Schwulenseuche Aids

16 Aug

Ich gebe zu, dass ich kein Aids-Experte bin. Die Krankheit interessiert mich auch nicht sonderlich, da ich nicht allzu promisk bin, Kondome benutze und mich regelmäßig testen lasse. Was mehr kann man auch tun?

Dennoch empört es mich, wenn ich solche Artikel lese, wie den in der „Weltwoche“, die von einer „systematischen Aufbauschung“ des HIV-Risikos spricht, und in der bezeichnenden Konklusio gipfelt:

(Im ersten Halbjahr 2007 gingen die neugemeldeten Infektionen auf 333 zurück, wobei der Anteil der Schwulen mit 43 % zunehmend war.) Muss man so weit gehen und die Aids-Hilfe Schweiz primär als Schwulenlobby betrachten, die mit ihrer Entdifferenzierung der Risiken kompensatorisch von der eigenen Verdächtigung ablenkt?

Es ist zu einer Art Höflichkeitskodex geworden, dass man nicht darauf hinweisen darf, dass Aids in Europa abgesehen von den Fixern primär eine Krankheit der Homosexuellen war und ist und dass diese Tatsache mit einem höheren Ansteckungsrisiko beim Analverkehr und mit einer höheren Promiskuität zu tun hat. Schon früh wurde von der Aids-Hilfe Schweiz die Sprachregelung eingeführt, dass alle gleichermassen vom Ansteckungsrisiko betroffen seien – ein egalitäres, demokratisches Aids.

Doch mag ich mich auch empören, das Problem besteht darin, dass ich den Zahlen und Ausführungen obigen Artikels nichts entgegenzusetzen vermag, eben weil ich mich in der Materie nicht allzu gut auskenne.

Beeindruckend (oder eher bedrückend) finde ich jedoch immer wieder, dass der gesellschaftlich kleine Anteil von Homosexuellen, einen derart hohe Anteil an den Neuinfektionen aufweist.

Insofern ist es eigentlich nicht verwunderlich, wenn wir in Zukunft vermehrt und erneut hören werden, dass Aids – im Prinzip – eine Krankheit der Schwulen ist.

Der Anfang hierfür ist jedenfalls gemacht.

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33 Antworten to “Schwulenseuche Aids”

  1. Opa 17. August 2012 um 05:52 #

    Ich werde das Virus wegen homophober (oder doch eher -philer) Diskriminierung verklagen!

  2. mar.ble 17. August 2012 um 09:55 #

    in deutschland steigt der anteil der neuinfektionen durch „MSM“ in den letzten jahren auch immer weiter, wobei es in den letzten jahren mal auf, mal ab geht, jedoch seit 2005 bei min. 50% liegt …

    kann jeder einsehen im epidemiologischen bulletin 28/12 des rki, s. 263 (http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2012/Ausgaben/28_12.pdf?__blob=publicationFile)

  3. Atacama 17. August 2012 um 12:06 #

    Das „Problem“ an männlicher Homosexualität ist wohl, dass es sich um Männer handelt.
    ich glaube, selbst der krasseste, beste Pick Up Artist der alle Tricks kennt, wird, selbst wenn er einen Supertag hat, nicht ansatzweise die Quoten erreichen die ein gutaussehender, charismatischer Homosexueller erreichen kann wenn er es drauf anlegt.

    Männer sind freigiebiger mit sexualität (tendenziell. Natürlich gibt es auch die „Sex geht für mich nicht/schlecht ohne Liebe“ Fraktion bei Männern, aber es ist seltener) und wenn zwei Freigiebige aufeinander treffen, wieso sollte man sich dann nicht eine schöne Zeit machen ganz unkompliziert.
    Das plus das erhöhte Vorkommen von Analsex unter homosexuellen Männern, wobei passiv ja besonders gefährlich ist plus einige extrem unvernünftige Exemplare, die sich nicht um safen Sex kümmern, sorgt dann halt für solche Zahlen.

    Wie man damit umgehen soll, müssen die Homosexuellen selbst entscheiden mMn (solange man sie lässt. In der Anfangszeit von HIV waren ja alle möglichen Zwangsmaßnahmen im Gespräch). Von aussen da reinzureden, am besten noch Zeigefinger schwingen dass alle monogam sein sollen und sich am besten bis zur Lebenspartnerschaft „aufsparen“, das bringts nicht.
    Vielleicht wäre es ja sinnvoll, mit Analsex im One Night Stand Bereich sparsamer umzugehen und sich regelmäßig testen zu lassen.

    Weiss jemand wie die Zahlen für Geschlechtskrankheiten/HIV bei Lesben sind? ich vermute, nicht besonders hoch.
    Damit wäre zumindest das manchmal aufkommende Argument hinfällig „Gott hat HIV geschickt weil er Homosexuelle hasst“, denn dann müsste es auch homosexuelle Frauen betreffen.
    Ich behaupte, die Zahlen bei frauenliebenden Frauen sind am niedrigsten, die Heteros sind in der Mitte und die reine Männerfraktion wird immer die am meisten betroffene sein aus obig genannten Gründen.

    Im Übrigen was ist mit dem asiatischen/afrikanischen Raum? Dort sind es doch überwiegend Heterosexuelle die betroffen sind. und es kann ja auch jeden treffen, von daher finde ich es richtig, darauf hinzuweisen, dass es eben keine „Schwulenkrankheit“ ist, egal wie die Verteilung ist.
    Alles andere könnte dazu führen, dass man sich in falscher Sicherheit wiegt, denn „mir kann das ja nicht passieren weil ich ja hetero bin“.

  4. Christian 17. August 2012 um 12:27 #

    Ohne das ich mich selbst gut in der materie auskenne,

    1. Wie hoch ist die dunkelziffer bei Heterosexuellen?
    Ich kenne keine Hete die sich regelmäßig Testet aber jede menge Schwule, bedenkt man die lange Incubationszeit ist zumindest die Frage berechtigt.

    2. Wenn es in einer „Bevölkerungsgruppe“ schon viele infizierte gibt, dann ist die warscheinlichkeit einer Ansteckung auch höher, ohne dass das auf ein risikoreicheres verhalten der Gruppe zurückgeführt werden muss.

    3. Mithilfe dieser Zahlen kann ich homosexuelle Männer auch leicht als Opfer eines staatlichen/gesellschaftlichen Versagens darstellen und nicht als schuldige.
    Und damit würde ich dann genauso wenig richtig wie daneben liegen wie der unsägliche Schreiberling dieses Artikels.

  5. James T. Kirk 18. August 2012 um 00:15 #

    Erträgst du es nicht, daß HIV eine Schwulenkrankheit ist und daß dies sehr viel mit dem pathologischen Sexualverhalten von Schwulen zu tun hat.

    Na dann empör dich mal schön. Ich habe selten solch einen verblendeten Typen wie dich gesehen.

  6. Atacama 18. August 2012 um 20:39 #

    @“pathologischen Sexualverhalten von Schwulen“

    Was genau meinst du?

    Übrigens kann man auch sagen „HIV ist eine Afrikanerkrankheit“ oder „HIV ist eine Asiatenkrankheit“. Na dann wäre aber was los. Obwohl es ja auch stimmt, wenn man sich die HIV raten in Afrika und Asien so anschaut.
    findest du es nicht gefährlich, so zu tun als ob eine Krankheit die jeden treffen kann, nur bestimmte Leute betrifft?

    die Dame von den No Angels die zwei (?) Typen angesteckt hat, ob die wohl auch schwul war?

