Mein Körper, meine Kleidung, meine Freiheit

6 Okt

Manchmal sind es die kleinen Meldungen, die besonders wichtig sind:

Der Uni-Rektor der ungarischen Kleinstadt Kaposvár hat eine konservativere Kleiderordnung erlassen: zuchtvoll bis elegant. Seither sieht man in den Hörsälen viel nackte Haut, die zum Politikum wird

Dazu lässt sich nur sagen: Gut, dass die Zeiten vorbei sind, in denen Regeln eingehalten wurden, weil es eben Regeln sind. Und gut, dass die Zeiten vorbei sind, als Menschen sich jeden Unsinn haben gefallen lassen.

So höret denn, Ihr Konservativen da draußen, ihr Moralisten, ihr sauertöpfischen Oberlehrer: Ihr mögt es „Dekadenz“ nennen. Ich aber nenne es Freiheit!

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6 Antworten to “Mein Körper, meine Kleidung, meine Freiheit”

  1. Yadgar 6. Oktober 2013 um 14:26 #

    Und, wie könnte es anders sein, schon tobt im zugehörigen Leserforum wieder der rechte Mob und hetzt gegen alles, was irgendwie „links“ aussieht… Welt Online eben!

  2. gnaddrig 6. Oktober 2013 um 14:53 #

    Tja, so kann’s gehen. Mit „zuchtvoll“ war dann wohl eher nicht Domina-Chic gemeint…

  3. bajazbasel 7. Oktober 2013 um 11:08 #

    Freiheit wird niemals den Wert von Krativität erreichen! 😉

  4. morus 8. Oktober 2013 um 09:16 #

    Man könnte natürlich auch sagen:
    Meine Unileitung, meine Regeln, meine Freiheit.

    • Adrian 8. Oktober 2013 um 09:22 #

      @ morus
      Könnte man. Nur was ist freiheitlicher? Anderen Menshcen eine Kleiderordnung aufzuzwingen oder selbst über seine Kleidung zu entscheiden?

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