Plauener Spitzen

2 Mai

Der Plauener CDU-Stadtrat Dieter Blechschmidt findet, dass Homosexualität eine Krankheit ist und möchte, dass den „Betroffenen“ Hilfe angeboten wird. Fragt sich nur warum Blechschmidt meint, Heterosexualität sei derartig erstrebenswert. Denn das ist sie nicht. Zumindest nicht in meinen Augen.

Doch die Sorge um den Gesundheitszustand von uns Homos ist nicht das einzige, was Blechschmidt antreibt. Ihm geht es auch um das Ansehen Deutschlands in der Welt:

Blechschmidt attackierte einem Zeitungsbericht zufolge auch Außenminister Guido Westerwelle (FDP).

Dieser sei aufgrund seiner Homosexualität „keine gute Wahl“ für das Amt, sagte er demnach dem Vogtland-Anzeiger.

Er frage sich, „wie ein Schwuler Deutschland in Arabien repräsentieren will, wenn dort Homosexuellen die Todesstrafe droht“.

Wenn Blechschmidt klug wäre, würde er sich etwas ganz anderes fragen, nämlich, wen es interessiert, was die Regierungen in Arabien über uns denken, bilden die Länder dieser Region doch das moralische Plumpsklo dieser Welt.

Und man könnte sich überdies fragen, wen Blechschmidt am ehesten für das Amt des Außenministers geeignet sieht. Einen wackeren Christdemokraten vielleicht? Doch wie soll bitte schön ein Christ Deutschland in Arabien repräsentieren, wenn das Christentum dort verboten ist?

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7 Antworten to “Plauener Spitzen”

  1. FDominicus 2. Mai 2012 um 15:20 #

    Ich weiß wirklich nicht was diese Politiker treibt. könntne Sie nicht einfach mal Entschuldigung die Klappe halten. Warum höre nahezu ausschließlich nur Blödsinn, sollt man nicht glauben auch ein blindes Huhn fände mal ein Korn? Bitte nenne man mir einen Bereich wo nicht jedes Mal wenn man es hört, es einem die Nägel hochrollt?

  2. Alreech 2. Mai 2012 um 22:46 #

    Na, besonders männlich sieht der Herr Blechschmidt auf den Photos nicht gerade aus. Da macht Guido Westerwelle aber mehr her.
    Da wünscht man sich fast, das mal eine Horde Schwuler Biker in Lederklamotten dem Herrn etwas Hilfe bei der Überwindung seiner Hetrosexualität anbietet.

    Es wurde ja vor kurzen in diversen Feulitons beklagt das der moderne deutsche hetrosexuelle Mann viel zu verweichlicht ist.
    Gibt es etwas härters und männlicheres als Leder, Eiserne Kreuze, eine Pornostarsonnenbrille und einen Schnauzbart ? Dagegen sehen auch die Saudis in ihren Umstandskleidern ziemlich unmännlich aus 😉

  3. Tobi 4. Mai 2012 um 11:13 #

    Es gibt ein objektives Kriterium, warum konservative Politiker Schwule nicht mögen, denn Schwule zeugen noch weniger Kinder als unsere Hetero-Brüder, was ja auch kein Wunder ist, bei Heteros passiert das Vermehren ja meist von allein, wenn man nicht aufpasst. Schwule die Kinder wollen, müssen dagegen meist ziemliche Aufstände machen, mit dem Ergebnis, dass es eben doch relativ wenige schwule Väter gibt, abgesehen vielleicht von schwulen Spätzündern, die oft mehr oder minder versehentlich vorher ein Kind gezeugt haben.

    Das mit der Kinderlosigkeit ist definitiv ein Problem: die Deutschen (und andere Europäer) werden immer weniger und werden von Einwanderern verdrängt ((Einfach mal schauen wie es etwa in Neukölln oder Teilen des Ruhrgebiets aussieht!). An Einwanderern kriegt man heute fast nur noch Leute aus Kulturen, die kaum was auf die Reihe kriegen, also vor allem Muslime. Und da man keine Assimilation mehr will, verbreiten sich diese Loser-Kulturen eben bei uns immer mehr aus.

    Und wenn die sich wie bisher in Europa ausbreiten, ist es bald völlig vorbei mit der Toleranz gegenüber Schwulen, da muss man einfach mal ohne ideologische Scheuklappen schauen, wie es in der islamischen Welt aussieht für Schwule (und auch für Christen), nämlich ziemlich düster.

