Nehmen die Schwulen uns nun auch noch die Arbeitsplätze weg?

12 Jul

Bei ideaSpektrum hat man ein neues Schreckgespenst entdeckt. Unter Berufung auf einen taz-Artikel erfährt man dort, dass

sich viele Unternehmen mit der sexuellen Orientierung ihrer Mitarbeiter (beschäftigten).

Und daraus folgt für ideaSpektrum nur eine Frage:

Haben Homosexuelle künftig bessere Karrierechancen auf dem Arbeitsmarkt als Heterosexuelle mit Familie?

Selbstredend gibt es auch Homosexuelle mit Familie und Heterosexuelle ohne, aber solch eine Differenzierung wäre dem beim christlichen Rechtsaußen-Blatt gepflegten Schwarz-Weiß-Denken nicht dienlich. Ein wenig erinnert mich diese Sorge an die Standardangst heterosexueller Christen, die Heiratserlaubnis für gleichgeschlechtliche Paare gefährde den Zusammenhalt heterosexueller Ehen. Ähnlich schräg scheint man jetzt im Zusammenhang von Diversity Management-Programmen zu ticken, übrigens ohne den Begriff auch nur einmal zu erwähnen:

Die Commerzbank etwa unterstützt das schwul-lesbische Mitarbeiternetzwerk und organisiert für noch nicht geoutete Angestellte Workshops.

Ja und, was folgt nun daraus? Vermutlich ist es eine Frage der Zeit, bis die Ersten ein heterosexuelles Mitarbeiternetzwerk fordern. Dabei ist jedes Unternehmen erst einmal durch und durch heteronormativ strukturiert ist, ist also nichts anderes als ein einziges großes heterosexuelles Mitarbeiternetzwerk, in dem die schwulen und lesbischen Mitarbeiter_innen sehen können, wo sie bleiben. Und dann das: Workshops für noch nicht geoutete Angestellte. Ein wenig gerührt bin ich schon darüber. Es gab schließlich Zeiten und gibt selbstredend auch heute noch Branchen, wo man aufgrund der (homo)sexuellen Orientierung um den Arbeitsplatz fürchten muss. Und ja, vermutlich machen die Unternehmen dies aus rein betriebswirtschaftlichem Kalkül. So what? Soll ich mich aus diesem Grund über Entdiskriminierungsvorhaben echauffieren?

Dass dem Thema sexuelle Orientierung in der Arbeitswelt immer größere Bedeutung beigemessen werde, habe sich auch bei der schwul-lesbischen Karrieremesse Milk im Juni in Berlin gezeigt, bei der 70 Unternehmen vertreten waren; bei der ersten Messe vor drei Jahren zählte man nur acht.

Zu dieser Messe hat Adrian seinerzeit schon das Wesentliche formuliert, für einen Trendmesser halte ich sie daher nicht gerade. Außerdem sondern manche dort Vertretene ziemlichen Blödsinn ab:

Ein Aussteller wird mit den Worten zitiert, schwule Mitarbeiter hätten viele Vorteile: „Sie nehmen natürlich schnell Trends auf, sind kreativ und können ihre Erfahrungen bei uns einbringen.“

Schwule sind natürlich (!) trendy, kreativ und was? Sie können ihre Erfahrungen bei uns einbringen. Das verstehe wer will.

Außerdem seien sie agil und kontaktfreudig und lockten auf diese Weise natürlich auch homosexuelle Kunden an.

Agil und kontaktfreudig. Sonst noch Schmonzenz im Angebot? Aber sicher, ein Vorurteil darf nicht fehlen:

Dass Schwule und Lesben außerdem noch häufiger als Heteros keine Kinder bekommen, ihre Energie also eher auf den Job als auf die Familie richten können, ist ein naheliegender Vorteil. Offen sagen will das kein Unternehmen.

Wollte man uns neulich nicht noch weismachen, Schwule seien so hedonistisch, dass sie ihre Energie eher auf Sex-Parties und Drogenkonsum richten als auf ihren Beitrag zum Volkswohlstand? Aber es wird noch mal richtig lustig zum Schluß:

Die Evangelische Nachrichtenagentur idea befragte dazu den Geschäftsführer des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer (AEU), Stephan Klinghardt (Karlsruhe). Nach seiner Beobachtung gibt es in der Wirtschaft keine Bevorzugung Homosexueller bzw. Diskriminierung Heterosexueller:

Wie bitte?!?

