Keine Privilegien den Pirinçcis dieser Welt!

3 Apr

Das neue Buch von Akif Pirinçci hatte ich bereits mit gebührender Verve besprochen. Über queer.de bin ich allerdings auf eine Aussage von Pirinçci aufmerksam gemacht worden, die ich so nicht stehen lassen kann, weil sie mir symptomatisch erscheint für das, was im Verhältnis Heteros und Homos falsch läuft:

[…] in seinem Buch beschäftigt sich Pirinçci ausführlich mit dem Thema Homosexualität, bzw. der „Überhöhung der abnormalen Sexualität, eines Nebenprodukts der Natur“. Schwulen Männen rät er darin: „Mach dein eigenes Ding, aber belästige uns nicht mit deiner Schwulheit. Danke!“

Ich soll also mein eigenes Ding machen und Euch (Heteros?) nicht mit meiner Schwulheit belästigen? Schön und gut! Aber warum sollte ich das tun? Ich bin nicht weniger Mensch als Ihr, und solange Ihr mich mit Eurer Heteroheit „belästigt“, sehe ich keinen Grund, warum ich mich anders verhalten soll. Meine Sexualität ist ein Teil von mir, ebenso wie Eure Sexualität ein Teil von Euch ist. Und ich werde mich nicht verstecken, oder diskreter verhalten, nur weil Ihr Euch das wünscht, oder glaubt, das zieme sich für ein Minderheit. Dabei bin ich nicht mal eine Minderheit, da ich zu der runden Hälfte der Bevölkerung gehöre, die mit Männern sexuell verkehren und mit ihnen Beziehungen eingehen. Und solange Ihr Eure Sexualität lebt, solange Frauen mit Männern verkehren, darüber reden und dies zeigen dürfen, werde ich das ebenfalls tun.

Gleiches Recht für alle! Und keine Privilegien den Pirinçcis dieser Welt!

42 Antworten to “Keine Privilegien den Pirinçcis dieser Welt!”

  1. LoMi 3. April 2014 um 11:03 #

    Du begreifst einfach nicht, wie schlimm das für uns Heten ist. Überall Schwule! Und andauernd drängen sie sich einem auf. Immerfort loben sie den Sex mit Männern. Keine Mittagspause, in der nicht alle schwule Kollegen dauernd ihre schwule Identität herunterbeten. Oder ihre schwulen Liebesabenteuer herausbrüllen. Oder meinen Arsch bekomplimentieren oder gar anfassen. Überall, andauernd. Was für eine Apokalypse! Auf der Straße schieben sich die schwulen Mobs mir entgegen und alle tragen ein Shirt mit dem Aufdruck: Ich bin schwul und das ist gut so. Sie kommen immer zu zweit und klingeln bei mir und wollen mich bekehren. Und sie poppen natürlich in jeder Kneipe hemmungslos auf dem Herrenklo. Man kann sich gar nicht mehr retten. Das Abendland, es geht unter! Ungebremster Schwulismus auch im Fußballstadion oder bei Anne Will. Sämtliche Spieler und Politiker reden nur noch über Homos und outen sich als Homos und sagen, wie toll sie Homos finden. Ja, das ist wirklich ganz schwer zu ertragen ^^

    • Adrian 3. April 2014 um 11:08 #

      @ LoMi
      „Du begreifst einfach nicht, wie schlimm das für uns Heten ist.“

      Nein, das begreif ich wirklich nicht😀

  2. Graublau 3. April 2014 um 11:29 #

    In Deutschland sind wir ja noch gut dran. Aber in Russland werden passieren schlimme Unglücke!

    Ok, ernsthaft: Im Grunde ist das Zitat von Akif Pirinçci eine hervorragende Zusammenfassung, wie man seinen Homohass heutzutage salonfähig zur Schau stellen kann. Insofern muss man ihm dankbar sein, dass er sich da so deutlich äußert.

    „Belästigen“ heißt insbesondere: „Ich komme mit dieser komplizierten, modernen Welt nicht zurecht und wünsche mir, dass es etwas einfacher wird. Damit ich meine Ruhe habe, müssen sich bestimmte Gruppen verstecken. Denn wenn das alles gleichermaßen ok sein soll, weiß ich nicht mehr, ob ich das richtige tue, werde also in meiner eigenen Identität verunsichert.“ Dasselbe Argumentationsmuster kann man beliebig gegen andere Gruppen verwenden. Es ist anti-modern, anti-freiheitlich und vor allem auf Angst gebaut. Welch Gutes will auf so einer Basis wachsen?

  3. FDominicus 3. April 2014 um 11:57 #

    Ich finde das mit dem Hausieren gehen mit meiiner? deiner? Ihrer? Eurer? Sexualität nervt einfach nur. Weder kann ich es ausstehen wenn jemand den Superfrauenheld abgibt noch den Supermännerheld. Und ob es dabei Hetro, Kreu und/oder Quer abgeht interessiert mich genau gar nicht.

    Ich muß es halt „nur“ aushalten. Mir geht alleine schon die Hutschnur hoch wenn mir die Sky Tante auf diese Art „kommt“. „Du willst es doch auch“ – ne will ich ganz und gar nicht Und wenn ich Reifenwerbung mit nackten Frauen sehe, frag ich mich einfach nur: Bei wem hakt es hier?

    Wieso frage ich muß jeder seine Orientierung herausstellen. Kapier ich einfach nicht. Manche Dinge sind einfach Privatsache …

    • Adrian 3. April 2014 um 12:02 #

      @ FDominicus
      „Wieso frage ich muß jeder seine Orientierung herausstellen.“

      Weil Menschen sexuelle Wesen sind.
      Abgesehen davon stellt kaum jemand seine sexuelle Orientierung heraus. Die meisten benehmen sich ganz gewöhnlich, geben sich Küsschen, halten Händchen, erzählen über ihre Partner und Schwärmereien.
      Fakt ist: ich kann nicht ehrlich und integer leben und soziale Interaktionen pflegen, ohne dass man mitbekommt, dass ich schwul bin. Das ist auf die Dauer nicht möglich.