  4. Pardus 4. Mai 2012 um 14:16 #

    wenn mehr nachfrage nach braven, christlichen deutschen knaben besteht, einfach einmal auf ratzinger hören und seine erste christenpflicht zum vermehren und die erde untertan machen wieder etwas ernster nehmen. das hält ja nun wirklich mal so überhaupt kein wasser.

    und der herr dominicus treibt sich doch wirklich überall rum 🙂

  5. Yadgar 4. Mai 2012 um 14:26 #

    @Alreech
    „Dagegen sehen auch die Saudis in ihren Umstandskleidern ziemlich unmännlich aus“

    Die haben aber dafür wenigstens richtige Bärte, nicht bloß diese Ende der 70er aus Amiland importierten Lederclone-Pornobalken… und die Taliban erst! Yumyumyum…

  6. Yadgar 4. Mai 2012 um 14:30 #

    @Tobi.
    „Und wenn die sich wie bisher in Europa ausbreiten, ist es bald völlig vorbei mit der Toleranz gegenüber Schwulen, da muss man einfach mal ohne ideologische Scheuklappen schauen, wie es in der islamischen Welt aussieht für Schwule (und auch für Christen), nämlich ziemlich düster.“

    Dummerweise ist auch ein nicht gerade kleiner Teil der antiislamischen Szene alles andere als schwulenfreundlich eingestellt (jederzeit auf PI zu bewundern) – und wohin das führt, wenn solche „Retter des Abendlandes“ an die Regierung kommen, sieht man zur Zeit in Ungarn – acht Jahre Knast für Händchenhalten in der Öffentlichkeit!

  7. Tobi 5. Mai 2012 um 10:13 #

    Klar, weil es unter Islamkritikern auch Schwulenfeinde gibt, bejahen wir jetzt freudig die Islamisierung!

    Die Strategie „Regenbogenbündnisse“ gegen das „Schweinesystem“ zu bilden, in denen verschiedenen „unterdrückte“ Gruppen gegen die „System“ zusammengebracht werden, fahren die Grünen (viele davon mehr oder minder „ehemalige“ Kommunisten) schon seit dreißig Jahren.

    Dabei geht es solchen Strategen aber gar nicht um die verschiedenen „unterdrückten“ Gruppen, sondern lediglich darum die „Herrschenden“ zu stürzen um dann selbst die Macht zu übernehmen und mit ihren grünen und sozialistischen Experimenten die Menschheit zu beglücken.

    Dummerweise sind all diese Experimente bisher alle gescheitert, nicht wenige mit ungeheuren menschlichen Verlusten (die größten Massenmördern aller Zeiten waren folgende, absteigend geordnet nach der Zahl ihrer Opfer: Mao, Stalin, Hitler, Lenin, als drei von vier links; nach G. Heinsohn).

    Wie wenig es diesen linken Schmieden von „Regenbogenbündnissen“ um Schwule (oder auch Frauen) geht, sieht man daran, dass sie sich, je klarer es wird, dass Muslime ein wichtiger Machtfaktor sind und Schwule und Frauen nicht, regelmäßig auf die Seite von den Muslimen schlagen zu Lasten von Schwulen und Frauen.

    Ich muss nur noch kotzen, wenn meist Linksgrüne davon anfangen, wie toll es doch für Schwule unter islamischer Herrschaft war, weil es da angeblich keine „Heteronormativität“ gab, oder wie toll es für Frauen unter dem Schleier ist, weil sie da endlich ihre wahre Weiblichkeit ohne von „männliche Blick“ terrorisiert zu werden, ausleben können.Wer anderer Meinung ist, ist ein „Rassist“ und „Nazi“ etc. und wird gnadenlos ausgegrenzt, gemobbt oder gar mit physischer Gewalt („Antifa“) zum Schweigen gebracht.

    Ich finde deshalb wirklichkeitsblinde linke Ideologen nur noch zum Kotzen! Solche Leute halten sich nicht selten für supergut und unendlich ethisch überlegen, dabei sind es gerade ihre durchgeknallten Utopien, mit denen unsere europäischen Gesellschaften an die Wand gefahren werden.

    Ich bin kein Freund von CDU- oder CSU-Politikern, die meisten sind heute miese Opportunisten und Karrieristen ohne irgendeine Orientierung. Im Zweifelsfall rennen sie zunehmend den verhängnisvollen linksgünen Hirngespinsten hinterher.

    Aber ich finde, dass der Erhalt der europäischen Völker und ihrer Kulturen überaus wichtig wäre, denn darauf beruhen unsere westlichen, freiheitlich-demokratischen Gesellschaften.

    Daraus folgt auch, dass es einem nicht egal sein kann, dass unsere westlichen Gesellschaften zunehmend demographisch kollabieren und durch muslimisch geprägte Einwanderer-Kulturen ersetzt werden.

    Wie es Schwulen in muslimisch geprägte Einwanderer-Milieus geht, kann man sehr gut an Schulen sehen, wo es 70/80/90% Migranten und 50/60/70% Muslime gibt. Gegen solche Verhältnisse sind deutsche Kleinstädte und Dörfer geradezu ein Paradies für Schwule.

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