Es geht nicht um Quoten oder eine besondere Förderung bestimmter Gruppen, sondern darum, dass Unternehmen versuchen, die besten Leute zu bekommen – und zwar ohne Rücksicht auf deren sexuelle oder religiöse Orientierung.

Es liegt also wohl noch ein längerer Weg vor uns, bis Homosexualität als Karrierevorteil zählt. Schade eigentlich!

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11 Antworten to “Nehmen die Schwulen uns nun auch noch die Arbeitsplätze weg?”

  1. Andreas 13. Juli 2012 um 09:32 #

    Der Beitrag kann nur eine Satire sein. Adrian argumentiert vollkommen analog zum feministischen Muster in Sachen Frauenquote. Allein der Verweis auf die glaeserne Decke fehlt. Frauenquote pfui, Schwulenquote hui?!

  2. Damien 13. Juli 2012 um 10:37 #

    @Andreas: Wo bitte liest du in dem Beitrag den Einsatz für eine Schwulenquote? Entdiskriminierung ist doch etwas anderes als Bevorzugung.
    Das mit der analogen Argumentation ist Quatsch. Oder argumentieren Frauen für eine Frauenquote eben nicht auch unter Berufung auf die besonderen weiblichen Eigenschaften? Eben solche Klischees kritisiere ich doch im Zusammenhang mit Homosexuellen.
    Auch der Hinweis auf die gläserne Decke ist Unsinn. Das Problem für Homosexuelle ist doch ihre Unsichtbarkeit, wenn sie sich nicht – weil sie nicht dauernd für heterosexuell gehalten werden wollen – explizit outen und damit angreifbar machen. Das ist eine völlig andere Situation als bei Frauen.
    Und übrigens, hier schreiben zwei Autoren. Manchmal kommt es sogar vor, dass sie sich widersprechen. Wir haben nämlich keine Einheitsmeinung.
    Grüße, Damien

  3. Andreas 13. Juli 2012 um 11:26 #

    >Dabei ist jedes Unternehmen erst einmal durch und durch heteronormativ strukturiert ist, ist also nichts anderes als ein einziges großes heterosexuelles Mitarbeiternetzwerk, in dem die schwulen und lesbischen Mitarbeiter_innen sehen können, wo sie bleiben.

    Das Unternehmen zu 90 % Heteros aufweisen besagt überhaupt nichts, weil die Gesamtgesellschaft zu 90 % Heteros aufweist. Aus dieser Repreäsentanz kann man nicht auf Seilschaften schließen. Dass auf den Autobahnen zu 90 % PKW unterwegs sind entspringt auch keiner PKW-Seilschaft, sondern ist der relativen Seltenheit der Neigung zum Motorradfahren geschuldet.

    Das ist typisch feministische Denke: Frauen sind dortunddort selten, also werden sie von einer Verschwörung ferngehalten, also muss die Verschwörung durch Quotierung durchbrochen werden.

    >Das Problem für Homosexuelle ist doch ihre Unsichtbarkeit, wenn sie sich nicht – weil sie nicht dauernd für heterosexuell gehalten werden wollen.

    Das ist doch kein Problem. Die sexuelle Orientierung ist nicht sichtbar, also ist man geneigt, die weitaus häufigste erstmal anzunehmen. Gerade dass Sexuelität nicht sichtbar ist, spricht gegen Diskriminierung aufgrund der Sexualität. In meinem Umfeld wissen vielleicht die engeren 10 Leute, mit denen ich befreundet bin, aufgrund privater Kontakte etwas über die sexuelle Orientierung. Die Dutzenden weiteren, mit denen reine Arbeitsbeziehungen bestehen, wissen wechselseitig nichts. Das Private hat am Arbeitsplatz nichts verloren.

    >Es liegt also wohl noch ein längerer Weg vor uns, bis Homosexualität als Karrierevorteil zählt. Schade eigentlich!

