Pasta ist für alle da!

27 Sep

Der Vorstandsvorsitzende des Konzerns Barilla (vor allem bekannt durch Pasta) hat in einem Radiointerview klar gestellt, dass er und sein Konzern die „traditionelle Familie“ unterstützen:

„Wir werden keine Werbung mit Homosexuellen schalten, weil wir die traditionelle Familie unterstützen. Wenn Homosexuellen das nicht gefällt, können sie Pasta eines anderen Herstellers essen“, so Guido Barilla im italienischen Sender Radio24. „Man kann ja nicht jedem gefallen, bloß um niemandem zu missfallen“, erklärte der 55-Jährige weiter. Sein Konzern habe „eine etwas andere Kultur“ und unterstütze die „heilige Familie“, die „einer der zentralen Werte“ des Unternehmens sei.

Ich persönlich halte diese Konzept ja für ein wenig unausgegoren, denn bei Lichte besehen, sind Homosexuelle am wenigsten daran beteiligt, die „traditionelle Familie – bestehend aus Vater, Mutter und Kind – zu unterminieren, weil sie dieser Familienform ja nichts wegnehmen.

Sinniger wäre es statt dessen, bspw. darauf zu achten, dass die Barilla-Werbung nicht von Schauspielern gespielt wird, die geschieden sind, oder außereheliche Affären haben, oder alleinerziehend sind. Auch könnte ich mir einen Aufruf des Konzerns vorstellen, dass Barilla keinen Wert darauf lege, von Menschen gegessen zu werden, die geschieden oder alleinerziehend sind, oder Sex vor der Ehe haben.

Leichter und ungefährlicher ist es aber, die Homosexuellen mal wieder als Sündenbock für die „Verfehlungen“ und Entscheidungen hetersexueller Menschen verantwortlich zu machen.

Andererseits ist es so leicht und ungefährlich anscheinend doch nicht:

In Italien führte die Aussage sofort zu Boykottaufrufen von Bloggern. Sie veröffentlichten etwa Bilder von Barilla-Verpackungen im Mülleimern. Die Aktivisten wollen auch andere Produkte der Barilla-Gruppe boykottieren. Dazu gehört auch die in Deutschland sehr populäre Knäckebrot-Marke „Wasa“.

So kam es, wie es kommen musste, denn brechen die Umsätze ein, ist die „traditionelle Familie“ auf einmal nicht mehr ganz so wichtig:

Am Donnerstagmorgen entschuldigte sich der Vorsitzende für seine Aussagen: „Es tut mir Leid, wenn meine Worte Kontroversen ausgelöst haben oder missverstanden wurden“, so Barilla. „Ich wollte nur die zentrale Rolle der Frau innerhalb der Familie herausstellen“. Er habe „großen Respekt für Homosexuelle und für die Meinungsfreiheit“. Natürlich respektiere er auch gleichgeschlechtliche Eheschließungen.

Fassen wir zusammen:

Der Konzernchef von Barilla legt keinen Wert darauf, dass Homosexuelle seine Pasta essen, knickt aber ein, wenn sie erklären, nun tatsächlich etwas anderes essen zu wollen.

Der Konzernchef von Barilla legt keinen Wert darauf, dass Homosexuelle seine Pasta essen, weil es ihm um die „zentrale Rolle der Frau innerhalb der Familie“ geht, was so ganz nebenbei lesbische Beziehungen ausschließt, eine Familienform, in der Frau sogar eine doppelt zentrale Rolle spielt.

Der Konzernchef von Barilla legt keinen Wert darauf, dass Homosexuelle seine Pasta essen, respektiert aber Homosexuelle und gleichgeschlechtliche Eheschließungen.

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass diese Aussagen nicht zueinander passen, dass einige dieser Aussagen also gelogen sein müssen. Doch sei es drum, denn auch ich habe großen Respekt vor der Meinungsfreiheit und unterstütze daher selbstredend den Konzernchef von Barilla in seiner Freiheit, unausgegorenen Nonsens von sich zu geben und Schwule nicht zu mögen. 

Das fällt mir zuzugebenermaßen umso leichter, weil ich Produkte von Barilla eh nicht kaufe, sondern, als gebürtiger Ossi, Nudeln von Möwe konsumiere.

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13 Antworten to “Pasta ist für alle da!”

