Lasst uns über Faschismus reden

11 Dez

Seitdem Deutschland gemerkt hat, dass es hierzulande Rechtsextreme gibt, die bereit sind, ihre Ziele mit Gewalt und Mord durchzusetzen, beginnt wieder die große politische Analyse: Was ist Rechtsextremismus, wie entsteht er, warum gibt es auch in Deutschland Rechtsextremismus und können Frauen das auch? Diese Fragen werden hierzulande immer wieder gestellt und die Antworten fallen je nach Saison und politischer Orientierung unterschiedlich aus.

Im Grunde genommen hat man keine Ahnung was der Kern der rechtsextremen Ideologie ist, schon gar keine Ahnung davon hat die sogenannte antifaschistische Linke, die ja sehr schnell dabei  ist, Nationalsozialismus und Faschismus eins in eins zu setzen und  alles in marxistischer Terminologie irgendwie auf den Kapitalismus zurückzuführen. Mit den Motiven, Zielen und Denkweisen rechtsextremistischer Parteien, Organisationen und einzelnen Menschen beschäftigt sich dagegen kaum jemand und es wäre überraschend, wenn auch nur eine Handvoll „Antifaschisten“ in der Lage ist, z. B. Grundzüge des Parteiprogramms der NPD zu rezitieren.

Der „Tagesspiegel“ wagt den Versuch, rechtsextremem Denken auf den Grund zu gehen und hat zu diesem Zweck eine Begegnung mit Ricarda Riefling organisiert, Mitglied des Bundesvorstandes der NPD. Die junge Frau und vierfache Mutter ist überzeugt davon, sie müsse

das deutsche Volk retten, vor Überfremdung, Verrohung, Kinderlosigkeit, Zerfall

und sie ist überzeugt davon, dass Gewalt dieser Sache nicht dienlich ist. So distanziert sie sich von den jüngst bekannt gewordenen Morden:

Beate Zschäpe [ein Mitglied der Terror-Zelle], glaubt Riefling, habe diesen Auftrag diskreditiert. Mord und Gewalt seien die falschen Mittel, sagt sie. Sie will den Deutschen „ihre Ängste persönlich mitteilen“, „mit schönen Worten“ kämpfen.

Der „Tagesspiegel“ merkt dazu durchaus korrekt an:

Der Rechtsextremismus ist nicht nur gefährlich, weil er Gestalten wie Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe hervorbringt. Er ist gefährlich, weil viele denken, dass er nur dumpf ist. Ricarda Riefling ist hellwach, intelligent. Ihr Abitur hat sie im niedersächsischen Peine mit der Note 1,5 gemacht, nebenbei mit 17 ihr erstes Kind bekommen, nun ist sie 28 Jahre, verheiratet, Mutter von vier Kindern.

[…]

Sie plaudert so unschuldig wie ein junges Mädchen, aus dem Mund dieser Frau ist der von der NPD angestrebte Rassenstaat ein harmloses, aber starkes Volksparadies. Eingebettet in ein bürgerliches Milieu, fleißig und engagiert auftretend, soll sich Bahn brechen, was auch Ricarda Rieflings Ziel ist

Diese Ziele erscheinen nur allzu wohlbekannt:

Ausländer rausschmeißen, „rückführen“, wie es im traditionellen NPD-Sprech heißt, Kinderschänder töten lassen, Homosexualität unter Strafe stellen, eine homogene neue Volksgemeinschaft bilden.

Das alles sind die extremen Zuspitzungen eines Individuums, welches glaubt, es selbst und seine Bedürfnisse und Wertvorstellungen sollten im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses stehen und niemand anderes habe ein Recht, anders zu leben als man selbst. Das ist der Kern jedweden totalitären Denkens.

Ginge es nach ihr, würde die NPD vor allem über „Familienpolitik“ reden und über die Gefahr, dass das „deutsche Volk“ aussterbe. Egal, was sie sagt, immer steht am Anfang das Bekenntnis zur Mutterschaft. Es ist Trick und Überzeugung zugleich. Im Rückblick, sagt sie, sei die Geburt ihres ersten Kindes ein Schlüsselerlebnis gewesen. Fortan sah sie lauter Menschen wie sich selbst, die, wie sie findet, „vom Staat alleingelassen werden, wenn sie Kinder haben“. Das sei der Grund, warum sie immer politischer geworden ist.

Nun könnte man Frau Riefling fragen, wieso sie glaubt, ein Anrecht auf staatliche Fürsorge zu haben, nur weil sie Kinder zur Welt gebracht hat, ein Umstand der nicht zwingend ist, und zu dem sie niemand genötigt hat. Man könnte auch fragen, was für eine egozentrische Person sie ist, sich einzubilden, der ganze Staat, die ganze Gesellschaft müsste sich um sie und ihre Kinder drehen.

Doch solche Fragen wären in der Tat politisch unkorrekt, denn der Geist, ein Anspruch auf Leistungen durch die Gemeinschaft zu haben, ist in Deutschland seit eh und jeh tief verwurzelt. Und wo Kinder im Spiel sind, hört ohnehin jeder Spaß auf.

Gerade als Frauen tragen wir die Pflicht, unser Volk nicht aussterben zu lassen. Wir sind es, die die ehrenvolle Aufgabe haben, ein Volk großzuziehen und es zu formen. Doch leider zählt dies in der heutigen Zeit nicht mehr allzu viel. Man will keine deutschen Familien, wo Kindern noch nationale Identität gegeben wird. Diese Gesellschaft hetzt systematisch Mann und Frau gegeneinander auf.

In einer recht seltsamen und perfiden Weise sind das durchaus „emanzipierte“ Sätze, nämlich Sätze von einer Frau, die ein ganz bestimmtes Verständnis vom Daseinszweck ihres Geschlechts hat und die ein tiefes Sehnen nach einer einfachen und überschaubaren Welt hat, in der Trivialitäten wie „deutsche Familien“ und Albernheiten wie „nationale Identität“ tatsächlich eine Rolle spielen.

Und natürlich das beständige Sehnen nach mehr Staat, mehr Sozialem, mehr Alimentierung:

Von Christa Müller etwa, Ex-Frau von Oskar Lafontaine und ehemalige familienpolitische Sprecherin der Linken im Saarland, war Riefling „begeistert“. Müller hatte in ihrer aktiven Zeit ein sozialversicherungspflichtiges Erziehungsgehalt in den ersten drei Lebensjahren des Kindes in Höhe von 1600 Euro im Monat und bis zum sechsten Lebensjahr 1000 Euro für alle Eltern gefordert und erläutert, „auf dieser finanziellen Grundlage können dann die Eltern selbstbestimmt entscheiden, was sie mit dem Geld machen“.

Ja, natürlich und würden Eltern, statt ihr Geld in die Aufzucht von Kindern zu stecken, es über die fürsorglichen Hände des Staates mir zukommen lassen, könnte ich selbstbestimmt entscheiden, was ich mit diesem Geld mache…

Hier offenbart sich wieder Rieflings Wunsch nach Bedeutung, nach gesellschaftlicher Anerkennung, nach Subventionierung ihres ganz persönlichen Glücks. Und wer könnte ihr daraus einen Vorwurf machen, denn im Grunde genommen streben wir ja alle danach, nicht wahr?