  7. James T. Kirk 19. August 2012 um 13:47 #

    @ Atacama:

    Findest du es nicht gefährlich, davon auszugehen, daß ich ein Vollidiot bin und den Begriff Schwulenkrankheit anders als deskriptiv und idealtypisch gebrauche?

    Das ist doch ziemlich merkwürdig, seinem Gegenüber solch eine Dummheit zu unterstellen.

    Es birgt aber auch Vorteile, so zu denken wie du. Man muß sich dann nicht mehr die Frage stellen, warum ein Großteil der Neuinfektionen von Schwulen zustande gebracht wird.

    ich denke, du kannst dir selbst die Frage nach pathologischen Anteilen der homosexuellen Sexualität beantworten. Im übrigen können Schwule so leben, wie sie wollen. Ich bin nicht dafür, Homosexualität zu verbieten. Ich würde auch nie einen Schwulen auf der Straße anmachen oder schlecht behandeln. Man sollte lediglich offen über diverse Besonderheiten reden dürfen. Über Sadomasochismus, Promiskuität, Hebephilie, Boylovers, Fetischismus und dergleichen.

    Im übrigen war Skorbut früher eine „Seefahrerkrankheit“. Ich hoffe, das geht in Ordnung.

  8. Atacama 19. August 2012 um 15:43 #

    „Findest du es nicht gefährlich, davon auszugehen, daß ich ein Vollidiot bin und den Begriff Schwulenkrankheit anders als deskriptiv und idealtypisch gebrauche?“

    nö, es sei denn du tust mir als Strafe ein Leid an. Dann ist es gefährlich.

    „Es birgt aber auch Vorteile, so zu denken wie du. Man muß sich dann nicht mehr die Frage stellen, warum ein Großteil der Neuinfektionen von Schwulen zustande gebracht wird.“

    Das habe ich weiter oben doch schon. Ich habe spekuliert, dass es u.a daran liegt, dass es sich um Männer handelt.
    Während promiskuitive Heterosexuelle Abschleppskills optimieren müssen, brauchen Homosexuelle das meistens nicht, denn ich schätze Männer als sexuell freigiebiger ein.

    Lass eine halbwegs unhässliche (je hübscher desto besser) Frau fremde Männer ansprechen und sie fragen, ob sie Lust auf sex mit ihr hätten, ganz spontan, es würden einige Ja sagen.
    dasselbe mit einem Mann würde nicht hinhauen.

    Dasselbe mit Männern untereinander (Bi oder Homosexualität vorausgesetzt) würde noch besser klappen.

    Ich lese immer, die männliche Natur sei es, Sperma möglichst weit zu verteilen. Also bei vielen Personen. Promiskuitiv sein.
    Dass Homosexuelle nicht auf Weibchen stehen, ändert aber rein garnichts daran dass sie Männer sind und somit auch ihre Sexualität männlich ist. Sie wollen dann eben viele Männchen, zumindest viele Vertreter von ihnen.

    Wäre das bei Heterosexuellen anders, würde die Pornoindustrie, Prostitution, Pick Up Game usw. nicht so boomen.
    Wenn du behauptest, „der“ Heteromann wünscht sich in jedem Fall nur die einzig Wahre und das für immer und treu, dann irrst du, auch wenn es auf dich zutreffen mag.
    Wird ja auch gesellschaftlich unterstützt. Im Grunde giltein Mann der in seinem Leben nur eine Frau (oder gar einen Mann) hat doch irgendwie als Waschlappen oder nicht?

    “ Über Sadomasochismus, Promiskuität, Hebephilie, Boylovers, Fetischismus und dergleichen.“

    Ohhh ja, lass uns da mal drüber reden. ähm wieso? Und wieso im Hinblick auf Homosexualität?
    Ausserdem finde ich es sehr fragwürdig, dass du das alles in einer Reihe nennst und ein „und dergleichen“ dahintersetzt.
    Und was ist an S/M und einen Fetisch haben schlimm? Wieso muss man darübre reden? Klingt für mich nach Moralismus, Geschrei nach sittlichen Werten, mit einem Schuss Hausfrauenpsychologie, dass jemand der S/M mag halt irgendwie nicht ganz richtig ist und deshalb….ja was eigentlich? Weggesperrt gehört?
    Was hat es denn uns anzugehen, ob sich jemand gerne als Sklave ans Andreaskreuz binden und den Po versohlen lässt? Ich kenne keine S/Mler persönlich aber ich habe mal eine Reportage über Dominas gesehen wo auch welche interviewt wurden, die klangen eigentlich alle ganz normal, nur halt eben Dominas im Studio. S/M ist doch nur schlimm wenn es gegen den Willen der Person passiert, pathologischer Sadismus (Josef Fritzl z.B). Wo ist sonst das Problem?

    Was die Hebephelie angeht, das ist, wenn sich jemand von Pubertären angezogen fühlt oder? Naja ich denke mal, das ist ein Bereich wo die Übergänge fliessend sind, und ganz bestimmt nicht auf Homosexualität reduzierbar. Besonders nicht angesichts des krassen Jugendwahns in der Gesellschaft. Erinner dich mal an die Nutte mit der Franck Ribery auf die Nase gefallen ist. Die war 16 beim Erstkontakt. Ist der jetzt auch ephebephil?

    Es gibt da so einen Spruch „Wenn ein schwuler auf jung steht, ist er ein Perverser, wenn ein Hetero auf jung steht, ist er Lothar Matthäus und wird beneidet“

    Und ganz sicher gibt es Männer die nur auf männliche Kinder stehen. Aber wieso kann man da keine Trennlinie zu „schwul“ ziehen?
    Wenn ein Mann 10 jährigen Mädchen hinterher steigt, kommt doch auch niemand auf die Idee, ihn als heterosexuell zu bezeichnen.

    Wenn du dich mal ein bisschen in der „schwulen Welt“ umsiehst (was du sicher nicht tun wirst, ist auch nur rethorisch gemeint), dann würdest du feststellen, dass Maskulinität, oft sogar übertriebene, dort sehr begehrt ist.
    Klar gibt es auch welche die twinks mögen, frische 18 erst oder sogar noch jünger, aber die Definition des Homosexuellen als einem Mann der auf junge Knaben ausgerichtet ist, halte ich für total überholt.
    Zumal würde dadurch total die „Ich bin homosexuell weil ich mich unmännlich fühle und suche eine starke Vaterfigur zum Anlehnen“ Theorie, die ja ein sehr verbreiteter Erklärungsansatz ist, komplett in sich zusammenfallen und das kann ja keiner wollen oder? Man muss sich ja auch mal langsam entscheiden, was genau die Homos denn so krank macht bzw. wodurch man denn nun so wird und nicht immer umschwenken, das wirkt unglaubwürdig.

    Und wie könnte denn dann die Bärenszene so erfolgreich sein? (Bär ist ein Begriff aus der schwulen subkultur für einen Mann, der zumindest äußerlich auf Maskulinität wert legt. d.h. gewisse Körperfülle, Behaarung und auch Bart)

    Wie kann jemand pädo sein, wenn er z.B auf sowas hier steht?

    „Im übrigen war Skorbut früher eine “Seefahrerkrankheit”. Ich hoffe, das geht in Ordnung.“

    Skorbot kannst du abaer auch an Land kriegen wenn deine Ernährung mangelhaft genug ist.
    du musst nicht auf See oder von Beruf Matrose sein um es zu kriegen.
    Und ein Matrose der immer frisches Obst, Fisch usw. isst (die Möglichkeit vorausgesetzt) wird es nicht kriegen.