  4. Atacama 3. April 2014 um 15:59 #

    „Wieso frage ich muß jeder seine Orientierung herausstellen. Kapier ich einfach nicht. Manche Dinge sind einfach Privatsache …“

    Naja, wenn du auf der Strasse eine Frau anflirtest und sie nach ihrer Telefonnummer fragst und andere Leute kriegen das mit, dann stellst du deine Sexualität öffentlich zur schau.

    Und jedes Mal wenn du mit deiner Freundin, Ehefrau o.ä rausgehst auch.Wenn du in den Puff gehst auch.
    Wenn du irgendwelche Anzeichen von emotionaler Zuneigung in der Öffentlichkeit deiner Partnerin gegenüber zeigst auch.

    So einfach ist das nicht.

    Wenn sich alles nur in den eigenen vier Wänden abspielen soll, müssten alle komplett asexuell mit Tunnelblick aneinander vorbeigehen und Zuhause warten bis eine Frau oder ein Mann mal anklopft der einem gefällt. Merkst du selber, dass das nicht so ganz hinhauen würde, oder?

    Und gerade Pirincci tut wirklich kaum etwas anderes als die Öffentlichkeit von seinen sexuellen Vorlieben in Kenntnis zu setzen, mag der Anlass auch noch so themenfremd sein.

    2 Minuten Google ergeben folgendes:

    “ Vor allem aber sollen sie ihre Töchter auf das schönste Ereignis ihres Lebens vorbereiten, welches ich bevorzugt im Kollektiv zu zelebrieren pflege.“

    „oder weshalb kalt gepreßtes Olivenöl eine bessere Verwendung in meinem Schlafgemach findet als in der Küche“

    „Und Frauen habe er auch in Bonn „jede Menge“.“

    „Er nimmt sein Handy wieder in die Hand, tippt ein bisschen rum und reicht es über den Tisch. „Schau dir die an.“ Auf dem Foto sieht man eine hübsche, etwas pausbäckige Blondine auf einem Bett liegen. Er nickt in Richtung Haus. „Das Bild habe ich im Schlafzimmer gemacht.“ Dann nimmt er einen extralangen Zug aus der Zigarette: „Rat mal, wie alt die war?““

    „Akif Pirinçci hat eigene Sorgen. Das Treffen in Bonn ist fast vorbei, da schlägt der Gastgeber vor, noch in ein Café in der Nähe der Uni zu gehen. Sein „Jagdgebiet“ nennt er die Gegend. Wegen der vielen jungen Frauen. Beim Betreten des Lokals bleibt der 54-Jährige dann plötzlich wie versteinert stehen. „Da ist sie“, flüstert er und nickt zu einer Kellnerin rüber. Es ist nicht die Blondine vom Handyfoto, sondern eine Dunkelhaarige mit Tattoo am Nacken. Von der habe er doch auch erzählt, flüstert Pirinçci. Das sei die 22-Jährige, mit der er schon wild geflirtet habe und der er, wenn sie ihn ließe, „sofort den Bauch dick machen würde“.“

    Das ist wohl mehr Information als man je über ihn wissen wollte. Und das ganz ungefragt.

    Er scheint ein immenses Mitteilungsbedürfnis auf dem Gebiet zu haben.
    Aber ich verstehe schon, das ist in Ordnung, weil es bloß heterosexuelles Belästigen ist.

    • Adrian 3. April 2014 um 17:38 #

      @ Atacama
      „Und gerade Pirincci tut wirklich kaum etwas anderes als die Öffentlichkeit von seinen sexuellen Vorlieben in Kenntnis zu setzen, mag der Anlass auch noch so themenfremd sein.“

      Tja, so ist das. Für sich Rechte in Anspruch nehmen, die man anderen verwehren will. Was soll man dazu sagen?

  5. TwoAces 3. April 2014 um 16:36 #

    Der Erfolg des Buches zeigt, dass die freie Gesellschaft vielen Menschen Angst macht. Sie wollen nicht in einer Gesellschaft leben, in der man sich einen von vielen möglichen Lebensentwürfen aussucht, diesen dem eigenen Gusto nach lebt und anderen das gleiche Recht zugesteht.

    Vielmehr sollen wieder für alle verbindliche „Werte“ vorherrschen, so, wie das in den seligen 50er Jahren war, als die Frau noch am Herd stand und die Homos in öffentlichen Toiletten und zwielichtigen Kellerspelunken, hilfsweise im Gefängnis, anzutreffen waren. So sieht das „alte Deutschland“ aus, nach dem sich Pirinçci nach eigener Aussage zurücksehnt.

    Dass man Homosexuelle nicht mehr totschlagen oder einsperren darf, damit haben sich die Kulturkonservativen noch zähneknirschend abgefunden, aus den Schatten der Gesellschaft sollen sie jedoch nicht treten dürfen. Symptomatisch dafür die ständige Mahnung an die Homosexuellen, doch bitte etwas leiser zu sein und mit der eigenen Orientierung nicht „hausieren“ zu gehen, auf dass die in einem Akt unendlicher Gnade gewährte Toleranz nicht überstrapaziert werde.

    Aber so läuft das nicht. Niemand hat das Recht, seinen Mitmenschen gesellschaftliche Partizipation zu verwehren, weil er diese – aus welchen Gründen auch immer – persönlich ablehnt. Das sollten endlich auch die Pirinçcis, Matusseks und Kewils dieses Landes begreifen.

  6. FDominicus 3. April 2014 um 16:54 #

    Wir können sehr gut soziale Interaktionen pflegen ohne das es mich die Bohne interessiert ob Sie schwul sind und ich nicht. Beispiel, sie geben mir irgendeinen Unterricht, was interessiert es mich ob Sie schwul sind? Gar nicht.

    Oder Sie sind mein bester Handwerker den ich hab, was für eine Rolle spielt Ihre oder meine sexuelle Orientierung?