    Wenn dieser Ausspruch keine Satire sein soll, dann ist er ein Ruf nach Privilegierung, also denn wohl nach Quote.

    >Zu dieser Messe hat Adrian seinerzeit schon das Wesentliche formuliert, für einen Trendmesser halte ich sie daher nicht gerade.

    Was Adrian da seinerzeit geschrieben hat, war doch ganz offensichtlich eine Zote, die er mit viel Ironie und Augenzwinkern in die Tastatur gehackt hat. Das kann doch nicht für bare Münze genommen werden. Damien, ich glaube, Du hast da seinen Humor nicht verstanden.

    >Vermutlich ist es eine Frage der Zeit, bis die Ersten ein heterosexuelles Mitarbeiternetzwerk fordern … Und dann das: Workshops für noch nicht geoutetet Angestellte.

    Nö. HeterOnetzwerke dürfen nicht sein, da sind die HeterAnetzwerke vor. Es könnte sonst zu einem Backlash in Sachen Frauenanbetung am Arbeitsplatz kommen.

    Ich würde dann einfach ins Nicht-Geouteten-Seminar der Schwulen gehen. Wie ich mich zu verhalten hätte um als Förderungswürdiger durchzugehen, lerne ich ja dann dort.

    😉

    A

    • Damien 13. Juli 2012 um 12:02 #

      Lieber Andreas,

      von Seilschaften war nicht die Rede in meinem Beitrag. Heteronormativität bedeutet u.a., dass man andere Menschen in der Regel erst einmal für hetero hält. Ich persönlich finde das schlicht nervig und finde es angenehmer, wenn Leute mir signalisieren, dass sie nicht von vornherein davon ausgehen, ich sei hetero. Auch von einer Verschwörung und einem Fernhalten war nicht die Rede. Das sind Deine Phantasien, die Du in meinen Text hineininterpretierst. Du solltest nicht alles durch Deine „Mann-Frau-Brille“ wahrnehmen. Die Welt ist etwas komplexer.
      „Das Private hat am Arbeitsplatz nichts verloren.“ Eben das stimmt in der Realität nicht. Deshalb gehen Menschen ja in der Regel davon aus, dass ihr Gegenüber hetero ist. Wenn das Private keine Rolle spielen würde, würden sie sich darüber gar keine Gedanken machen.
      Das mit dem Karrierevorteil war natürlich ein Witz. Was meinst Du, warum ich den Beitrag mit „Fun“ getaggt habe? Die eigentliche (Real-)Satire ist aus meiner Sicht allerdings der Artikel im Spektrum. Wie albern ist das denn, Heterosexualität als Karrierehindernis?
      Bei den Workshops für Nicht-Geoutete geht es nicht um Homoförderung und schon gar nicht um Heterobenachteiligung, sondern vermutlich um die schlichte – betriebswirtschafltichen Interessen geschuldete – Umsetzung der Erkenntnis, dass Menschen, die ihre sexuelle Orientierung verbergen, dadurch psychisch belastet sind und somit ihre Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt ist. Eine Frage, die sich Heterosexuellen nicht stellt, eben weil sie jeder sowieso für das hält was sie sind und sie somit gar nicht vor der Frage stehen, ob sie sich outen.
      Grüße, Damien

  4. Andreas 13. Juli 2012 um 13:26 #

    >… Heteronormativität bedeutet u.a., dass man andere Menschen in der Regel erst einmal für hetero hält. Ich persönlich finde das schlicht nervig und finde es angenehmer, wenn Leute mir signalisieren, dass sie nicht von vornherein davon ausgehen, ich sei hetero … “Das Private hat am Arbeitsplatz nichts verloren.” Eben das stimmt in der Realität nicht. Deshalb gehen Menschen ja in der Regel davon aus, dass ihr Gegenüber hetero ist.

    Das ist doch aber eine vollkommen unrealistische Erwartung. Ich wette Kopf und Kragen, dass Du sie selbst in jedem anderen Zusammenhang nicht erfüllst.

    Beispiel1:
    Irgendwer sagt: „Morgen fahren wir in die Alpen“. Was interpretiert man rein: mit dem Auto. Weil es einfach am weitaus wahrscheinlichsten ist.

