Gender, Gender über alles!

25 Sep

Die Website „Frankfurter Erklärung“ möchte uns die Gleichstellungspolitik erklären. Das geht nicht immer gut. Denn zuweilen brinegn die Erklärungen weniger Erkenntnis, als eher Ratlosigkeit ans Tageslicht. So berichtet etwa Dr. Günther Buchholz in einem Kommentar folgendes:

1. Ich habe mal eine Genderistin, eine Kollegin, gefragt, was denn bitte ´gender´sei. Dann kam die bekannte Antwort, gender sei das ´soziale Geschlecht´. Aber was bitte ist das eigentlich genau? Ich habe deshalb gebeten, mit mal ein Beispiel zu nennen. Antwort: Schweigen.

Keine Antwort auf die Frage geben zu können, was denn Gender bitte sei, ist natürlich ungünstig. Dabei ist die Antwort wirklich nicht sonderlich schwer. Gender bezeichnet „die soziale, gesellschaftlich konstruierte oder psychologische Seite des Geschlechts einer Person im Unterschied zu ihrem biologischen Geschlecht“ (Wikipedia). Gender definiert demnach ein soziales und gesellschaftliches Konstrukt von Geschlechlichkeit, „bezeichnet also alles, was in einer Kultur als typisch für ein bestimmtes Geschlecht angesehen wird“ (Wikipedia).

Zum Ausdruck kommt Gender als Konstruktion von Geschlechtlichkeit zum Beispiel dann, wenn kolportiert wird, es sei „männlich“ Fußball zu schauen, statt Ballett zu tanzen, oder dass Männer, die Ballett dem Fußball vorziehen, keine „richtigen“ Männer seien. Das biologische Geschlecht wird damit nämlich um eine soziale und gesellschaftliche konstruierte Komponente erweitert. Es reicht in diesem Weltbild nicht aus, ein biologischer Mann zu sein, da ein biologischer Mann sich zusätzlich in einer bestimmten Weise verhalten müsse, um gesellschaftlich als Mann zu gelten. Gleiches gilt analog für Frauen.

Angesichts dieser Definition wird deutlich, dass das Genderkonzept keineswegs lediglich von linksradikalen Queerfeministen, sondern insbesondere auch und mit Vorliebe von konservativen Kräften verwendet wird. Gerade Konservative haben ja zumeist eine recht genaue Vorstellung davon, wie Frauen und Männer zu sein, und was ihre adäquaten gesellschaftlichen Funktionen zu sein hätten. Umso amüsanter, dass nicht wenige Konservative mit Verve gegen das Konzept von Gender wettern.

2. Gender ist ein begrifflicher Soziologismus, der die Realität der Geschlechter und ihrer Beziehungen auf den Kopf stellt.

Eben nicht. Gender mag ein Konstrukt sein, aber innerhalb der Beziehungen der Geschlechter ist die Anwendung dieses Konstruktes eine weit verbreitete Realität.

´Gender´ ist ein begriffliches Phantasieprodukt von Lesbierinnen, das auch homosexuelle Männer zu schätzen wissen. Beide Gruppen hassen die biologische Zweigeschlechtlichkeit, von der sie selbst die Abweichungen sind.

Ich kann nicht für alle „Lesbierinnen“ und homosexuellen Männer sprechen, doch ich behaupte einfach mal, dass die wenigsten von Ihnen die Zweigeschlechtlichkeit hassen. Wie auch? Homosexuelle Menschen sind sich sehr wohl bewusst, dass sie ein bestimmtes Geschlecht sexuell attraktiv finden (nämlich das, zu dem sie selbst gehören). Und sie wissen zumeist auch, welchem Geschlecht sie angehören.

Wenn Homos überhaupt etwas hassen, dann ist es nicht die Zweigeschlechtlichkeit an sich, sondern die Zuschreibungen und Erwartungen, die Menschen alleine auf der Basis ihres Geschlechts auferlegt werden. Warum man sich gegen diese Zuschreibungen sträubt, ist offensichtlich. Homos erleben ja tagtäglich den Konflikt zwischen ihrem biologischen Geschlecht und den von der Gesellschaft erwarteten Geschlechtsrollenverhalten. Denn „echte Männer“ stehen nun mal auf Frauen. „Echte Männer“ lassen ich nicht in den Arsch ficken. „Echte Frauen“ schminken sich und hüten zu Hause die Kinder. Da weiß doch jeder, oder nicht?