    Natürlich ist es auch auf Dauer möglich. Ich bin im Sportverein, Sie im gleichen wir spielen in der gleichen Mannschaft na und? Interessiert mich immer noch nicht ob Sie schwul sind oder nicht. Es fing genau dann an „wichtig“ zu werden wenn sich einer in den anderen „verguckt“, dann spielt es eine Rolle. Vorher finde ich es völlig nebensächlich und es interessiert mich wirklich nicht.

    Wir sind nicht NUR sexuelle Wesen sondern einfach auch „manchmal“😉 nur Menschen…

    Da ich natürlich Ihren Blogtitel nun kenne, weiß ich natürlich, daß Sie schwul sind. Na und? Kann mich doch trotzdem oder gerade deswegen mit Ihnen hier ganz entspannt „unterhalten“. Wenn Ihr Blog irgendwie anders hieße und keinen Hinweis gäbe wäre das doch nicht unterschiedlich.

    Mich interessiert in erster Linie ob und wir wir den täglichen Irrsinn um uns herum sehen Ob es das eben was gibt, für was es sich lohnt hier mitzulesen oder mitzuschreiben.

    Ich persönlich finde, hier werden durchaus (in meinen Augen) vernünftige Dinge geschrieben aber manches sehe ich anders, dann finde ich, kann ich das ruhig schreiben.

    Grundsätzlich kann ich aber eines überhaupt nicht gut finden. Sich mit jemanden nicht unterhalten wollen nur weil er/sie Hetero oder Homosexuell ist. Das ist einfach nur armselig. Es steht Ihnen natürlich frei mich auf Ihre Weise nicht zu beachten, es ist ja Ihr Blog aber dieses Recht ist doch völlig unabhängig davon wie unsere jeweilige sexuelle Orientierung ist.

    • Adrian 3. April 2014 um 17:41 #

      @ FDominicus
      „Natürlich ist es auch auf Dauer möglich. Ich bin im Sportverein, Sie im gleichen wir spielen in der gleichen Mannschaft na und? Interessiert mich immer noch nicht ob Sie schwul sind oder nicht. „

      Und Sie haben im Sportverein noch nie von Ihrer besseren Hälfte erzählt? Kann ich mir kaum vorstellen.

  7. derdiebuchstabenzaehlt 3. April 2014 um 19:49 #

    „Und Sie haben im Sportverein noch nie von Ihrer besseren Hälfte erzählt? Kann ich mir kaum vorstellen.“

    Ich jedenfalls rede nicht gerne selbstlobend über mich selbst …

  8. FDominicus 4. April 2014 um 06:52 #

    Ich bin in keinem Verein (als was gelten eigentlich Parteien?), ganz einfach weil mir Vereinsmeierei auf den Geist geht. Und selbst wenn ich es wäre könnten Sie mir gerne von Ihrem Lebensgefährten erzählen. Ich wäre allerdings weder bei einem Freund oder einer Freundin an intimen Details interessiert.

  9. max 4. April 2014 um 08:52 #

    “ TwoAces“

    „Der Erfolg des Buches zeigt, dass die freie Gesellschaft vielen Menschen Angst macht“

    Im Gegenteil, viele wollen mehr Freiheit. Redefreiheit oder Direkte Demokratie z.B.. Ich will wieder frei reden können ohne pc.

    Hat „Gender“ was top down durchgebracht wurde etwas mit Freiheit zu tun? Hat die EUDSSR etwas mit Freiheit zu tun? Wohl kaum. Am liebsten würden die Kritik an Schwulen und Gender und Feminismus verbieten lassen.

    Nur weil Homos jetzt Narrenfreiheit haben heisst das nicht das alle auf einmal irgendwie Angst vor der Freiheit haben.

    Die Leute haben eher Angst das die Freiheit weiter eingeschränkt wird und bald gar nichts mehr sagen dürfen.

    Die Leute haben eher und zu Recht angst das Minderheiten alles dürfen und die Mehrheit nichts mehr.

    Putin hilf!

  10. LoMi 4. April 2014 um 09:39 #

    Das muss doch kein Selbstlob sein. Ich höre da eher Alltagsgeschichten. Auch geht es im Kollegenkreise halt oft um Organisationsprobleme, die man wegen der Familie hat, z.B. wenn das Kind krank ist. Oder Schulgeschichten. Was ja auch heterosexuelle Normalität hinweist. Es gibt vielfältige Anlässe, seinen Partner zu erwähnen. Ich höre davon jedenfalls nicht gerade selten.

  11. max 4. April 2014 um 10:25 #

    @Adrian

    Und ihr Schwulen tut so als wäre es euch in Deutschland verboten von eurem Leben und euren Partnern zu erzählen. Quatsch. Macht es und vertragt die Reaktionen oder lasst es.

    Ihr kommt nicht in den Knast wenn ihr was „falsches“ sagt. Zur Meinungsfreiheit gehört aber auch dann zu hören das man „sowas“ eklig findet.

    Ihr wollt alles sagen dürfen aber Kritik daran soll am Besten verboten sein. So gehts auch nicht.

    Es gibt in Deutschland kein Gesetz welches die Meinungsfreiheit von Homosexuellen! einschränkt.

  12. max 4. April 2014 um 10:26 #

    PS:

    Ihr rafft einfach nicht das ihr die Menschen nicht zwingen könnt etwas toll zu finden. Typisch linke Denkweise.

  13. gracuch 4. April 2014 um 11:52 #

    @max:
    „Ihr wollt alles sagen dürfen aber Kritik daran soll am Besten verboten sein. So gehts auch nicht.“

    Komisch, normalerweise kenne ich das eher von homophoben Schwachköpfen, die beleidigt mit dem Fußstampfen, wenn sie ihren geistigen Dünnschiss nicht ohne Gegenwind in die Welt hinausschreien dürfen😀

  14. max 4. April 2014 um 12:23 #

    @ gracuch

    Gegenwind ist das Eine, soziale Vernichtung das Andere wie jetzt im Fall des ehemaligen Mozilla Chefs.