    Genausowenig wie ein HIV negativer Mann der mit einem HIV negativen Mann Sex hat HIV kriegen wird, da kann man sich auf den Kopf stellen.
    Es wird immer so getan als würde Sex unter Männern AN SICH schon ein Risiko darstellen.

  9. Atacama 19. August 2012 um 18:05 #

    Noch eine kleine Ergänzung:

    „Dass Homosexuelle nicht auf Weibchen stehen, ändert aber rein garnichts daran dass sie Männer sind und somit auch ihre Sexualität männlich ist. Sie wollen dann eben viele Männchen, zumindest viele Vertreter von ihnen.“

    gilt natürlich nicht für alle. Jeder Mensch ist unterschiedlich. Auch bei homosexuellen ist sicher vom einen Partner fürs Leben bis hin zu dreistelligen Eroberungszahlen alles drin.
    ich hoffe, ihr wisst wie ich es meine.

  10. morus 20. August 2012 um 15:00 #

    Leider kenne ich die Zahlen auch nicht genau, nehme allerdings an, dass die Weltwoche diesbezüglich richtig liegt und man HIV tatsächlich inzwischen als Schwulenkrankheit bezeichnen könnte.
    Die Frage ist dann natürlich immer, wie man mit einer solchen Information oder solchen Zahlen umgeht. Wohlwollend gegenüber den betroffenen Menschen, (eventl. mit der Absicht ihre Lebensqualität zu verbessern) oder abwertend, nach dem Motto, die schwulen Säue haben es nicht anders verdient.

    @Atacama
    Ich kann deinen Ausführungen nicht folgen, bzw. verstehe nicht, worauf du hinaus willst. Insbesondere sind es mir auch etwas zu viele Behauptungen, gewürzt mit ein paar Klischees. Am Schluss klingt es in meinen Ohren nach einem „Männer sind halt Säue“ – verzeihung, promisk -, was ich auch nicht für besser halte, wie „Schwule sind Säue, promisk oder was auch immer.“
    Tut mir leid, da habe ich schon zu viel gehört, gelesen, gesehen um das Wort „promisk“ (im Zusammenhang mit Schwulen und/oder Männern) noch neutral zu betrachten.
    Noch etwas: Ich kenne viele, die von einem zum anderen rennen, aber ich kenne keinen einzigen, der sich nicht den einen Wahren wünscht. Es macht mich manchmal traurig, das zu sehen. Einsamkeit und Leere, die mit Sex gefüllt wird.

  11. JeeWee 20. August 2012 um 15:58 #

    Nichts für ungut, aber „Homosexualität zu verbieten“, macht soviel Sinn wie Religion zu verbieten 😉 Das geht eben halt nicht.
    Du kannst inmateriele existierende Gegebenheiten nicht mal eben verbieten.

    Und die Sache mit den jungschen, begehrenswerten Typen…
    Ein Blick in GR reicht aus, um zu sehen, dass die Such-Obergrenze nicht selten 2 jahre unter dem eigenen Alter liegt. Das ist dann wohl schon eine klare Tendenz.

    Aber Hand auf’s Herz: Der Hetero guckt sich genauso nach jungen Mäusen um. Die interessieren sich bloß weniger dafür.

    Meiner Meinung nach liegt der Grund in dieser „Vaterfigur“ These, wobei ich „Vater“ durch „Partner“ ersetzen würde.
    Bei den Schwulen hat man aber das „Glück“, dass es einen Anteil an nicht so selbstbewussten, jungen schwulen Menschen gibt, die sich von ihrer Umwelt alleine gelassen fühlen und dann zum starken (und älteren) Partner aufschauen. Und das hat mit „Männlichkeit“ oder dergleichen herzlich wenig zu tun. Eher noch Erfahrung und dem Wissen, dass man sagen kann „Der hat es ja auch geschafft.“
    Wie gesagt, das ist nur ein Teil, aber der ist wohl größer als der Teil heterosexueller, junger Frauen.

    • Damien 21. August 2012 um 12:44 #

      @JeeWee:

      Ein Blick in GR reicht aus, um zu sehen, dass die Such-Obergrenze nicht selten 2 jahre unter dem eigenen Alter liegt. Das ist dann wohl schon eine klare Tendenz.

      Fragt sich bloß, was Du mit dieser Tendenz beweisen willst. Erst einmal sagt sie nur, dass es bei GR nicht selten Interesse an Männern gibt, die jünger sind als man selbst.
      Wie repräsentativ GR für Schwule ist, ist damit aber z. B. nicht geklärt.

      Bei den Schwulen hat man aber das “Glück”, dass es einen Anteil an nicht so selbstbewussten, jungen schwulen Menschen gibt, die sich von ihrer Umwelt alleine gelassen fühlen und dann zum starken (und älteren) Partner aufschauen.

      Das klingt so, als gäbe es nicht noch andere, nicht-defizitäre Gründe, ältere Männer attraktiv zu finden. Man kann doch auch selbstbewußt und jung und schwul sein und ältere Männer attraktiv finden.
      Dann wäre man vermutlich sogar besser geschützt vor HIV, weil Selbstbewußtsein sicherlich ein Faktor ist, der dafür sorgt, dann man besser auf sich acht gibt.

  12. Atacama 20. August 2012 um 21:32 #

    @morus

    Naja ich habe einfach versucht, etwas zu den „Vorwürfen“ von S/M bis hin zu Boylove und deren Vermengung zu sagen.

    „Am Schluss klingt es in meinen Ohren nach einem „Männer sind halt Säue“ – verzeihung, promisk -, was ich auch nicht für besser halte, wie „Schwule sind Säue, promisk oder was auch immer.““

    Hab ich in dem Nachfolgeposting doch abgeschwächt. Ich sprech hier von Tendenzen. Und tendenziell sind Männer sexuell einfach „leichter zu haben“ und das ist wohl nicht nur Sozialisation. Es steht jedem Individuum jedoch frei, sein Sexualleben selbst zu gestalten, das gilt auch für Männer, deshalb gibt es auch bei ihnen die ganze Palette an Beziehungsformen. War das politisch Korrekt genug für die holde Männlichkeit?

    Oder willst du das jetzt echt leugnen? Wieso werden Twilight und Co. dann größtenteils von Frauen konsumiert und die Pornoindustrie ist nach wie vor fest in männlicher Hand was die Kundenverteilung angeht?

    Und was hat das mit „säuisch“ zu tun?

    „Noch etwas: Ich kenne viele, die von einem zum anderen rennen, aber ich kenne keinen einzigen, der sich nicht den einen Wahren wünscht. Es macht mich manchmal traurig, das zu sehen. Einsamkeit und Leere, die mit Sex gefüllt wird.“

    Ja, das mag wohl so sein.

  13. morus 20. August 2012 um 23:20 #

    @Atacama
    Na, die „holde Männlichkeit“ in meiner Person ist da halt ein etwas „gebranntes Kind“ und daher ziehe ich schnell mal gewisse Assoziationen.

    Mein Punkt ist der:

    HIV ist eine schlimme Krankheit und sie betrifft v.a. Schwule. Aber statt bestärkend und unterstützend diese Situation zu analysieren und möglicherweise Verbesserungen aufzuzeigen, scheint mir die Weltwoche eher eine abwertende Haltung gegen Homosexuelle einzunehmen. Auch dies ist lediglich eine Assoziation, diesmal meiner „holden Homosexualität“ und meiner nicht sehr wohlwollenden Haltung gegenüber der Weltwoche geschuldet.