Insofern ist es auch atemberaubender Unsinn, wenn Bucholz behauptet, Homos seien Abweichungen von der Zweigeschlechtlichkeit. Eine solche These kann man nur dann vertreten, wenn man nicht an das biologische Konzept von Geschlecht glaubt, sondern sich mit Haut und Haaren dem Konzept von Gender verschrieben hat, welches Geschlecht eben nicht biologisch, sondern gesellschaftlich versteht. Fakt ist nämlich, dass homosexuelle Frauen und Männer biologisch nicht weniger Frauen und Männer sind, als ihre heterosexuellen Geschlechtsgenossen. Abweichen tun wir demnach nicht von der Zweigeschlechtlichkeit, sondern von dem, was Buchholz für beide Geschlechter als angemessen erachtet.

Und warum sollte man auch nicht abweichen? Mein Anliegen ist es, dass Menschen ihre Individualität leben können, so wie sie sind. Es geht andere Menschen schlicht nichts an, wie man sein Leben lebt, wen man sexuell attraktiv findet, oder ob man Rugby oder Häkeln mag. Es ist doch im Grunde genommen eine Absurdität, Menschen nach ihrem Geschlecht einzuteilen und ihnen auf dieser Basis Erwartungen und Verhaltensmaßregeln aufzuerlegen. Einer Gesellschaft, die von sich behauptet, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben, sollte es völlig egal sein, ob jemand Frau, Mann oder etwas anders, oder gar nichts von beiden ist.

Geschlecht ist nicht irrelevant. Aber es ist auch kein Maßstab für Moral, Ethik und Menschlichkeit.

Fuck Gender!

22 Antworten to “Gender, Gender über alles!”

  1. derdiebuchstabenzaehlt 25. September 2014 um 06:31 #

    Deine Behauptungen über Gender widersprechen den Ergebnissen und Forderungen der sogen. Genderforschung selbst. Genderforscher anwenden zB Gesetze die Rechte an das Geburtsgeschlecht von Menschen festmachen. Dies könnte man zwar dann kulturell bedingt nennnen, ich denke aber das wäre dann doch etwas zynisch …

    Ansonsten stimme ich Dir zu, insbesonder bei den gleichen Rechten. Hier behindert Gender allerdings Gleichberechtigung aktiv. Wenn unsere Gesellschaft oder unserer Staat behauptet Gleichberechtigung zu haben oder diese zB mit Hilfe von Gender Mainstreaming anzustreben, dann ist das schlicht eine freche Lüge!

  2. petpanther 25. September 2014 um 12:29 #

    Gender (Mainstreaming) macht bzw. verursacht genau das Gegenteil des Claims.

    Es ist ein willkürliches Label für Menschen, das in dieser Weise sogar rassistische Haltungen fördert.

    Und genau das ist auch der eigentliche Sinn dahinter. Über den perfiden Umweg der zeitgeistlich modischen bzw. gesinnungsmedialen Einteilung in Opfer- und Tätergruppen wird ausgegrenzt und tatsächlich diskriminiert. Es formt eine Unterstellungs- und Denunziationskultur über stigmatisierende willkürliche und auch natürliche menschliche Merkmale aus.

    Das ist genau das was den eigentlichen Kern von Rassismus ausmacht und dann auch folgerichtig über diesen ideologischen Trick zu einer Art bemäntelten Neo-Rassismus führt.

    Es ist ein elitäres Machtinstrument um innerhalb dieser Masquerade tatsächlich totalitär top-down zu entscheiden und zu unterdrücken.