    Solche Dinge sind mir aber relativ egal, aber bei meinen Kindern verstehe ich absolut keinen Spass mehr.

  15. gracuch 4. April 2014 um 12:32 #

    @max
    Ich wünsche deinen Kindern nicht, dass sie homosexuell sein sollten, ein Vater wie du wäre denen einfach nicht zuzumuten.

  16. max 4. April 2014 um 12:33 #

    Ich kann z.B. damit Leben das ich Gegenwind bekomme wenn ich mich kritisch zur Homoehe usw. äussere.

    Wenn man mir deswegen allerdings meinen Job wegnehmen will hört der Spass allerdings auf.

    Und diese Grenze ist jetzt erreicht.

    Und Finger weg von meinen Kindern, psychisch wie physisch.

  17. LoMi 4. April 2014 um 12:37 #

    @Max
    „Die Leute haben eher und zu Recht angst das Minderheiten alles dürfen und die Mehrheit nichts mehr.“

    Was dürfen denn die Minderheiten, was ich als Teil der Mehrheit nicht darf? Was darf Adrian als Homo, was mir als Hete nicht erlaubt ist? Ehrlich gesagt, kann ich da jetzt keinen Nachteil für mich entdecken.

    Kritik zu verbieten, wäre in der Tat Blödsinn und übermoralisierte Paniken von wegen „Homophobie“ sind auch nicht gesund, zumindest sollte das kein Thema für den Staat sein.

    Andererseits waren die Schwulen vor noch gar nicht allzulanger Zeit „Hundertfünfundsiebziger“ und sind sehr wohl in den Bau gegangen, weil sie eben schwul gelebt haben. Das darf man nicht vergessen.

  18. gracuch 4. April 2014 um 12:41 #

    Oioioioi, ich kann dir versichern, dass wir kein Interesse an deinem Arbeitsplatz haben😉

    Und was du mit deinen Kindern betreibst, ist übrigens heterosexuelle Indoktrination, merkste?😛

  19. max 4. April 2014 um 12:57 #

    @ gracus

    “ Oioioioi, ich kann dir versichern, dass wir kein Interesse an deinem Arbeitsplatz haben“

    Schön wärs, das hat der Mozilla Chef wahrscheinlich auch geglaubt. Euch glaubt doch keiner mehr irgendwas. Wollt die Leute jetzt schon runinieren!! Wer Hass sät wird Hass ernten.

    Wenn ihr jetzt sagt wir wollen nichts von euren Kindern ist das doch genauso gelogen.

  20. gracuch 4. April 2014 um 13:26 #

    Ihr Heten seid doch ständig die, die Hass sähen, also kommt jetzt mit den Konsequenzen klar! Wenn der Arsch von Mozilla Geld an homophobe Gruppen rüberwachsen lässt, hat er nichts anderes verdient.

    Wir wollen deinen Kindern höchstens Toleranz beibringen, weil du dazu nicht in der Lage bist.

  21. TwoAces 4. April 2014 um 14:08 #

    @max

    „Nur weil Homos jetzt Narrenfreiheit haben heisst das nicht das alle auf einmal irgendwie Angst vor der Freiheit haben.“

    Alle sicherlich nicht, aber es scheint mir schon der Fall zu sein, dass in gar nicht mal so kleinen Teilen der Bevölkerung eine gewisse Sehnsucht danach besteht, Lebensweisen gesamtgesellschaftlich wieder trennscharf in „anständig“ und „unanständig“ zu unterteilen und das am besten auch gleich in Gesetzesform zu gießen. In Russland ist man da bekanntlich schon einen Schritt weiter, weswegen Putin in einschlägigen Kreisen ja auch gerne als heldenhafter Streiter gegen den „Homo-Terror“ gefeiert wird.

    „Die Leute haben eher Angst das die Freiheit weiter eingeschränkt wird und bald gar nichts mehr sagen dürfen. “

    Bitte, jetzt wird es doch albern. Es verbietet den Homo-Gegnern doch niemand den Mund. Durfte Pirinçci sein Buch nicht veröffentlichen? Durfte er es nicht sogar noch im öffentlich-rechtlichen Fernsehen bewerben? Wurde Matussek eingesperrt, nachdem er Homosexualität als „Fehler der Natur“ bezeichnet hat? Durften die Anti-Bildungsplan-Demos nicht stattfinden?
    Richtig ist, dass es zu solchen Meinungen viel Widerspruch gibt, aber damit muss man eben rechnen, wenn man kontroverse Positionen vertritt. Mit Meinungsverboten hat das nichts zu tun. Insofern mutet es dann doch einigermaßen bizarr an, wenn du am Ende deines Beitrags ausgerechnet Putin um Hilfe anrufst. Der schränkt die Meinungsfreiheit in seinem Land nämlich nicht nur gefühlt, sondern tatsächlich ein.

    „Die Leute haben eher und zu Recht angst das Minderheiten alles dürfen und die Mehrheit nichts mehr.“

    Die Minderheit will in diesem Fall nicht mehr dürfen als die Mehrheit, sondern lediglich genauso viel. Wieso ist das ein Problem? Geht doch nicht immer gedankenlos diesen Demagogen à la Birgit Kelle und Beatrix von Storch auf den Leim, die irgendwelche Horrorszenarien einer „Homo-Schreckensherrschaft“ herbeifabulieren; das entbehrt doch jeglicher vernünftigen Grundlage.

  22. Atacama 4. April 2014 um 14:24 #

    „Die Leute haben eher Angst das die Freiheit weiter eingeschränkt wird und bald gar nichts mehr sagen dürfen.“

    Was dürfen Leute denn nicht sagen? wie gesagt, es ist nicht so als ob sarrazin und pirincci keine Interviews geben, ihre Bücher nicht vertreiben und nicht in der Zeitung behandelt werden dürfen.

    „Die Leute haben eher und zu Recht angst das Minderheiten alles dürfen und die Mehrheit nichts mehr.“

    Was dürfen Minderheiten denn (alles) was die Mehrheit nicht darf?

