Gottes Werk und Teufels Beitrag

30 Jul

Mein Gott, was denn nun? Will der Papst, wie die WELT titelt, die

Diskriminierung von Schwulen beenden

plädiert er bloß

für Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben

oder will er Homosexuelle doch weiter diskriminieren? Die Schlagzeilen der Tageszeitungen überbieten sich geradezu darin, den revolutionären Gehalt der neuesten Papst-Äußerungen zu behaupten, dabei hat er keineswegs Neues erzählt:

Die katholische Lehre verbiete eine Diskriminierung von Schwulen sowie Lesben und fordere deren Integration, betonte der Papst unter Verweis auf den Katechismus der katholischen Kirche. Nach dessen Maßgabe ist die homosexuelle Veranlagung an sich nicht sündhaft – das Praktizieren der Homosexualität aber sehr wohl.

Der Irrsinn liegt also schon im Katechismus begründet und nicht erst in der verwirrten Berichterstattung über die aktuellen Äußerungen. Denn die homosexuelle Veranlagung soll Gottes Werk sein, das Praktizieren derselben dann aber Teufelswerk? Das tut schon beim Denken weh. Und natürlich: Wer Homosexuellen das Praktizieren verbietet, diskriminiert Homosexuelle gegenüber Heterosexuellen. Das mit der Integration klingt in diesem Zusammenhang entsprechend zynisch, denn es bedeutet nichts anderes als „Eingemeindung“ in eine Mehrheitsgesellschaft, von der man aber zugleich dadurch getrennt bleibt, dass an einen selbst andere Maßstäbe angelegt werden als an ein Mitglied dieser Mehrheitsgesellschaft. Es kann also gar keine Integration stattfinden, maximal eine Art barmherzige Zuwendung.

Angesichts dieser bekannten Position wundert man sich ein wenig über eine erste Reaktion aus der grünen Bundestagsfraktion:

Volker Beck, Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen-Fraktion im Bundestag, reagierte verhalten optimistisch auf die Äußerungen: Diese „machen Hoffnung auf eine neue Haltung des Vatikan zu den Menschenrechten von Lesben und Schwulen. Aber vielmehr als eine Hoffnung ist es nicht.“

Andererseits hatte Beck bereits an der Bundestagsrede von Franziskus-Vorgänger Ratzinger trotz dessen überdeutlichem Bezug auf die Natur des Menschen gelobt,

daß sie niemanden beleidigt habe, daß Benedikt darauf verzichtet habe, Homosexualität als objektiv ungeordnet zu bezeichnen

– obwohl Benedikt genau dies getan hatte.

Nun hat Franziskus eine Frage gestellt, die man mit sehr viel Hoffnung als eine Grundlage für eine zukünftige Korrektur der bisherigen Diskriminierungspraxis ansehen könnte:

Wenn eine Person homosexuell ist und Gott sucht und guten Willens ist, wer bin ich, um über sie zu richten?

Man könnte allerdings genauso gut fragen, wer dem Papst oder wem auch immer das Recht gibt, über eine Person zu richten, die homosexuell ist und weder Gott sucht noch guten Willens ist, was immer das bedeuten soll.

Noch grundsätzlicher gefragt: Wer gibt überhaupt Menschen das Recht, über andere Menschen zu richten?

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7 Antworten to “Gottes Werk und Teufels Beitrag”

  1. Jan Berlin 30. Juli 2013 um 11:31 #

    Danke Damien, Du sprichst mir aus der Seele!