  3. WTF 25. September 2014 um 17:48 #

    Danke, dass du diesen Beitrag von Herrn Buchholz behandelst, bleibt nur zu hoffen, er liest ihn auch.😉

    @derdiebuchstabenzaehlt
    Was genau meinst du denn mit den Ergebnissen und Forderungen von Genderforschern. Kannst du das mal bitte ausführen? Und wie behindert Genderforschung die Gleichberechtigung?

    Ich habe Genderforschung immer eher als wissenschaftliche Perspektive auf ein Phänomen oder einen Untersuchungsgegenstand verstanden…
    Wenn man sich zum Beispiel mit Aufseherinnen im KZ beschäftigt, kann das sehr fruchtbar sein. Aber auch generell in Erforschung von zwischenmenschlichen Beziehungen.
    Gender ist ja nichts weiter als die Frage nach den Zusammenhängen zwischen der Verhaltensweisen eines Individuums und seinem biologischen Geschlecht in der Gesellschaft. (Also sehr verkürzt dargestellt)

  4. Blub 25. September 2014 um 20:36 #

    Sehr guter Beitrag, der das mal auf den Punkt bringt. Danke.

  5. petpanther 25. September 2014 um 20:52 #

    @wtf

    „Gender ist ja nichts weiter als die Frage nach den Zusammenhängen zwischen der Verhaltensweisen eines Individuums und seinem biologischen Geschlecht in der Gesellschaft. (Also sehr verkürzt dargestellt)“

    Das wäre ja schön. So würde ich es dann auch ok finden. Vorausgesetzt es geht tatsächlich wissenschaftlich zu.

    Das ist es aber bedauerlicherweise genau nicht. Sondern ganz im Gegenteil.

  6. derdiebuchstabenzaehlt 26. September 2014 um 08:50 #

    @ WTF

    Könntest Du mir mal Beispiele der Wissenschaftlichkeit der Genderforschung bringen? So ganz konkrete Forschungsprojekte? Wenn Du zB bei der Humbug Uni Berlin nachfragst, was denn die konkreten Inhalte des Genderstudiengangs dort sind, bekommst Du einfach keine Antwort. Die wehren sich sogar vor Gericht dagegen Antworten geben zu müssen.

    Wenn sich jemand mit Aufseherinnen beschäftigt, ist das dann nicht einfach nur Beschäftigung mit, äh, Aufseherinnen? Das mag sinnvoll sein aber wo ist das denn Gender?

    Gender will uA erforschen wie Gleichstellung doch endlich zu erreichen sei, was diese behindert usw.

    Gleichstellung ist nun aber ein Gegenteil von Gleichberechtigung.

  7. WTF 26. September 2014 um 10:38 #

    @petpanther
    Überall wird Gender so definiert, in Beiträgen, Lexika, und auf Wikipedia. Wie kommst du also auf die Idee, dass es eigentlich genau das Gegenteil definiert. Und was ist genau das Gegenteil.

    „1968 schlug der Psychologe Robert Stoller vor, den Begriff gender aus der Grammatik zu entlehnen, um mit ihm sozio-kulturelle Funktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit zu bezeichnen und von biologischen Geschlechtsmerkmalen (sex) zu unterscheiden. Seit den frühen 1970er Jahren ist diese Differenzierung von der feministischen Forschung weitgehend übernommen worden.“

    aus: Nünning, Ansgar (Hrsg.), Metzler Lexikon Literatur und Kulturtheorie. Ansätze, Personen, Grundbegriffe, vierte aktualisierte und erweiterte Ausgabe, Stuttgart, Weimar 2008.

  8. WTF 26. September 2014 um 11:23 #

    @derdiebuchstabenzaehlt

    Da müsste ich auch nachschlagen, kannste also auch selber machen. Oder geh doch einfach in ne Bibliothek und schlag n bisschen in entsprechenden Büchern. Meistens werden Methoden oder Perspektiven der Gender Studies in Anthropologie, Erziehungswissenschaften, Soziologie und Literaturwissenschaften verwendet, Gender Studies ist ja nicht die Beschäftigung damit, dass es Gender gibt, sondern Gender dient als Grundlage zur Interpretation eines Untersuchungsgegenstandes.
    Hier aus dem selben Lexikon wie in meinem vorherigen Comment aus dem Eintrag zu Gender Studies: „Gender Studies stellen folglich nicht so sehr eine eigenständige Forschungsrichtung dar als vielmehr eine spezifische Art der Herangehensweise an kulturelle Phänomene, die sich in den verschiedenen Disziplinen mit unterschiedlichen Methoden etabliert hat.“
    In der Arbeit über die KZ-Aufseherinnen ist der Hinweis auf Gender wichtig gewesen, weil ein Teil der Zeugenaussagen hervorhoben wie extrem gewalttätig die weiblichen Aufseher waren.

    Ich glaube das mit Gleichstellung und Gleichberechtigung (kannst du mir den Unterschied bitte erklären?) hat was mit Gender Mainstreaming zu tun. Das ist keine Wissenschaft, sondern ein Programm der UNO und der EU die einseitige Frauenpolitik durch eine Geschlechterpolitik zu ergänzen/ersetzen.

  9. mitm 26. September 2014 um 22:50 #

    @adrian: Stimme Dir komplett zu. Buchholz hat schon bessere Texte geliefert, dieser ist ein weitgehender Aussetzer. Mir fällt bestenfalls noch als Erklärung ein, daß er den Begriff Gender nicht wie üblich verwendet als eine „Dimension“, in der verschiedene Personen verschiedene Merkmalsausprägungen haben können, sondern als radikalfeministisches Konzept, wonach sich jeder unabhängig von seiner Biologie eine Ausprägung aussuchen bzw. nach Lust und Laune modifizieren kann. Nach meinem Eindruck wird die zweite Definition ab und zu verwendet. Mit der zweiten Definition sind manche seiner Aussagen wieder verständlich, das rettet den Text aber nicht wirklich.

    @WTF: „Gleichstellung und Gleichberechtigung (kannst du mir den Unterschied bitte erklären?)“
    Bitte sehr: http://maninthmiddle.blogspot.de/p/gender-mainstreaming.html#gleichberechtigung

  10. petpanther 27. September 2014 um 14:56 #

    @wtf

    Es gibt überhaupt keine wissenschaftlich seriösen Beispiele der „Genderforschung“.

    Das Merkmal dieses ganzen Bereiches zusammen mit den Gender Studies und Professorinnenpöstchen ist, dass es da gar nichts außer ideologisch zu instrumentalisierenden und stigmatisierenden Behauptungen gibt. Es scheint genau diesen Zweck zu haben.

    Es ist in etwa genauso so wie die sog. Rassenkunde zur Zeit der Nazis. Wird versucht etwas an wissenschaftlichen Maßstäben Messbares zu bekommen, wird verschleiert und auf Propaganda gesetzt und versucht kritische Stimmen zu unterdrücken.

  11. WTF 27. September 2014 um 15:22 #

    Danke für den Link, auch wenn die Erklärung sehr kurz ist und du Gleichstellung von vornherein als etwas negatives darstellst.
    Warum zitierst du nicht auch Gleichstellungsgesetze, so wie du Art. 3 GG auch verwendest um dich mit Gleichberechtigung auseinanderzusetzen.
    Vor allem fällt auf, dass es dir nur um eine Auseinandersetzung mit dem Komplex Frau/Mann geht. Aber Gleichstellung heißt zum Bespiel doch auch die Gleichstellung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft mit der Ehe. Im Wikipediaeintrag werden die Unterschiede eigentlich ziemlich deutlich. Dort ist von der Angleichung der Lebenssituation vergleichbarer Bevölkerungsgruppen die Rede. Darunter fällt dann z.B. eben auch die Eingetragene Lebenspartnerschaft, wahrscheinlich auch das Recht auf Babyzeit für Väter, Sozialversicherungssituation für Prostituierte.

    Der Wikipediaartikel führt zusätzlich auch noch den Begriff der Gleichbehandlung ein, der von dir gar nicht angesprochen wurde. Maskulismus gut und schön, ich bin absolut dafür, dass es Zeit ist für eine breite und offene Debatte über die Situation des Mannes, aber man sollte da so objektiv wie möglich herangehen und nicht aus einer angeblichen Opfersituation heraus argumentieren. Denn das Geschlecht ist nicht die einzige Dimension bei der Gleichstellung und Gleichbehandlung. Dazu kommen noch Rasse und ethnische Herkunft, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter (jedes Lebensalter), sexuelle Identität.

