist. Warum? Na weil offensichtlich andere Prioritäten gesetzt werden, eben weil der Einzelne Kinder zum Leben nicht unbedingt braucht. Wäre es anders, gäbe es doch mehr Kinder.

    Natürlich kann man einwenden, mittelfristig dies und langfristig das. Aber wen interessiert das, wenn es konkret um die eigene persönliche Entscheidung geht? Es setzt sich doch niemand hin und plant jetzt Kinder, weil er sich um die Volkswirtschaft Sorgen macht. Nein man überlegt zunächst: Kann ich mir das leisten? Habe ich den richtigen Partner? Sind Kinder nicht doch viel zu viel Stress? Wäre der Aufbau der Karriere nicht zunächst wichtiger? Das sind doch alles keine aus der Luft gegriffenen Überlegungen.

  12. Andreas 14. April 2011 um 21:54 #

    @ Adrian:

    >Nur weil man Hetero ist, muss man schließlich auch nicht automatisch das Bedürfnis haben sich fortzupflanzen. Wenn es anders wäre, wo sind sie denn dann, die ganzen Kinder? … Wenn sich das von selbst verstehen würde, hätten wir kein Demografieproblem.

    Ich hätte sagen sollen, wenn man positiv gegenüber dem Leben tickt, dann verstehen sich Kinder von selbst.

    Das Demografieproblem rührt meiner Meinung nach daher, daß zu viele Heteros spätrömisch, dekadent, nihilistisch ticken.

    Daß sich aus der homosexuellen Bevölkerung jemals in nennenswertem Umfang Nachwuchs ergeben hat, das glaube ich Dir nimmermehr.

    Also ist das heterosexuelle Milieu für die Demografie das entscheidende. Dort wird die Schicksalsfrage entschieden. Und da schaut es meiner Einschätzung nach nicht gut aus.

    Ob die Schwulen nun spätrömisch sind oder nicht, ist ein Streit um ein Grundstück auf dem Mond.

    Gruß

    Andreas

  13. Adrian 14. April 2011 um 22:03 #

    @ Andreas

    „Ich hätte sagen sollen, wenn man positiv gegenüber dem Leben tickt, dann verstehen sich Kinder von selbst.“

    Du hast Deine Anschauung vom Sinn des Lebens, andere haben da eine andere.

    „Das Demografieproblem rührt meiner Meinung nach daher, daß zu viele Heteros spätrömisch, dekadent, nihilistisch ticken.“

    Interessante These. Und wieso tun sie das?

    „Also ist das heterosexuelle Milieu für die Demografie das entscheidende. Dort wird die Schicksalsfrage entschieden.“

    Was denn für eine Schicksalsfrage?

  14. hans 14. April 2011 um 22:47 #

    Ach ihr habt Sorgen. In Österreich können sich ja jetzt wahrscheinlich bald die lesbischen Frauen künstlich in der Partnerschaft befruchten lassen „Männer sind ja nur zum wichsen da, valleri und …“ – ja genau jene, welche noch vor kurzer Zeit indirekt „Homoaktivisten“ für ein solches Recht als potentielle Pädosexuelle gebrandmarkt haben. Ist doch schön, wenn der Wunsch nach Kindern über der Orientierung steht, vor allem wenn die Gendertanten das so durchgesetzt haben. Denn, sexuelle Orientierung der Elter 1,2,3,4 muss unabhängig sein und nicht zum Nachteil führen.

    Lustig wird der Spass, wenn das erste pädosexuelle, weibliche Pärchen klagt. Denn, die Orientierung heißt ja nicht automatisch, dass man sich am eigenen Kind dann vergeht 😉

    Das ist für mich Genderpropaganda die an den Interessen zum einen der heterosexuellen Väter, sind ja unnötig, und zum anderen der homosexuellen Paare vorbeigeht. Wie sagte Frau Schwarzer doch einmal so schön, dass der Waffenstillstand zwischen Homos und Lesben beendet ist – oder täusche ich mich da?

    Brüderliche Grüße

    Junge: Wer ist mein Papi, Komami3?
    Komami3: Ach, das war der Träger der Samenzelle 238.117.

