Unzucht unter Freundinnen?

25 Mai

Während man sich in Deutschland weiterhin an der wahrheitswidrigen Behauptung delektiert, (vor allem schwule) grüne Politiker hätten in den 80er Jahren den sexuellen Missbrauch von Kindern propagiert (siehe hier oder hier), erlebt ein junges Paar in den USA gerade am eigenen Leib, welche verrückten Auswirkungen übertriebener „Kinderschutz“ haben kann:

Die 18-jährige Kaitlyn Hunt ist

wegen „unzüchtigem Verhalten“ und „sexuellem Übergriff auf eine Person zwischen 12 und 16 Jahren“

angeklagt. Begründung: Ihre Freundin sei beim Kennenlernen erst 14 gewesen.

Ein Vorwurf, der Kaitlyn Hunt im schlimmsten Fall bis zu 15 Jahren ins Gefängnis bringen könnte.

Ein Fall von Homophobie? Der Vater von Kaitlyn meint „ja“:

„Es ist furchtbar“, sagt Steve Hunt, der Vater der Angeklagten. „Nur weil meine Tochter keine Jungs mag, hat sie zwei Klagen am Hals, die ihre Zukunft für immer ruinieren könnten.“

Der Staatsanwalt meint „nein“:

„Das Gesetz will Minderjährige vor Personen schützen, die 18 Jahre und älter sind“, sagt Ankläger Colton. „Wir machen dabei keine Unterschiede bei Beziehungen zwischen einer Frau und einem Mann oder einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft. Bei meiner Anklage spielt das absolut keine Rolle.“

Doch die

„American Civil Liberties Union“, eine Gruppierung, die sich für die Rechte von Homosexuellen einsetzt, sieht das ganz anders. „Kaitlyn Hunt wird für etwas kriminalisiert, was jeden Tag in diesem Land zwischen einem älteren Jungen und einem jüngeren Mädchen oder umgekehrt passiert, aber nie von der Polizei verfolgt wird. Sie wird zur Verbrecherin, weil sie ein jüngeres Mädchen liebt.“

Mit dieser Ansicht steht die ACLU nicht alleine:

Auch im Internet, wo die Eltern eine Facebook-Seite mit dem Titel „Free Kate“ eingerichtet haben, solidarisieren sich immer mehr mit Kaitlyn Hunt. Mehr als 43.000 Mitglieder aus aller Welt haben sich dort bis Donnerstag eingetragen, darunter auch Prominente wie Kelly Osbourne, Evan Rachel Wood und Anne Rice. Zusätzlich läuft online eine Unterschriftenaktion zur Einstellung des Verfahrens. Mehr als 200.000 Menschen haben die Petition an die Staatsanwaltschaft bereits unterschrieben.

Kelly Hunt Smith, Kaitlyns Mutter, weiß:

„Die beiden haben im gleichen Basketball-Team gespielt und haben auch die gleichen Freunde“, 

und ist sich sicher:

„Es war eine Beziehung, die beide wollten.“

Wie kam es überhaupt zur Anklage?

Hunt Smith macht vor allem die Eltern der 14-Jährigen, die von der Basketball-Trainerin über die Beziehung alarmiert wurden, für die Anklage verantwortlich. „Sie wollen Kaitlyn vernichten. Sie haben offenbar das Gefühl, das unsere Tochter ihr Kind lesbisch gemacht hat.“

Für diese Sichtweise spricht die Vorgehensweise der Eltern von Kaitlyns Freundin:

Tatsächlich hatten die Eltern des jüngeren Mädchens, deren Namen wegen ihres Alters nicht veröffentlicht wird, ohne mit den Hunts zu sprechen, Anzeige erstattet. „Die Polizei hat uns unsere Kaitlyn aus den Armen gerissen“, schreibt Hunt Smith auf Facebook. In Handschellen hätten die Beamten das schreiende und weinende Mädchen abgeführt.

„Die Eltern hätten uns sagen können, dass sie ein Problem mit der Beziehung haben“, so die Mutter. Stattdessen seien sie gleich zur Polizei gegangen.

Die wurde aktiv, als handle es sich um eine Gefahr für die nationale Sicherheit und

hatte daraufhin als „Beweis für das Verbrechen“ heimlich ein Telefonat zwischen Kaitlyn Hunt und ihrer Freundin mitgeschnitten, in der sie „über ihre Küsse“ sprachen und über ihre Liebe.