  2. martin 30. Juli 2013 um 12:17 #

    Damien, im Prinzip stimme ich Dir zu. Ich fände es aber durchaus auch schon begrüßenswert, wenn Papst Franziskus mit solchen Äußerungen lediglich ein „Klima der Empathie“ (wie es in La Repubblica genannt wurde) befördern würde, das der katholischen Kirche gut zu Gesicht stünde – wenn er auch inhaltlich keinen Zentimeter von den Positionen seiner Vorgänger abweicht. Es ist natürlich bizarr, dass Papst Franziskus für ein paar bislang mehr symbolische Akzentsetzungen nicht zuletzt von deutschen Medien über den grünen Klee gelobt wird. Vor allem im Kontrast zu Papst Benedikt, von dem er inhaltlich ja überhaupt nicht abweicht, muss das sehr auffallen (in dessen Fall war die öffentliche Wahrnehmung freilich mindestens genauso unausgewogen).
    Wenn man wollte, könnte man an den päpstlichen Äußerungen auch noch andere Punkte bemängeln: Zum Beispiel die im selben Zusammenhang getroffene eigenartige Unterscheidung von „Sünden“, die der Herr vergeben könne (und darunter fiele dann wohl auch die homosexuelle „Praxis“), und „Verbrechen“, wobei er Kindesmissbrauch nennt. Auch wird nicht deutlich geklärt, ob er mit jener „Gay-Lobby“ tatsächlich nur jene angeblichen vatikanischen Schwulen-Seilschaften meinte, wie es nun überwiegend gedeutet wird (der Gesprächskontext legt dieses Verständnis freilich nahe). Oder ob es ihm damit darüber hinaus auch um das Propagieren einer „pro-homosexuellen Ideologie“ insgesamt ging. Letzteres würde ja jedem Einsatz für die Rechte von Homosexuellen ihre (moralische) Legitimation absprechen; kath.net etwa versucht nun, das Verständnis etwas in diese Richtung zu lenken, indem man sicherheitshalber schon einmal klarstellt, dass der Papst so etwas wie „Gay ist okay“ natürlich gar nicht gemeint habe. (Das ist dort auch einmal eine neue Erfahrung, dass man päpstliche Verlautbahrungen plötzlich dagegen verteidigen muss, dass sie in säkularen Medien über Gebühr gefeiert werden.)
    Gleichwohl sollte man es auch nicht unterschätzen, wenn der Papst nun kraft seiner Autorität die offizielle lehramtliche Position in Sachen Homosexualität und Achtung des persönlichen Gewissens (so jedenfalls verstehe ich das Wer-bin-ich-über-andere-zu-urteilen) unterstreicht und sich dadurch von Haltungen abgrenzt, wie sie in der katholischen Kirche ja nun auch verbreitet sind – bis hinauf zu Bischöfen und zur Kurie – und die sich mit den feinsinnigen Unterscheidungen des Katechismus gar nicht erst aufhalten (von wegen Homosexuelle seien Kinderschänder). Gerade mit Blick auf die Situation homosexueller Priester wäre womöglich schon eine bloße Akzentverschiebung auch ein materieller Fortschritt.
    (Zu den Stichworten „Gott suchen“ und „guter Wille“: Dabei handelt es sich m.E. mehr um erläuternde als um einschränkende Formulierungen, die auf das individuelle Gewissen abheben. Es ist eine philosophische Frage, ob das kontradiktorische Gegenteil – zumal aus katholisch-naturrechtlicher Sicht – überhaupt denkbar ist.)

    • Damien 30. Juli 2013 um 19:51 #

      Hi Martin,
      im Prinzip stimme ich Dir auch zu 🙂 Nur was das

      Propagieren einer “pro-homosexuellen Ideologie”

      angeht, bin ich skeptisch, ob der Papst nicht genau das gemeint hat. In einem Zeitungsbeitrag hieß es nämlich ausdrücklich, er habe gesagt, die „Werbung“ für Homosexualität sei nicht okay. Und damit ist doch in der Regel jeder

      Einsatz für die Rechte von Homosexuellen

      gemeint, oder?

  3. Atacama 30. Juli 2013 um 13:18 #

    „Der Irrsinn liegt also schon im Katechismus begründet und nicht erst in der verwirrten Berichterstattung über die aktuellen Äußerungen. Denn die homosexuelle Veranlagung soll Gottes Werk sein, das Praktizieren derselben dann aber Teufelswerk? Das tut schon beim Denken weh. “

    Das ist eben Gottes ganz spezielles Päckchen das er dir gegeben hat um deine Glaubensfestigkeit zu prüfen.