  15. Adrian 15. April 2011 um 07:30 #

    hans, worauf willst Du eigentlich hinaus?

  16. hans 15. April 2011 um 10:00 #

    Adrian, ist das nicht ersichtlich? Wie kann ich einerseits Hand in Hand mit Lesben und Feministinnen als Mann, als homosexueller Mann kämpfen und andererseits mir immer wieder anhören, dass der Wunsch nach Kindern zwischen homosexuellen Paaren gleich in die pädosexuelle Ecke gedrängt wird. Zum anderen wird der Mann in der Regel als Samenspender abgewertet, was bei einer Leihmutter nicht der Fall wäre. Wenn du hier die Männerfeindlichkeit nicht erkennst, dann weiß ich auch nicht.

  17. Marcus 15. April 2011 um 22:50 #

    @ Adrian

    Tu tust aber in Deinem letzten Paragraph so, als wäre die Entscheidung für oder gegen Kinder in jedem Falle eine völlig freie. Dem ist aber nicht so. Bei vielen stimmen eben die Umstände nicht. Weil es zum Beispiel an guter Betreuung mangelt, oder es gerade für Frauen im modernen Berufsleben oftmals nicht möglich ist, Kinder und Job unter einen Hut zu bekommen. Dass es auch anders geht, zeigen Länder wie Frankreich und Schweden.

    Ich störe mich weiterhin an Deinem „man“. Du schreibst selbst, das sei eine Generalisierung. Genau das ist falsch. Mag sein, dass Du keine Kinder brauchst, aber „man“ braucht sie schon. Es wird auch bei Dir der Zeitpunkt kommen, an dem Dir jemand den Arsch abwischen muss. Und Deine greisen schwulen und Hetenkumpel werden das wohl nicht sein. Spätestens dann bräuchtest Du Menschen, die später als Du mal Kind gewesen sind.

    Die Gesellschaft gibt es übrigens schon. Wir leben in einem organisierten Staatsverband, in dem viele Dinge gesellschaftlich geregelt werden, und nicht nur in zufällig und spontan zusammengekommenen Kollektiven. Will unsere Art staatlich organisierte Gesellschaft unseren Way of Life aufrechterhalten, braucht sie tatsächlich Kinder. Anders würde sie zusammenbrechen. Und im Zusammenbruch mögen sich auch für Dich ganz individuell negative Auswirkungen ergeben.

  18. Adrian 16. April 2011 um 07:47 #

    @ hans

    „Wie kann ich einerseits Hand in Hand mit Lesben und Feministinnen als Mann, als homosexueller Mann kämpfen und andererseits mir immer wieder anhören, dass der Wunsch nach Kindern zwischen homosexuellen Paaren gleich in die pädosexuelle Ecke gedrängt wird.“

    Erstens kämpfe ich nicht Hand in Hand mit Lesben und mit Feministinnen schon gleich gar nicht.
    Ich verstehe aber den Zusammenhang zwischen beiden Sachverhalten nicht.

  19. morus 16. April 2011 um 08:20 #

    Dein Beitrag erinnert mich an die Fragen von Max Frisch zur Erhaltung der Menscheit. Eine der Fragen lautet:
    „Sind Sie sicher, daß Sie die Erhaltung des Menschengeschlechts, wenn Sie und alle Ihre Bekannten nicht mehr sind, wirklich interessiert?“

  20. hans 16. April 2011 um 08:21 #

    @ Markus
    Ja ja, Schweden, das Land in dem die meisten Frauen im öffentlichen Sektor arbeiten und diese neuen Stellen Milliarden verschlingen. Das Land in dem zig Tausende Männer diskriminiert sind. I love Sweden. Blöd ist man(n), würde man dort Kinder zeugen. Assange lässt grüßen.