    Deine Ausführungen, bei allem Respekt, sind nun mal schlicht Klischees über ein wahrscheinlich komplexeres Thema (wollte ich mit Einsamkeit und Leere andeuten).
    Ob Männer biologische promisker sind oder nicht ist doch eigentlich nicht besonders relevant.

    Oder was soll ich mit deinen Ausführungen anfangen?

    HIV ist keine Schwulenkrankheit sondern eine Männerkrankheit und die Heilung sind die Frauen, da sie weniger leicht zu haben sind?

    Super, das bringt die homosexuellen Männer ungemein vorwärts. Einmal umpolen bitte und das HIV-Risiko ist erheblich kleiner.

    Ein schwulenfreundlicheres Klima kann dadurch auch nicht hergestellt werden. Im Gegenteil, die Vorurteile werden durch solche Thesen noch zusätzlich bekräftigt.

  14. Atacama 21. August 2012 um 13:27 #

    „Deine Ausführungen, bei allem Respekt, sind nun mal schlicht Klischees über ein wahrscheinlich komplexeres Thema (wollte ich mit Einsamkeit und Leere andeuten).“

    Da bin ich eben nicht sicher ob das ein Klischee ist. Wenn ich mal versuche, mich hineinzuversetzen wie es wäre, ein Mann zu sein, dann kann ich das sogar nachvollziehen.
    Halt mal irgendwo reinstechen ist halt nochmal was ganz anderes als jemanden in sich herein lassen, weil es für die meisten Menschen höhere Anforderungen an die Hingabebereitschaft an eine andere Person stellt.
    Viele Männer die aktiven und passiven Analverkehr, vor Allem aber passiven, kennen, werden das bestätigen, denke ich.

    „Ob Männer biologische promisker sind oder nicht ist doch eigentlich nicht besonders relevant.“

    Es wäre aber eine Teilerklärung warum Geschlechtskrankheiten unter homosexuellen MÄNNERN verbreiteter sind als unter homosexuellen FRAUEN: Irgendwelche Gründe muss es ja haben, dass nicht „die Homosexuellen“, sondern hauptsächlich homosexuelle Männer da betroffen sind.

    Eine moralische Wertung meinerseits (Die bösen Männer. Können sich einfach nicht benehmen) will ich darin aber auf keinen Fall rausinterpretiert haben, denn ich unterteile Beziehungsformen nicht in moralisch gut und moralisch schlecht ein, solange alle Beteiligten einverstanden sind.

    Das Thema mit der Einsamkeit finde ich auch interessant. Darf ich da auch was zu spekulieren auch wenn es off topic ist?

    Ich denke, da an drei Sachen

    1. Viele (fast alle) homosexuellen Männer die ich kenne, hatten keine „normale“ Pubertät. Entweder, sie haben mit Mädchen angefangen oder sie haben überhaupt erst sehr spät angefangen.
    Mit 12 einem angebeteten Klassenkameraden einen Zettel mit „Willst du mit mir gehen?“ zuschieben, erstes Mal hänchenhalten, den ersten richtigen Freund haben, sich langsam rantasten usw. Das können viele nicht, weil das Umfeld es nicht zulässt und/oder weil sie viel zu viel mit sich selbst und der Klärung der eigenen Sexualität zu tun haben. es werden also Entwicklungsschritte ausgelassen oder erst spät nachgeholt. Ich denke, das kann Auswirkungen auf die „Beziehungskompetenz“ haben.

    2. Homosexuelle Beziehungen sind immer – bei gleicher Ausgangslage – größeren Schwierigkeiten gegenübergestellt als heterosexuelle. Ganz einfach weil Heterosexualität an sich im grunde nirgendwo in Frage gestellt wird.
    „IIih, du Mösenlecker. Dich prügeln wir tot“ hört man jedenfalls selten. Ich denke, sowas kann eine Belastungsprobe für eine Beziehung sein. In manchen Fällen mag es auch festigend wirken. Zwei gegen den Rest der Welt, aber in vielen eben nicht.
    Das fängt auch schon beim Umfeld an. Wenn das Umfeld was gegen Homosexualität hat, werden sie die Beziehung vermutlich nicht ernst nehmen und dem Paar möglicherweise immer direkt oder versteckt zu verstehen geben, dass diese Konstellation nicht erwünscht ist.

    3. vielleicht spielt auch internalisierte Homophobie eine Rolle. Egal wie liberal das Elternhaus ist, die Welt da draussen erzieht eigentlich jeden latent homophob und lässt ihn mit Heteronormativität aufwachsen. Hetero ist nicht nur der Durchschnitt, das statistisch häufigste Form der Sexualität, nein, sie ist auch die Norm und ein „Leitbild“. Ein moralischer Wert sozusagen und alle die dem nicht genügen, sollen das gefälligst auch wissen, dass sie defazitär sind und auf dem halben Weg der Strecke „hängengeblieben sind“.
    Ich glaube, dass homosexuelle (und auch transsexuelle, transgender, in irgendeiner Weise queere) Menschen viel mehr auf sich selbst gucken und achten müssen, um sich davon nicht irgendwie beeinflußen zu lassen. Was kaum möglich ist, von daher wird denke ich auch das eine Rolle spielen.

    Neulich las ist etwas über eine homosexuelle „Bewegung“, die bezeichnen sich nicht als „gay“ sondern als „g0y“ und nicht als schwul, weil sie Analsex ablehnen und feminies Auftreten und Verhalten lol. Und die haben auch richtig gegen die „schlechten Homos“ gehetzt.

    Wenn man damit noch nicht so richtig imReinen ist, wird es auch in Beziehungen schwierig. Man muss in sich ruhen und selbstliebe haben, sonst kann es nicht gehen mMn.

    Oh und

    4. Schwul ist nach wie vor zu wenig präsent im Alltag, dabei ist der Alltag wohl der beste Rahmen fürs Partnerkennenlernen. Auch wenn man natürlich nicht verlangen kann, dass schwule Männer mit „Schönen guten Tag, ich bin schwul und hätte gerne einen Espresso und ein Stück Tageskuchen“ durchs Leben rennen, um erkennbar zu sein, aber wenn man sich nur/zu sehr in der Szene aufhält, ist das wohl für Beziehungen nicht so gut, oder?
    Also Szene kann natürlich vieles sein, aber meiner Erfahrung ist es doch schon auch eher auf Feiern, Party, dolce vita ausgelegt oder irre ich da?
    Was ja im grunde bei Heteros auch so ist. Wenn man in München ins P1 geht, gehts da wohl eher weniger um tiefgründige Gespräche und Freundschaften. Aber die haben halt ausserhalb mehr möglichkeiten.

    Beschränkt man sich ausschliesslich aufs Internet, wird das ganze nochmal schlimmer.
    Das ist naturgemäß noch oberflächlicher, weil man den Menschen nicht wirklich vor sich hat und alles nach einem Bild im Bruchteil einer Sekund beurteilt. Die Abfuhren sind schroffer, die Umgangsformen rauer, der Anteil an Fakern usw. ist höher. Das kann sicher besonders für die frustrierend sein, die nicht in den geforderten Rahmen passen.

    „Oder was soll ich mit deinen Ausführungen anfangen?

    HIV ist keine Schwulenkrankheit sondern eine Männerkrankheit und die Heilung sind die Frauen, da sie weniger leicht zu haben sind?“

    Nein, HIV ist eine Krankheit für jeden. Selbst Kinder im Mutterleib können es kriegen.
    Und mindestens die Hälfte der HIV Infizierten global sind Frauen. Es kann einfach jeden treffen.