    Von Abraham hat er doch verlangt, dass er seinen Sohn opfert. Und Jesus musste ein Kreuz schleppen und sich foltern und an selbiges nageln lassen.
    Was ist dagegen schon dein popeliges Schwulsein?

    Es ist ja wohl zumutbar, dass du es mit Gottes Hilfe schaffst, diesem animalischen Bestreben nicht nachzugeben und wenn nicht, dann bist du eben glaubensschwach und willensschwach und vom sündigen Fleische geleitet.

  4. martin 30. Juli 2013 um 20:33 #

    @ Damien: Wo hast Du das denn gelesen?
    Wenn ich der bei kath.net publizierten Mitschrift insoweit vertrauen darf, dann steht die Äußerung des Papstes im Zusammenhang mit jenen undurchsichtigen Geschichten über eine angebliche „Lobby Gay“ im Vatikan und die jüngste Schmierenkampagne gegen einen von Papst Franziskus wiederum im Zusammenhang mit den mindestens genauso undurchsichtigen Verhältnissen in der Vatikanbank eingesetzten Priester, dass dieser homosexuelle Beziehungen gehabt habe usw. Alles in allem, wie es im Vatikan so üblich ist, ein Sumpf an Intrigen und ein Fest für Verschwörungstheoretiker und Spekulanten. Wenn man ehrlich ist, muss man also sagen: Nichts Genaues weiß man nicht.
    Und dann noch dieses: „denn Lobbies sind nicht gut“ bzw. „Das Problem ist es, eine Lobby solcher zu bilden, die diese [homosexuelle] Neigung haben, eine Lobby von Geizigen, eine Lobby von Politikern, eine Lobby von Freimaurern [sic!], so viele Lobbys.“ Als ob Interessengruppen an sich ein Problem wären.
    Das tönt in meinen Ohren alles ziemlich unausgegoren und ad hoc formuliert. (Bei Papst Benedikt wäre das nicht passiert.) Für Gesten jeder Art ist Franziskus ja, wie es scheint, sehr gut zu haben, bloß im Gegensatz zu seinem Vorgänger weiß man dabei nicht so recht, woran man eigentlich ist. Deshalb teile ich Deine Skepsis, hoffe das Beste, und ansonst gilt immer noch: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“

    • Damien 30. Juli 2013 um 22:33 #

      @Martin: Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich das im „Berliner Fenster“ gelesen, so eine U-Bahn-Bildschirmzeitung.