    @ Adrian
    Der Zusammenhang kann daraus hergeleitet werden, das bis dato „offiziell“ die Kämpfe für Gleichstellungsfragen auch im Adoptionsrecht, Stichwort LBGT, nach Außen hin gemeinsam ausgetragen wurden, obwohl mir schon lange bewußt ist, dass in vielen Lesbenverbänden der Kampf auch gegen homosexuelle Männer geht, wir durch das Faktum, dass wir eben auch Männer sind, ebenfalls Abschaum als Abschaum gesehen werden. Darum bin ich der Meinung, dass ein solcher gemeinsamer Kampf nicht mehr möglich ist. Sind wir denn alle maso oder was? Ich kämpfe doch nicht mit jemandem für gemeinsame Rechte, der mich von Natur aus für minderwertig hält, für einen in der Regel ungebildeten gloryhole gangbang Sadomasochisten – so kommt man sich in der Regel vor, wenn man bei diversen Veranstaltungen mit Lesben diskutiert. „Sind eben auch nur Männer …“

  21. Andreas 16. April 2011 um 20:06 #

    @ Adrian:

    >Der Zusammenhang kann daraus hergeleitet werden, das bis dato „offiziell“ die Kämpfe für Gleichstellungsfragen auch im Adoptionsrecht, Stichwort LBGT, nach Außen hin gemeinsam ausgetragen wurden, obwohl mir schon lange bewußt ist, dass in vielen Lesbenverbänden der Kampf auch gegen homosexuelle Männer geht, wir durch das Faktum, dass wir eben auch Männer sind, ebenfalls Abschaum als Abschaum gesehen werden. Darum bin ich der Meinung, dass ein solcher gemeinsamer Kampf nicht mehr möglich ist …

    Fragt man beim Adoptionsrecht „cui bono“, dann wird einem sehr schnell klar, wer davon profitieren würde: Die bisexuelle Frau, die ihrem Mann die Kinder entzieht, und nun mit einer Lesbe (insbesondere solchen aus der Frauenhausszene) zusammen leben will, ungestört vom Umgangsrecht des Ex, aber mit Furor Ehegattinnen- und Kindesunterhalt eintreiben läßt.

    Irgendwo habe ich gelesen, ich weiß nicht mehr wo, dass im Falle des Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche Paare, mit 95 % lesbischen Adoptionen, 5 % schwulen gerechnet wird. Die Schwulen werden in dieser Debatte instrumentalisiert.

    Gruß

    Andreas

  22. Bastian 19. April 2011 um 15:16 #

    @ Andreas

    Ja da könnte was dran sein wenn man es so sieht.

    Als schwuler Mann ist schon blöd wenn man Kinder haben will.

    Woher nehmen und nicht stehlen 😉

    Lesben habens da schon einfacher. Entweder mal kurz über sich ergehen lassen und Spermien manuel einführen.

    Wer leiht mir mal 9 Monate seine Frau ;)??

  23. Andreas 19. April 2011 um 20:57 #

    @Bastian:

    >Woher nehmen und nicht stehlen 😉

    Ich habe mal eine Fernseh-Doku gesehen. Da hat sich ein Schwuler mit einer Lesbe geeignet. Das Dumme war nur, daß sie ihm danach keinen Umgang gewähren wollte. Sie saß mir ihrer Co-Lesbe rotzfrech auf dem Sofa und hat seiner Anwältin beim Moderationsversuch verkündet, sie habe … blabla … ausgetragen … also … allein ihres …

    >Lesben habens da schon einfacher. Entweder mal kurz über sich ergehen lassen

    Das praktiziert so manche Hetera auch nicht anders. Ein One-night-stand genügt oft schon.

    >und Spermien manuel einführen.

    Das wäre doch eine Lösung für Schwule. Jedenfalls, was die Befruchtung als solche angeht. Für die leidige Familienrechtskiste sehe ich aber keine Lösung. Gehe mal auf pappa.com oder zum vafk (Väteraufbruch für Kinder). Die Geschichten, die da stehen, die Zehennägel rollen sich einem auf.

    >Wer leiht mir mal 9 Monate seine Frau 😉 ??

    Ich habe meine freigesetzt. 🙂 Aus charakterlichen Gründen rate ich von ihr allerdings ab.

    Gruß

    Andreas

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