Rosarote (Alb)Traumwelten

9 Feb

Am Dienstag wird es in der Talk-Sendung „Menschen bei Maischberger“ um Homosexualität gehen. Das Internetportal queer.de übt bereits jetzt Kritik:

Der Waldschlösschen-Appell gegen unwidersprochene Homophobie in den Medien ist beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen offensichtlich noch immer nicht angekommen. Ausgehend vom einem Treffen von Journalistinnen und Journalisten im queeren Tagungshaus bei Göttingen waren Deutschlands Redaktionen im vergangenen Juni aufgefordert worden, ebenso wie bei Rassismus endlich auch bei Homophobie eine rote Linie zu ziehen: Diskriminierende Äußerungen sollen klar benannt und den Personen dahinter keine Plattform geboten werden. Gerade in Talkshows sollen sich Schwule und Lesben nicht mehr für ihre sexuelle Orientierung rechtfertigen müssen.

Kurz gesagt: Der Waldschlösschen-Appell ist Unsinn. Strategisch unklug, konzeptionell unausgegoren, inhaltlich fragwürdig. Warum sollten „diskriminierenden Äußerungen“ keine Plattform gegeben werden? Und was sind „diskriminierende Äußerungen“ überhaupt?

„Homosexualität auf dem Lehrplan – droht die moralische Umerziehung?“ fragt Sandra Maischberger am Dienstag ihre Gäste. Allein der Titel ist eine doppelte Unverschämtheit. Zum einen soll nach dem baden-württembergischen Bildungsplan an keiner einzigen Schule Lesbisch-, Schwul- oder Heterosexuellsein „gelehrt“, sondern lediglich über die Vielfalt der Lebensweisen aufgeklärt werden. Dies als „moralische Umerziehung“ zu diffamieren, ist – auch mit Fragezeichen – ein deutlicher Schritt über die rote Linie.

Es ist erstaunlich, dass queer.de nach so vielen Jahren im Geschäft immer noch nicht kapiert, wie der Hase läuft. Denn der Titel der Sendung ist das Aufrichtigste, was man in letzter Zeit in der Homo-Debatte vernommen hat. Die „moralische Umerziehung“ ist eben genau das, was nicht wenige Heteros fürchten. Sie fürchten, Homosexuelle nicht mehr als Menschen zweiter Klasse betrachten zu dürfen, die man zwar tolerieren könne, die sich ansonsten aber bitte still, leise und ohne aufzufallen an den Katzentisch der Gesellschaft zu setzen hätten.

Auch die Gästeliste lässt einem die Haare zu Berge stehen. Gleich zwei notorische Homo-Hasser hat Sandra Maischberger ins ARD-Studio geladen: Da wäre zum einen Hartmut Steeb, der Generalsekretär der evangelikalen Deutschen Evangelischen Allianz, der erst Ende Januar im SWR davon sprach, „glücklicherweise“ kein homosexuelles unter seinen zehn Kindern zu haben, und offen für Umpolungs-Therapien warb […] Ihm zur Seite steht die erzkatholische Journalistin Birgit Kelle, die seit vielen Jahren gegen die „Zulassung“ von Homosexualität anschreibt.

Skandalös, nicht wahr? Gleich zwei „Homo-Hasser“ werden bei Maischberger ihre Meinung zum Besten geben! Wie viele dürften es denn nach dem Willen von queer.de oder dem Waldschlösschen-Appell sein? Man lasse mich raten: Null?

Die Pro-Bildungsplan-Seite ist dagegen nicht gerade mit rhetorischen Schwergewichten besetzt: Neben dem schwulen CDU-Bundestagsabgeordneten Jens Spahn und Drag-Queen Olivia Jones steht die Schriftstellerin und Mutter Hera Lind auf der Gästeliste. Wir drücken den drei am Dienstag natürlich die Daumen, in Maischbergers Horrorrunde die richtigen Worte und Reaktionen zu finden.