    „Wenn man mir deswegen allerdings meinen Job wegnehmen will hört der Spass allerdings auf.“

    Wieso willst du überhaupt für ein Unternehmen arbeiten, dass pro Gleichberechtigung ist?

    „Putin hilf!“

    Putin um Hilfe beim Kampf um Meinungsfreiheit und Anti-Zensur zu bitten ist lächerlich.

    „Und Finger weg von meinen Kindern, psychisch wie physisch.“

    Das bedeutet im Klartext, dass du bereit bist, das ganze Leben von einer Menschengruppe zu zensieren, nicht nur eine Meinungsäußerung.

    Was machst du eigentlich wenn eins deiner Kinder schwul oder lesbisch ist? Verbietest du ihm dann den Kontakt zu seinen Geschwistern? (Falls du überhaupt Kinder hast und das nicht nur zur Untermauerung deines Anliegens behauptest. Deinem Schreibstil nach zu urteilen bist du nicht älter als 16).

    „Wollt die Leute jetzt schon runinieren!!“

    Der wird jetzt bestimmt arbeitslos und muss vom Pfandflaschensammeln leben.

    “ Wer Hass sät wird Hass ernten.“

    Und das trifft dann den Ottonormal-Homo auf der Strasse der einfach nur in Ruhe gelassen werden will.

  23. max 4. April 2014 um 14:57 #

    “ Der schränkt die Meinungsfreiheit in seinem Land nämlich nicht nur gefühlt, sondern tatsächlich ein“

    @ TwoAces

    Dazu hatte ich hier auch schon einiges gesagt, es gibt in Deutschland ebensowenig Meinungsfreiheit wie in Russland, auch wenn es ein anderes Thema betrifft.

    Wir haben hier also auch keine Meinungsfreiheit deswegen sollte man erstmal vor der eigenen Tür kehren.

    Wir haben ja heute erst gesehen was mit Leuten passiert die gegen Homoehe sind, zack Jobverlust. Das ist nicht mehr lustig. Und das in den USA.

    Und ihr könnt jetzt nicht so tun als wäre das nie geschehen und ihr habt damit überhaupt nix zu tun.

    Wie gesagt, ein schwuler Politiker (von Beust) darf sich einen minderjährigen Lover halten, ein heterosexueller Mann muss zurücktreten weil er mit einer 16 jährigen gechattet hat. Ist noch nicht so lange her.


    Da haben wir es , Schwule haben Narrenfreiheit. Hetero Männer nicht. Frage beantwortet.

    Und tut nicht so als wüsstest ihr von nix.

    Hätte ich einen schwulen Sohn würde ich ihm raten damit nicht hausieren zu gehen, aber vor Allem sich nicht zum nützlichen Idioten machen zu lassen und einseitige Boycott und Kriegshetze gegen Länder zu unterlassen.

    Die Krim Krise ist euch das Werk von Schwulen und Lesben, nicht vergessen.

  24. TwoAces 4. April 2014 um 15:43 #

    @max
    „Dazu hatte ich hier auch schon einiges gesagt, es gibt in Deutschland ebensowenig Meinungsfreiheit wie in Russland“

    Das hast du in der Tat mehrfach behauptet, aber ich weiß immer noch nicht, woran du das festmachst. Ich habe dir ja oben mehrere Fälle genannt, in denen Homo-Gegner erfolgreich „Kritik“ an ihrem Hassobjekt geübt haben, ohne dafür in Eisen geschlagen worden zu sein.

    „Wie gesagt, ein schwuler Politiker (von Beust) darf sich einen minderjährigen Lover halten, ein heterosexueller Mann muss zurücktreten weil er mit einer 16 jährigen gechattet hat. Ist noch nicht so lange her. “

    Von Beusts Lover war 18, als die beiden sich kennengelernt haben und somit nicht mehr minderjährig, von Boettichers „Chatpartnerin“ dagegen erst 16.

    „Die Krim Krise ist euch das Werk von Schwulen und Lesben, nicht vergessen.“

    Nein, DAS vergesse ich ganz bestimmt nicht …😀

  25. Atacama 4. April 2014 um 15:53 #

    „@ TwoAces

    Dazu hatte ich hier auch schon einiges gesagt, es gibt in Deutschland ebensowenig Meinungsfreiheit wie in Russland, auch wenn es ein anderes Thema betrifft.

    Ja stimmt, bei Meinungsfreiheit gibt es keine Abstufungen. Deswegen Nordkorea = Deutschland. Is klar.

    „Wie gesagt, ein schwuler Politiker (von Beust) darf sich einen minderjährigen Lover halten, ein heterosexueller Mann muss zurücktreten weil er mit einer 16 jährigen gechattet hat. Ist noch nicht so lange her. “

    19 Jahre ist nicht minderjährig sondern volljährig.
    Und mit der 16 jährigen hat er nicht nur gechattet sondern eine Beziehung gehabt.
    Rein rechtlich hätte er da glaube ich garnicht zurücktreten müssen. Falls wir den selben fall meinen.

    „Wir haben ja heute erst gesehen was mit Leuten passiert die gegen Homoehe sind, zack Jobverlust. Das ist nicht mehr lustig. Und das in den USA.“

    Firefox hat nunmal eine Firmenphilosophie die offizielles Engagieren dagegen nicht vorsieht, weil die Firma für Gleichbereichtigung steht.

    „Und ihr könnt jetzt nicht so tun als wäre das nie geschehen und ihr habt damit überhaupt nix zu tun.“

    Hab ich auch nicht. Ich habe bei Firefox Personalpolitik keinen Einfluß.

    Dafür wurde in Missisiippi heute ein Gesetz unterschrieben das besagt, dass man Schwulen und Lesben Dienstleistungen verweigern darf aus religiösen Gründen.