Ihre Eltern seien unpolitisch gewesen, die Mutter eine Grüne, ihr Elternhaus intakt, „überzeugte Ökos“, wie sie es beschreibt, die Selbstanbau betreiben und keinen Fernseher haben. Die Eltern lassen die Tochter gewähren und eintauchen in die rechte Welt.

Und warum auch nicht? Denn im Grunde genommen ist sie ja nichts weiter als ein anständiges Mädchen, das ein Herz für Familien hat, das sich um die Zukunft unseres Landes sorgt und sich sozial und ökologisch engagiert.

Die stolze Mutter „mit Leib und Seele“ treibt ihre politische Karriere, wie sie betont, nach der Arbeit als Hausfrau voran. Am Abend. Dann schreibt sie Flugblätter, verfasst familienpolitische Schriften, liest historische Bücher und entdeckte etwa Königin Luise von Preußen für sich. An einer Fernuniversität studiert sie Kulturwissenschaften. Sie backt, kocht, strickt, und sie ernährt sich mit ihren Kindern nur saisonal, Erdbeeren gibt es also nur im Sommer. Sie engagiert sich für den Umweltschutz und für gesunde Ernährung, sie geht auf Anti-Atomkraft-Demos, und wenn sie den Wahl-O-Mat bedient, sagt sie, sei sie immer eine Linke.

Selbstverständlich, denn die Unterschiede sind marginal, vor allem was die Familien-, Umwelt- und Sozialpolitik betrifft.

Ricarda Rieflings eigene innere Welt funktioniert vermutlich ganz einfach. Sie ist nämlich immer heil, sie ist immer selbstbestimmt, sie ist mitfühlend, aber niemals schlecht. Das denkt sie wirklich. Niemals habe sie unter Neonazis Gewalt erfahren oder andere Frauen Gewalt erfahren sehen, obwohl Gewalt gegen Frauen ein Merkmal der Szene ist. Die eigene Familie hat sie so sein lassen, wie sie ist, und ihr Mann ist ein fürsorglicher Vater, der kochen und den Babys die Windeln wechseln kann.

Und warum sollte es auch nicht so sein? Das medial aufbereitete Klischeebild vom Nazi als dummen Asozialen, der zu blöd ist um bis fünf zu zählen, hält einer genauen Überprüfung  nicht stand. Es war und ist nichts anderes als ein Abwehrreflex, um sich mit den Ursachen und Denkweisen des rechtsextreme Milieus nicht allzu sehr beschäftigen zu müssen.

Man glaubt ihr, dass sie sich in dieser Welt wohlfühlt, denn in dieser Welt zählt die unangenehme Wahrheit nichts. In dieser Welt kann es den Holocaust nicht gegeben haben. Das macht es so einfach. Wenn es in Rieflings Welt den Mut zur Wahrheit gäbe, dann existierte diese Welt nicht mehr.

Doch wie genau führen das Engagement für Familien, eine soziale Politik und Umweltschutz zum Holocaust? Nicht einmal das euphemistisch umschriebene Ziel der „Rückführung“ von Ausländern könnte dies erklären, denn wenn man Ausländer in ihre „Heimatländer“ „zurückführen“ möchte, dann hat man sich bereits vom Ziel verabschiedet, sie zu ermorden. Doch macht das ein solches Denken weniger gefährlich, weniger schlimm, weniger menschenverachtend?

Im Nachhinein jedenfalls, wenn es geschehen ist, wenn es Opfer gibt, kann man als Funktionär auf die Täter herabsehen, wie auf Mundlos, Böhnhardt oder Zschäpe, kann ihnen die Persönlichkeit absprechen. Ricarda Riefling verachtet Beate Zschäpe vor allem deshalb, weil sie nicht zur intellektuellen Ikone taugt. Riefling wäre gerne eine solche Ikone, deshalb bewundert sie auch eine andere Frau: die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof

Ulrike Meinhof? Die erklärte schon 1972 im Prozess gegen RAF-Mitgründer Horst Mahler, dem heutzutage die NPD zu parlamentarisch ist:

Ohne daß wir das deutsche Volk vom Faschismus freisprechen – denn die Leute haben ja wirklich nicht gewußt, was in den KZ vor sich ging – können wir es nicht für unseren revolutionären Kampf mobilisieren.

Und das würde vermutlich auch Beate Zschäpe sofort unterschreiben. Der revolutionäre Kampf geht schließlich auch im Jahre 2011 unvermindert weiter – für nationalen und anderen Sozialismus, gegen Fremdherrschaft in Deutschland, Palästina und dem Rest der Welt…

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25 Antworten to “Lasst uns über Faschismus reden”

  1. Yadgar 11. Dezember 2011 um 22:19 #

    Nun, und dann gibt es aber auch noch radikale bis extreme Rechte, die ganz und gar nicht vom völkisch-sozialistischen Kuschelbiotop träumen, sondern von brutalstem sozialdarwinistischem Raubtierkapitalismus, wo Arbeitslose in geschlossenen Hungerlagern konzentriert sind, wo Gewerkschaften verboten sind und die herrschende Staatsdoktrin die „Österreichische Schule“, parfümiert mit ultrakatholischem (oder evangelikalem, je nach persönlicher Präferenz) Weihrauch ist, also ein Regime irgendwo zwischen Singapur und Chile unter Pinochet – in der Blogosphäre gilt so etwas seit Jahren als extrem sexy, wie nicht nur der Erfolg von „eigentümlich frei“ beweist…

  2. subcomandante marcus 11. Dezember 2011 um 23:07 #

    „Das alles sind die extremen Zuspitzungen eines Individuums, welches glaubt, es selbst und seine Bedürfnisse und Wertvorstellungen sollten im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses stehen und niemand anderes habe ein Recht, anders zu leben als man selbst. Das ist der Kern jedweden totalitären Denkens.“

    -ein schöner satz. sehe ich auch so. und ich finde diese leute zum kotzen.
    warum fällst du denn dann auf dieses plumpe nazi-gesabbel vom „nationalen sozialismus“ rein? was soll das sein, sowas wie „katholischer atheismus“?
    welcher von den deutschen faschisten gepäppelte großindustrielle im 3. reich war denn genau jetzt sozialist? sowas hat mir noch kein nazi schlüssig erklären können.

    für mich sind offizielle „geliebte führer“ wie kim jong il oder stalin oder mao durchgeknallte faschistische megalomanen, und ich mache auch nicht den bösen kapitalismus dafür verantwortlich, eher die ganzen schafe die denen hinterherblöken.
    für mich fängt faschismus da an, wo ich in meiner person durch intolerante andere menschen eingeschränkt werde mich so auszuleben wie ich es in einer freien gesellschaft tun könnte, ohne anderen damit zu schaden.
    ob die sich als national oder sozialistisch oder beides verstehen ist dabei zweitrangig.

    blind der kapitalistischen ideologie zu folgen ist leider ähnlich dämlich.
    ich verstehe ja dass du dir den wg. seinen annehmlichkeiten kuschelig reden kannst, für den kapitalsmus bist du ja erstmal auch nur ein konsument, und der ist immerhin so großzügig niemanden wg. seiner hautfarbe/sex. orientierung/geburtsort/pol. einstellung/geschlecht etc. von der teilhabe an seinen annehmlichkeiten auszuschliessen. weil irgendjemand damit geld verdienen kann, wie altruistisch.
    ein mitmensch der für 5 € stundenlohn knechten muss hat es da schwerer das heilsversprechen zu sehen. du persönlich zwingst mir deine ansichten aber wenigstens nicht mit gewalt auf.
    wieso sollen immer andere größere, klügere, anbetungswürdigere als man selbst wissen was das beste für alle ist? ich maße mir das nicht an.

    aber eins weiss ich sicher: der deutsche faschistische nationale sozialismus würde nur funktionieren wenn typen wie du und ich tot sind, und das ist sogar teil derer ideologie.

    ich lass mir auch nicht nazi- frauen wie Ricarda Riefling weichspülen, und wenn die auch in zukunft 10 kinder hat und ihr brot beim arischen bio-bäcker ihres vertrauens kauft, es bleibt doch eine faschistische dummfunz die kein mensch braucht, ausser vielleicht ihre kinder (für primäre bedürfnisse) und andere mit-nazis.

    selbst wenn sie „ihr Abitur im niedersächsischen Peine mit der Note 1,5 gemacht“ hat, und das mitten im zionistisch besetzten total überfremdeten deutschland, und dann noch als mitglied einer randgruppe. die arme frau.

  3. Adrian 12. Dezember 2011 um 10:15 #

    @ subcomandante marcus

    „warum fällst du denn dann auf dieses plumpe nazi-gesabbel vom „nationalen sozialismus“

    Wieso reinfallen? Der Vorkriegs-Sozialstaat erreichte seine gröchste Blüte unter Hitler. Wesentliche Elemente des bundesdeutschen Sozialstaates stammen aus der Nazi-Zeit.

    „welcher von den deutschen faschisten gepäppelte großindustrielle im 3. reich war denn genau jetzt sozialist?“

    Vermutlich niemand. Aber interessant. Für Dich ist es also Kapitalismus, wenn der Staat die Großindustrie subventioniert? Dabei könnte man das ökonomisch und ideologisch auch als Sozialismus betrachten, denn alle sozialistischen Ländern haben das gleiche getan, wenn diese auch einen Schritt weiter gegangen sind und die Betriebe gleich verstaatlicht haben.
    Es ist doch klar, dass ein Regime diejenigen päppelt, welche den größten Nutzen für das Regime haben. Und da der militärisch-industrielle Komplex für die Nazis wichtig war, wurde halt dieser gepäppelt.
    Wie auch immer, marktwirtschaftlich ist es in keinem Fall.

    „ein mitmensch der für 5 € stundenlohn knechten muss hat es da schwerer das heilsversprechen zu sehen. du persönlich zwingst mir deine ansichten aber wenigstens nicht mit gewalt auf“

    Die Frage ist, wer zwingt wen, für 5 Euro Stundenlohn zu arbeiten? Der einzige, der mich hierzulande dazu zwingen kann zu arbeiten (und dies auch tut), ist die Regierung (Hartz IV u. ä.). Mitnichten der Kapitalist.

  4. Alreech 12. Dezember 2011 um 19:56 #

    Ich frage mich auch, wer hier wen zwingt für 5 €uro Stundenlohn zu knechten.
    Wenn man woanders mehr Geld bekommt, hindert einen niemand daran die Stelle zu wechseln.

    Natürlich weis ich auch das nicht jeder einfach so schnell eine besser bezahlte Arbeitsstelle finden kann. Wer z.B. den falschen Beruf ( aus welchen Gründen auch immer ) erlernt hat kann es schwer haben eine besser bezahlte Stelle zu finden.

    Die Lösung dafür ist einfach: Man zwingt andere Menschen die mehr verdienen mit Gewalt einen Teil ihres Lohnes ab und verteilt ihn (nach Abzug einer angemessenen Vergütung für die Umverteiler) um.
    Ganz elegant macht man das, in dem man den Kapitalisten dazu zwingt diesen Lohnanteil abzuziehen, und ihn mit Gefängnis droht wenn er es nicht tut.

    Aber ob das schon Faschismus ist ?
    Sollte man diesen Begriff nicht ausdrücklich für die verwenden, die ihn als Selbstbezeichnung verwendet haben, also die Faschisten um Mussolini ?

    Und nach ihrer Selbstbezeichnung sind die Nationalsozialisten nationale Sozialisten gewesen ( haben die nicht alle Undeutschen enteignet und deren Eigentum fürs Deutsche Volk sozialisiert ? Oder haben auch jüdische Großindustrielle von den Nazis profitiert ? ) und die Staaten des Ostblocks sind der real – existierende Sozialismus gewesen.

  5. subcomandante marcus 13. Dezember 2011 um 01:00 #

    „Der Vorkriegs-Sozialstaat erreichte seine gröchste Blüte unter Hitler. Wesentliche Elemente des bundesdeutschen Sozialstaates stammen aus der Nazi-Zeit.“

    -elemente wie welche jetzt genau? und selbst wenn es so wäre, ist das ein ähnlich entwaffnendes argument wie dass der schliesslich auch die autobahn gebaut hat (was ein nicht auszurottendes volksmärchen ist). angeblich war der ja auch tierlieb und (wenn auch aus schnöder angst über flatulenzen) vegetarier.
    sind deshalb alle tierlieben vegetarier auch irgendwo heimliche nationalsozialisten?

    nicht bei allem, wo ’sozialismus‘ draufsteht, ist auch ’sozialismus‘ drin.
    mogelpackungen sind ja besonders im kapitalismus ein begriff, den jeder kennt.
    hitler und seine prügelgeilen testosteron-bomben ohne sinn und zweck sind sicher alles mögliche an negativen eigenschaften, aber garantiert keine sozialisten.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hitlers_Rede_vor_dem_Industrie-Club_D%C3%BCsseldorf

    ansonsten:
    ich glaube, auch 2 verschiedene kapitalistische arbeitgeber ohne staatliche kontrolle würden sich, allein schon um weiter welche zu bleiben, eher darauf einigen beide nicht wesentlich mehr als 5 $ lohn zu zahlen als einen anderen fair zu entlohnen. was nicht ausschliesst, dass es einen dritten geben könnte der das evtl. macht.
    ich klage die nicht mal dafür an, ich erwarte nur nix gutes von denen.

    ich wollte eher betonen, dass wir es ertragen können unterschiedliche meinungen zu haben. ich will dich auch nicht bekehren, deine eigenen gedanken machst du dir schon selber.
    was ich meine ist: nazis würden weder dich noch mich in deutschland haben wollen, die bringen ja schon etwas länger leute um die sie nicht sehen wollen; das ist ja seit ’89 so eine art freizeitbeschäftigung für die, wie erst kürzlich offiziell für alle überraschend rausgefunden wurde.

    aufgeregt habe ich mich eher über den jargon, mit dem ein faschistisches muttertier wie ricarda riefling erklärt wurde, bis ich den letzten satz des artikels gelesen hatte: „Ihr eigentlicher Auftrag lautet, einer menschenverachtenden Partei ein menschliches Gesicht zu geben.“

    hab ich schon erwähnt, dass ich nazis zum kotzen finde? 😉

  6. Adrian 13. Dezember 2011 um 11:30 #

    @ subcomandante marcus

    „-elemente wie welche jetzt genau?“

    Das Steuersystem mit den fünf Steuerstufen, Ausweitung der Renten- und Krankenversicherung, Erhöhung der Urlaubstage, das Jugendschutzgesetz, die Etablierung von Gesundheitsämtern…

    „sind deshalb alle tierlieben vegetarier auch irgendwo heimliche nationalsozialisten?“

    Nein, aber es widerlegt die These, das der NS alleine im Dienste des Kapitals stand oder ein Produkt dessen ist.

    „nicht bei allem, wo ‘sozialismus’ draufsteht, ist auch ‘sozialismus’ drin.“

    Und was ist dann Sozialismus?

    „was nicht ausschliesst, dass es einen dritten geben könnte der das evtl. macht.“

    Und der Beweis ist die Realität: Es gibt recht viele, die mehr als 5 Euro zahlen.

    „was ich meine ist: nazis würden weder dich noch mich in deutschland haben wollen“

    Sozialisten würden mich auch nicht haben wollen.

    „aufgeregt habe ich mich eher über den jargon, mit dem ein faschistisches muttertier wie ricarda riefling erklärt wurde“

    Warum aufgeregt? So etwas nennt man Analyse.

    „hab ich schon erwähnt, dass ich nazis zum kotzen finde?“

    Ehrlich gesagt, frage ich mich, warum Du glaubst, dies hier noch mal extra erwähnen zu müssen.

  7. julian 13. Dezember 2011 um 12:01 #

    @subcommandante

    oder nimm das beipiel aus deinem täglichen erleben – das kindergeld. das steckt heut noch jeder gerne ein, ohne sich nur zu fragen,wieso IRGENDWER ein interesse daran haben könnte, einem ob seiner bloßen existenz knappe 150 tacken anzureichen.

    was deine kapitalismus-theorie der großindustrie zu hitler anbelangt,solltest du zumindest die sehr berechtigten zweifel gegen ende des von dir zitierten wiki-artikels in betracht ziehen.
    auch mit der vielbeschworenen industrielleneingabe hat sich die antikap-bewegung jahrelang verlaufen; ist doch klar, dass auch die vetreter der großindustrie parteiprogramme lesen können (dem 25-punkte-programm der nsdap ließ sich schon damals entnehmen, die großindustrie sei zu enteignen). nur folgerichtig wurde als reaktion auf clubrede und industriellenanbiederung eben nicht hitler, sondern franz von papen an die macht gebracht.

  8. Alreech 14. Dezember 2011 um 00:54 #

    Warum sollen Arbeitgeber ein Lohnkartell bilden, das dafür sorgt das niemand höhere Löhne zahlt als sein Konkurrent ?
    Höhere Löhne zu zahlen als die Konkurrenz ermöglicht es besser qualifizierte Arbeitnehmer anzuwerben und damit kostengünstiger zu produzieren.
    In China ist es während der Boomzeit durchaus üblich gewesen, bei der Konkurrenz Arbeiter ab zu werben.
    Auch in Deutschland ist es nicht unüblich, das man beim Wechsel des Arbeitgebers ein höheres Gehalt erzielt.

    Sinn würde so ein Lohnkartell im Sozialismus machen, da somit vermieden wird das einzelne, egoistische Menschen ihren Vorteil zum Nachteil der Gemeinschaft ausnutzen.

    Ich finde übrigens alle zum Kotzen die davon träumen ein Kollektiv zu etablieren in dem keine Abweichung möglich ist.
    Egal ob es sich um Nazis oder Sozis handelt.

  9. Marti 14. Dezember 2011 um 18:57 #

    Offensichtlich ist es mittlerweile rechtsradikal oder NPD, wenn man was dagegen hat, dass die Deutschen und andere europäische Nationen durch Kinderlosigkeit und massive Migration von Nichteuropäern, insbesondere Muslimen, langsam aber sicher im eigenen Land zur Minderheit werden.

    Wie es Minderheiten unter muslimischer Herrschaft geht, kann man momentan im Nahen Osten, in Pakistan und Nigeria und auch sonstwo anschaulich erleben.

    Und Israel wird immer mehr zum einer hochgradig bedrohten Insel in einem Meer kriegslüsterner und antisemitischer Muslime, wobei der Antisemitismus ein Ausrottungsantisemitismus ist und nicht einer, der Juden lediglich an den Rand drängen und diskriminieren will.

    Multikulti hat noch nie funktioniert, in besten Fall wird eine Kastengesellschaft daraus, wie in Indien oder ansatzweise in Südafrika.

    Als Schwuler kommt man dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit unter die Räder oder darf sich als diskriminierte Kaste, wie die Hidschras, am Rand der Gesellschaft bewegen.

    Die Herrschaft der Nationalsozialisten war grausam und die Zahl der Opfer enorm, aber die europäischen Völker haben es überlebt, die meisten Schwulen auch.

    Aber wenn der Multikulti- und Masseneinwanderungswahn so weiter, ist spätestens Ende des Jahrhunderts der Status eingesessener Europäer der von Indianern oder Aborigines. im besten Fall hat man dann noch Reservate, im schlechtesten werden sie wie die Orientchristen schnell dezimiert der zur Auswanderung gedrängt.

    Mir war und ist die Nazizeit ein absolutes Gräuel. Aber im Anbetracht der Alternativen fände ich heute einen Faschismus à la Mussolini oder Franco eigentlich gar nicht so schlimm.

    Heutige junge Schwule werden es wohl noch erleben, wenn sie Mitte des Jahrhunderts in einer Gesellschaft leben werden , die an den heutigen Irak oder den Libanon zur Bürgerkriegszeit erinnert.

  10. Yadgar 15. Dezember 2011 um 10:28 #

    @Marti:
    Du solltest weniger Zeit im Internet verbringen – das führt zu verzerrter Weltwahrnehmung! Im Internet kommen nämlich nicht etwa „unterdrückte Wahrheiten“ ans Tageslicht, sondern vor allem Extremisten aller Couleur zu Wort – Leute, die zum einen nicht die (finanziellen) Mittel besitzen, ihr Weltbild über etablierte Medien zu verbreiten, und deren Äußerungen umgekehrt auch zu extrem sind, als dass es sich Verleger (von den einschlägigen Spinnerverlagen abgesehen, ich will hier keine Namen nennen, ein Tipp: fängt mit K an, vier Buchstaben) betriebswirtschaftlich lohnen würde, das Zeug in hunderttausendfacher Auflage auf den Markt zu drücken.

    Im Internet bekommt man hauptsächlich den „lunatic fringe“ mit, das extremste Prozent der Gesellschaft, also konkret: ultraevangelikale Homeschooler, Piusbrüder, Salafisten, Muslim-Markt-Aktivisten, Esonazis, Monarchisten, exterminatorische Ökofaschisten à la Pentti Linkola, Maskulisten, Sedisvakantisten, Anarchokapitalisten, Politsektierer aus der autonomen Szene, den Bund gegen Anpassung, Scientology, Fick-dich-frei-Kulte à la AAO, Politically Incorrect und fanatisierte Bild-Leser.

    Da muss es einem natürlich vorkommen, als stünden wir kurz vor einer Neuauflage des Dreißigjährigen Krieges… wenn das Internet ein 1:1-Abbild der realen Welt wäre, dann wären hier alle Straßen hakenkreuzbeflaggt, hieße der Bundeskanzler Thilo Sarrazin (oder gleich Udo Voigt), würden landaus, landein rechtspopulistische (bzw. islamistische) Milizen marodieren, gäbe es Konzentrationslager für Arbeitslose (und übrigens auch für Schwule, die hasst der rechtsradikale Netzpöbel nämlich auch wie die Pest!), und in manchen Gegenden (Siegerland, Schwaben, Deutschschweiz) würden regelmäßig Naturwissenschaftler, die es wagen, das Wort „Evolution“ in den Mund zu nehmen, auf Scheiterhaufen brennen.

    Wenn ich aber ab und zu mein Wohnklo verlasse, sehe von all diesem Irrsinn rein gar nichts (bis auf ein paar NPD-Aufkleber an Laternenmasten menschenleerer Ausfallstraßen), der schlimmste Terror geht nicht von tollwütigen Killermusels, sondern von den ganze Stadtviertel verstopfenden Porsche Cayennes und BMW X5s und dem allgegenwärtigen Handygeplärr aus.

    Und dieses eine Prozent, das hauptsächlich damit beschäftigt ist, in seiner offensichtlich reichlich bemessenen Freizeit (frustrierte Frührentner?) das Internet vollzutexten, soll uns demnächst in den Bürgerkrieg treiben?

    Also: Computer öfters mal ausschalten und raus in die richtige Welt, dann verschwinden diese Angstvorstellungen mit der Zeit!

    Aber ich weiß, das ganz normale Leben ist einfach zu langweilig und banal, wenn man sich im Internet bequem per Mausklick die geballte Ideologie-, Hysterie- und Paranoiadröhnung verpassen kann, ich kenne dieses Gefühl nur zu gut…

  11. Marti 15. Dezember 2011 um 14:41 #

    @ Yadgar

    Ich lebe keineswegs vorwiegend im Internet, sondern habe lange in einer deutschen Großstadt gelebt und kenne auch andere Großstädte aus nächster und intensiver Anschauung.

    Dazu habe ich einige Zeit im Orient gelebt und spreche unter anderem ganz gut Arabisch (Hocharabisch, sowie den syrisch-palästinensischen und den ägyptischen Dialekt), und auch einigermaßen Persisch und eine weitere, relativ unbekannte Islam-Sprache, die vielleicht ein, zwei dutzend ethnische Deutsche sprechen.

    Ich habe mich intensivst auf einzelne Muslime eingelassen, einschließlich schwuler Zweierbeziehungen. Dadurch bekommt man einen Einblick, wie es in den Familien zugeht. Ein sehr guter Freund von mir ist mit einem Araber verpartnert, eine sehr gute Freundin hat ein Kind von einem asiatischen Muslim.

    Ich habe enge Freunde, die Orientchristen oder Aleviten sind.

    Des weiteren habe ich unter anderem Islamwissenschaft (!) studiert.

    Es ist also keineswegs so, dass ich keine Ahnung von der Welt habe.

    Was ich aber täglich sehe, ist, wie von unseren gesamten Establishment ständig der Islam grotesk schöngeredet wird. In der Islamwissenschaft wir mittlerweile jeder, der wirklich kritische Fragen stellt, ausgegrenzt und gemobbt.

    Die Medien vertuschen alles Negative, das mit dem Islam zu tun hat, so gut es irgendwie geht.

    Wenn erst einmal die Islamisten, die im Zuge der arabischen Revolutionen gerade dabei sind die Macht zu ergreifen, fest im Sattel sitzen, also in ein paar Jahren, wird es hier bei uns, genauso wie im Orient, richtig abgehen.

    Solange aber jeder, der es wagt, sich kritisch zum Islam und zur nichteuropäischen Masseneinwanderung zu äußern, als Rassist und Nazi und Islamophobiker fertiggemacht wird, solange werden die Probleme weiter wachsen. Sie sind schon jetzt immens und werden sehr schnell schlimmer.

    Ich sehe nicht wie sich da kurz oder mittelfristig etwas ändern könnte. Früher oder später wird die ganze Ladung explodieren, wenn kein Wunder geschieht.

    Was ich sage ist keine weltfremde Hysterie, sondern das, was ich seit etlichen Jahren, auch schon vor dem 11. September, an den verschiedensten Orten und mit den verschiedensten Leuten erlebe und erfahre.

    Lieber Yadgar, früher oder später wirst auch Du aus Deiner heilen Mainstream-Medienwelt fallen und knallhart mit der Wirklichkeit konfrontiert werden. Ich würde mir wünschen, dass es anders kommt, aber leider ist es in den letzten Jahren viel schneller schlimmer geworden, als ich mir das noch vor 15 Jahren vorstellen konnte, als mir bewusst wurde, welche Zeitbombe da tickt.

  12. Yadgar 15. Dezember 2011 um 17:04 #

    @Marti:

    „Solange aber jeder, der es wagt, sich kritisch zum Islam und zur nichteuropäischen Masseneinwanderung zu äußern, als Rassist und Nazi und Islamophobiker fertiggemacht wird, solange werden die Probleme weiter wachsen. Sie sind schon jetzt immens und werden sehr schnell schlimmer.“

    Masseneinwanderung? Soweit ich mich erinnere, sind die Zahlen seit 20 Jahren (etwa seit dem schwarz-gelben „Asylkompromiss“ unter Kanzler Kohl) rückläufig…

    …und, tut mir leid, das Problem der Islamkritik (zumindest im Internet, wo bekanntlich seit jeher immer die Radikalinskis am lautesten plärren – auf beiden Seiten!) ist es leider, dass ein nicht geringer Teil der islamkritischen Szene tatsächlich aus Rechtsradikalen, Rassisten und, ja, schlimmstenfalls sogar lupenreinen Nazis besteht! Solange dort Hasstoiletten wie „Politically Incorrect“, „Die grüne Pest“ oder „Fakten-Fiktionen“ den Ton angeben, darf man sich als Islamkritiker nicht wundern, wenn man in eine gewisse Ecke gestellt wird…

    Wenn man sich einmal die Ergüsse nicht nur der Reaktion, sondern vor allem der Kommentare auf „Politically Incorrect“ ansieht, stellt man sehr schnell fest, dass „Islamkritik“ dort nur das willkommene Feigenblatt für allgemeinen Menschenhass ist: es wird dort ständig auf die gleiche widerwärtige, vor Hass schier durchdrehende Tour („Musels abknallen“ und ähnliche Gewaltphantasien) nicht nur gegen Muslime, sondern genauso gegen Linke, Feministinnen, Schwule (jawohl!), Arbeitslose, Umweltschützer, und Klimaforscher gehetzt! Wenn das zusammengenommen nicht rechtsradikal sein soll, was dann?

    „Lieber Yadgar, früher oder später wirst auch Du aus Deiner heilen Mainstream-Medienwelt fallen“

    Zu diesen Mainstream-Medien gehören auch die Springerblätter… und die halten mit Meldungen über Missständen unter muslimischen Migranten nun wirklich nicht hinter dem Berg! Aber dem fortgeschrittenen PI-Insassen ist das noch alles viel zu weichgespült, er zieht sich lieber den paranoiden Dreck aus dem Kopp-Verlag („Fäkalien-Dschihad“, Udo Ulfkotte, etc.) rein… und irgendwann sieht man überall nur noch mordlüsterne Musel-Stalinisten, die uns alle zu gendermaingestreamten Anti-Atom-Dhimmis zwangsverschwulen wollen… oder so ähnlich.

    „und knallhart mit der Wirklichkeit konfrontiert werden.“

    Schon passiert, ich bin schon zweimal von kriminellen Jungtürken überfallen und ausgeraubt worden – bin aber nie auf die Idee gekommen, da eine Verbindung zum Islam zu ziehen, in dem Sinne, dass mir das gleiche nicht auch mit kriminellen Jungpolen, -russen-, -rumänen oder autochthonen Unterschichtlern hätte passieren können!

    „aber leider ist es in den letzten Jahren viel schneller schlimmer geworden, als ich mir das noch vor 15 Jahren vorstellen konnte, als mir bewusst wurde, welche Zeitbombe da tickt.“

    Ich sage es ja, zieh dir nicht soviel Medienmüll rein…

  13. Marti 16. Dezember 2011 um 10:53 #

    Mein Gott, Yadgar, Du bist ja total in Deinem politisch-korrekten, linksgrünen Weltbild gefangen!

    Auf das, was ich zu meinem Verhältnis von direkter Wirklichkeitserfahrung und „Medienmüll“ gesagt habe, gehst Du gar nicht ein. Du wiederholst nur das schon gesagte.

    Mit Leuten, die ein geschlossenes Weltbild haben, also einer Ideologie anhängen, egal, ob linksgrün, muslimisch oder nationalsozialistisch, kann man kaum eine Sachdiskussion führen.

    Damit erübrigen sich wohl weitere Diskussionen. Insbesondere die überaus spannende Frage, wie die unterschiedlichen Islamformen funktionieren, wird von Leute mit ideologischer Weltsicht kaum je geführt. Das ist nicht nur bedauerlich, sondern macht eine Lösung der Probleme so gut wie unmöglich.

    Wo man nicht mehr über die Fakten reden kann, ist eine Lösungsfindung so gut wie unmöglich.

    Ein Professor der Islamwissenschaft an meiner Uni, ist der Ansicht, dass „polemische Fakten“ in der Diskussion um den Islam auch im universitären Bereich nicht angeführt werden dürfen. „Polemisch“ ist dabei alles, was den Islam in keinem guten Licht erscheinen lässt.

    Eine Professorin der Islamwissenschaft an der gleichen Uni „boykottiert“ einfach die Bücher eines sehr profilierten Islamwissenschaftlers, weil sie dessen islamkritischen Analysen nichts entgegenzusetzen hat.

    Postmoderne Wissenschaft, und dazu gehört die heutige Mainstream-Islamwissenschaft, geht davon aus, dass es „Wahrheit nicht gibt“ sondern alles nur Ansichtssache ist. Man kann also so ziemlich alles vertreten. Was aber natürlich überhaupt nicht geht, ist alles was „rassistisch“ oder „islamophob“ ist. Damit kann man jeden Scheiß als Wissenschaft verkaufen, solange dabei nur der Islam schöngeredet wird. Konkret wird alles skandalisiert, was nicht in die islamophile Ideologie passt.

    Die Absolventen solch einer „Wissenschaft“, übrigens funktionieren die gesamten Kulturwissenschaften mittlerweile so, strömen dann auf den Arbeitsmarkt und viele finden einen Job in der Medienindustrie, wo sie dann ihre kulturrelativistische, islamophile Ideologie unter die Leute bringen, und zwar mittlerweile auch in der pöhsen Springerpresse. Die Welt, das Flagschiff des Springerverlags, wird heute ja bezeichnenderweise von dem Alt-68er Thomas Schmid herausgegeben.

  14. Marti 16. Dezember 2011 um 15:04 #

    Noch was, lieber Yadgar, nämlich Masseneinwanderung: Auch wenn die Zahlen in jedem einzelnen Jahr allein nicht besonders spektakulär sind, so summieren sie sich nicht nur, sondern werden durch die höhere Geburtenrate, besonders von schlecht der nicht integrierten Muslimen, ständig inländisch erhöht.

    Die „Angleichung der Geburtenraten“, die angeblich geradezu naturgesetzlich eintreten soll, ist übrigens nichts weiter als ein Ammenmärchen. In allen europäischen Einwanderungsländern hat sich im letzen halben Jahrhundert die Zahl der Muslime mindesten alle 20 Jahre, oft sogar alle zehn Jahre verdoppelt.

    Es gibt Gruppen, die über lange Zeiträume eine ganz wesentlich höhere Geburtenrate aufweisen als ihr Umfeld, beispielsweise ultra-orthodoxe Juden. Diese steigerten in Israel in den letzten Jahrzehnten sogar ihre Geburtenrate nocheinmal erheblich. Für das Judentum liegen solche Daten, dank einer selbstkritischen jüdischen Community, ja durchaus vor.

    Was den Islam angeht, werden Daten nur dann veröffentlicht, wenn sie ins islamophile Schema passen. Ein Blick in ein beliebiges, von orthodoxen Muslimen geprägtes Umfeld in Europa zeigt sehr schnell, wie hoch die Geburtenraten dort sind. Nach meines eigen Erfahrungen dort steigern sie sich eher, als dass sie zurückgehen.

    Ich war mal eine Zeit lang immer in Bijlmermeer in Amsterdam, weil mein damaliger Lover, dessen Vorfahren ein buntes nichteuropäisches Sammelsurium sind, dort gewohnt hat. Da konnte man sehr konkret erfahren was nichteuropäische Masseneinwanderung bedeutet. Nicht selten war ich dort der einzige Weiße auf der Straße. Das war aber schon vor vielen Jahren. Ob ich dort heute noch gefahrlos hingehen könnte, weiß ich nicht.

  15. Yadgar 17. Dezember 2011 um 05:10 #

    @Marti:
    „Da konnte man sehr konkret erfahren was nichteuropäische Masseneinwanderung bedeutet. Nicht selten war ich dort der einzige Weiße auf der Straße.“

    Du scheinst nicht nur etwas gegen Muslime zu haben, sondern gegen Dunkelhäutige allgemein… dass ein großer Teil der Dunkelhäutigen in Bijlmermeer keine „Musels“, sondern afrikanisch- und indischstämmige Einwanderer aus den ehemaligen Kolonien (Surinam, Karibik, Indonesien) sein dürften, ist der aber schon klar, oder?

    Du träumst von einem „Notstands-Faschismus“ à la Franco oder Mussolini zur Eindämmung der „Muselfluten“… du bist dir aber hoffentlich bewusst, dass du als Schwuler für die allermeisten Anhänger faschistischer Utopien nichts als auszurottender Abschaum bist – Homosexuellenhass ist geradezu das Markenzeichen der radikalen Rechten, über alle Varianten hinweg, egal, ob der Faschismus jetzt klerikal oder neuheidnisch daherkommt! Hat sich was mit Arno-Breker-Erotik…

  16. Marti 17. Dezember 2011 um 13:40 #

    Lieber Yadgar,

    hier geht Dir ein wenig die Phantasie durch. Ich träume keineswegs von einem „„Notstands-Faschismus“ à la Franco oder Mussolini zur Eindämmung der „Muselfluten““.

    Aber das ist ja eine beliebte Methode: Man gibt die Ansichten des anderen in radikalisierter Form wieder, damit man sie besser zurückweisen kann.

    Ich halte zwar die orthodoxen Islam für die Hauptgefahr, aber ich sehe auch nicht ein, warum sich die eingesessene europäische Bevölkerung von nichteuropäischen Zuwanderern verdrängen lassen sollte.

    Wenn ich indische oder afrikanische Kultur haben will, fahre ich nach Indien, Afrika oder auch in die Karibik.

    Gegen stabile und nicht stetig wachsende Minderheiten wäre ja gar nichts zu sagen, aber das ist ja leider nicht so. Schon jetzt kippen die Mehrheiten bei den Jugendlichen in vielen europäischen Großstädten und es geht rasant weiter.

    Dir würde ich raten, lieber nach Afghanistan auszuwandern, statt Dich dafür einzusetzen, dass Deutschland immer mehr zu einem Afghanistan wird. Nichts gegen sexuelle Vorlieben, die haben ja die meisten, aber deshalb die Masseneinwanderung zu verteidigen, die unsere liberale, demokratische und von den Menschenrechten geprägte Kultur zu vernichten droht, halte ich für ziemlich abartig.

    Wenn Du mal eine Zeit lang in Afghanistan oder auch im Iran, in Syrien oder der Osttürkei leben würdest (alles Länder wo die Männer sehr behaart sind), dann kämst Du vielleicht runter von Deiner weltfremden Idealisierung des Islams und von Afghanistan.

  17. Yadgar 17. Dezember 2011 um 20:58 #

    Case closed.

    *plonk*

  18. Marti 18. Dezember 2011 um 18:10 #

    Wie eigentlich immer ist eine etwas tiefergehendere Diskussion mit Multikulti-Fans nicht möglich.

    Du wirst, lieber Yadgar, wahrscheinlich auch dann noch, wenn Dich der fünfte Türke überfallen und der dritte Araber misshandelt hat, weiter an Deiner Überzeugung festhalten, dass das alles nichts mit dem Islam zu tun und dass Einwanderung eigentlich überhaupt kein Problem ist.

    Viel Spass noch beim weiterstricken Deiner Ideologie.

  19. hoy 19. Dezember 2011 um 16:39 #

    Na, Marti, hast wohl schlechte Erfahrungen gemacht mit diesen „Musels“?! Jetzt bist du enttäuscht und hasst sie. Ja, so ist es halt. Der verschmähte Liebhaber spricht durch dich. Das erinnert mich ein bisschen an einen anderen Zündler, nämlich unseren lieben Herrn R. (keine Namensnennung!), Islamwissenschaftler seines Zeichens und inzwischen frommer Rechts-Katholik. Der hat mal behauptet, dass der Islam der pure Krieg, das Christentum hingegen die pure Friedensreligion sei. Offenbar hat sich dieser „Wissenschaftler“ nie mit der (westchristlichen) Geschichte beschäftigt, die durchaus als eine Ansammlung von Massen- und Völkermorden in den beiden Amerikas und darüber hinaus sowie Versklavung und Verschleppung großer Bevölkerungsteile Afrikas betrachtet werden könnte. Da gibt es ja nicht nur die Hexenverbrennungen (bis ins 18. Jh.!), die Hl. Inquisition mit ihren europaweiten Scheiterhaufen, sondern eben auch die Auslöschung oder wenigstens Entrechtung von Menschen und Kulturen ganzer Kontinente, denen man sogar noch die Seele absprach, um sie umso leichter abschlachten zu können. Dies alles geschah aus Habgier und Machtrausch. Wenn dies unser aller Heiland mitbekommen hätte, was in seinem Namen so passierte! Immerhin hat sich die katholische Kirche kürzlich dafür entschuldigt.
    Es gab immer menschliche Grausamkeiten, ob Mongolen, Byzantiner, selbstverständlich auch muslimische Völker; aber auch du solltest als vorgeblicher Islamwissenschaftler wissen, dass z. B. die iberischen Juden (Sepharden) nicht vor den muslimischen Fürsten, sondern vor den Katholischen Königen fliehen mussten. Vorher schon wurden Juden während der ersten Kreuzzüge in West- und Mitteleuropa umgebracht oder konnten nach Osteuropa entkommen.
    Ich gebe dir Recht: Die Welt ist ungerecht. Und solange die Musels an Öltöpfen sitzen und die Europäer an deren Öltropf, werden sie entweder bekämpft mit zigtausenden Toten (Irak) oder zählen zu den engsten Freunden (Golfstaaten und Saudi-Arabien, Heimat des wahhabitischen Terrors, der es gut mit den Evangelikalen aufnehmen kann).
    Zum Schluss: Neben A-löchern, die es auf der ganzen Welt in Hülle und Fülle gibt, gibt es viele großartige und warmherzige Menschen aus ebendiesen Ländern, aber auch hier, in den Vereinigten Staaten und sonstwo. Die A-löcher interessieren mich nicht! Vielleicht, lieber Marti, solltest du mal in dich selbst hineinschauen und nachfragen, was für einen Umgang du pflegst. Gibt es nicht dieses schöne deutsche Sprichwort: Zeig‘ mir deine Freunde und ich sag‘ dir, wer du bist?

  20. Marti 21. Dezember 2011 um 16:43 #

    @ hoy

    Ganz typisch, wenn man keine wirklichen Argumente hat, versucht man es unter die Gürtellinie. Mich kotzen solche Niederträchtigkeiten nur noch an.

    Darüber hinaus hast Du keine Ahnung, beispielsweise sagst Du: „du solltest als vorgeblicher Islamwissenschaftler wissen, dass z. B. die iberischen Juden (Sepharden) nicht vor den muslimischen Fürsten, sondern vor den Katholischen Königen fliehen mussten.“

    Es ist umgekehrt, Juden flohen vor den intoleranten Muslimen in Al-Andalus in das tolerantere katholische Spanien.

    Informiere Dich mal beispielsweise über Maimonides, der von den Muslimen in Al-Andalus zwangsislamisiert wurde. Oder über die Pogrome gegen Juden in angeblich so toleranten Al-Andalus, etwa in Córdoba im Jahr 1011 das nicht das einzige war.

  21. Martin 21. Dezember 2011 um 17:27 #

    @ hoy

    Und informiere Dich mal über die Almoraviden und Almohaden! Beide Gruppen waren extrem intolerante Glaubenskrieger, die zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert Teile der iberischen Halbinsel beherrschten.

    Der seit dem späten 18. Jahrhundert gepflegte Mythos vom toleranten Al-Andalus bricht in dem Moment zusammen, wo man auf gelehrte Abhandlungen verzichtet und sich direkt den Quellen zuwendet.

    Einer der grundlegenden Unterscheide zwischen Christentum und Islam ist der, dass der Islam in Herzen seiner Lehre Krieg, Gewalt und Mord predigt.

    Mohammed fordert nicht nur durch den Koran auf die Ungläubigen zu töten, wo immer man sie findet („fa-qtulu ‚l-muschrikina haithu wadschadtumuhum“), er hat auch genau dies selbst praktiziert. Er war jahrelang ein Karawanenräuber und Sklavenjäger, er hat einen gesamten jüdischen Stamm ausgelöscht in dem er alle Männer hinrichten lies und die Frauen und Kinder versklavte,

    Das Verhalten Mohammeds ist bis heute das nicht kritisierbare Verhaltensmodell für gläubige Muslime. An Mohammed kann kein Maßstab angelegt werden, weil er selbst der nicht hinterfragbare Maßstab ist.

    Die Zwangsheirat und Dauervergewaltigung von Kindern (Aischa war neun Jahre alt, als Mohammed Sex mit ihr hatte) ist deshalb unter Muslimen nicht ein für alle mal abschaffbar, weil Mohammed genau das selbst praktiziert hat.

    Mohammed hat, um ein weitere Beispiel zu nennen, nach muslimischer Tradition einen jüdischen Ältesten in der Oase Chaibar bestialisch zu Tode foltern lassen, in dem er ein Feuer auf seiner Brust anzünden lies, damit er sagt, wo die Juden ihr Gold versteckt haben. Uns so ein Mann ist das große Vorbild!

    Natürlich haben Christen genug Böses getan in Lauf der Geschichte, wer wollte das bezweifeln, sie sind damit aber nicht den Lehren der Bibel (insbesondere des Neuen Testaments) gefolgt.

    Terror und Gewalt kommen dagegen aus dem Herzen des Islams, das ist der Unterschied! Hier ein sehr Guter Artikel dazu von Zafer Senocak:

    http://www.welt.de/politik/article1500196/Der_Terror_kommt_aus_dem_Herzen_des_Islam.html

  22. James T. Kirk 21. Dezember 2011 um 19:42 #

    Wegen solcher Artikel werdet ihr vielleicht als FDP-affin eingestuft.

    Die Ziele von der Frau sind doch gut. Ich kann mich damit identifizieren. Warum ist nationale Identität etwas Albernes? Dies wird lediglich polemisch insinuiert, aber nicht begründet. Auch das Familien-Unterstützen finde ich gut. Das mit der Rückführung ist nicht so toll. Der Volkskörper ist jetzt so, wie er ist. Mit Ausländern verunreinigt. Also müssen die Ausländer vielmehr gereinigt sprich integriert werden.

    Ich weiß nicht, was mit dir los ist, Adrian. Es gibt auch genug homoparanoide Nicht-NPD-Wähler. Ich finde das Trara um die NPD völlig übertrieben und teilweise undemokratisch. Das ist peinlich bis zum gehtnichtmehr.

    Wenn zum Beispiel nach einer ostdeutschen Landtagswahl alle Repräsentanten der Parteien in Reih‘ und Glied stehen und den sachlichen Nachfragen des Moderators Rede und Antwort stehen, als zum Schluß aber der NPD-Mensch dran ist, alle anderen Vollidioten demonstrativ das Pult verlassen. Das macht mir viel mehr Sorge als diese bekloppte NPD.

    Der Moderator war ebenso ein Vollidiot. Er war nicht in der Lage, den NPD-Menschen sachlich zu fragen, sondern hat in einem tendenziös-polemischen Tonfall gefragt und seine journalistische Neutralität aufgegeben.

    Es ist wie so häufig mit der Tiefenpsychologie, lieber Adrian. Die totalitäre und unreife Haltung war in diesem Fall nur bei den „demokratischen“ Politikern und dem „neutralen“ Moderator zu sehen.

    • Adrian 21. Dezember 2011 um 21:07 #

      „Ich weiß nicht, was mit dir los ist, Adrian.“

      Das beruhigt mich.

  23. Marti 22. Dezember 2011 um 11:58 #

    Ich bin ja mal gespannt, ob der gute Hoy sich doch noch auf eine Diskussion über den Islam, beziehungsweise seine Formen und Spielarten einlässt. Das könnte nämlich sehr interessant werden.

  24. hoy 23. Dezember 2011 um 15:40 #

    Ja, lieber Marti, das könnte interessant sein. Nur finde ich, dass eine solche Diskussion bzw. solch ein Streitgespräch auf einer schwulen Internetseite, die sich mit dem „Faschismus“ auseinandersetzen will, nichts zu suchen hat.
    Es tut mir auch leid, was ich dir weiter oben unterstellt habe, denn ich weiß ja nicht, WER du bist und kenne somit deine WIRKLICHEN Beweggründe nicht. Deshalb entschuldige ich mich auch für diese Wortwahl, die du möglicherweise zu Recht zum Kotzen findest. Aber grundsätzlich sind solcherlei Gespräche oder Diskussionen im persönlichen Gespräch einfach besser und bringen vielleicht beide Seiten voran.
    In diesen Blogs gibt jeder als Anonymus seine Meinung zum besten. Eine wirkliche Diskussion ist da schlichtweg ausgeschlossen. Und auf Hasstiraden, welcher Art auch immer, will ich mich nicht einlassen. Hass hat schon zu viel Unheil in der Welt und in den Seelen angerichtet …
    Und so werde ich mich an diesem Blog auch nicht weiter beteiligen und klinke mich aus.
    Ich wünsche euch zum bevorstehenden Lichterfest alles Gute. Vielleicht interessiert euch noch eine interessante Notiz zum Ursprung dieses Festes aus religionshistorischer Sicht:
    Auf Persisch heißt die Wintersonnwende „šab-e yaldā“, was nichts anderes bedeutet als „Nacht der Geburt“. „Yaldā“ ist das aramäische (!) Wort für „Geburt“. Damit ist die Geburt der Sonne, also des altpersischen, vor-zarathustrischen Sonnengottes Mithra, griechisch Mithras, gemeint, dessen Zeichen das gleichschenklige Kreuz („+“) als Sonnensymbol war (möglicherweise das Zeichen, das Konstantin d. Gr. im Traum gesehen hat = Sol invictus, bevor er dann schließlich und interessanterweise das Christentum anerkannte). Das heutige persische Wort „mihr“ leitet sich von diesem „mithra“ ab und bedeutet „Liebe, Barmherzigkeit, Freundschaft, Mit-Leiden“ u. Ä. Der Mysterienkult des Mithras war bekanntlich um Christi Geburt und danach im gesamten Römischen Reich verbreitet. Die neu entstandene christliche Religion übernahm aber schließlich alle diese Eigenschaften und eignete sie dem „Meister“ (Luther-Übersetzung für „Rabbi“) Jesus von Nazareth zu. Mal eine andere Sichtweise. Ob du oder andere dies akzeptiert, vermag ich allerdings nicht zu vorauszusagen …
    Und so wünsche ich euch alles Gute. Hoy

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