Fassen wir also zusammen: Bei „Maischberger“ werden fünf Menschen sitzen, drei „Pro-Homo“ und zwei „Kontra-Homo“. Persönlich würde ich das als für eine Debatte recht faire Verteilung betrachten, mit leichten Gewicht zugunsten „Pro-Homo“. Vermutlich will queer.de uns allerdings mitteilen, dass es einer Debatte förderlicher wäre, wenn in der Sendung lauter Gäste zugegen wären, die alle „Pro-Homo“ sind.

Wie die Diskussion ablaufen wird, kann man sich – leider – schon jetzt lebhaft vorstellen: Künstliche Empörung, reißerische Zuspitzung und homophobe Provokation statt einer sachlichen Debatte über Homophobie und die Erziehung zu Toleranz, gewürzt mit ständigen Angriffen einer schrillen religiösen Minderheit auf die Würde von Lesben und Schwulen.

Es ist an der Zeit, queer.de auf einen simplen Punkt aufmerksam zu machen: Auch „schrille religiösen Minderheiten“ haben Rechte. Zum Beispiel das Recht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit, sowie das Recht auf freie Meinungsäußerung.

Wenn die Homo-Bewegung nicht mehr in der Lage ist, zu debattieren und ihren Gegnern Kontra zu geben, sondern statt dessen rumzujammern, wie gemein doch alle sind, sowie zu fordern, Gegenstimmen mundtot zu machen, ist sie genau das, was Homophobe ihnen vorwerfen: eine radikale Bewegung die versucht, Grundlagen der Gesellschaft zu unterminieren. Und ist dieses Bild erst einmal etabliert, können wir einpacken. Denn der damit heraufbeschworene Gegenwind wird sich unweigerlich zu einem Sturm entwickeln.

Wir müssen damit leben, das es Menschen gibt, die Homos nicht mögen, Homos mit Skepsis zu begegnen, mit Homos nichts zu tun haben wollen. Wir alle hier würden uns wünschen, das wäre anders. Und es ist nicht unmöglich, dass es einmal anders wird. Aber ganz ehrlich: Wenn es drauf hinausläuft, sich eine kuschelige rosarote Scheinwelt zu basteln, in der es nicht mehr als sinnvoll erachtet wird, zu argumentieren, sondern zu marginalisieren – dann kann man auch gleich nach Sotschi ziehen.

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12 Antworten to “Rosarote (Alb)Traumwelten”

  1. Marco 9. Februar 2014 um 17:18 #

    Homophobie, Rassismus, Antisemitismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aller Art sind keine Meinung, sondern ein gegen die Grundlagen jeder demokratischen Gesellschaft gerichtetes Verbrechen!

    Die betreffenden Gäste verbreiten seit Jahren Auslöschungsdiskurse gegen Schwule und Lesben – denn nichts anderes sind die Behauptung von „Homo-Heilung“ und die vielfach dokumentierten Diffamierungen von Homosexualität als minderwertig – und haben daher, zumal in einem „öffentlich-rechtlichen“ Programm mit gesetzlichem Bildungsauftrag, nicht noch eine Plattform für ihre Menschenverachtung zu bekommen, Vielmehr müsste man sie als die faschistoiden Kriminellen behandeln und ächten, die sie sind.

    Ansonsten kann man auch bald offene Rassisten einladen, um über „drohende Umerziehung“ zu „diskutieren“, weil nicht nur Menschen weißer Hautfarbe oder „Arier“ in den Unterrichtsmaterialien sichtbar gemacht werden.

    Merkt der Verfasser eigentlich noch, wie er sich von Faschisten ein völlig pervertiertes Verständnis von „demokratischer Meinungsfreiheit“ aufdrücken lässt, wenn er homofeindliche Hetze und Hassverbreitung allen Ernstes unter diesem Deckmantel verbreitet sehen will?

  2. Tim 9. Februar 2014 um 18:48 #

    Ob der Waldschlösschen-Appell strategisch klug ist, kann ich nicht beurteilen.

    Richtig ist er allemal: Zumindest wenn noch immer von „Pro-Homo“ und „Kontra-Homo“-Teilnehmern gesprochen wird.