Die Eltern der 14-Jährigen, die sich bisher nicht öffentlich zu dem Fall geäußert haben, zeigen sich seit ihrer Anzeige unversöhnlich. Obwohl ein Richter Kaitlyn Hunt unter der Auflage, dass sie Abstand zu ihrer Freundin hält, erlaubt hatte, auf der Schule zu bleiben, bestanden die Eltern auf einen Verweis.

Was möchten die Eltern von Kaitlyns Freundin erreichen?

„Die Familie will die Angeklagte nicht ins Gefängnis bringen“, sagt Staatsanwalt Colton. „Sie will aber, dass Hunt dafür zur Verantwortung gezogen wird.“

Was man sich darunter vorzustellen hat?

Um einen Prozess zu vermeiden, hat Colton einen außergerichtlichen Deal angeboten. Danach soll Kaitlyn Hunt nach einem Schuldeingeständnis für zwei Jahre unter Hausarrest gestellt und danach ein Jahr Bewährung bekommen.

Hallo, geht’s noch? Welches Rechtsgut soll hier eigentlich tangiert sein? Das Recht einer 14jährigen, nicht die Partnerschaft ihrer Wahl führen zu dürfen? Das Recht des Staates, sich in das Intimleben einer Heranwachsenden einzumischen? Doch damit nicht genug, das Angebot des Staatsanwalts enthält noch mehr Überraschungen:

Zusätzlich bot Colton an, dass Kaitlyn Hunt in den Akten nicht als „verurteilte Triebtäterin“ geführt wird.

Wow! Übrigens:

Bis zum Freitag haben die Eltern Zeit, diesem Deal zuzustimmen. Wenn nicht kommt es zum Prozess.

Wieso die Eltern? Wenn man mit spätestens 12 Jahren strafmündig wird, wieso kann man dann nicht selbst entscheiden, ob man einen Prozess will?

Einen ganz neuen Aspekt an der Angelegenheit bringt ein Kommentator des WELT-Artikels auf den Tisch:

Das ist vollkommener Blödsinn! Wenn man die Original-Artikel aus den USA liest, stellt man nämlich fest, dass hier keine 18-jährige eine Beziehung mit einer 14-jährigen begonnen hat, sondern eine 17-jährige mit einer 15-jährigen … sie hatte nur das Pech, dass durch ein weltfremdes Gesetz die ganz normale Beziehung durch ihren Geburtstag plötzlich zum Kindesmissbrauch umgedeutet wurde!

Abschließend bleibt die Frage, warum man zwar mit 12 strafmündig sein kann, damit aber offenbar noch lange nicht das Recht hat, über sein Intimleben selbst zu bestimmen?

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24 Antworten to “Unzucht unter Freundinnen?”

  1. robinmcbeth 25. Mai 2013 um 13:32 #

    Noch einmal… ich bin also 17, habe eine ganz normale Beziehung zu einem Mädchen zwei Jahre jünger als ich… und dann ereilt mich ein Geburtstag, und mit einem mal bin ich ein Triebtäter?! Das ist so grotesk, ich bin mir nicht sicher, was ich ausser „frivolous lawsuit“ dazu sagen könnte.

  2. Atacama 25. Mai 2013 um 14:31 #

    wie krank.

    Ich hoffe, sie lässt es auf einen Prozess ankommen, kriegt einen guten Verteidiger und die Öffentlichkeit steht hinter ihr und macht Demos und richtig Druck.

    Man kann solche Sachen auch inflationär betreiben. Will man wirklich dass Leute die andere Menschen vergewaltigen und mißbrauchen in den selben Topf kommen wie eine einvernehmliche Teeniebeziehung?

  3. Ralf 25. Mai 2013 um 15:54 #

    Die fortschreitende Liberalisierung (schon in 12 Bundesstaaten ist die Ehe inzwischen geöffnet) verschärft natürlich die Nachhutgefechte der extremen Rechten gegen Anstand und Vernunft. Jetzt erst recht sollen Schwule und Lesben -und seien es halbe Kinder- als gemeingefährliche Verbrecher hingestellt und behandelt werden. Ekelhaft und pervers sind aber nicht sie, sondern diese Eltern und diese Justiz.

