subject object eject

30 Jan

Einer der bisher klügsten Beiträge zur aktuellen „Sexismus-Debatte“ kommt von Tilman Krause in der WELT. Manchmal ist Homosexualität eben doch eine Qualifikation…

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3 Antworten to “subject object eject”

  1. allsurfer4 30. Januar 2013 um 20:05 #

    Applaus für Tilman Krause – Der Artikel ging gut rein…….

  2. Dexter 3. Februar 2013 um 00:25 #

    Was Schwule betrifft die auf ihr Beuteraster treffen, ist es in der Tat lockerer und einfacher.
    Aber ich wette der Autor des Welt Artikels war noch nie in einer Schwulen Bar oder bei einem schwulen Datingportal angemeldet.

    “ Alte Säcke zwecklos, werden sofort gesperrt wenn sie mich Anschreiben“ oder “ kein Gammelfleisch erwünscht“ sind noch die harmlosesten Sachen die in den Portalen vieler junger schwuler Männer stehen.

    Auch in Bars wird es nicht immer als Kompliment aufgefasst wenn ein alter Mann einen jungen Mann anspricht.

    Ganz besonders sind ausgerechnet jene Männer die Frauen gerne Sprüche drücken alles andere als erfreut wenn sie von einem schwulen Mann angebaggert werden.
    Frauen sollen es aber grundsätzlich als Kompliment nehmen wenn sie von einem alten, unattraktiven Mann angebaggert werden?
    Ich finde die Brüderle Debatte reichlich übertrieben, aber der Artikel in der Welt strotzt vor Unwissenheit und Arroganz.

    Vor allem sieht der Autor die ganze Sache nur aus männlicher Seite obwohl es in der Debatte um die Beziehung Frau-Mann geht.
    Wenn man wie auch der Autor behauptet Männer und Frauen seien unterschiedliche Spezies, fehlt die Sicht auf die weibliche Perspektive.
    Denn warum sollte sich eine Frau in einer Anmachsituation wie ein Mann verhalten ( was der Autor mit dem „warum ist es nicht so locker wie bei Schwulen“ ja implizieren will) wenn sie es nunmal nicht ist?
    Warum überhaupt nur der Vergleich mit Schwulen?
    Genauso gut kann man behaupten, schade das es bei Heteros nicht wie bei den Lesben ist, die haben auch weniger Probleme mit gegenseitiger Anmache.
    (Zumindest wenn das Klischee stimmt, sind Lesben weniger direkt mit platten Sprüchen um ihr Gegenüber ins Bett zu kriegen oder ein Kompliment zu machen.)
    Sogesehen haben die auch weniger Probleme miteinander als Heteros.
    Ich schätze das würde dem Autoren so gar nicht gefallen, erst 1000mal Kaffee trinken bis man im Bett landet 😀
    Aber vielleicht gefällt diese ruhigere Art der Rangehensweise vielen Frauen?

    Entweder man glaubt wie der Autor an die grundsätzliche Wesens-Unterschiedlichkeit von Männern und Frauen und hat zu akzeptieren das die meisten Frauen nie so ticken werden wie er es gerne hätte, oder man sieht den Wesens-Unterschied als so gering und variabel an ( was der Autor nicht tut), dass es den Vergleich mit gleichgeschlechtlichen Anbahndungen standhalten kann…aber eben nur dann.

    Deshalb ist sein Artikel völlig wiedersprüchlich, arrogant und paradox.

    Letztendlich bin ich bei dieser hochgepuschten Debatte die durch alle Kanäle läuft aber nicht wirklich was bewirkt, froh als Schwuler mit diesem „Geschlechterkampf“ zumindest beim Balzen und Co nichts zutun haben zu müssen.

    • Damien 3. Februar 2013 um 18:00 #

      @Dexter: Vielleicht kommt es ja auch darauf an, in welcher Bar man verkehrt.

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