    Fordern Sie dann bei einem anderen Talk-Thema auch „Pro (jeweilige Minderheit einsetzen)“ und „Kontra (jeweilige Minderheit einsetzen)“-Teilnehmer? Bei Menschen mit anderer Hautfarbe, anderer Kultur oder mit Behinderung etc. undenkbar.

    Weshalb sollen sich dann Homosexuelle dafür rechtfertigen müssen, dass sie so sind wie sie sind?

  3. Adrian 9. Februar 2014 um 22:56 #

    @ Marco
    „Homophobie, Rassismus, Antisemitismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aller Art sind keine Meinung, sondern ein gegen die Grundlagen jeder demokratischen Gesellschaft gerichtetes Verbrechen!“

    Wenn Du meinst. Ich behaupte, es sind Meinungen. Meinungen die mir und Dir nicht gefallen, aber eben Meinungen.
    Und: Was sind denn die Grundlagen jeder demokratischen Gesellschaft?

    „Die betreffenden Gäste verbreiten seit Jahren Auslöschungsdiskurse gegen Schwule und Lesben“

    Zumindest was Birgit Kelle angeht, halte ich das für weitaus übertrieben.

    „und haben daher, zumal in einem “öffentlich-rechtlichen” Programm mit gesetzlichem Bildungsauftrag, nicht noch eine Plattform für ihre Menschenverachtung zu bekommen“

    Das Problem besteht allerdings darin, dass es Menschen gibt, die „Bildungsauftrag“ und „Menschenverachtung“ anders definieren als Du. Es wird Dir nicht weiter helfen, darauf zu insistieren, dass derartigen Standpunkten keine Plattform geboten werden darf. Denn das ist erste einmal nur Deine Meinung. Nichts weiter.

    „Ansonsten kann man auch bald offene Rassisten einladen, um über “drohende Umerziehung” zu “diskutieren”, weil nicht nur Menschen weißer Hautfarbe oder “Arier” in den Unterrichtsmaterialien sichtbar gemacht werden.“

    Natürlich könnte man das. Und wenn es einen gesellschaftlichen Konsens gibt, dass so etwas diskutiert werden sollte, wird man sich einer derartigen Debatte nicht entziehen können.

    „Merkt der Verfasser eigentlich noch, wie er sich von Faschisten ein völlig pervertiertes Verständnis von “demokratischer Meinungsfreiheit” aufdrücken lässt, wenn er homofeindliche Hetze und Hassverbreitung allen Ernstes unter diesem Deckmantel verbreitet sehen will?“

    Ich bin kein Anhänger „demokratischer Meinungsfreiheit“ (was auch immer das sein soll), sondern von Meinungsfreiheit. Das schließt auch Meinungen ein, die mir nicht passen, und die ich für falsch, schädlich, bescheuert und verbrecherisch halte.
    Im Übrigen will ich diese Meinungen nicht unbedingt verbreitet sehen wollen. Ich glaube aber, dass es mir nicht zusteht, zu fordern, dass derartige Meinungen nicht verbreitet werden dürfen.

  4. Adrian 9. Februar 2014 um 23:03 #

    @ Tim
    „Fordern Sie dann bei einem anderen Talk-Thema auch “Pro (jeweilige Minderheit einsetzen)” und “Kontra (jeweilige Minderheit einsetzen)”-Teilnehmer? Bei Menschen mit anderer Hautfarbe, anderer Kultur oder mit Behinderung etc. undenkbar.“

    Moment. Ich fordere nicht, dass derartigen Meinungen eine Plattform geboten werden muss. Ich denke im Gegenteil – siehe Kommentar an Marco -, dass es mir nicht zusteht, zu fordern, dass derartige Meinungen nicht verbreitet werden dürfen.
    Der einzige, der etwas fordert, sind doch Sie. Nämlich, dass homofeindliche Meinungen nicht verbreitet werden dürfen. Oder?

    „Weshalb sollen sich dann Homosexuelle dafür rechtfertigen müssen, dass sie so sind wie sie sind?“

    Keine Ahnung. Fragen Sie die Homo-Gegner.