  4. Atacama 25. Mai 2013 um 17:38 #

    „Noch einmal… ich bin also 17, habe eine ganz normale Beziehung zu einem Mädchen zwei Jahre jünger als ich… und dann ereilt mich ein Geburtstag, und mit einem mal bin ich ein Triebtäter?! Das ist so grotesk, ich bin mir nicht sicher, was ich ausser “frivolous lawsuit” dazu sagen könnte.“

    Ja, um 23.55 Uhr am Abend ihres Geburtstages war noch alles ok. Um 00,05 Uhr war sie eine pädophile Kinderfickerin XD
    Sie hätte mit ihrerFreundin Schluß machen müssen vor dem 12. Glockenschlag, um sie vor diesen Übegriffen einer Erwachsenen auf ein wehrloses Kind zu schützen XD

  5. basti 26. Mai 2013 um 13:02 #

    Ich finde es gut das in den USA auch weiblliche Taeter nicht mit Samthandschuhen angefasst werden.

    Sie war 18.

    Es gibt Faelle die viel absurder sind, wie z.B. einen kleinen Jungen, der seiner Schwester beim pinkeln hilft, als Sexualstraftaeter zu fuehren.

    In dem Fall war es einfach nur eine Frau, die gegen das Gesetz verstossen hat.

    Ich finde es gut das sie nicht so billig davon kommt, das hat aber nichts mit homophob zu tun.

    Waere sie ein 18 jaehriger heterosexueller Mann wuerde er auch die Haerte des Gesetzes erleben.

    • Damien 26. Mai 2013 um 13:19 #

      @basti:

      Waere sie ein 18 jaehriger heterosexueller Mann wuerde er auch die Haerte des Gesetzes erleben.

      Offensichtlich nicht, wie man dem Zitat der ACLU im Beitrag entnehmen kann. Es geht daher bei diesem Fall nicht um die Gleichbehandlung von männlichen und weiblichen „Tätern“, sondern um die von homo- und heterosexuellen.

    • robinmcbeth 26. Mai 2013 um 13:20 #

      Jemand sollte dem guten Mann einmal erklären, dass Gesetze und ihre Auslegung durchaus in die Kategorien „ungerecht bis Wahnsinn“ fallen können.

  6. Atacama 26. Mai 2013 um 14:05 #

    „Ich finde es gut das in den USA auch weiblliche Taeter nicht mit Samthandschuhen angefasst werden.

    Sie war 18.“

    Aber nicht zu Beginn der Beziehung. Da war sie 17. Und damit war es juristisch in Ordnung.
    Ihr Fehler bestand darin, die Beziehung nicht zu beenden, weil sie 18 geworden ist.

    Und was sollen diese Begriffe „Täter“ und „billig davonkommen“? Worin genau besteht denn ihre „Tat“?
    Ganz offensichtlich war das eine einvernehmliche Beziehung zwischen Schulfreundinnen oder zumindest Sportfreundinnen die in der gleichen Mannschaft spielen.

    Und wird ihre Freundin überhaupt gefragt ob sie mißbraucht wurde, oder ob sie die Beziehung ebenfalls gewollt hat? In den USA werden 12 Jährige nach dem Erwachsenenstrafrecht verurteilt, aber sexuelle Selbstbestimmung mit 15, das gibt es nicht?
    Das kann man drehen und wenden wie man will, das ist einfach nur eine Hetzkampagne die die gesamte Existenz der „Täterin“ zerstören kann. und das, obwohl sie selbst noch im Grunde jugendlich ist.

  7. Basti 27. Mai 2013 um 21:56 #

    @ Atacama

    Sie hat nunmal gegen Gesetze verstossen die zum Zeitpunkt der Tat nunmal aktuell waren. Immerhin haben die USA Redefreiheit…auch wenn vieles im Argen liegt.

    Ich würde auch so gerne manches tun und sagen und darf es nicht.

    @ robinmebeth

    Natürlich können Gesetze ungerecht sein, als Mann der Wehrpflicht geleistet hat ist mir das durchaus bewusst.

    Nur habe ich nicht!!! gegen Gesetze vertossen und wurde trotzdem einkaserniert.

    Dafür hat sich komischerweise niemand interessiert. Dann frage ich mal wieso?

    Aber hängt einer Frau ein Furz queer dann ist natürlich Achterbahn…ja genau. Wollt ihr mich verar…..???

    Sie hat gegen Gesetze vertossen und wird dafür hoffentlich mit voller Härte bestraft so wie man es bei einem Mann auch machen würde.

    Sie bekommt sogar noch einen äusserst guten Deal angeboten.

    Im Übrigen: Wenn ihr die Gesetze nicht passen muss sie sich halt darum kümmern das diese geändert werden. Soll sie sich irgendwo in Gruppen einbringen blabla….

    Ich sehe hier kein Problem.

  8. Basti 27. Mai 2013 um 22:01 #

    @ Damien

    „Offensichtlich nicht, wie man dem Zitat der ACLU im Beitrag entnehmen kann. Es geht daher bei diesem Fall nicht um die Gleichbehandlung von männlichen und weiblichen “Tätern”, sondern um die von homo- und heterosexuellen“

    Äh nein. Sie hat sich halt nur erwischen lassen. Es gibt genug Beispiele das Jungen wegen ähnlicher Dinge verurteilt wurden. Nur da wird kein Fass aufgemacht.

    Ich kann nur erkennen das die USA auch weibliche Sexualstraftäter ernst nimmt. Und das ist gut so.

    • Damien 27. Mai 2013 um 22:07 #

      @Basti:

      Es gibt genug Beispiele das Jungen wegen ähnlicher Dinge verurteilt wurden.

      Könntest Du eins nennen?

  9. Adrian 27. Mai 2013 um 23:13 #

    @ basti
    „Ich kann nur erkennen das die USA auch weibliche Sexualstraftäter ernst nimmt.“

    Eine einvernehmliche Beziehung ist keine Straftat. Auch wenn hunderte Gesetze das anders sehen.

  10. Gismatis 28. Mai 2013 um 00:46 #

    Dieser Fall ist weniger eine Folge von Homosexuellenfeindlichkeit als schlicht eine Folge der aktuellen Kindesmissbrauchshysterie. Das kann auch Heteropärchen passieren. Der angerichtete Schaden ist groß. Nicht nur bei den Betroffenen. Auch indirekt entsteht Schaden dadurch, dass durch den Fall Arbeitskraft gebunden wird, die anderswo dringend benötigt würde. Jeder Polizist, der harmlosen Liebespaaren hinterherjagen muss, fehlt anderswo, wo vielleicht wirklich kriminelle Handlungen begangen werden. Hoffentlich führen solche Fälle wie den hier beschriebenen allmählich zu einem Umdenken. Das Verbieten von Liebesbeziehungen sollte Aufgabe der Eltern sein, nicht von Staatsanwälten.

  11. basti 28. Mai 2013 um 02:26 #

    @ Damien

    Aus den USA? Soll das ein Witz sein? Da gibts zig Beispiele in allen moeglichen Konstellationen. In einem Bundesstaat ist jegliche sexuellle Beziehung zu einem Maedchen unter 18 Vergewaltigung. Zieh dir das mal rein.

    Gut es ist klar das es Homos nicht interessiert.

    @ Adrian

    Dann pochst du auch nur auf Gesetze wenn sie dir in den Kram passen. So gehts auch nicht.

    Aber Gesetze gegen ‚homophobe‘ Meinungen fordern oder wie?

    • Damien 28. Mai 2013 um 10:39 #

      @Basti: Es geht nicht um die Gesetzeslage, es geht um konkrete Anklagen. Dafür bitte ein Beispiel.
      Gesetze gegen irgendwelche Meinungen hat von uns noch keiner gefordert.

  12. Atacama 28. Mai 2013 um 11:30 #

    @Basti

    „Äh nein. Sie hat sich halt nur erwischen lassen. Es gibt genug Beispiele das Jungen wegen ähnlicher Dinge verurteilt wurden. Nur da wird kein Fass aufgemacht.“

    Mir ist keine solche Geschichte bekannt und du kannst auch keine liefern, ausser „da passiert ständig irgendwo irgendwas“ aber quellen nennst du nicht.

    „Ich kann nur erkennen das die USA auch weibliche Sexualstraftäter ernst nimmt. Und das ist gut so.“

    Wenn du es gut und rechtmäßig findest, wieso beschwerst du dich dann (über ähnliche Fälle mit männlicher Beteiligung)?

  13. morus 28. Mai 2013 um 12:00 #

    Ich kenne die Intentionen der Eltern nicht und möchte auch nicht urteilen, doch es ist schon so, dass dies keine „Lesbenproblem“ darstellt.
    http://www.crimevictimsinstitute.org/documents/Adolescent_Behavior_3.1.11.pdf
    Bsp.:
    „…in Arizona a 13 year old boy was convicted of having consensual sex with his older, 15 year old, girlfriend.“

  14. Basti 28. Mai 2013 um 16:55 #

    @ Morus

    Danke schön. Damit dürfte die Sache jetzt ja geklärt sein.

    Also kein Lesben oder Schwulenproblem, sondern ein Allgemeines.

    Sie ist also ein gemeine Straftäterin und wenn ihr die Gesetze nicht passen muss sie auf demokratischem Wege eine Gesetzesänderung forcieren wenn sie die Mehrheit hinter sich hat. So einfach ist das.

    Keine Sonderbehandlung für Frauen, ich hoffe der Staatsanwalt greift hart durch.

    Wenn das Gesetz tatsächlich nur gegen Schwule oder Lesben gelten würde wäre es etwas anderes. Aber so nicht Leute.

    @ Atacama

    Es gibt im Internet hunderte Beispiele und ich werde bestimmt nicht für solche offenkundige Dinge für dich das Internet durchforsten. Bist doch schon ein grosser Junge oder?

    Ich beschwere mich doch gar nicht. Wo hast du das denn rausgelesen?

    Ich hab doch sogar gesagt das es gut so ist das sie keine Sonderbehandlung bekommt.

    Solange die Gesetze für Jedermann und Jedefrau gelten ist es in Ordnung.

    Bei dem Beispiel, ich glaube es war Alabama habe ich ja Grund mich zu beschweren, da das Gesetz nicht! geschlechtsneutral sind.

    Sie hat gegen Gesetze verstossen und wird dafür bestraft. Ich sehe da kein Problem.

  15. Adrian 28. Mai 2013 um 17:11 #

    @ basti
    „Aber Gesetze gegen ‘homophobe’ Meinungen fordern oder wie?“

    Habe ich nie gemacht.

  16. Basti 29. Mai 2013 um 16:30 #

    @ Adrian

    Dann bist du aber eine Ausnahme 😉

    Egal. Mir kam es darauf an das hier ein paar Dinge richtig gestellt werden.

    Sie wurde nicht festgenommen weil sie eine Lesbe ist sondern weil ihre Freundin zu jung war.

    Eine Sache die Männern genauso passiert. Und es jeden Tag hunderte Fälle gibt. Sie wurde halt erwischt.

    Daraus aber jetzt ein Homoding zu machen ist absurd.

    Ausserdem hat der Vater der Lesbe gesagt dass sie keine Jungs mag.

    Jemand der keine Jungs mag ist sowieso schonmal schwer verdächtig.

    • Damien 29. Mai 2013 um 17:49 #

      @Basti:

      Dann bist du aber eine Ausnahme

      Und ich bin die zweite „Ausnahme“. Hatte das auch schon geschrieben hier, aber Du hast es ignoriert. Passt besser ins Bild, was?

      Ausserdem hat der Vater der Lesbe gesagt dass sie keine Jungs mag.
      Jemand der keine Jungs mag ist sowieso schonmal schwer verdächtig.

      Wie gut, dass es keine Aussage Deines Vaters braucht, um zu erkennen, dass Du keine Frauen magst. Wobei „nicht magst“, mir stark untertrieben scheint.

  17. morus 29. Mai 2013 um 22:00 #

    @Basti
    Falls ein Schwuler, der kein Gesetz gegen homophobe Äusserungen fordert eine Ausnahme darstellt, dann darfst du mich auch dazu zählen. 😉

    „Jemand der keine Jungs mag ist sowieso schonmal schwer verdächtig.“

    Ich glaube, damit meinte er, dass sie sich nicht in Jungs verliebt und nicht, dass sie Jungs hasst.

  18. Basti 31. Mai 2013 um 14:37 #

    @ morus und Damien

    Ja schon klar, wenn man sich Frauen/ Feministinnen einzeln rauspickt und direkt damit konfrontiert wollen die auch nie Quoten…neee schon klar…

    Selbst der einzelne Nazi will auf einmal keine Ausländer mehr rausjagen. Jaja aber in der Gruppe da ist das Mundwerk wieder gross….

    Kenn ich alles schon.

    Das mit dem Satz und dem „mögen“ war Ironie.

    • Damien 31. Mai 2013 um 14:52 #

      Lieber Basti,

      wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Wenn Du Dir die Mühe machen würdest, die Beiträge von Adrian und mir hier durchzuschauen oder auch die Kommentare von Morus, würdest Du keinerlei Engagement für Gesetze gegen homophobe Meinungen entdecken.

      Was Du sonst für Erfahrungen gemacht hast, weiß ich nicht, aber das tut hier auch nichts zur Sache.

      Das mit der Ironie solltest Du in Zukunft irgendwie kenntlich machen. Deine Kommentare wirken so verbittert, da erwartet man nicht so etwas leichtes und spielerisches wie Ironie. 😉

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