Klotzen, nicht kleckern

12 Jun

Vor einigen Tagen wurde im Radio von einer Studie berichtet, wonach Fairtrade-Betriebe ihren Mitarbeitern schlechtere Arbeitsbedingungen zumuten als konventionelle Betriebe. Als Einwand wurde von einer Fairtrade-Vertreterin vorgetragen, der Vergleich der untersuchten Betriebe sei nicht seriös. So seien bspw. die konventionellen Betriebe aus der Untersuchung gerade in der Umstellung auf Fairtrade gewesen, daher hätten sie besser abgeschnitten als gewöhnliche konventionelle Betriebe. Über die erwähnte Studie heißt es nun in einem aktuellen Artikel:

Veröffentlicht wurde der Bericht von der School of Oriental and African Studies (S.O.A.S.) der University of London. Die dazugehörige Studie wurde von der Regierung finanziert und über einen Vierjahreszeitraum in Uganda und Äthiopien durchgeführt. Sie zeigt, dass Arbeiter auf Farmen, die Teil von Fairtrade-Programmen sind, in der Regel geringer bezahlt werden und schlechteren Arbeitsbedingungen ausgesetzt sind als diejenigen, die auf großen konventionellen Farmen und sogar kleinen Nicht-Fairtrade-Farmen arbeiten. 

Im Text bei NovoArgumente wird dann grundsätzlich argumentiert:

Von Anfang an beruhte das Konzept von Fairtrade auf niedrigen, „nachhaltigen“ Erwartungshorizonten für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Armen. Die Urheber dieses Konzepts halten die Bedürfnisse der Menschen in Afrika und anderen Orten der Dritten Welt offenbar für grundverschieden von unseren westlichen. Die Fairtrade-Bewegung hat ihren Ursprung nicht bei mittellosen Bauern in Entwicklungsländern, sondern bei westlichen NGOs. Mit ihren Armeen von Freiwilligenjahr-Weltverbesserern sind sie versessen darauf, ihre rückwärtsgewandte „Small is beautiful“-Ideologie einem Afrika aufzudrücken, das sich verzweifelt nach jeglicher Art von Veränderung sehnt. Im Fairtrade-Weltbild sind die ärmlichen Kleinbauern der Welt im Grunde ganz glücklich mit ihrem Schicksal und wünschen sich lediglich einen stabilen, wenn auch niedrigen, Preis für ihre Erzeugnisse. Sobald dieser garantiert werden kann, können sie ihr einfaches, idyllisches Dasein genießen. Das Vorbild des Westens, durch schnelle Industrialisierung und Verstädterung extreme Armut überwunden zu haben, lasse sich nicht auf Afrika übertragen, wird argumentiert. Stattdessen ist es von höchster Bedeutung, dass Fairtrade „die kulturelle Identität und traditionellen Fähigkeiten von Kleinproduzent(inn)en (…) fördert, schützt und [an]erkennt“. Sie sollten genug Geld erhalten, um nicht verhungern zu müssen, aber nicht genug, um sich einen Auslandsurlaub zu leisten oder ein Kind zur Universität schicken zu können, oder überhaupt irgendwelche der Dinge zu tun, an denen wir im Westen uns erfreuen, damit ihre kulturelle Identität nicht in Gefahr gerät.

Das klingt nicht mehr ganz so sympathisch wie „faire Bezahlung“. Und die Kritik geht noch weiter. Denn nicht nur sind die Fairtrade-Preise auf einem niedrigen Niveau eingefroren, noch dazu ist die Zahlung dieser Niedrigpreise an Bedingungen geknüpft:

Ja, Fairtrade-Bauern ist ein Mindestpreis für ihre Güter garantiert, für den Fall, dass der Preis ihrer Ware abstürzt. Allerdings wird von ihnen im Gegenzug erwartet, sich an strikte Vorschriften zu halten, die oft den Ausbau oder die Weiterentwicklung ihrer Betriebe behindern. So werden, als Resultat von Fairtrade, viele Farmer in Armut gehalten.

Grundsatz 10 der Fairtrade-Charta beispielsweise verpflichtet die Farmer zum „Schutz der Umwelt“. In der Praxis läuft dies darauf hinaus, den Einsatz künstlicher Dünger, Pestizide und mechanischer Werkzeuge zu behindern – den drei Dingen, die moderne Landwirtschaft möglich machen. Stattdessen betont Fairtrade die Wichtigkeit „traditioneller Fertigkeiten“, was nichts anderes bedeutet als zermürbende Knochenarbeit. Das Endresultat von all dem ist, dass die Bauern gezwungen sind, größere Mühen für geringere Erträge hinzunehmen. Es ist keine Überraschung, dass die Farmbesitzer die ökonomischen Beschränkungen an ihre Arbeiter weitergeben – in Form niedriger Löhne. 