  5. Marco 10. Februar 2014 um 12:21 #

    „Der einzige, der etwas fordert, sind doch Sie. Nämlich, dass homofeindliche Meinungen nicht verbreitet werden dürfen. Oder?“

    Fassen wir zusammen: Sie wollen, dass homofeindliche, rassistische, antisemitische und überhaupt menschenfeindliche „Meinungen“, verbreitet werden dürfen. Andere wollen das – aus gutem historischen Grund – NICHT.

    Das ist dann die politische Differenz, die es in Bezug auf Demokratie, Menschenrechte, Gleichheitsgrundsatz, Schutz der Menschenwürde etc. festzuhalten und auszutragen gilt!

  6. Adrian 11. Februar 2014 um 01:08 #

    @ Marco
    „Fassen wir zusammen: Sie wollen, dass homofeindliche, rassistische, antisemitische und überhaupt menschenfeindliche “Meinungen”, verbreitet werden dürfen.“

    Exakt.

    „Andere wollen das – aus gutem historischen Grund – NICHT.“

    Dan sollen diese Anderen aber auch damit leben, dass auch deren Meinung irgendwann verboten werden kann.

    „Das ist dann die politische Differenz, die es in Bezug auf Demokratie, Menschenrechte, Gleichheitsgrundsatz, Schutz der Menschenwürde etc. festzuhalten und auszutragen gilt!“

    Wäre es nicht einfacher, meine Meinung einfach zu verbieten? Dann könnten Sie sich die Mühe sparen, politische Differenzen auszutragen.

  7. derdiebuchstabenzaehlt 11. Februar 2014 um 15:34 #

    @ Marco

    „Homophobie, Rassismus, Antisemitismus“

    Es geht hier wenn überhaupt um „Homophobie“. Das hat mit den anderen Punkten erstmal nix zu tun.

    Übrigens ist Meinungsfreiheit eine der wichtigsten Grundlagen einer demokratischen Gesellschaft. Welche Meinungen hättest Du denn so noch gerne verboten? Was hälst Du davon wenn ich zB Deine „Meinung“ als Verbrechen bezeichnen würde? Sind wir denn wirklich im Jahr 1984 angekommen …

  8. Peter 11. Februar 2014 um 18:44 #

    Wer die besseren Argumente hat, muss sich nicht vor einer öffentlichen Auseinandersetzung fürchten.

  9. Martin 11. Februar 2014 um 20:09 #

    Und genau da liegt das Problem, wenn wir anfangen Meinungen die „uns“ nicht passen zu verbieten, dann finden wir uns, wenn es dumm läuft, irgendwann in einer Position wieder in der „unsere“ Meinung verboten ist.

    Das erinnert mich an ein Interview vor vielen Jahren in dem eine Autorin (Name entfallen) sinngemäß geäußert hat das Computerspiele alleine auf Grund der potentiellen Möglichkeit von Gewaltsteigerung verboten werden müssen, Alkohol aber nicht da die meisten Menschen verantwortungsvoll damit umgehen und sie sich nicht ihr Weinchen am Abend verbieten lassen will.

    Ein System in dem das eine auf Verdacht verboten wird hat keine Schwierigkeiten damit etwas zu verbieten das nachweißlich jährlich tausende tötet (Steuerthematik jetzt mal außen vorgelassen).

  10. man.in.th.middle 11. Februar 2014 um 21:18 #

    @Adrian: wie hältst Du das aus? Fühl Dich schultergeklopft oder im Rücken gestärkt oder was auch immer…

    Bei Leuten wie „Marco“ bekomme ich das kalte Grausen. Haben sich vermutlich nie mit dem Faschismus oder totalitären Systemen befaßt, in dem bestimmte Leute ein Denk- und Meinungsmonopol haben. Oder mal die Zensur in China angesehen. Nicht verstanden, was Demokratie ist. Und daß es ein Unterschied ist zwischen „eine Meinung haben“ und „ein Gesetz verabschieden“.

    Die normalen Schwulen sollten sich klar von Leuten, die Probleme mit der Demokratie und Meinungsfreiheit haben, distanzieren.