    Ich würde wohl einfach weiter an die Eigenverantwortung und Verantwortung für den Partner appellieren.
    dafür plädieren, ehrlich zu sein wenn man fremdgeht, ungeachtet der Konsequenzen und sich regelmäßig testen lässt (nicht nur auf HIV), was übrigens jeder machen sollte der mit verschiedenen Leuten Sex hat.
    Viele Sachen sind schon allein übers Küssen übertragbar.

    Und natürlich explizit dem Analsex eine Extrabedeutung beimessen, denn das ist halt die „beste“ Praktik um sich was einzufangen.
    Also dass man das vielleicht wirklich nicht unbedingt mit dem erst besten macht.

  15. morus 21. August 2012 um 18:44 #

    @Atacama

    „Da bin ich eben nicht sicher ob das ein Klischee ist. Wenn ich mal versuche, mich hineinzuversetzen wie es wäre, ein Mann zu sein, dann kann ich das sogar nachvollziehen.
    Halt mal irgendwo reinstechen ist halt nochmal was ganz anderes als jemanden in sich herein lassen, weil es für die meisten Menschen höhere Anforderungen an die Hingabebereitschaft an eine andere Person stellt.
    Viele Männer die aktiven und passiven Analverkehr, vor Allem aber passiven, kennen, werden das bestätigen, denke ich.“

    Solche Verallgemeinerungen auf der Grundlage der eigenen Vorstellung finde ich eben heikel.

    „Es wäre aber eine Teilerklärung warum Geschlechtskrankheiten unter homosexuellen MÄNNERN verbreiteter sind als unter homosexuellen FRAUEN: Irgendwelche Gründe muss es ja haben, dass nicht “die Homosexuellen”, sondern hauptsächlich homosexuelle Männer da betroffen sind.“

    Es wäre eine Erklärung, die vielleicht stimmt. Aber eben, nur vielleicht.
    Als Rechtfertigung für „Pech gehabt, selber schuld“ wäre die Erklärung dienlich und in diese Richtung stösst wohl auch die Weltwoche.

    „Eine moralische Wertung meinerseits (Die bösen Männer. Können sich einfach nicht benehmen) will ich darin aber auf keinen Fall rausinterpretiert haben, denn ich unterteile Beziehungsformen nicht in moralisch gut und moralisch schlecht ein, solange alle Beteiligten einverstanden sind.“

    Eine moralische Wertung hast du nicht vorgenommen, das stimmt. Nur, Moralvorstellungen und Werte sind in einem Kulturkreis immer präsent, so jedenfalls meine Erfahrung. Die kann man nicht einfach negieren, egal wie neutral man zu formulieren versucht.

    „Das Thema mit der Einsamkeit finde ich auch interessant. Darf ich da auch was zu spekulieren auch wenn es off topic ist?“

    Ich bin nicht der Moderator des Blogs…

    Danke für deine Ausführungen. Allerdings werde ich mich dazu jetzt nicht äussern, da ich nur über meine Erfahrungen und in begrenztem Ausmass über Erfahrungen, die mir erzählt wurden berichten könnte und das halte ich nicht für representativ.

    „Nein, HIV ist eine Krankheit für jeden. Selbst Kinder im Mutterleib können es kriegen.“

    Eine Krankheit wird umgangssprachlich häufig nach der Gruppe benannt, die am Meisten davon betroffen ist.

    „Und mindestens die Hälfte der HIV Infizierten global sind Frauen.“

    Die sind doch weniger promisk? Warum denn nun das?

  16. James T. Kirk 21. August 2012 um 21:20 #

    Also, ich füge hier mal vorsichtshalber an, daß ich SM, Fetischismus nicht als Sünde betrachte, wie es mir hier mal wieder sehr vorhersehbar vorgeworfen wird.

    Sünde ist wohl eine religiöse Wertung.

    Ich finde halt SM und Fetischismus als nicht natürlich und als pathologisch. Diese Dinge kommen bei Homosexuellen deutlich häufiger vor. SM trifft wohl auf zwei Drittel aller Homos zu.

    Wir müssen hier auch nicht darüber reden, daß diese Pathologien auch bei Heteros vorkommen. Nur scheinen sie bei Homosexuellen deutlich häufiger vertreten.

    Ich verlinke mal einen sehr lesenswerten Aufsatz auf der Seite von Alice Miller:

    Perversion und Gesellschaft

    • Damien 21. August 2012 um 22:18 #

      @James T. Kirk:

      SM trifft wohl auf zwei Drittel aller Homos zu.

      *lol* Wo hast Du das denn her?

  17. keppla 21. August 2012 um 21:43 #

    Irgendwelche Gründe muss es ja haben, dass nicht “die Homosexuellen”, sondern hauptsächlich homosexuelle Männer da betroffen sind.

    Ja, hat es, aber leider total langweilige Gründe. HIV wird primär über offene Wunden übertragen. Beim heterosexuellen Vaginalverkehr bräuchte der Mann eine Verletzung am Penis, das ist eher selten. Die Frau bräuchte irgendwo in den Genitalien eine, da die innen liegen und geht das schon leichter (daher die höhere Ansteckungsgefahr). Beim Analverkehr kann man sich diese Wunden relativ einfach zuziehen, daher eine hohe Ansteckungsgefahr.

    Beeindruckend (oder eher bedrückend) finde ich jedoch immer wieder, dass der gesellschaftlich kleine Anteil von Homosexuellen, einen derart hohe Anteil an den Neuinfektionen aufweist.

    Imho ist das ganze ein kognitives Problem. Strenggenommen haben nicht Homosexuelle, sondern – mangels eines besseren Begriffs – Analverkehrentusiasten diese hohe Quote, und Schwule sind überdurchschnittlich häufig in dieser Gruppe vertreten.

    „Krankheit der Homosexuellen“ stimmt schon allein deshalb nicht, weil Lesben eine noch niedrigere Quote als Heteros haben. Ebenso wie Analverkehrende Heteros eine höhere Quote haben als abstinente Schwule.

    Nach der Logik, aus der „Krankheit der Homosexuellen“ kommt, könnte man auch Ertrinken „die Krankheit der Surfer“ nennen; jeder kann potentiell ersaufen, nur Surfer sind aufgrund ihrer Freizeitgestaltung häufiger in der Situation.

    Und nach der gleichen Logik kann man den DLRG dann Lobbyorganisation der Surfer nennen, und ihn beschuldigen, dass er doch „vertuscht“, dass Wassersportler ein deutlich höheres Ertrinkensrisiko hätten…

    DAS ist auch imho der Teil, der an dem Artikel empöhrt. Nicht die Zahlen, sondern die wenig subtile Vorwurfshaltung, als würden die Schwulen irgendwie uns Heteros infizieren wollen.

  18. JeeWee 22. August 2012 um 09:25 #

    Also, laut Wikipedia gibt es inklusive Quellenangabe folgende Aussage:
    „Innerhalb der klinischen Diagnostik erfolgt die Diagnosestellung [von SM] zu 85 Prozent bei Heterosexuellen, was den Schluss zulässt, dass die Abweichung gleichmäßig bei Menschen aller Orientierungen auftritt“

    Irgendwie widerspricht sich das…

    Aussagen wie „Fetischismus ist pathologisch“ finde ich sehr schwammig.
    Das Problem ist doch schon, dass der Begriff (sexueller) Fetischismus / Fetisch so ziemlich ALLES beschreibt, was jemanden ganz persönlich erregt.
    Konsequent bedeutet dass, dass der heterosexuelle Mann durchaus häufig einen Vagina-Fetisch hat. Und jetzt?

