Guidos harsche Worte

27 Aug

Ich weiß, niemand mag Westerwelle (auch wenn ich nicht ganz verstehe wieso) und seine Kritik in Richtung Russland könnte sicherlich harscher und unmissverständlicher ausfallen, aber dennoch: es hat Kritik geäußert. Und angesichts seiner Funktion als Außenminister der Bundesrepublik sind seine Worte an Russland ein gutes, ein ermutigendes Zeichen:

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat Russland für seine intolerante Haltung gegenüber Homosexuellen kritisiert. „Den Umgang mit Homosexuellen in Russland können wir nicht akzeptieren“, schrieb Westerwelle in einem Beitrag für das Nachrichtenmagazin FOCUS. „Wir beobachten die Entwicklung in Russland sehr genau und halten mit unserer Meinung nicht hinter dem Berg. Ein Klima der Intoleranz und der Einschüchterung hat in einer modernen Gesellschaft keinen Platz.“ Deutschland werde der Diskriminierung von Minderheiten immer entschieden entgegentreten, in Russland und überall sonst auf der Welt. „Dafür stehe ich auch persönlich ein“, so der Außenminister in FOCUS.

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Eine Antwort to “Guidos harsche Worte”

  1. Zara 27. August 2013 um 16:56 #

    Och, mittlerweile ist Westerwelle doch einer der beliebtesten Minister.

    Ich kann ihn nicht ausstehen. Er hätte dem Schlachten in Mali und Lybien tatenlos zugesehen (zum Glück haben Amis und Franzosen eingegriffen), in Syrien hat sich wegen der Untätigkeit des Westens mittlerweile Al Kaida und Co ausgebreitet.

    Es werden Islamisten von Saudi-Arabien bis zur Türkei mit Waffen beliefert, aber dem ägyptischen Militär, das endlich mal konsequent gegen Faschisten vorgeht, werden Hilfszahlungen und Waffenlieferungen vorenthalten, die Mursi zuvor in Aussicht gestellt wurden (von Seiten der EU waren es 5 Milliarden an Hilfszahlungen).

    Sprich: Westerwelle hat so gut wie nichts gemacht und was er gemacht hat war schlecht.

    Es kann durchaus eine nachvollziehbare Haltung sein, eine isolationistische Außenpolitik zu betreiben, nur dann soll Westerwelle die auch klar so benennen und nicht so tun, als würden ihm die Menschenrechte (politisch) wichtig sein.

    Wenn ich Sonntagsreden hören will, gehe ich in die Kirche, da brauch ich keinen Außenminister, der mahnt und warnt, ohne dass dies irgendwelche Konsequenzen nach sich ziehen würde.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/westerwelles_warnsinn/

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