    Auch gibt es in den USA Universitäten die Schwulen und Lesben den Zutritt verwehren, bei den Pfadfindern ist das auch so.
    In Russland sowieso. Da darf man nicht mal sagen, dass man schwul oder lesbisch ist und zufrieden damit ist oder in Gegenwart Minderjähriger sagen dass man ein Paar ist.
    Und man wird zwangsexmatrikuliert an der Universität.

    Nicht zu vergessen in Deutschland die Kirchen, die entlassen auch schwule und Lesben wenn die einen Partner haben.

    Du siehst das viel zu einseitig.

  26. Atacama 4. April 2014 um 22:17 #

    @max
    „Ihr kommt nicht in den Knast wenn ihr was “falsches” sagt. Zur Meinungsfreiheit gehört aber auch dann zu hören das man “sowas” eklig findet.

    Ihr wollt alles sagen dürfen aber Kritik daran soll am Besten verboten sein. So gehts auch nicht.

    Doch, so geht das. Das nennt man Anstand und Höflichkeit.
    Wem hilft das denn weiter, zu erfahren, dass einen jemand eklig findet? Das ist eine Information die man sich sparen kann weil sie nur dazu dienen soll, den entsprechenden Menschen zu verletzen.

    „PS:

    Ihr rafft einfach nicht das ihr die Menschen nicht zwingen könnt etwas toll zu finden. Typisch linke Denkweise.

    Das will doch niemand. Man darf das doof finden soviel man will, aber deshalb kann man es trotzdem akzeptieren, gerade weil man es nicht toll finden oder selber machen soll oder muss.
    Nicht jedem Menschen zu sagen, was man von seinem Aussehen, Auftreten, Partner oder Lebensstil hält und sich um sein eigenes Leben zu kümmern, sorgt dafür, dass das Alltagsleben reibungsfrei funktioniert.

    „Ihr wollt alles sagen dürfen aber Kritik daran soll am Besten verboten sein. So gehts auch nicht.“

    Was willst du denn kritisieren an Homosexualität?
    Übrigens ist es doch nachvollziehbar, dass manche nach 2000 Jahren Dauerverfolgung fürs erste einfach keine Lust mehr haben auf solche Diskurse und „Kritik“, sondern einfach in Ruhe schwul, lesbisch oder bi sein wollen.

    „Es gibt in Deutschland kein Gesetz welches die Meinungsfreiheit von Homosexuellen! einschränkt.“

    Es gelten in Bezug auf Meinungsfreiheit dieselben Gesetze wie für Heterosexuelle.

    Die meisten Homos haben nur einfach keine Lust, Heteros als Fischritzenficker, Menstruationsblutschlürfer oder Fotzenknechte zu bezeichnen oder was man sich sonst noch an Schmähworten ausdenken könnte.
    Aber ich wette, wenn ein schwuler Mann hinter dir und deiner Frau her rennen würde (oder gar mehrere schwule Männer und das regelmäßig) und dir hinterherbrüllen würde, wie eklig sie dich finden und wie fett und eklig deine Frau ist und dass es so widerlich ist, dass ihr nicht verschweigt dass ihr Sex habt (indem ihr eure Beziehung nicht verheimlicht), würde es dich irgendwann auch stören.

    Und noch mehr würde es dich stören, wenn sie auf deine Bitte, diese Übertritte deiner Intimsphäre und Würde zu unterlassen damit abbügeln würden, dass du dich nicht so aufregen sollst, wegen Freie Meinungsäußerung und Politischer Unkorrektheit.

  27. Hamburger 4. April 2014 um 22:39 #

    Herr von Beust Freund war Presseangaben nach 19 Jahre alt als die Beziehung öffentlich wurde.
    Zusammen waren sie zu dem Zeitpunkt seit über einem Jahr. Je nachdem wann der junge Mann Geburtstag hat war er knapp minderjährig oder gerade erwachsen. Die Gerüchte in Hamburg munkeln minderjährig. Das wird dann anders bewertet als die 16 jährige mit der ein heterosexueller Politiker was hatte.
    Man muss dazu erwähnen das sich Beust geschickter verhalten hat. Er hat dafür gesorgt dass die Geschichte erst nach seinem Rücktritt öffentlich wurde.

    Was skandalträchtig zu dem jungen Alter hinzu kam war das Kennenlernen von Beust und seinem Freund, nämlich im Rathaus von Beust in dem sein Freund Praktikant war.
    Dazu noch ist es der Großcousin von Beust, also Arbeitsbeziehung, fast verboten jung und miteinander verwandt.
    Einzeln alles halb so wild, aber in der Kombination ein gefundenes Fressen für die Presse.
    Affären sämtlicher inländischer und ausländischer Politiker sind großes Thema selbst in seriösen Medien.
    Beust Beziehungsstatus war dabei eine Ausnahme, abseits des Boulevards war es kein Thema.
    Mich würde interessieren ob seriöse Medien einen Unterschied zwischen heterosexuellen und homosexuellen Skandalen machen weil sie ausführlicher über ähnlich gelagerte heterosexuelle Fälle berichten ( über den Politiker mit der 16 jährigen wurde sogar in Talkshows und in der Tagesschau als Aufmacher berichtet und der Politiker musste zurück treten) oder ob es nur damit zusammen hängt das sich Beust geschickter verhalten hat. Oder aber von Beust hatte mehr Einfluss auf die Presse und konnte während seiner späteren Amtszeit bestimmen was über ihn berichtet wird und was nicht.

  28. Atacama 4. April 2014 um 23:43 #

    @Hamburger

    „Je nachdem wann der junge Mann Geburtstag hat war er knapp minderjährig oder gerade erwachsen. Die Gerüchte in Hamburg munkeln minderjährig. Das wird dann anders bewertet als die 16 jährige mit der ein heterosexueller Politiker was hatte.“

    1. Munkeln genügt nicht. Zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens war er volljährig, das ist das was man sieht. Im anderen Fall war das anders. Wer weiss was passiert wäre, wenn der andere politiker vier Jahre später mit einer 20 jährigen (damals16) aufgetaucht wäre.
    2. Ist von Beust zurückgetreten. Vermutlich auch deswegen.