    Beispiel2:
    Chef sagt: „Der neue Mitarbeiter kommt aus der Niederlassung Mailand zu uns.“ Jeder denkt: ein Italiener. Könnte auch ein Ausländer sein, der nur die letzten Jahre nach Mailand abkommandiert war. Aber Italiener ist am weitaus wahrscheinlichsten.

    >Das mit dem Karrierevorteil war natürlich ein Witz. Was meinst Du, warum ich den Beitrag mit “Fun” getaggt habe? Die eigentliche (Real-)Satire ist aus meiner Sicht allerdings der Artikel im Spektrum. Wie albern ist das denn, Heterosexualität als Karrierehindernis?

    Ok, hatte ich nicht gerafft.

    Ich habe mir jetzt mal einen Selbstversuch vorgenommen. Auf kurz oder lang wird es sich ergeben, dass ich in ein vollkommen neues soziales Umfeld komme. Das kann dauern, bleibt aber letzten Endes nicht aus. Neuer Arbeitsbereich, neues Umfeld etc. pp. Dann halte ich mit allem, was privat ist und meine Heterosexualität erkennen ließe bewusst hinterm Berg. Präsentiere mich strikt neutral und werde dann die Reaktionen abwarten. Falls, wie ich vermute, keinerlei Nachfragen kommen sollten, streue ich in aufsteigender Dosierung erfundene Info-Bits, die in Richtung Homosexualität gehen. Diese Erwartungs-Diskriminierung müsste ja auch künstlich erzeugen werden können. Das will ich denn doch mal sehen. Versuch macht klug.

    Beste Grüße

    A

    • Damien 13. Juli 2012 um 13:48 #

      Lieber Andreas,
      mit Sicherheit erfülle ich diese Wunschvorstellung selbst nicht jederzeit. Trotzdem kann man ja mal träumen und Schritte in diese Richtung gehen und andere dazu einladen.
      Viel Spaß bei Deinem Selbstversuch! Kannst ja gelegentlich hier mal davon berichten…
      Meine Erfahrung aus dem Freundeskreis ist die: Erzählt jemand nichts aus seinem Privatleben (weil er sich nicht outen möchte), fällt er auf. Das führt dann bis zu der Verdächtigung, jemand habe „etwas zu verbergen“. Was ja auch irgendwie stimmt. Aber Deiner These widerspricht, das Private habe am Arbeitsplatz nichts verloren. Die Leute erwarten nämlich in der Mehrheit, dass man sich auch privat vorstellt.
      Noch ein Beispiel zur nervenden Ungleichbehandlung bei geouteten Schwulen: Erzählt ein Hetero in der Mittagspause, dass er mit seiner Frau im Kino war, lautet die Gegenfrage in der Regel „In welchem Film denn?“. Erzählt ein Schwuler, dass er mit seinem Mann im Kino war, ist eine mögliche Antwort „Musst Du immer so raushängen lassen, dass Du schwul bist?“ Oder in der progressiven Variante „Oh, wie spannend, Du bist homosexuell, das finde ich ja toll, dass Du dazu stehst.“ Prima fände ich es, wenn mich auch mal jemand fragen würde, in welchem Film ich war. Das wäre für mich ein gesellschaftlicher Fortschritt! 🙂
      Grüße, Damien

  5. Roland 15. Juli 2012 um 00:06 #

    Es ist herrlich und herzerfrischend, den verbalen „Schlagabtausch“ hier zu verfolgen.
    Was das Berufsleben betrifft, habe ich allerdings schon oft die Erfahrung gemacht, dass es durchaus Branchen gibt, wo Homosexuelle bevorzugt werden, z. B. als Blumenbinder/Verkäufer und als Dekorateure – Schwule haben nun mal sehr oft einen Sinn für schöne Arrangements, seien es Blumen oder Schaufenster.
    >… Heteronormativität bedeutet u.a., dass man andere Menschen in der Regel erst einmal für hetero hält. Ich persönlich finde das schlicht nervig und finde es angenehmer, wenn Leute mir signalisieren, dass sie nicht von vornherein davon ausgehen, ich sei hetero …
    Diesem Spruch kann ich nichts abgewinnen, weil das „Hetero-Sein“ eben zur „Normalität“ zählt.
    Ich kann einen neuen Mitarbeiter eben nur für hetero oder schwul halten, wobei das „für schwul halten“ immer noch als grobe Beleidigung zählt.
    Das Verbergen der eigenen Sexualität ist an den meisten Arbeitsplätzen sowieso gar nicht möglich, weil, wie jeder Hetero das „Fahrgestell“ einer gutaussehenden Frau begutachtet, eben auch jeder Schwule auf einen geilen Männer-Hintern schaut, der grade an ihm vorbeifegt, und unabsichtliche Beobachter gibt es überall.
    Außerdem gibt es wahrhaftig mehr als genug Typen, denen man auf 100 Meter ansieht, dass sie ihre Hemden mit der flachen Hand bügeln können.
    Roland.