  1. erzaehlmirnix 27. September 2013 um 10:54 #

    Süß finde ich ja, wie er sich jetzt mit „der wichtigen Rolle der Frau“ wieder versucht bei den Frauen einzuschleimen – vermutlich mit dem Gedanken, dass die ja sowiso die Einzigen sind die einkaufen und kochen. Was für ein Pfosten^^

  2. man.in.th.middle 27. September 2013 um 14:20 #

    „keine Werbung mit Homosexuellen schalten“

    Ich rätsele, was der Anlaß der Äußerungen war und was er genau meinte. Vermutlich zeigen die bisherigen Werbefilme meistens die klassische Mutter, die ihren Kindern Nudeln kocht, und er ist gefragt worden, ob er nicht zur Abwechslung mal Schwule beim Nudelkochen zeigen will. Anders kann ich „Werbung mit Homosexuellen“ nicht verstehen.

    „Sinniger wäre es statt dessen, bspw. darauf zu achten, dass die Barilla-Werbung nicht von Schauspielern gespielt wird, die geschieden sind, oder außereheliche Affären haben, oder alleinerziehend sind.“
    Die privaten Verhältnisse der meisten Schauspieler kennt mit Ausnahme von Promis keiner. Entscheidend sind die gezeigten Charaktere, wobei in den wenigen Sekunden, die die Werbespots dauern, wohl kaum große Charakterstudien möglich sind und vom wichtigsten – Nudeln! – nur ablenken würden.

    Vor der Sache her gesehen kommt mir das ganze vor wie ein Sturm im Wasserglas.
    Wenn Barilla denkt, ihre Nudeln würden vor allem von Müttern gefräßiger heranwachsender Kinder gekauft, dann ist es völlig OK, die Werbung auf diese Käufer zu konzentrieren. Keine Werbung zu schalten, die speziell Schwule (oder Linkshänder oder Moslems) anspricht oder zeigt, ist auch OK und keine Aufregung wert.
    Ob diese Werbestrategie auch noch weltanschaulich motiviert ist, ist mir im Endeffekt egal.
    Die eigentliche Nachricht ist daher eher die Berichterstattung über den Vorfall und die öffentliche Reaktion darauf.

    „ich habe großen Respekt vor der Meinungsfreiheit und unterstütze daher selbstredend den Konzernchef von Barilla in seiner Freiheit, unausgegorenen Nonsens von sich zu geben und Schwule nicht zu mögen.“
    Dem kann ich 100% zustimmen.
    Allerdings mit dem Zusatz, daß sich die Boykottaufrufer und PC-Großmeister – denen die vorstehende souveräne Haltung leider abgeht – mit ihrer Reaktion nicht minder blamiert haben.

    Zyniker würden sagen, die PC-Shitstorms sind inzwischen so gut kalkulierbar, daß man damit Millionen an Werbekosten sparen kann: eine gezielte kleine Provokation, und schon läuft auf allen Kanälen kostenlose Reklame für das Produkt.

  3. martin 27. September 2013 um 19:48 #

    Was war eigentlich die Frage, auf die „Herr Barilla“ da geantwortet hat? „Würden Sie auch Werbespots mit Homosexuellen drehen?“ Und wieso muss man es eigens begründen, wenn man das nicht tut? Aber klar, da macht man es dann natürlich nicht unter der „heiligen Familie“. Auch jede andere unternehmerische Entscheidung wird vermutlich mit Maßstäben getroffen, die nur knapp unterhalb des römisch-katholischen Dogmas rangieren.
    Ehrlich gesagt ist mir das Wurst, obwohl ich jetzt weiß, was für krude Ansichten der Herr hat. Aber ob ich deshalb beim nächsten Mal zu Buitoni-Nudeln greifen würde? Die kommen von Nestlé, einem guten großkapitalistischen Konzern, der sich um solche ethischen Fragen glücklicherweise nicht schert. (Was bitte sind Nudeln von Möwe? So etwas gibt es hier in Bayern nicht… Wir sind ja quasi schon in Italien 😉
    Ich muss übrigens gestehen, ich kann mich an keinen Barilla-Werbespot erinnern. Mir würde aber auch keiner einfallen, in dem homosexuelle Paare auftreten. Oder habe ich etwas vergessen? Na, zugegeben, ich achte nicht so auf das Werbefernsehen 😉

    War da nicht mal was mit einem tschechischen Gay-Porno-Darsteller, der versehentlich Werbung für Müller-Milch machen durfte? Das wäre doch auch was für Barilla. Da würde man sich auch inhaltlich bestimmt gut mit Müller verstehen…

  4. gnaddrig 27. September 2013 um 20:56 #

    Es tut mir Leid, wenn meine Worte Kontroversen ausgelöst haben oder missverstanden wurden

    Und dann gleich mit so einer klassischen Nichtentschuldigung zurückrudern. Herr Barilla hat natürlich nichts Falsches, Schlimmes oder irgendjemanden Herabwürdigendes gesagt, die Dummchen haben ihn nur falsch verstanden. Und freundlicherweise tut es ihm leid, dass die so dumm sind, aber er trägt es ihnen nicht nach, sondern freut sich, wenn sie alle seine Nudeln kaufen.