    Bestraft wurde niemand weil niemand was Strafbares getan hat. Der eine ist freiwillig gegangen und hat es nicht darauf ankommen lassen, der andere wurde gegangen.

    „Oder aber von Beust hatte mehr Einfluss auf die Presse und konnte während seiner späteren Amtszeit bestimmen was über ihn berichtet wird und was nicht.“

    Wenn das so wäre, wieso müsste das in Zusammenhang mit seiner Sexualität stehen oder sogar dadurch bedingt sein? Von Beust ist bzw war so oder so ein Name den man in der Politiklandschaft kennt, homo oder nicht.
    Franck Ribery und Karim Benzema (16 jährige Prostituierte) spielen übrigens immer noch, hetero.

    Ausserdem hat die Presse so wie ich das sehe nicht sonderlich hetzerisch über den Fall mit der 16 jährigen berichtet. Es könnte auch sein, dass einige in der Partei ihn einfach loshaben wollten und das als Anlass genommen haben. Beliebt soll er ja intern nicht gewesen sein.

    Ich sag nicht dass es „unmöglich“ ist, dass es eine geheime Homoweltverschwörung gibt die da herumintrigiert, es ist auch nicht unmöglich, dass es den Osterhasen gibt, aber es als Tatsache anzusehen, wegen dieses Beispiels, ist diplomatisch ausgedrückt, gewagt.

  29. Yadgar 5. April 2014 um 00:18 #

    [Internet-Bibelnazi]
    „…und dann, dann kommen sie mit ihren schwarzen NWO-Hubschraubern, nehmen uns anständigen hacht aabeitenden christlichen deutschen Männern unsere Bibeln, unsere Zigaretten und unsere hacht eraabeiteten SUVs weg und stecken uns in Gehirnwäsche-KZs, wo wir zu eierlosen gendermaingestreamten Veganer-Dhimmis umgefickt werden, und wer sich nicht umficken lässt, wird vergaaaaaaaaaast…!!!!“
    [/Internet-Bibelnazi]

  30. Hamburger 5. April 2014 um 14:14 #

    Politiker sind anders zu bewerten als Fußballer.

    Mit munkeln bezog ich mich auf die Minderjährigkeit. Das sie als er 19 war bereits über ein Jahr zusammen waren steht in der Presse.
    http://mobil.mopo.de/news/oles-junges-glueck-gab-von-beust-fuer-lukas–19–sein-amt-auf-,23477872,5212622.html
    Wenn man das Geburtsdatum von Lukas kennt ist es leicht heraus zu finden wie alt er war. Das hat die Presse aber nicht interessiert.

    Wenn sich ein heterosexueller, amtierender Ministerpräsident mit seiner jungen, gut 17 jährigen Praktikantin die auch noch seine Großcousine ist eine Beziehung unterhält was glaubst du was die Presse daraus machen würde?

    Aber wenn etwas über schwule Affären und Beziehungen rauskommt gilt es als homophob wenn man darüber berichtet.

    Wenn für dich nur die Gegenwart zählt, warum dann in dem anderen Fall nicht. Bei dem Politiker mit der zum Zeitpunkt der Beziehung 16 jährigen ging es auch nicht um die Gegenwart. Sie waren schon längst von einander getrennt als es raus kam.

  31. Atacama 5. April 2014 um 20:26 #

    @Hamburger

    „Wenn für dich nur die Gegenwart zählt, warum dann in dem anderen Fall nicht. Bei dem Politiker mit der zum Zeitpunkt der Beziehung 16 jährigen ging es auch nicht um die Gegenwart. Sie waren schon längst von einander getrennt als es raus kam.“

    Sie war aber immer noch 16 und nicht volljährig zum Zeitpunkt der Bekanntgabe.

    Ausserdem hat die Presse ihn nicht zerrissen. Es war seine Partei die den Rücktritt initiiert hat und das kann sehr gut sein dass es einfach nur als Steilvorlage genommen wurde weil man ihn sowieso loswerden wollte.

    „Wenn sich ein heterosexueller, amtierender Ministerpräsident mit seiner jungen, gut 17 jährigen Praktikantin die auch noch seine Großcousine ist eine Beziehung unterhält was glaubst du was die Presse daraus machen würde?“

    Das werden wir nicht herausfinden solange es nicht passiert.

    Beispiele für heterosexuelle die sich nicht parteiwertkonform (Ehe + Monogamie) verhalten haben aufgrund ihres Lebensstils und die das unbeschadet überstanden haben, gibt es jedenfalls genug.

    Und wenn Beust connections hat spielen haben lassen sollte, muss es nicht aufgrund seiner Sexualität so gewesen sein. Man kann auch einflußreich sein ohne schwul zu sein.

    Jedenfalls kann man kaum ignorieren, dass Homosexuelle eben keine bevorzugte Minderheit sind, sondern von vielen seiten auch politisch wahlweise als Gesellschaftsvernichter, Schuld an heterosexuelelr Fortpflanzungsfaulheit, kinderverderber/verführer/rekrutierer, Ursache für Degeneration und Unsittlichkeit etc. sind und ein Angriff auf traditionelle Familien und Beziehungsformen (Ehe). Ich sehe die angebliche Beweihräucherung und „Idealisierung“ oder gar Darstellung als erstrebenswert(er als Heterosexualität) und Bevorzugung irgendwie nicht so wirklich.

  32. max 6. April 2014 um 12:09 #

    @ Hamburger

    “ Wenn sich ein heterosexueller, amtierender Ministerpräsident mit seiner jungen, gut 17 jährigen Praktikantin die auch noch seine Großcousine ist eine Beziehung unterhält was glaubst du was die Presse daraus machen würde?“

    Der Typ wäre erledigt.

    @ Atacama

    “ Firefox hat nunmal eine Firmenphilosophie die offizielles Engagieren dagegen nicht vorsieht, weil die Firma für Gleichbereichtigung steht“

    Genau darum gehts doch. Ihr kennt wohl die Fakten nicht. Er hat eben NICHT irgendwelche öffentlichen Statements dazu abgegeben, sondern heimlich still und leise ein paar Dollar privat! einer Organisation zu gespendet.