    Wenn du etwas als pahtologisch einstufen willst, solltest du sagen, welchen Fetisch zu genau meinst.

    Abgesehen davon halte ich die ganzen Klassifizierungen hinsichtlich des Sexualverhaltens für schwachsinnig.
    Hier wird nichts objektiv begründet. Ob etwas krankhaft oder nicht krankhaft ist, liegt ganz einfach an den kulturellen Begebenheiten. Da kannst du es natürlich gerne halten wie du willst. Ich für meinen Teil halte es ganz einfach: Solange niemand gegen seinen Willen in sexuelle Praktiken involviert wird, gibt es dagegen nichts zu sagen.

  19. christian 22. August 2012 um 17:23 #

    Alice Miller, das ist ja ausnahmsweise ein Link zum State of the Art der Wissenschaft in Sachen Aids und Sexualverhalten. Oh warte…. doch nicht.

    Kirk du solltest auch echt nochmal darüber nachdenken was pathologisch genau bedeutet. Sag doch einfach, dass du es krankhaft findest, wir wissen sowieso wes Geistes Kind du bist.

    Nebenbei verstehe ich den Zusammenhang von SM und Aids einfach nicht.
    Ich denke es gibt keinen.

  20. Roland 22. August 2012 um 23:38 #

    Wenn man sich auf dieser Seite von oben bis unten durchgelesen hat, könnte einen das kalte Grausen überkommen, ob der Weisheiten, die da teilweise vom Stapel gelassen werden von Leuten, die sich krampfhaft bemühen, sich ein Homo-freundliches Image zu geben, natürlich, ohne selber homo zu sein.
    Man ist versucht, sich vorher ein Skript zusammenzubasteln…..
    1983 hat die größte Schwulen-Hasserin Deutschlands, alias das größte Käse -und Revolverblatt Deutschlands in 10 Zentimer großen Lettern getitelt:
    „AIDS DIE SCHWULENSEUCHE“
    Einer der ersten „prominenten“, der daran gestorben ist, (ich glaube noch im gleichen Jahr) war John Holmes, der Mann mit dem angeblich größten Schwanz der Welt und Befriediger (vor der Kamera) von mindestens 3000 Frauen, (O-Ton Holmes) auf jeden Fall der damals bekannteste Pornodarsteller der Welt.
    Meines Wissens hatte Holmes niemals passiven Analsex – das größte AIDS-Kriterium überhaupt.
    Er verkehrte wohl im Jet Set, in der High Society, und da gabs eben Drogen aller Coleur.
    Der nächste (echte) Promi war dann 1986 Rock Hudson; wie der sich die Krankheit eingefangen hat, weiß man nicht so genau, glaube ich…….
    Ich kannte mal ein nettes Homo-Pärchen 34/24 aktiv/passiv. Der ältere aktive war Abteilungsleiter im Altenheim, mußte sehr lange und oft Überstunden schieben und hat es mit der Selbstmedikation (Hallo Wach) zu sehr übertrieben – schwerer Unfall, Bluttransfusion…..
    Weil die beiden immer ungeschützten Sex hatten, hatte der jüngere passive von seinem Partner einen Test verlangt – negativ.
    Die beiden hatten auch nach dem Unfall ungeschützten Sex miteinander; irgendwann tauchten dann immer wieder irgendwelche unklaren Krankheitsbilder bei dem älteren auf, und viel zu spät wurde der Mann auf HIV getestet – innerhalb von nur 3 Jahren wurde er von der heimtückischen Krankheit dahingerafft.
    Sein junger Partner ließ sich panischerweise in den Folgejahren mehrmals testen, er war immer negativ und ist es jetzt, nach 20 Jahren, immer noch – hoff ich wenigstens.
    Die beiden waren das Liebespaar schlechthin, da gabs kein eigentlich kamerawirksames „vorher rausziehen und sonstwohin spritzen“.
    Vielleicht hat dem Jungen ja sogar die liebevolle Zärtlichkeit und die großzügige Verwendung von Gleitmitteln das Leben gerettet – ohne Risse in der Darmschleimhaut keine Infektion.
    Was ich damit sagen will:
    AIDS ist keinesfalls eine Schwulenkrankheit – Gerade dort, wo die Krankheit am weitesten verbreitet ist, drohen schwulen Menschen die schlimmsten Strafen bis hin zur Todesstrafe.
    AIDS kann m. E. jede/r bekommen, die/der sich auf ungeschützten Analsex einlässt – auch Analsex unter Heteros Männlein/Weiblein ist schon lange kein Tabu mehr.
    Fetische wie NS oder Cum-swallow, auch der Orgasmus der Frau, können schon zu einer Infektion führen, offene Wunden am oder im Körper (Rachenraum, offenes Zahnfleisch, Speiseröhre usw.) vorausgesetzt.
    Das ist aber beim Heterosex genauso drin wie beim Schwulensex, finde ich.
    Ich habe noch niemals von einem auch nur ansatzweise seriösen Artikel, einer Reportage oder einer Studie gehört, die sich damit beschäftigte, der Frage nachzugehen, ob wohl nicht auch eine Stechmücke das HI-Virus übertragen kann.
    Es ist ja auch so einfach, zu sagen, die Schwulen sind schuld.

  21. James T. Kirk 23. August 2012 um 19:58 #

    Christian

    wir wissen sowieso wes Geistes Kind du bist.

    Wes Geistes Kind bin ich denn?

    Ich habe nirgends einen Zusammenhang zwischen SM und Aids hergestellt.

    Der Beitrag bei Alice Miller ist sehr lesenswert. Ich kann ihn nur empfehlen. Es geht da übrigens nur sehr am Rande um Homosexualität. Dort geht es um alle möglichen sexuellen Perversionen.

    Das mit dem SM und den zwei Dritteln habe ich aus dem Internet. Vielleicht ist der Anteil auch geringer, ich habe aber den Eindruck, daß er deutlich höher ist als bei normalen Menschen.

    • Damien 23. August 2012 um 20:15 #

      @Kirk: So, so, Homosexuelle sind also nicht normal. Und in Deinem Blog schreibst Du von „Homosexualität und anderen Paraphilien“. Ist das Dummheit oder Boshaftigkeit? Paraphilien sind lt. Wikipedia psychische Störungen, die sich als

      dranghafte sexuelle Bedürfnisse oder Verhaltensweisen äußern, die sich auf unbelebte Objekte, Schmerz, Demütigung oder nicht einverständnisfähige Personen wie Kinder beziehen und in klinisch bedeutsamer Weise Leiden oder Beeinträchtigung bei der betroffenen Person oder ihren Opfern hervorrufen.

      Du kennst den Spruch sicher: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten.

  22. James T. Kirk 23. August 2012 um 21:31 #

    Hallo Damien,

    das mit dem normal solltet ihr mal etwas lockerer sehen. Es nervt dauernd hetero zu schreiben. Außerdem gibt es für mich keine andere Sexualität als „Heterosexualität“. Es handelt sich um einen tautologischen Begriff. Nimm’s einfach mal ’nen bißchen lockerer.

    Ich bin kein konservativer Homobasher, sondern ein grünwählender Homobasher.

    Ihr müßt das einfach mal ein bißchen lockerer sehen.