  12. Klaus F. 27. September 2014 um 16:46 #

    ich habe in den letzten jahren kein einziges mal erlebt, dass eine sachliche kritik an gender studies geäußert wurde, ohne dass dabei von vornherein gender studies, gender mainstreaming und queer theory allesamt in einen großen topf gerührt und noch mit einer fetten prise paranoia („hilfe! da sollen alle unterschiede abgeschafft werden!“) verrührt wurden. eine sinnvolle diskussion können wir hier aber nur führen, wenn wir zunächst mal die begriffe, die ja weißderhimmel sehr verschiedene dinge bezeichnen, auseinanderhalten.

    was gender studies angeht: dass die rollenerwartungen und somit auch das konkrete rollenverhalten verschiedener geschlechter sehr weitgehend von kulturellen normen geprägt wird, kann man m.e. nicht ernsthaft bestreiten. inwiefern die forschungen, die sich mit diesem thema in verschiedenen wissenschaftlichen disziplinen auseinandersetzen, „unwissenschaftlich“ sein sollen, hat auch hier noch niemand stichhaltig begründet. einfach die behauptung abwerfen, das sei nun mal so, reicht eben nicht aus.

    ich habe das gefühl, dass hier etwas kritisiert wird, das mit der realität von gender studies und gender mainstreaming weniger zu tun hat als mit irrationalen ängsten. aber vielleicht irre ich mich ja. um das zu diskutieren, müssten hier aber konkretere beispiele benannt werden, die aufzeigenn, inwiefern und wem genau gender studies oder gender maistreaming angeblich schaden.

  13. Peter 27. September 2014 um 17:47 #

    Gender könnte auch als die gesellschaftlich etablierten geschlechtsspezifischen Erwartungshaltungen bezeichnet werden. Diese Erwartungshaltungen formen zu einem grossen Teil das Verhalten. Das ist ohne Zweifel so und deshalb ist das Konzept Gender keineswegs sinnlos, sondern ist geeignet, eine Reihe von zwischenmenschlichen Interaktionen zu erklären. Es ist auch unbestreitbar, dass Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, die erwähnten Erwartungshaltungen nicht befriedigen, Nachteile erwachsen.

    Das politische Programm Gender Mainstreaming allerdings ist eine andere Baustelle. Es behauptet, sich dieser einengenden Erwartungshaltungen zu entledigen, damit das Individuum freier und damit autonomer in seinen Entscheidungen wird. Das ist aber tatsächlich nicht der Fall. Gender Mainstreaming propagiert lediglich andere Normen, die die alten Vorstellungen ablösen sollen. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass im Kern das alte Geschlechterverhältnis lediglich transformiert und an veränderte ökonomische Verhältnisse angepasst wird. Völlig unglaubwürdig wird die Behauptung des Autonomiegewinns des Individuums durch Gender Mainstreaming, wenn man sich vor Augen hält, dass dieses politische Programm als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe top down implementiert werden soll. Ein solch elitäres und autoritäres Konzept hat ein erhebliches Legitimitätsdefizit und operiert deshalb vorwiegend mit propagandistischen Mitteln und Zwang.

    Zur propagierten Gleichstellung der Gender Mainstreamer: Nicht das Individuum soll der Rechtsträger sein, sondern Gruppen. Das Gruppenmerkmal definiert die Rechte und Pflichten. Das primäre Gruppenmerkmal ist das biologische Geschlecht, danach rassische Merkmale, Herkunft und sexuelle Orientierung. Das aber sind die falschen Kategorien. Unterstützungleistungen des Staates zu Gunsten des Individuums sollte sich primär an den ökonomischen Verhältnissen des Individuums orientieren. An was denn sonst? Das war mal linke Politik. Ist schon lange her.

  14. petpanther 27. September 2014 um 18:21 #

    @Klaus F.