    Heilige Familie, Herrschaftszeiten, geht’s denn noch!

  5. Adrian 27. September 2013 um 21:09 #

    @ man.in.th.middle
    „Ich rätsele, was der Anlaß der Äußerungen war und was er genau meinte.“

    Ich verstehe nicht genau, warum es relevant sein sollte, den Anlass der Äußerungen zu wissen. Die Antwort ist m. E. eindeutig genug.

    „Allerdings mit dem Zusatz, daß sich die Boykottaufrufer und PC-Großmeister – denen die vorstehende souveräne Haltung leider abgeht – mit ihrer Reaktion nicht minder blamiert haben.“

    Das sehe ich nicht so. Ich finde den Boykottaufruf legitim und gerechtfertigt.

  6. man.in.th.middle 27. September 2013 um 23:26 #

    @Adrian: „Ich verstehe nicht genau, warum es relevant sein sollte, den Anlass der Äußerungen zu wissen“

    richtig, genaugenommen ging es mir nur darum, was er genau meinte (zumal ich Deine Vermutung, die persönlichen Merkale der Schauspieler könnten gemeint sein, nicht nachvollziehen konnte). Wenn man den Anlaß kennt, versteht man besser, was er meinte.
    Wobei man bei seinen wenigen Aussagen 2 Dinge trennen sollte:

    1. Er sagt offenbar aus, daß er keine Werbung machen wird, in der erkennbar Schwule auftreten, wie beispielsweise in diesem Video hier http://www.youtube.com/watch?v=f7VLUj9Dta0
    Dafür kann es 10 verschiedene Gründe geben, nennen braucht er eigentlich keinen.

    2. Er nennt trotzdem einen Grund, der eine positive Aussage enthält (über die klassische „heilige“ Familie). Über Schwule macht er gar keine direkt negativen oder abwertenden Aussagen.
    Mit dem Lob auf die klassische Familie macht er aber ein politisches Statement und stellt sich in der politischen Debatte auf die Seite der Partei, die üblicherweise gegen Schwule und deren Interessen agiert. Das kann man durchaus unsympathisch finden, ist aber erlaubt in einer Demokratie und rechtfertigt m.E. keine Boykottaufrufe. Ich finde Meinungsfreiheit wichtig und von einer bösartigen Hetze gegen Schwule oder Verleumdung sind die wenigen vorliegenden Sätze weit entfernt.
    (Daß diese Äußerungen sehr unklug waren, steht auf einem andern Blatt.)

    „Ich finde den Boykottaufruf legitim und gerechtfertigt“
    Mit welcher Begründung?

  7. Adrian 28. September 2013 um 00:25 #

    @ man.in.th.middle.
    „Über Schwule macht er gar keine direkt negativen oder abwertenden Aussagen.“

    Das braucht er auch nicht, weil er diese Abwertung impliziert, indem er einen Gegensatz zwischen der „heiligen“, „traditionellen“ Familie – die ihm offenbar am Herzen liegt – und Homosexuellen konstruiert.
    In einer Welt in der einerseits ein beständiger Antagonismus zwischen Familie und Homosexualität behauptet wird, und andererseits sehr viel Schwule und Lesben tiefe Verletzungen durch ihre Familie erfahren haben, ist das eine ziemlich brutale Aussage, gleichsam eine Kampfansage.

    „ist aber erlaubt in einer Demokratie und rechtfertigt m.E. keine Boykottaufrufe.“

    Natürlich ist es erlaubt, genau wie es erlaubt ist, sein Missfallen gegen eine Firma oder ein Produkt durch Boykotte auszudrücken.

    „Ich finde Meinungsfreiheit wichtig und von einer bösartigen Hetze gegen Schwule oder Verleumdung sind die wenigen vorliegenden Sätze weit entfernt.“

    Das ist richtig, aber was bedeutet das letztendlich? Ich kann diejenigen, die sich durch diese Aussagen verletzt fühlen gut verstehen (mir geht es ähnlich); würde mich selbst zwar nicht aktiv an dem Boykott beteiligen, hätte aber dennoch ein ungutes Gefühl, nach dieser Episode Barilla-Produkte zu kaufen.

    „Mit welcher Begründung?“

    Empörung. Meinungsfreiheit.
    Zugegeben, vielleicht wäre es souveräner statt eines Boykotts, eine „Auch Schwule lieben Barilla“- oder eine „Auch Schwule gehören zur Barilla-Familie“-Kampagne aufzuziehen, aber das ist eine Frage des Standpunktes, unterschiedlicher Persönlichkeiten und divergierender persönlicher Vergangenheiten.