    Das hat die Steuerbehörde der Homolobby gepetzt und die hat es denn benutzt um den Typ mit Schmutzkampagnen. rauszuekeln.

    Darum gehts, und das sind Stasimethoden. Methoden mit denen Heterosexuelle so niemals durchkommen würden.

  33. Atacama 6. April 2014 um 13:14 #

    „Darum gehts, und das sind Stasimethoden. Methoden mit denen Heterosexuelle so niemals durchkommen würden.“

    Klar würden sie das.
    Siehe kirchliches Arbeitsrecht.

    oder

    http://www.spiegel.de/panorama/us-pfadfinder-entlassen-homosexuellen-betreuer-a-961972.html

    oder

    http://brightsblog.wordpress.com/2014/02/21/arizona-billigt-homo-diskriminierung-aus-religiosen-grunden/

    http://www.politico.com/story/2014/04/mississippi-governor-phil-bryant-signs-anti-gay-bill-105378.html

    Oder alles was in deinem geliebten meinungsfreien Rußland passiert.

    http://www.ardmediathek.de/bayern-2/notizbuch-topthema-bayern-2?documentId=19554912

    „Das hat die Steuerbehörde der Homolobby gepetzt und die hat es denn benutzt um den Typ mit Schmutzkampagnen. rauszuekeln.“

    Die Steuerbehörde hat es der Homo-Lobby gepetzt? Wer ist denn die Homo-Lobby deiner Minung nach? Ist das ein geheimes Gebäude wie die CIA? Ist es ein Geheimbund wie die Illuminaten, die inkognito Schläfer aussenden die solche Informationen aufnehmen und weiterleiten?

    Es ist einfach eine Information öffentlich geworden und die Öffentlichkeit hat darauf reagiert.

    Der Mann wurde nicht strafrechtlich belangt und er wurde auch nicht gefeuert, sondern ist zurückgetreten.

    Der Mann hat nach seiner Meinung gehandelt und das wurde ihm erlaubt.

    Und Teile der Öffentlichkeit hat nach ihrer Meinungsfreiheit gehandelt und sich darüber beschwert (gedeckt durch das Recht auf freie Meinungsäußerung). Daraufhin ist er zurückgetreten.

    In anderen Fällen war es andersherum, wie z.B bei dieser einen Hühnchenfastfoodkette.

    http://www.stern.de/politik/ausland/aufregung-bei-fastfood-kette-haehnchen-gegen-homo-ehe-1870404.html

    Dort wurde ebenfalls sich beschwert und zum Boykott aufgerufen (Meinungsäußerung), es haben sich aber viele Fürsprcher gefunden (Meinungsäußerung) und einen Anti-Boykott gestartet indem extra besonders viele in dieser Fastfoodkette gegessen haben.

    Und eine Frage: Wenn die Homolobby so unfassbar mächtig ist und einfcah alles und jeden im Griff hat, wieso kriegen diese Pfeiffen nichtmal das Mindeste hin, nämlich dass ihre Mithomos am Leben bleiben und nicht ins Gefängnis kommen oder sonstwie verfolgt werden so wie in ca. der Hälfte der Länder dieser Welt?

  34. Dummerjan 7. April 2014 um 09:07 #

    Ich hab das so verstanden: „Mir egal ob Ihr schwul seid. Aber fass mich bitte nicht an den Hintern“.

    Ist das denn so unverständlich?

    • Adrian 7. April 2014 um 10:38 #

      @ Dummerjahn
      Ja ist, es. Zumal garantiert noch niemals ein Schwuler Pirinçci an den Hintern gefasst hat.

      Im Übrigen sähe Deine Antwort vmtl. ganz anders aus, wäre eine lebische Feministin ins ZDF eingeladen worden, die dort zum Besten gibt, heterosexuelle Männer sollten ihr Ding machen, aber sie sollten einen nicht mit ihrer Heterosexualität belästigen.

  35. LoMi 7. April 2014 um 11:24 #

    „Ich hab das so verstanden: “Mir egal ob Ihr schwul seid. Aber fass mich bitte nicht an den Hintern”.

    Erstens unterstellt das, Schwule würden einem permanent an den Hintern fassen.
    Zweitens wirkt das öffentliche Theater darum, sollte es tatsächlich um diese Message gehen, wie ein #aufschrei: Hochjazzen irgendwelcher Erlebnisse privater Art zu einem großen Gesellschaftsproblem, Selbstinszenierung als Opfer, Stilisierung der Schwulen als Dauertäter, denen man kaum entkommen kann.

  36. Atacama 7. April 2014 um 13:20 #

    Dummerjan
    7. April 2014 um 09:07 #

    „Ich hab das so verstanden: “Mir egal ob Ihr schwul seid. Aber fass mich bitte nicht an den Hintern”.

    Ist das denn so unverständlich?“

    Wenn Alice Schwarzer auf dich zukäme und sagen würde „Mir egal ob Sie ein Mann sind. Aber begrabschen Sie bitte keine Kinder und prügeln Sie bitte keine Frauen tot“, dann würdest du auch nicht sagen „Ja klar, kein Problem. Danke dass Sie mich noch mal darauf hingewiesen haben.“

    Sondern du würdest dich – berechtigterweise – angegriffen fühlen.

    Übrigens verstehe ich dann nicht, warum so viele sich über die Brüderle-Sache aufgeregt haben. Die Frau wollte doch einfach nur nich von Heterosexualität belästigt werden. Dabei darf Brüderle doch hetero sein, solange er sie diskret auslebt und keine Frauen damit bedrängt.

  37. Akif Nicht-Pirincci 5. Januar 2015 um 12:11 #

    Ich finde er hat Recht, es geht ihm um die Kritik an der Instrumentalisierung und der Überhöhung der Homosexualität.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: