Queerer Mumpitz?

6 Jan

Queer, öko und esoterisch – Mumpitz hoch drei.

meint Sandra Luzina im Tagesspiegel über ein Stück bei den Berliner Tanztagen.

Ein wenig kurios finde ich diese Reihung schon, denn wer wollte sicher sein, dass die durchschnittliche Tagesspiegelleserin nicht selbst ein wenig „öko“ und „eso“ ist?

„Queer“ hingegen ist nicht unbedingt ein Label, mit dem der durchschnittliche Tagesspiegelleser identifiziert werden will.

Was Luzina gegen „queer“ einzuwenden hat? Man kann nur raten, in ihrem Text steht es jedenfalls nicht.

Und der ist da keine Ausnahme. Denn „queer“ albern zu finden, ist längst Standard.

Manchmal kommt es mir so vor, als wäre „queer“ heute das, was „schwul“ in den 70ern war. Für manche allemal die Garantie, sich provoziert zu fühlen. Von den anderen, den Nichtangepassten und Nichtgenormten.

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Eine Antwort to “Queerer Mumpitz?”

  1. martin 7. Januar 2014 um 19:39 #

    Oder auch die Garantie, die anderen zu provozieren, und sich selbst dabei glauben zu machen, man wäre nichtangepasst und nichtgenormt 😉

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