  6. Denker 22. Juli 2012 um 03:48 #

    In manchen Berufen findet man halt immer mehr schwule Männer, so bei Friseuren oder auch mal im Blumenladen und da ist ja auch nichts gegen einzuwenden. In Kindergärten bzw. Pflegeberufen finde ich persönlich es nicht okay wenn schwule Männer eingesetzt werden. In kirchlichen Einrichtungen wird auch davon abgesehen solche Mitarbeiter einzustellen und das ist auch gut so. Eine Entdiskriminierung bedarf es nicht, denn man kann auch von homosexuellen Männern erwarten, dass sie sich gebührentlich verhalten, dann wird auch keiner etwas gegen sie einzuwenden haben, vorausgesetzt sie finden keine Beschäftigung an oben angegebenen Plätzen.

    • Adrian 22. Juli 2012 um 12:25 #

      @ Denker
      Ich danke Dir, dass Du uns Schwulen gestattest Karrieren im Friseur- und Floristikbereich zu vollziehen, obwohl natürlich auch dort die Gefahr besteht, die Bevölkerung mit unserer Krankheit zu infizieren.

      Leider ist es mir persönlich völlig egal, dass du Dich unwohl fühlst bei dem Gedanken Schwule in Kindergärten oder in Pflegeberufen einzusetzen, denn glücklicherweise entscheidest DU das nicht.

      Warum Kirchen das moralische Recht haben sollten, zu diskriminieren, erschließt sich mir auch nicht.

      Und noch etwas: Was meist Du mit dem Satz „man kann auch von homosexuellen Männern erwarten, dass sie sich gebührentlich verhalten“? Ich verhalte mich eigentlich immer „gebührentlich“, vergewaltige keine Kinder und alte Menschen, so wie Du es offenbar befürchtest.

  7. JeeWee 22. Juli 2012 um 18:50 #

    Was wäre ein Mensch ohne Vorurteile.
    Mein Tip an alle, deren Gehirnwindungen dem Billy von IKEA gleichen. Geht mal woanders einkaufen. Euch werden Produkte des Lebens entgegenkommen, die ihr nicht für möglich gehalten habt. Schwule Pfarrer, Domina-Erzieherinen, masochistische CEO’s, glücklich verheiratete Ehepaare mit jemand Drittem.
    Klingt verrückt, aber diese Leute gibt’s. Selbst kennen und lieben gelernt.

  8. Roland 22. Juli 2012 um 23:32 #

    @ Denker
    Mein Lieber, du schreibst da, als ob du schon mehrfach von (PFUI) Schwulen bei deiner Arbeit angemacht worden wärest. (Gebührliches Verhalten)
    Lass dir gesagt sein, dass die berufliche Qualifikation nicht das Geringste mit der sexuellen Orientierung zu tun hat, es sei denn, in positiver Hinsicht.
    Du kannst davon ausgehen, dass Schwule Älteren, Pflegebedürftigen, Kranken und Kindern gegenüber oft um einiges sensibler reagieren als männliche Heteros, gerade deshalb sind sie für solche Berufe besonders prädestiniert.
    Aus deiner Ausdrucksweise lässt sich durchaus schließen, dass du Schwule irgendwo als Menschen zweiter Klasse betrachtest.
    Geistiges Treibgut und totale Borniertheit in dieser Weise zur Schau zu stellen, hat noch nie jemandem geholfen.

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