  11. Kai V 12. Februar 2014 um 07:34 #

    Ich habe keinen Fehrnseher, deshalb Maischdingens auch noch nicht gesehen. Aber tolles Statement Adrian!!!

    @Marco
    In D war Homosexualität bis zur Wende (wohin wir auch immer gewendet haben) mit dem Makel der ‚“Frühverschwulung“ also dem verführen zu junger Menschen belegt. Erst durch die Wende wurde der 175 abgeschafft, und nicht aus einer Initiative des Parlamentes oder der Bevölkerung, nein, weil es ihn in der DDR nicht mehr gab!

    In Frankreich ist mir nicht bekannt dass es seit der Revolution einen Schwulen- oder Homoparagraphen gab. Eigentlich stehen die voll auf Republik, Laïk, Freiheit, Brüderlichkeit und mach doch was Du willst aber lass mich bloss in Ruhe und Hau ab! Also eigentlich ein ganz sympathisches Völkchen!

    Da sind nu (je nach Statistik) um die 45% gegen eine Homoehe (nur Ehe, nicht Adoption und künstliche Befruchtung), also gleiche Rechte! Auf einmal schlagen ein paar rechte Arschlöcher Schwule auf der Straße nieder UND DAS ERSCHRECKENDE, kein lauter Aufschrei wie sonst geht durch das Land! Jo, ist nu mal so, ja schrecklich, aber nicht zu verhindern, sagte mir ein Arbeitskollege…

    Was war passiert? Die PS unter den Holländern hat, weil es im Parteiprogramm stand ein Gesetz durchgedrückt, nur weil es im Programm stand. Bericht auf allen Kanälen, Aufrufe durch die Front National (rechtsausleger), die Kathos und dem rechten Flügel der UMP auf Plakaten und Flugblättern. Es gab keine Diskussionen im TV, sind ja schädlich und fördern homophobie, es gab nichts, nichts und noch mal nichts! Alle, die Fragen hatten, die noch Klärungsbedarf gesehen hatten, waren von heute auf morgen in der homophobenecke…

    Wer nicht diskutieren will, der überlässt die Argumenten der Gegenseite, und genau das ist passiert, die 5% katholische Gläubige, die 10% FN und nochmal geschätzte 10% UMP haben 45% der Bevölkerung hinter sich vereint! Viele auch nur deshalb, weil sie Fragen hatten, z. B. die Frage, Warum muss deshalb der Begriff Mutter und Vater aus offiziellen Formularen verschwinden? Die Antwort hätte in einer tollen TV Diskussion sein können, muss ja nicht, wir haben ZWEI Formulare geplant!

    Wenn Du das in Deutschland so möchtest wie Du das beschrieben hast, dann solltest Du Dir dafür eine Partei suchen, die diese Meinung so unterstützt. Momentan fällt mir die NPD ein! Viel Glück! Und viel Erfolg beim Niederknüppeln der Gegendemo auf der ich dann (wahrscheinlich als ober homophobes Arschloch) auch sein werde!

    Und da Du von Gästen (also Mehrzahl) gesprochen hast, nenne mir mal 2 mit klaren homophoben Aussagen, also Homoheilung und die Diffamierung von Homosexualität als minderwertig? Minderwertig ist nicht, wenn man, aus Sicht des Kindswohles, bedenken mit einer Adoption hat! Falls Du das nicht klar und deutlich belegen kannst, könntest Du ja mal wegen Hetze, denn nichts anderes hast Du dann gemacht, ein Jahr lang mal darauf Verzichten Deine Meinung zu sagen, dabei wünsche ich Dir viel Spass! Oder ist es bei DIR etwas anderes und Du darfst diffamieren?

  12. Peter 13. Februar 2014 um 11:20 #

    Homophobie, Rassismus, Antisemitismus, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aller Art sind keine Meinung, sondern ein gegen die Grundlagen jeder demokratischen Gesellschaft gerichtetes Verbrechen!

    Ich mag Leute nicht, die anderen den Mund verbieten wollen. Ich mag sie selbst dann nicht, wenn ich ihre politischen Positionen inhaltlich teile.

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