  8. martin 28. September 2013 um 20:29 #

    Ein Boykottaufruf ist als solcher doch wohl kaum weniger legitim als die Äußerung einer blödsinnigen Meinung durch einen Nudelproduzenten, zumal er ja auf letztere reagiert. Deshalb kann ich an dem Boykottaufruf nichts unanständig finden, ganz im Gegensatz zu dem homophoben Schmarrn auf der anderen Seite. Allenfalls finde ich es unsinnig, deshalb Boykottaufrufe zu lancieren, weil die ja zumeist eher das Gegenteil dessen erreichen, was sie wollen. Außerdem ist es mir zuwider, mein alltägliches Konsumverhalten bis in die letzte Verästelung moralisch aufzuladen. Wenn also Herr Barilla die paar Euro, die er im Jahr dank meiner Nudelkäufe mutmaßlich verdient, dazu einsetzt, die klassische Familie zu fördern, soll er das bitte tun, ich werde währenddessen, da ich ihn eh nicht daran hindern kann, nudelessend das Gegenteil machen (aus seiner Sicht, selbstverständlich).

  9. Alreech 29. September 2013 um 16:20 #

    Ehrlich gesagt graut es mir vor homosexuellen Werbespots.
    Im schlimmsten Fall gibt es eine Aneinanderreihung von Schwulenklischees… so wie in der Barilla Werbung das Klischee von der heilen Familie inszeniert wird.

  10. morus 29. September 2013 um 16:57 #

    @Alreech
    Du meinst sowas?

  11. martin 30. September 2013 um 10:01 #

    Das Problem ist umgekehrt doch, dass man es sich als Unternehmen schon dreimal überlegen muss, ob man einen Werbespot mit erkennbar schwulen oder lesbischen Personen oder Themen machen will oder nicht. Außerhalb von Special-Interest-Medien (wo das dann freilich auch erwartet wird) muss man ja davon ausgehen, dass das gleich als gesellschaftspolitisches Statement gesehen wird, nicht etwa als Ausdruck irgendeiner „Normalität“. (Siehe: Warum die sexuelle Orientierung nicht nur ‚privat‘ ist.) Ist es ökonomisch vernünftig, so einen Werbespot zu machen? Einerseits hat man öffentliche Aufmerksamkeit sicher und vielleicht auch die Sympathie der Zielgruppe (wenn die es nicht als plumpe Anbiederung empfindet), andererseits wird das beworbene Produkt in der Öffentlichkeit dann vielleicht stärker „politisch“ wahrgenommen, als man es gerne hätte. Ich glaube, auf absehbare Zeit werden die meisten Unternehmen so ein Image eher scheuen, und daher auch schwule und lesbische Paare in ihren Werbespots meiden. Und das hat dann nichts mit reaktionären Idealen zu tun, wie bei Barilla, sondern rechnet als schlichtes ökonomisches Kalkül mit heteronormativen Realitäten.

  12. Atacama 3. Oktober 2013 um 16:06 #

    ich kenne eine schwule Wrebung die ich auch ziemlich heiss finde 😀 ich scätze mal, dieses In-Ear-Handy hat im Clip eine so gute Lärmdämmung, dass man (Metapher) neben einer gröhlenden Fußballenge stehen und trotzdem gut kommunizieren könnte.
    In der Werbung ist es dann so,dass „durch“ das Handy die beiden Männer anfangen rumzumachen und dadurch sind sämtliche mutmaßlich latent oder offen homophoben oder pseudotoleranten oder generell verklemmten Rugbykumpels derart geschockt, dass ihnen jeder Gesang im Hals steckenbleibt und sie zu paralysiert sind um weiterzufeiern oder überhaupt zu reagieren (ausser durch Erröten und Abhauen). Die Frau kann in Ruhe telefonieren. Das soll die Message sein.

  13. martin 8. November 2013 um 16:58 #

    Barilla versucht es jetzt mit einer Diversity-sensiblen neuen Werbelinie und einem sogenannten „Komitee für Vielfalt“ samt Quotenschwulem… Bei kath.net wird das natürlich schon mal bedauert (http://kath.net/news/43620). Trotzdem bleibt uns noch auf einen Gay-Werbespot zu warten. Dass Antonio Banderas (!) nun angeblich in Mulino-Bianco-Werbespots (?) sein Weißbrot (??) mit anderen Männern (!!) verzehrt, wie das Handelsblatt berichtet (http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/komitee-fuer-vielfalt-schwulenaktivist-soll-barillas-image-aufpolieren/9032304.html), das kann doch nicht alles sein!

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