    Und das mit der Paraphilie sehe ich nicht so eng. Das ist Begriffssklaventum, dem ich sowieso nicht allzu sehr anhänge. Für mich sind die Übergänge fließend, und ich gestehe gerne zu, daß es Unterschiede im „Krankheitsgrad“ gibt.

    dranghafte sexuelle Bedürfnisse oder Verhaltensweisen äußern, die sich auf unbelebte Objekte, Schmerz, Demütigung oder nicht einverständnisfähige Personen wie Kinder beziehen und in klinisch bedeutsamer Weise Leiden oder Beeinträchtigung bei der betroffenen Person oder ihren Opfern hervorrufen.

    Ich finde übrigens, daß durchaus einiges davon auch auf viele Homosexuelle zutrifft.

    Wir müssen uns außerdem nicht streiten. Mir geht es nicht um Eskalation oder Beleidigung. Es gibt für mich einfach mehr als genug Anzeichen dafür, daß das, was man als Homosexualität bezeichnet, nicht ganz koscher ist.

    Daß zumindest ein Teil der Homosexuellen aufgrund von Mißbrauchserfahrungen so lebt, wie er lebt, ist für mich erwiesen. Ihr beide könnt doch mal selbst in eurer Community danach Ausschau halten.

    Ich kann natürlich nicht ausschließen, daß es auch natürliche Homosexualität gibt. Meine persönliche subjektive Überzeugung sagt mir aber, daß dem nicht so ist. Da kann ich mit mir machen, was ich will. Es gibt für mich einfach zu viele überzeugende Momente, die man auch schwer in ein paar Kommentaren kommunizieren kann.

    Folgender Leserbrief ist sicherlich ein schwerer Fall, man findet aber vieles dergleichen im Internet.

    Leserbrief eines Schwulen

    Bis die Tage

    Euer UN-Sonderbeauftragter in Homo-Fragen

  23. JeeWee 23. August 2012 um 21:31 #

    Ganz ernsthaft: Warum blockt ihr den Troll nicht? Das ist nicht nett, aber dieses ewige Rumgeeiere von wegen „Ich habe doch garnichts gegen Schwule!“ gespickt mit diesen tausend Sticheleien kotzt doch nur an.

    • Damien 23. August 2012 um 21:57 #

      @JeeWee: Ich werde das mal mit Adrian besprechen, hatte mir sowas auch schon überlegt. Kirk hat offensichtlich kein ernsthaftes Interesse an einer Auseinandersetzung, sondern ausschließlich Lust an der homophoben Provokation. Vielleicht handelt es sich bei seiner Form der Obsession um eine bisher in der Sexualwissenschaft nicht beschriebene Form der Paraphilie?

  24. Adrian 23. August 2012 um 22:07 #

    Ich gestehe ich habe eine gewisse perverse Faszination für Kirk. Es ist mir bis zum heutigen Tag ein Rätsel, wie jemand dermaßen dumm, borniert und einfältig sein kann und diese Dummheit auch noch stolz als eine Form höherer Erkenntnis verkauft.

    Ich bin kein Fan von Sperrungen aber ich denke bei Kirk macht es wenig Sinn ihn hier weiter rumquaken zu lassen. Von mir aus kann er gesperrt werden.

    • Damien 23. August 2012 um 22:25 #

      Das geht mir grundsätzlich ähnlich mit der Abneigung gegen Sperrungen: Jeder blamiert sich schließlich selbst am Besten. Aber dafür hat er ja immer noch sein eigenes Blog.

  25. Atacama 23. August 2012 um 22:47 #

    „das mit dem normal solltet ihr mal etwas lockerer sehen. Es nervt dauernd hetero zu schreiben. Außerdem gibt es für mich keine andere Sexualität als “Heterosexualität”. Es handelt sich um einen tautologischen Begriff. Nimm’s einfach mal ‘nen bißchen lockerer.

    Ich bin kein konservativer Homobasher, sondern ein grünwählender Homobasher.

    Ihr müßt das einfach mal ein bißchen lockerer sehen.“

    Na du bist ja ein Früchtchen. Erstmal diskriminieren und beleidigen und wenn die betroffene Person(engruppe) das äußert, wird ihr Dünnhäutigkeit vorgeworfen.

    „Und das mit der Paraphilie sehe ich nicht so eng. Das ist Begriffssklaventum, dem ich sowieso nicht allzu sehr anhänge. Für mich sind die Übergänge fließend, und ich gestehe gerne zu, daß es Unterschiede im “Krankheitsgrad” gibt.“

    Was denn für Unterschiede? Entweder, man ist homosexuell oder nicht. Was man für eine Biographie, für eine Lebensgestaltung und für Probleme hat, ist individuell.

    Ist Berlusconi mit seinen ständigen Prostituiertengeschichten irgendwie „kränker hetero“ oder anders hetero als einer der seine Ehe wie ein Bilderbuchchrist führt? Da gibt es doch keine Abstufungen.
    Hetero und Homo kennzeichnet das Geschlecht auf das sich das sexuell-romantische Interesse richtet. Punkt. That’s all.

    „Folgender Leserbrief ist sicherlich ein schwerer Fall, man findet aber vieles dergleichen im Internet.“

    Sowas findest du aber auch im hetereo-bereich. Besonders wenn du dich auf Alice Miller beziehst, solltest du das ja wissen.

    Abgesehen davon, dass der Typ in dem Brief laut eigenen Angaben überhaupt nicht weiss was er ist.

  26. Jeromin 4. September 2012 um 11:45 #

    Laut RKI haben MSN in Deutschland die höchste HIV -Infektionsrate .
    MSM = Männer die Sex mit Männer haben = Homosexuellemänner , Bisexuellemänner und Heterosexuellemänner die Sex mit Männern ungeschützt haben.

    Genauso auch die Kategorie Heterosexuelle. Diese Kategorie beinhaltet eben nur heterosexuellenverkehr , aber das bedeutet nicht , dass die Menschen in dieser Kategorie alle heterosexuell sind. Denn auch diese Menschen können heterosexuell, bisexuell und homosexuell sein.

    Ein Bisexuellermann z.B. steht auf Männer und Frauen , da bisexuell.
    Er hat sich aber beim Sex mit einer Frau mit HIV infiziert , also kommt er in die Kategorie Heterosexuell, aber dabei ist eher bisexuell.

    Dasselbe gli für Heterosexuellemänner , die mal was anderes ausprobieren wollen und es mal mit einem Mann probieren wollen . Dabei spielt es keine Rolle , ob der andere Mann auch heterosexuell, bisexuell oder homosexuell ist.

    Der Heterosexuellemann kann nach dem Sex merken , dass es ihm nicht gefällt mit eienm Mann Sex zu haben und aber auch ob es ihm gefällt.

    Homosexuellen dagegen spielt nicht nur der Sex eine Rolle. Homosexuelle lieben auch Männer und wollen eine Beziehung mit einem Mann . Der Heterosexuellmann will oft nur mal den Sex mit einem Mann ausprobieren und natürlich kann er sich dabei auch mit HIV infizieren.

    Im Grunde genommen gibt es bei den Statistiken ein großes Problem.
    Jeder kann beim Arzt oder bei der Einrichtung , wo sich testen lassen hat , zu seinem Infektionsweg eine falsche Angabe machen.
    Es besteht keine gesetzliche Pflicht die Wahrheit über sein Infektionsweg mitzuteilen.

    In manchen Ländern ist Homosexualität noch illegal. Das bedeutet die Homosexuellen dort haben gar nicht die Möglichkeit zu sagen , dass man homosexuell ist und sich bei homosexuellen Geschlechtsverkehr angesteckt hat. Diese Homosexuelle behaupten heterosexuellen Sex gehabt zu haben. Anders würde man vll. mit dem Tode bestraft. Da Homosexualität in diesen Ländern mit der Todesstrafe bestraft wird.