Es sind also die Unternehmer vor Ort nicht allein verantwortlich für die niedrigen Löhne, sondern die Auflagen aus dem Norden zumindest mit verursachend. Laut dem Artikel ist diese Kritik seit langem bekannt und wird genauso lange beharrlich ignoriert. Es wird von den Fairtrade-Anhängern argumentiert, man müsse das Prinzip nur verbessern, denn grundsätzlich sei dieser Ansatz eine prima Idee. Doch diese

Haltung ist bedauernswert. Fürsprecher von Fairtrade, wie der Guardian, akzeptieren, dass alle Menschen in Entwicklungsländern ein Leben kurz oberhalb der Existenzgrundlage verdient haben, und dass es unsere Aufgabe im Westen ist, ihnen das zu ermöglichen – mehr aber nicht. Es ist an der Zeit, dass diese herablassende Einstellung einer positiveren Betrachtung weicht, die ökonomische Entwicklung als besten Weg zur Verbesserung der Lebensumstände der Menschen begreift. Die Veränderung der Lebensbedingungen im ländlichen Afrika durch wirtschaftliche Entwicklung sollte nicht beklagt, sondern gefeiert werden. Afrikanische Bauern brauchen keine Fairtrade-Vorschriften und -Restriktionen, sie brauchen die Freiheit, ihre Gesellschaften in moderne Volkswirtschaften zu entwickeln, mit großen, effizienten, modernen Farmen, in denen die Arbeiter eine Chance haben könnten, einen angemessenen Lohn für ihre Arbeit zu fordern.

Zwar würde dies einigen Menschen im reichen Norden, die sich den Konsum von Fairtrade-Produkten leisten können, weil sie über das dafür nötige Kleingeld verfügen, moralischen Benefit beim Einkauf entziehen, für die Menschen in Afrika wäre es aber ganz sicher die bessere, weil nachhaltigere, Lösung.

11 Antworten to “Klotzen, nicht kleckern”

  1. Yadgar 12. Juni 2014 um 09:45 #

    Yeah! Weg mit dem alternativ-pseudolinken Authentizitätskitsch, her mit der atablanken cleanen Zukunft in supercool gestylten Raumstationen, wo wir dann alle in Coca-Cola (oder in nicht-fair gehandeltem Kaffee von Feinkost Albrecht) baden und uns zu mediengeiler, schweinisch schneller Popmusik (Extrabreit, „Glück und Geld“) gepflegt einen von der Palme wedeln! Ohne Religionen und ohne irgendwelche Politkitsch-Ideologien, lasst doch die Taliban aller Couleur sich da unten die Köpfe einschlagen, wir erobern die Galaxis! Und wenn wir ab und zu mal akute Romantikattacken bekommen, können wir uns ja immer noch Hipsterbärte wachsen lassen!

  2. 97eric4 12. Juni 2014 um 17:56 #

    Mein erster Kommentar auf deinem Blog, und ich bin gespannt auf die Reaktion:
    Mir stellt sich die Frage, in welcher Weise sich dieser Post in die Thematik deines Blogs einreiht, das sich ja ganz unzweifelhaft die Freiheit auf die Fahnen geschrieben hat. Du kritisierst hier FairTrade Arbeitsbedingungen, obwohl es doch jedem freigestellt ist, sich damit einzulassen:
    Der Bauer/Unternehmer ist nicht gezwungen, einen Vertrag mit FairTrade abzuschließen.
    Die Lohnkraft muss nicht auf einer FairTrade-Farm arbeiten, sondern kann auch auf der Nachbarfarm anheuern, wo mehr bezahlt wird. (Es ist schließlich ein ArbeitsMARKT).
    Der Konsument ist nicht gezwungen, FairTrade-Produkte zu kaufen.
    Insofern verstehe ich nicht, inwiefern die Studie zum Arbeitsmarkt in Schwellenländern die Freiheit eines Betroffenen einschränken könnte und hier Erwähnung findet…

    • Damien 12. Juni 2014 um 18:32 #

      @97eric4: Wenn man sich Freiheit auf die Fahnen geschrieben hat, darf man anderer Leute Verhalten nicht kritisieren? Merkwürdige Vorstellung. Da ich nicht gefordert habe, Fairtrade-Produktion zu verbieten, verstehe ich Deinen Einwand nicht.

