Den Missbrauch in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf

8 Jan

„James T. Kirk“, jener Freund der Schwulen, der Missbrauchserfahrungen als Ursache von Homosexualität belegen will, hat einen erneuten Beitrag geschrieben um der Welt mitzuteilen, wie schrecklich ungerecht ich seiner rein sachlichen Theorie gegenübertrete. Kirk kann nicht verstehen, wieso sich ein Schwuler aufregen kann, wenn man Homosexualität als Resultat eines Missbrauchs betrachtet.

Wie bereits erwähnt, es bringt nichts, Kirk darauf hinzuweisen, dass man selbst als Schwuler nicht missbraucht wurde.  Das ist ihm egal, denn

Viele Mißbrauchsopfer haben kein bewußtes Erinnern an diese Vorkommnisse und erinnern sich erst im Laufe des Lebens daran, wenn sie sich mit den Ursachen ihrer Probleme auseinandersetzen. Ich vertrete hier also keineswegs eine ungewöhnliche These.

Bevor ich also nicht zugebe, dass ich missbraucht wurde, wird Kirk nicht zufrieden sein; meine Abwehr gegen seine These betrachtet er im Übrigen als Beleg für seine Weisheit:

Auch wenn es Adrian vielleicht schockieren wird: Sein Verhalten sehe ich ebenfalls als weiteres Indiz dafür an, daß ich richtig liege.

Nun ja, wenn es Kirk glücklich macht, könnte ich natürlich behaupten, ich wäre missbraucht worden. Aber es wäre eine Lüge und warum sollte ich Kirk glücklich machen wollen, nur weil er ein Problem damit hat, dass nicht alle Männer Frauen im Bett bevorzugen?

Und ja, natürlich hat Kirk ein Problem mit Homosexualität, denn warum sollte man sonst auf dem Standpunkt beharren, Homosexualität sei das Resultat einer perversen Handlung im Kindesalter? Aus wissenschaftlicher Neugier? Na sicher, das glaube ich sofort.

In einer Sache muss ich mich allerdings bei Kirk entschuldigen:

So geht es den gesamten Artikel weiter. Ich werde indirekt als Depp bezeichnet. Mir werden allerlei unseriöse Motive und Befangenheiten unterstellt – natürlich ohne Beleg.

Es war natürlich nie meine Absicht, Kirk indirekt als Depp zu bezeichnen. Denn mit dem Abschluss seines Beitrages hat er sich höhere Weihen verdient:

Lieber Adrian, nicht einschüchtern lassen von diesem Artikel. Die Dinge sind nun einmal so, wie sie sind. Da kann ich auch nichts für. Komm einfach mit ins Boot der Homophilen, die sich offen und ehrlich der Dimension des Mißbrauchs stellen. Wer Homosexualität als natürlich betrachtet, kann meiner Meinung nach nichts anderes sein als homophob.

Was für ein Kretin!

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9 Antworten to “Den Missbrauch in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf”

  1. robert 8. Januar 2012 um 14:23 #

    noch einmal: troll. sprich mir nach: TROOOLL! warum belastest du dich mit diesem [zensiert] 😀

  2. Martin 8. Januar 2012 um 15:41 #

    haha, was? „Wer Homosexualität als natürlich betrachtet, kann meiner Meinung nach nichts anderes sein als homophob“. Da krieg ich meinen Verstand nicht drumgebogen, das ist so lächerlich absurd das ich nicht anders kann als lachen. Normalerweise krieg ich bei sowas meine Wut, aber jetzt lach ich Tränen, das ist nicht zu fassen, der Typ ist ja noch kaputter als ich dachte, Junge Junge, Mannomann…

  3. pedro luis 8. Januar 2012 um 16:45 #

    Der Captain treibt längst ohne Hoffnung auf Wiederkehr in seinem irrational-ideologischen Raum. Sein erster Artikel war noch befremdend, der zweite ist nur noch erheiternd. Lassen wir ihn mit Lichtgeschwindigkeit in seinem Paralleluniversum weitersausen!

  4. JeeWee 8. Januar 2012 um 20:27 #

    Du bist, was du verlinkst… und was da der gute James so verlinkt lässt tief blicken. 😉

    Solange dieser Weltraumfahrer nicht seine hinterfotzige Fassade ala „Aber ich bin doch garnicht homophob! =(“ fallen lässt, ist jede Diskussion überflüssig 😉
    Liebes GayWest, bitte leiste deinen Anteil zur Minderung meines Blutdrucks, indem du diesen spassigen Kollegen künftig ignorierst.

  5. James T. Kirk 9. Januar 2012 um 08:15 #

    Adrian, du schwuler Sack,

    was soll ich denn noch machen, um meine Homophilie unter Beweis zu stellen?

    Ich biete dir an, mit mir die Friedenspfeife zu rauchen (keine sexuelle Konnotation!).

    Du guckst in deinem Umfeld, ob meine These stimmt, und ich widme mich auch ernsthaft der Möglichkeit, daß Homosexualität natürlich ist.

    So kommen wir zu einem Friedensvertrag. Und die Forschungsfreiheit ist gesichert.

    Bis die Tage

    Dein James T. Kirk

  6. blitzmerkerin 9. Januar 2012 um 15:04 #

    Auch ich empfehle Energie nicht da verpuffen zu lassen. Verständliche Empörung, aber Diskussion braucht zwei Seiten und diese hat nur eine

  7. gw 9. Januar 2012 um 15:32 #

    Die Auseinandersetzung bringt doch nichts. Ich empfehle zum Nachlesen das Stichwort Falsifizierbarkeit.

  8. James T. Kirk 9. Januar 2012 um 18:27 #

    Auch ich empfehle Energie nicht da verpuffen zu lassen. Verständliche Empörung, aber Diskussion braucht zwei Seiten und diese hat nur eine

    Die Auseinandersetzung bringt doch nichts. Ich empfehle zum Nachlesen das Stichwort Falsifizierbarkeit.

    Habt ihr beide denn mal meine beiden Artikel gelesen, oder worauf gründet ihr euer Urteil?

    Eure Haltung hat allerdings etwas Schönes. Man gehört zu den guten und fortschrittlichen Kräften der Gesellschaft. Herzlichen Glückwunsch.

    Ich kann doch auch nichts dafür, daß es Fälle gibt, in denen Homosexualität auf Mißbrauch zurückzuführen ist. Soll ich jetzt zum Waterboarding?

    Am Schluß meines letzten Artikels kommt eine Lesbe zu Wort, und eine andere Lesbe wird erwähnt. Sie haben beide Mißbrauch erfahren und bringen damit ihre Homosexualität in Verbindung.

    Ich kann mich jetzt irren in meiner Absolutheit oder nicht. Aber es gibt nun einmal solche Fälle.

    Ich kenne noch viele weitere. Am besten, wir packen alles wieder unter die Decke.

  9. Martin 9. Januar 2012 um 18:50 #

    Nichts für ungut, aber selbst wenn es Fälle geben sollte in denen Homosexualität auf Missbrauch beruht (was ich persönlich bezweifle) dann ist das wohl kaum Anlass auf alle homosexuellen Menschen zu schließen. Und zwei homosexuelle Frauen die Ihre sexuelle Orientierung auf Missbrauch zurückführen sprechen auch nicht für den Rest, davon auf die Allgemeinheit zu schließen ist ein Witz, wissenschaftliche Methoden sehen anders aus. Du sagst unter anderem das man ein Homophob ist wenn man Homosexualität für natürlich hält, das ist nicht mehr ulkig oder trottelig, das ist ein fetter Schlag ins Gesicht, mit Anlauf. Dich selbst als homophil zu bezeichnen setzt dem ganzen die Krone auf. Wie bereits erwähnt, solange du dieses lächerliche „ich mag die Homos, auch wenn die alle emotionale Krüppel sind“ nicht bleiben lässt und einfach schreibst was du wirklich von homosexuellen Menschen hälst (was das ist weis hier jeder) machst du dich einfach nur lächerlich. Du hast keinerlei wissenschafliche Anhaltspunkte, du stellst Milchmädchenrechnungen auf und führst „Ich kenne noch viele weitere“ an. Ich kenne keinen einzigen homosexuellen Menschen der Missbraucht wurde (jaja, die erinnern sich nur nicht). Wenn ich mir vorstelle wie viele Idioten deinen Käse lesen und sich beeinflussen lassen wird mir schwummerig. Mit traurigen Grüßen.

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