  5. wolfgang brosche 1. August 2013 um 20:45 #

    In der Tat, es ist ein Hosiannah-Singen der Medien und der anbiedernden Schwulen wie Volker Beck – genau wie damals als Benedikt-Ratzinger angeblich den Gebrauch des Kondoms erlaubt haben soll…
    Franziskus hat nichts, aber auch nichts Neues gesagt, sondern nur die Widersinnigkeiten des Kathechsimus widerholt. Daß er es nicht mit dem Geplärr Ratzingers getan hat, liegt nur daran, daß ihn Schwule weder interessieren noch so phaszinieren wie Ratzinger. Er hat andere Betätigungsfelder – aber im gleichen Atemzug hat er erneut Frauen diskriminiert (die Tür zum Frauenpriestertum sei ein für allemal geschlossen) etc. pp. – wobei mich wirklich frage, weshalb Frauen in so einem frauenfeindlichen Verein mitmachen wollen… aber das ist nebensächlich.
    NICHTS, gar nichts Neues hat er gesagt – auch Franziskus wird weiter die Sexualpsychose der katholischen KIrche verbreiten, die 2000 Jahre lang das Verhältnis der Menschen zum eigenen Körper, zum anderen und zum gleichen Geschlecht bestimmt hat. Der Jenseitswahn der Kirchenväter hat dazu geführt, daß Weltliches – und was könnte weltlicher sein als Körper und Sexualität – zum Teuflischen, zur Sünde gemacht wurde. Man kann bei Karl-Heinz Deschner den Fragenkatalog für Beichtväter nachlesen, die bis ins kleinste die „Geschlechtslust“ ausspionieren sollten: hast du mit deiner Frau gesündigt? Jawohl, ging auch in der Ehe: von hinten, oral etc., hast Du it der Schwester deiner Frau gesündigt, mit deiner Mutter, deinem Vater, mit einem Astloch (ist wahr) – alles was nicht vaginaler Koitus zum Kinderzeugen war und ist – ist bis heute Sünde!
    Folglich wird die Catholica auch nicht davon lassen, Homosexuelle als Sünder darzustellen und zu verurteilen (von Lesben ist in keiner katholischen maßgeblichen Schrift die Rede – denn weiblicher Sex in eh unwichtig oder noch schlimmer; man lese nur bei Andreas Altmann nach in „Das Scheißleben meines Vaters…etc.“; er beschreibt die eine Stunde „Aufklärungsunterricht“ beim katholischen Pater: der zeigte den Jungen ein Klappbild mit einer attraktiven nackten Frau, öffnete man die Fenster waren darinnen Würmer und anderes Ungeziefer zu sehen…so noch in den 60er Jahren geschehen und noch 1980 durfte ein deutscher Bischof unwidersprochen predigen die Frauen seien lüstern wie die Tiere; siehe K.H. Deschner, Das Kreuz mit der Kirche“.
    Auf Schwule kapriziert sich die Catholica teils aus schwulen Selbsthaß, teils weil gerade der nicht der Zeugung dienende Sex zweier (oder mehrer) Männer das Gegenteil von allem ist, was sie sich unter erlaubtem Sex vorstellt und zum dritten – und das ist politisch sehr brisant – weil ihr die Feindbilder ausgehen. Es wird immer schwieriger Frauen zu Menschen zweiten Ranges abzuqualifizieren oder Juden als Christenfeinde zu beschimpfen (daß der Holocaust das Endspiel des katholischen – und auch protestantischen – Judenhasses war, ist nicht zu leugnen). Schwarze kann man auch nicht mehr als minderwertige Menschen bezeichnen, die sich Gottes Willen unterordnen müßten und damit dem Willen der weißen Herren…
    Wenn Franziskus also ein bißchen Kreide gefressen hat, dann weil auf seiner Agenda die Schwulen (anders bei Benedikt) nicht an erster Stelle stehen. Selbst Benedikt drückte sich ja noch – als ehemaliger Hochschullehrer – gewählt aus (naja, auch nicht immer). Dafür gibt es aber eine Menge Schwulenhasser aus der zweiten und dritten Reihe, die immer weiter ihren Schmutz verbreiten, schlimm wenn sie wie Mugabe oder Putin (der eine durch die katholische Kirche angestachelt, der andere durch die orthodoxe) ihrem Haß auch Taten folgen lassen.
    Vergessen wir nicht, daß auch in Deutschland Wühlarbeit betrieben wird – kreuz.net war nur die Spitze des Eisbergs. Gabriele Kuby, Weihbischof Laun, Adelgunde Mertesacker, Felizitas Küble, der Psychiater Bonelli, Martin Lohmann, Christa Meves, Christl Vonhold und viele andere Einzelpersonen und Organisationen hören nicht auf Gift zu verspritzen und indirekt die erneute Pönalisierung der Homosexualität zu fordern. Sie schwätzen eine Homolobby herbei, die angeblich die westliche Zivilisation bedrohe (ähnlich dem infamen Nazigeschwätz von der „jüdischen Weltverschwörung“).