    In manchen Ländern , auch in Europa und in den USA ist Prostitution komplett illegal und Freier die ungeschützt Sex haben geben z.B. an sich bei Homosexuellensex angesteckt zu haben , da Homosexualität in diesen Ländern nicht strafbar ist , also legal ist und auch kein Tabu ist und niemals ein Tabu war . Ein Jugedlicher der dort Sex mit einer Prostituierten hatte und das ungeschützt , würde sehr wahrscheinlich nicht die Wahrheit über seinen Ansteckungsweg sagen , da es in dem Land in dem er lebt ein Tabu ist mit Prostituierten Sex zu haben bzw. Prostitution ausgeübt zu haben und das sogar noch ungeschützt , also ohne Kondom.

    Wie ehlrich sind wir , wenn es ums Thema Sex geht ? Gerade bei solch kritischen Momenten , in dem es um unsere erworbene HIV-Infektion geht? Wir solen dann mitteilen , wie wir uns angesteckt haben . Sind dabei alle Menschen ehrlich? Hier bei uns im Land? Oder weltweit gesehen?

    In anderen Ländern sind Heterosexuelle stärker von HIV betroffen ,als die Gruppe der MSM.

    Sind wirklich alle Hetero? Oder sind auch Bisexuelle in der Kategorie dabei? Nun ja , es spielt eigentlch keine Rolle , denn HIV ist auch über Heterosex übertragbar , egal ob Mann +Frau (heterosexuell) , Mann+Frau(bisexuell) , Mann+Frau(homosexuell).

    Ja. auch zwischen Homosexuellen (Mann+Frau) kann es zu Petting oder Sex kommen. Aber das bedeutet nicht , dass man auf die andere Person steht oder diese liebt . Man hat einfach nur Sex . Dabei geht es nur um den Sex und nicht darum , dass man den anderen Sexpartner mag oder liebt oder attraktiv findet.

    So ist es übrigens wie oben genannt auch bei den Heterosexuellenmänner! Diese müssen einen Mann nicht attraktiv finden oder lieben oder mögen , um Sex mit ihm zu haben . Es geht dabei nur um den Sex . Das Gefühl an sich Sex zu haben , ganz egal mit welchem Mensch.

    Man merkt und sieht die Sexualität eines Menschen nicht.
    Auch wenn jmd. homosexuell ist bedeutet , dass nicht , dass er Sex mit homosexuellen hat. Er kann genauso gut nur auf bisexuelle Männer stehen . Die Gründe dafür sind unterschiedlich . Ein Heterosexueller mag heterosexuell sein , aber das bedeutet nicht , dass er nur Sex mit heterosexuellen hat oder überhaupt Sex mit einer heterosexuellen hat! Er kann genauso gut nur auf Sex mit Männern stehen. Da ihm das besser gefällt! Er ist deshalb aber nicht bisexuell oder homosexuell. Er will eine Beziehung mit Frauen und verliebt sich auch in Frauen . Sex mag er aber lieber mit Männer.Eine Beziehung mit einm Mann kann er sich nicht vorstellen und verlieben tut er sich auch nicht in Männer. Er muss Männer noch nicht mal anziehend finden oder gar sexy .

    DIE MEDIEN STELLEN ES SO DA , ALS SEIEN DIE MÄNNER IN DER KATEGORIE MSM ALLES HOMOSEXUELLE ! LAUT ROBERT KOCH INSTITUT IST DIES ABER SO NICHT RICHTIG!

    DIE MEDIEN SCHREIBEN IN DER ÜBERSCHRIFT ACH OFT , DASS SICH HOMOSEXUELLE WIEDER SICH AM MEISTEN MIT HIV ANGESTECKT HABEN ! DAS IST JEDOCH FALSCH !
    MAN UNTERSCHEIDET BEI HIV -STATISTIKEN NICHT ZWISCHEN HOMOSEXUELL , BISEXUELL UND HETEROSEXUELL . MAN UNTERSCHEIDET ZWISCHEN MÄNNER DIE SEX MIT MÄNNER HABEN UND MÄNNER UND FRAUEN DIE MITEINANDER SEX HABEN . DIE SEXUALITÄT DER BETEILIGTEN IN DER STATISTIK
    SPIELT DABEI KEINE ROLLE!

    MSM= HOMOSEXUELLEMÄNNER BISEXUELLMÄNNER HETEROSEXUELLEMÄNNER

    HETEROSEXUELLE(HETEROSEX, ALSO MANN +FRAU)=
    HETEROSEXUELLE, BISEXUELLE, HOMOSEXUELLE

    GAYMEANSLIFE FORDERT TROTZDEM EINEN EID AUF ALLE GESCHLECHTSKRANKHEITSTATISTIKEN . WIR FORDERN AUCH DIE ANGABE DER SEXUALITÄT MUSS MIT EINEM EID ABGEGEBN WERDEN!

    IN LÄNDERN IN DENEN PROSTITUTION ILLEGAL IST , FORDERN WIR AUF DIE PROSTITUTION ZU LEGALISIEREN UND LÄNDER DIE HOMOSEXUALITÄT KRIMINALISIEREN FORDERN WIR AUF HOMOSEXUALITÄT ZU LEGALISIEREN. WIR FORDEN WELTWEIT EINHEITLICHE EID-REGELUNGEN AUF GESCHLECHTSKRANKHEITSINFEKTIONSWEGEN UND EINEN AKTIONSPLAN DARÜBER WIE MAN ÜBERPRÜFT OB JEMAND WAHRHEITSGEMÄßE ANGABEN GEMACHT HAT .

  27. Jeromin 4. September 2012 um 11:47 #

    viele HIV positive sind schwul!Anschuldigung pur! Denn es gibt in der Statistik nur MSM und erstmal selbst nachprüfen , ob die Herren auch wirklich homosexuell sind. Wie wäre es denn endlich mal mit einem Eid auf Infektionswegangaben liebe Aidshilfe und RKI? Um eine ersnthafte Statistik zu haben , muss man leider auch ernsthafte Maßnahmen durchführen , um ein aussagekräftiges Ergebnis zu bekommen.Nur dann kann man auch richtig präventieren!

  28. GAYMEANSLIFE 4. September 2012 um 11:50 #

    AO SEX

    Jeder Mensch kann frei entscheiden wie er für sich Sex mag , aber erwähnen sollte man dennoch , dass immer mehr Heterosexuelle gefallen an AO-Sex haben.

    Nein. Barebacksex gibt es nicht nur unter Homosexuellen , Bisexuellen etc.

    AO-Sex -Seiten boomen im Internet . Hauptpublikum Heterosexuelle .

    Ob im Bordell, mit Prostituierten , ob junge Freier oder ältere Freier , ob Student oder Hauptschüler .

    Viele Heterosexuelle denken daran ungeschützt mit fremden Sexpartnern zu schlafen und tun dies auch.

    Im Internet tauscht man sich Adressen von Prostituierten aus , die Sex ohne Kondom anbieten.

    Es gibt auch AO-Sex Gangbangs mit mehreren Frauen. Manchmal sogar mit Pornodarstellerinen , die nicht so bekannt sind.

    Es gibt Bordelle die sich hauptsächlich auf AO-Sex spezialisieren .

    AO – Sex bedeutet unter Heterosexuellen Sex ohne Kondom.

    Man sollte es nicht verurteilen , aber man sollte es auch erwähnen.

    Nicht nur Homosexuelle leben Promiskulität aus!

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