The Liberal Case for Israel

2 Dez

Das unter diesem Titel auf dem Blog der israelischen Botschaft in Deutschland in deutscher Übersetzung veröffentlichte Plädoyer eines amerikanischen Linken ist unbedingt lesenswert.

Kostprobe gefällig?

Eine palästinensische Flagge auf einer Demonstration für die Rechte von Homosexuellen? Ironischerweise ein symbolhaftes Bild der neuen Linken. Und woher kommt diese eigenartige Allianz? Eine ungerecht behandelte Minderheit identifiziert sich mit der liebsten Opfergruppe der linken Akademiker.

Das Nebeneinanderstellen dieser zwei Anliegen könnte fast schon komisch sein, wäre es nicht so abgrundtief tragisch: Das Hamas-Regime, das durch diese Flagge repräsentiert wird, unterdrückt, erniedrigt, verhaftet, drangsaliert und foltert Schwule und Lesben. Stellen Sie sich einmal vor, was passieren würde, wenn Sie in Gaza eine Regenbogenfahne tragen würden! (Oder stellen Sie es sich lieber nicht vor.)

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2 Antworten to “The Liberal Case for Israel”

  1. Yadgar 2. Dezember 2011 um 13:21 #

    Regenbogenflaggen in Jerusalem! In Jerusalem wohlgemerkt, nicht in Tel Aviv! Was unsere apokalypsegeilen Bibelfundis dazu wohl meinen…

  2. crumar 4. Dezember 2011 um 21:53 #

    Diesen selbstgefälligen, verlogenen Blödsinn verlinkst du hier?

    Hier zum Geschichtsverständnis dieses Komikers:

    „Amerikas historische Achilles-Ferse steht im gleichen Kontext wie einer der leuchtendsten Momente Israels. Bezeichnenderweise ist Israel das einzige Land in der Geschichte der Welt, das riesige Massen an Männern, Frauen und Kindern aus der Sklaverei in Afrika befreit und in die Freiheit gebracht hat.“

    Es hat also Afrikaner aus der Sklaverei in AFRIKA befreit?
    Ehrlich?
    Oder war es nicht vielmehr so, dass die Sklaverei vor allen Dingen in den USA ein Thema war und dort die Befreiung stattfand, hingegen Rassismus sehr wohl noch ein Thema ist?

    Und so sieht es heute in Israel aus:

    „Today, tensions remain between Ashkenazim and Sephardim in Israel because of the poor treatment the latter received and the long, difficult road Sephardic Jews have had to travel to approach parity in society.“

    http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Judaism/Sephardim.html

    Ratet mal, wer die eher stärker pigmentierte Gruppe ist.

    Und das hier ist der Euphemismus des Tages:

    „Wie in den USA schüren auch dort rechte Politiker öffentlichen Ärger durch die Dämonisierung bestimmter Minderheiten.“

    Die „bestimmten Minderheiten“ in Israel sind Palästinenser.
    Und nicht nur die in den besetzten Gebieten, sondern 20% der Menschen mit israelischem Pass sind keine Juden, sondern israelische Palästinenser.
    Denen gerade elementare demokratische Rechte entzogen worden sind, die drangsaliert, diskriminiert und schikaniert wurden und werden.
    Von Parteien, die ich qua politischem Programm mit der deutschen DVU vergleichen würde.

    Diese „Petitessen“ nicht sehen zu wollen, sondern gay rights gegen human rights auszuspielen ist nicht nur gaga, sondern typisch für die liberale Hurra-Israel Anhängerschaft.
    Und nun schwappt die große Realitätsverleugnung also nach Deutschland…
    Na supi.

    Gruß, crumar

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