  3. 97eric4 12. Juni 2014 um 19:04 #

    @Damien: Selbstverständlich gibt es keine Denkverbote, und dass der Umstand kritisiert wurde, dass sich FairTrade eben angeblich faire Arbeitsverhältnisse zuschreibt, und es dahingehend anscheinend Gründe für Kritik gibt, halte ich für unproblematisch; mehr noch, ich teile sie sogar. Was ich mich frage, ist, warum genau dieser Umstand zur Kritik Anlass gibt? Es scheint mir so, als sei es eher als Angriff auf die „Gutmenschen“ gemeint als einer tatsächlichen Kritik an den Arbeitsbedingungen. Denn 1. entscheiden sich Bauern für FairTrade, weil sie dadurch auch bei niedrigen Weltmarktpreisen Garantiepreise bekommen, und zweitens haben damit die Arbeiter/innen ein geringes, aber zumindest geregeltes Einkommen. Der Mechanismus ist also eine Art von Verstetigung und Sicherheit der Lebensumstände. Wenn es FairTrade nicht gäbe, wäre das nicht der Fall, da Farmer bei stark schankenden Weltmarktpreisen und besonders bei nach unten tendierenden Preisen eben gar keine Produkte ernten würden, weil es sich nicht rechnet. Kurzum: Lieber wenig Gehalt, aber stetig, als gar keines. Denn im Umkehrschluss, und dem Titel des Posts folgend, sind große, privatwirtschaftliche Farmen ohne Preisbindung der Weg aus dem Elend. (Vlt. habe ich den Titel falsch verstanden-Bitte um Richtigstellung.)

    Um ein anderes Argument aufzugreifen: Wenn afr. Bauern also auf große, maschinisierte Farmen umstellen, wer arbeitet dann noch dort? Und wie kann sich die Gesellschaft in diesen Ländern dann modernisieren (wie von dir aufgegriffen und als nachhaltig bezeichnet), wenn sie nicht einmal mehr den kärglichen Lohn auf den Farmen bekommt, die sie nun nicht mehr brauchen?
    Nochmal: Mein Nachfragen ist nicht als ein plumpes ‚Dir-ans-Bein-Pinkeln‘ gedacht, sondern eine Nachfrage, wie die Alternative zu dieser Art der Förderung aussieht.

    • Damien 12. Juni 2014 um 20:48 #

      @97eric4: Die Studie hat ergeben,

      dass Arbeiter auf Farmen, die Teil von Fairtrade-Programmen sind, in der Regel geringer bezahlt werden und schlechteren Arbeitsbedingungen ausgesetzt sind als diejenigen, die auf großen konventionellen Farmen und sogar kleinen Nicht-Fairtrade-Farmen arbeiten.

      Es scheint also eine bessere Alternative zu Fairtrade-Betrieben zu geben. Jetzt schon.

      Wenn afr. Bauern also auf große, maschinisierte Farmen umstellen, wer arbeitet dann noch dort?

      Wie wäre es mit wirtschaftlicher Entwicklung jenseits von traditioneller Landwirtschaft? Das war in anderen Ländern doch auch eine Folge von Modernisierung.

  4. 97eric4 12. Juni 2014 um 23:02 #

    Wie wäre es mit wirtschaftlicher Entwicklung jenseits von traditioneller Landwirtschaft?

    Das wäre ganz fein, doch warum setzt diese nicht ein? Ich persönlich glaube es sind Bildung und Infrastruktur, die dazu fehlen. FairTrade Parnerschaften halten die Entwicklung da nicht zurück, zumindest lese ich das nicht.

    Afrikanische Bauern brauchen keine Fairtrade-Vorschriften und -Restriktionen, sie brauchen die Freiheit, ihre Gesellschaften in moderne Volkswirtschaften zu entwickeln, mit großen, effizienten, modernen Farmen, in denen die Arbeiter eine Chance haben könnten, einen angemessenen Lohn für ihre Arbeit zu fordern.

    Aus diesem Statement leitest du ab, dass die afrikanischen Bauern eine nachhaltige, moderne Volkswirtschaft schaffen können. Es liegt also in den Händen der Bauern, ihre Ländern in die Moderne zu katapultieren? Indem sie weniger Menschen beschäftigen? Nebenbei: Konventionelle Farmen leisten den gleichen Arbeitsschutz für diese Menschen wie es in Europa menschenwürdig wäre? Verseuchen die Umwelt weniger als Kleinbauern, die keine Pestizide benutzen, weil sie sich freiwillig dazu entschieden haben?

    • Damien 13. Juni 2014 um 09:14 #

      Bildung und Infrastruktur sind sicher wichtige Bestandteile wirtschaftilcher Entwicklung.

      Konventionelle Farmen leisten den gleichen Arbeitsschutz für diese Menschen wie es in Europa menschenwürdig wäre?

      Die Arbeitsbedingungen in den existierenden konventionellen Betrieben sind möglicherweise noch verbesserungswürdig. Aber was hilft mir ein pestizidfreier Anbau, wenn ich vom Lohn meine Familie nicht oder gerade so ernähren kann?

  5. 97eric4 13. Juni 2014 um 12:45 #

    Vielleicht sollte ich die Frage zugespitzter stellen: Machst du Fair Trade für die Unterentwicklung in Afrika verantwortlich? Als System selbst? Oder nur die westlichen Eliten, die das Projekt betreiben? Oder die Bauern im System, die die Löhne zahlen?

    Und was hilft es, wenn ich ein wenig mehr verdiene, aber durch Pestizide arbeitsunfähig werde oder sich meine Lebenserwartung verringert?

    Mein Punkt: lieber ein System, das geringe, aber stabile Löhne zahlt und so zur nachhaltigen Entwicklung beiträgt (Qualität), als ein System, das zwar mehr zahlt, aber krank macht und bei sinkenden Preisen die Leute gar nicht erst einstellt weil es sich nicht lohnt.
    Deine Kritik scheint sich daran zu entzünden, dass ein reguliertes Unterstützungssystem die Entwicklung hindert, während das in einem ‚echten‘ marktwirtschaftlichen System nicht der Fall ist (und damit „ganz sicher die bessere, weil nachhaltigere, Lösung“). Dabei ist doch die Instabilität (von Preisen) eines der Kernprobleme Afrikas! Den Mechanismus zu bemängeln, der das durchbrechen will und nachhaltig Arbeitsplätze sichert (und dazu noch mit marktwirtschaftlichen Mitteln), ist irgendwie verkehrte Welt…

    • Damien 13. Juni 2014 um 17:53 #

      Die Kritik in dem Text lautet doch, dass Fair Trade davon ausgeht, die Menschen in Afrika bräuchten gar keine Entwicklung.
      Vielleicht könnten wir von dem „entweder oder“ wegkommen. Entweder Lohn, der gerade reicht, um nicht zu verhungern (dafür pestizidfreier Anbau) oder höhere Löhne (dafür Vergiftung durch Pestizide). Warum sollten die Menschen in Afrika perspektivisch nicht höhere Löhne und gesunde Arbeitsbedingungen bekommen?

  6. 97eric4 13. Juni 2014 um 21:05 #

    Ah, jetzt glaube ich deine Kritik verstanden zu haben. Fair Trade verhindert Entwicklung, weil sie 1. vorschreiben, Dünger, Pestizide und Maschinen größtenteils außen vor zu lassen und 2. die Zertifizierung bezüglich Arbeiterentlohnung und menschenwürdigen Arbeitsumständigen anscheinend Milchstraßen-große Löcher aufweist. Bei dem zweiten Punkt bin ich ganz bei dir! (In der Studie steht, Arbeiter dürften z.T. nicht mal die Toiletten der Farmbesitzer benutzen!)
    Zum ersten Punkt: Welche Entwicklung sollte es deiner Meinung nach sein? Sollte es einen stärkeren Einsatz von Maschinen, Dünger und Pestiziden geben? Um mehr zu exportieren? Damit Afrika die gleiche Art von Landwirtschaft bekommt wie in der westlichen Welt? Wenn das deine Vorstellung von Entwicklung ist (selbst wenn ich mal großzügigerweise davon ausgehe, dass der Arbeitsschutz dann stimmt), dann werden sehr wenige Menschen dort beschäftigt sein, die Größe der Farmen wird massiv zugenommen haben, und die Umweltschäden ein genauso gravierendes Ausmaß annehmen wie hier auch (und hier gibt es zumindest noch annähernd brauchbare Umweltnormen). Wie das in Afrika aussieht, und welchen Nutzen die Menschen vor Ort und die Menschheit allgemein von solch einer Landwirtschaft hat, kannst du einfach im Netz finden (getreu deinem gewählten Titel ‚Klotzen, nicht Kleckern‘). Z.B:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Peak_Phosphorus
    http://www.econexus.info/sites/econexus/files/African_Agricultural_Growth_Corridors_&_New_Alliance_-_EcoNexus_June_2013.pdf
    http://www.gaiafoundation.org/industrial-agriculture-0

    • Damien 14. Juni 2014 um 11:32 #

      Mit 1. und 2. liegst Du tendenziell richtig. Allerdings ging es mir in erster Linie nicht darum, eine Kritik zu formulieren, sondern auf eine interessante Studie hinzuweisen, über die ich gelesen hatte. Als bisher einigermaßen von Fairtrade überzeugter Konsument war ich durch das Lesen des Artikel über die Studie ins Nachdenken gekommen und daran wollte ich unsere Leser_innen teilhaben lassen.

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