    Alles Einzelstimmen? Von wegen – man lese nur mal ganz gleich in welchem Medien/Zeitungsforum die Kommentare zu schwulenpolitischen Themen: na, die sollen sich nicht so haben, die Schwulen, die haben doch jetzt so viele Rechte, aber heiraten oder Kinder kriegen gehört sich nicht, die wollen doch nur an den Kindern herumspielen. Und das russische Gesetz gegen Homopropaganda ist doch ganz vernünftig (kann man immer wieder auf kath.net lesen), damit wird dem „Anwerben“ von jungen Männern ein Riegel vorgeschoben. Und schon das Händchenhalten oder Küssen in der Öffentlichkeit ist recht widerwärtig, dagegen muß man doch was tun usw. usf.
    Kaum ein Mensch – außer total verblödeten Nazis – würde Ähnliches über Schwarze oder Juden sagen (obwohl ich mir sicher bin, daß viele es denken) – aber die weibischen Schwulen, die sollen sich nicht so haben, denen kann ein bißchen gesetzliche Härte oder ein Stoß vor die Brust damit sie mal ihr freches Maul halten, auch nicht schaden.
    Der Holocaust fand erst statt, als man meinte, die Juden, die bis ins 19. Jahrhundert in Europa diskriminiert wurden, würden langsam integriert und hätten alle Bürgerrechte. Wir sind mit den Schwulen Menschenrechten in einem ähnlichen Stadium; sobald die wirtschaftliche Lage wieder schlechter wird, kann man jetzt zwar nicht mehr den JUden die Schuld geben, aber den Schwulen. Nicht umsonst haben bei den Massendemos in Frankreich Sprechchöre skandiert, wir brauchen keine Homorechte, wir brauchen ARbeit!
    Und zuletzt: know our enemy – man lese die augenblickliche Bibel der Schwulenhetze in Deutschland, Gabrieles Kubys Machwerk „Die globale sexuelle Revolution“ – da werden die Schwulen für alle gesellschaftlichen Mißstände verantwortlich gemacht; für den Verfall der Sitten und Kultur, den Verfall der traditionellen Familie und sie bedrohen angeblich sogar die Freiheit (nicht nur des Wortes). Frau Kuby ist so geschickt, ihre schmutzigen Gedanken nicht ganz zuende auszuformulieren – aber sie legt den Lesern dies ins Gehör, den Mund, den Verstand – die Schwulen wollen letztendlich einander , aber vor allem Kinder ficken und ihre „deregulierte Sexualität“ (O-TON Kuby) bedeutet den Niedergang der westlichen Zivilisation.
    Während solche Hirnschänder, solche Schreibtischtäter weiter fleißig arbeiten, kann ihr Oberhaupt ruhig mal einen Gang zurückschalten. Inhaltlich aber hat sich nichts geändert! – Die katholische „Sexualmoral“ hat jahrundertelang die Gesetzgebung bestimmt, die öffentliche Meinung, die Ästhetik und zahllose Neurosen und Pschosen ausgelöst.
    Man kann sich zwar wie David Berger einen Namen machen wenn man Krpto-Katholfaschisten und ihre Schutzkanone kreuz.net bekämpft – die Ursache des Schwulen- und Menschenhasses liegt im Wesen der katholischen Kirche und all ihrer Ableger begründet: dem Islam (zum Teil in der Bibel abgeschrieben, zum Teil bei der Thora und vermengt mit tribalistischem Machotum) , dem Splatprodukt Protestantismus, den dann sich immer differenzierter abspaltenden Sekten usw. usf. begründet.
    Religion an sich muß menschenverachtend sein, um eine äußere Bedrohung, durch Amalekiter, Muslime Frauen, Schwule, Juden, Schwarze usw. herbeibeschwören zu können, damit die In-Group voller Angst nicht von der Fahne läuft. Wer nicht erkennen will, daß Götter nicht menschenfreundlich sind, sondern eifersüchtige, egozentrische Wesen (kein Wunder, denn sie entspringen ja eifersüchtigen, egozentrischen, arzißtischen MenscHenhirnen), der hat noch immer nichts kapiert. Es gibt weder einen „LIeben Gott“, noch eine „gute Religion“! Und wenn Franziskus jetzt ein bißchen in Richtung der Schwulen flötet, dann ist das eher Desinteresse und Kozilianz – seine Äußerungen verweisen eltztendlich nur wieder auf altbekannt Unmenschlichkeiten und klerikale Intoleranz! Dixi!

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