Schwule Kapitalistenschweine

11 Aug

Der soziale Protest der Markenkleidung und Elektrogeräte entbehrenden Jugendlichen in Großbritannien geht weiter und erreicht mittlerweile die Hochburgen des Kapitalismus:

Die Randale in England haben am Dienstag die Innenstadt von Manchester erreicht – am Abend breiteten sie sich auch im Gay Village rund um die Canal Street aus. Immer wieder rannten Jugendliche, teils von der Polizei verfolgt, über die Straße.

Mehreren Szene-Bars, darunter Churchills, Via Fossa und View, wurden die Fenster eingeschlagen, vor der Disco Essential wurde ein Lieferwagen in Brand gesetzt. Berichten zufolge verschanzten sich Besucher und Personal des alteingesessenen New-Union-Pubs im Keller, während ein Mob beim Versuch, einzudringen, die Eingangstür beschädigte.

Es ist ja auch so was von sozial ungerecht, wenn Schwule ganz kapitalistisch Diskos, Pubs und Buchläden betreiben dürfen. Wieso greift der Staat hier nicht ein und enteignet diese raffenden Tunten zum Wohle der Jugend, die momentan ohne Perspektive ist?

Und während die Leser von queer.de in üblicher links-grüner Manier vor Mitleid mit dem Mob auf der Straße zerfließen, bietet wenigstens einer eine fundierte Lösung an:

Ein sozialer Hintergrund. Deswegen klaut man alles was nicht festgeschraubt ist. Meine Güte wir leben nicht in Afrika wo man wegen hunger klaut und einen Grund hat. Sollen die randalierer sich doch als stricher anbieten, dann können die sich auch ihr neuestes i iPhone leisten wenn es denen so wichtig ist, aber was zurzeit da abgeht in London ist das Ergebnis von schlechter Erziehung

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4 Antworten to “Schwule Kapitalistenschweine”

  1. Robert Niedermeier 11. August 2011 um 11:41 #

    Ich wurde auch gemobbt, hab‘ das mal als Beispiel des antikapitalistischen Widerstandes im besagten Queer-Kommentar-Thread gepostet:

  2. Goofos 13. August 2011 um 21:22 #

    Ich glaube ich habe jetzt absolut nicht verstanden was die Kritik ist. Möglichkeiten wären:

    1. der gemeine Mob hat Szene-Discos, -Kneipen, -Buchläden überfallen. Das geht mal gar nicht.
    2. es wird darüber berichtet, dass Szene-Discos, -Kneipen, -Buchläden vom gemeinen Mob überfallen wurde. Das geht mal gar nicht.
    3. es gibt Szene-Discos, -Kneipen, -Buchläden die vom gemeinen Mob überfallen werden. Das geht mal gar nicht.

  3. Adrian 13. August 2011 um 21:26 #

    @ Goofos
    Wer redet denn von Kritik?

Trackbacks/Pingbacks

  1. Femokratie News 226-2011 « FemokratieBlog - 14. August 2011

    […] Schwule Kapitalistenschweine Der soziale Protest der Markenkleidung und Elektrogeräte entbehrenden Jugendlichen in Großbritannien geht weiter und erreicht mittlerweile die Hoch­bur­gen des Kapitalismus:[..] Und während die Leser von queer.de in üblicher links-grüner Manier vor Mitleid mit dem Mob auf der Straße zerfließen, bietet we­nig­stens einer eine fundierte Lösung an: Ein sozialer Hintergrund. Des­we­gen klaut man alles was nicht festgeschraubt ist. Meine Güte wir leben nicht in Af­ri­ka wo man we­gen hunger klaut und einen Grund hat. Sollen die randalierer sich doch als stricher anbieten, dann können die sich auch ihr neuestes iPhone leisten wenn es denen so wichtig ist, aber was zurzeit da abgeht in London ist das Er­geb­nis von schlechter Er­zie­hung. Gay West […]

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