    Wie wäre es denn zum Anfang mit Kausalität. Für Fortgeschrittene dann Falsifizierbarkeit und seriöse Beweisführung mit tatsächlich ehrlichem seriösen empirischem Nachweis.

    Das fehlt völlig. Alles erfunden, erstunken und erlogen. Gewünscht im besten Fall.

    Und es wurden mehr als tausendfach Beispiele aufgezeigt. Auch das stimmt nicht, dass das nicht geschehen sei. Alles immer wieder durch solche billigen Maschen der Verleugnung abgetan. Dieses Zeug ist für manche ganz wundersam geradezu magnetisch. Eine erstaunliche Gier nach diesem Kult. Vielleicht erhält man dadurch eine Art „progressive Coolness“.

    Das macht es aber nicht richtiger.

    Es bleiben liebgewonnene Glaubenssätze einer dekadenten Elite, die es als neo-rassistisches Machtinstrument nutzt. Und es kommen immer wieder souverän erscheinende und rationale Einräumer daher wie du. Auch das wird benutzt.

    Und nebenbei hat der eugenische Gehalt auch ganz derbe und konkret mißbräuchliche Auswirkungen für die von den eitlen Mondsüchtigen Genderisten Betroffenen.

    Angefangen mit dem Menschenexperimenten an David Reimer durch John Money und nicht aufhörend, mit dem heftigen Kindesmißbrauch wie z.B. Pettycoating. Menschen, die gern mit anderen Menschen „spielen“, sich über andere stellen oder andere dazu nötigen anzuerkennen, was gar nicht anzuerkennen ist, weil es schlicht nicht stimmt. Um sich zu befriedigen und Status zu erzwingen.

    Und die Gay Community braucht diesen üblen Identitätshintertreibenden eugenischen Unsinn auch nicht. Sie sind Männer, die schwul sind. So einfach ist das. Und das sich das Geschlecht sozial abbildet ist eine Trivialität.

  15. WTF 27. September 2014 um 19:48 #

    Alter, petpamther, deine Comments sind nicht nur kaum nachvollziehbar, sondern auch noch durchzogen von Schmähungen und Beleidigungen. Was los mit dir? Willst du diskutieren oder willst du einfach nur an deinen Behauptungen festhalten und sie immer wiederholen.

    Hast du meine Zitate gelesen und verstanden? Gender ist fast nie ein eigenständiger Forschungsgegenstand sondern als Analyse- und Interpretationskategorie entwickelt worden. Konkret heißt das, um bei dem einfachen KZ-Beispiel zu bleiben, wenn ich als Historiker mich mit KZ-Aufseherinnen beschäftige und ein nicht zu vernachlässigender Teil meiner Quellen von der besonderen Brutalität der Aufseherinnen gegenüber den KZ-Insassen spricht, dass ich dann hinterfrage, ob diese Brutalität vielleicht nicht nur subjektiv stattgefunden hat, weil physische Gewalt die von Frauen ausgeht generell als ungewöhnlich empfunden wird, da sie eben traditionell eher dem Mann zugeordnet wird. Auf dieser Grundlage kann ich dann entweder die Quellen nochmals befragen oder dies als Anmerkung in meine Interpretation einfügen.
    Darum geht es in Gender Studies, Gender bei der wissenschaftlichen Untersuchung mitzudenken. Und das kannst du in jedem Fach machen, gerade deshalb kommt ja Daher wird man niemals einfach nur Gender Studies studieren, allenfalls als Nebenfach, in dem man sich dann theoretisch mit den entsprechenden Schriften, Theorien und Modellen auseinandersetzt.

    @Klaus F.
    Das Gefühl habe ich auch. Und leider scheint sich auch keiner (und damit meine ich Medien oder staatliche Stellen) darum zu kümmern, diese Definitionen mal zu bringen.
    Genau so verhält es sich auch mit Begriffen wie Sexuelle Orientierung, Sexuelle Identität.
    Und das schlimmste ist, dass sich das alles seit der rot-grünen Bildungsplangeschichte vermischt, dazu noch ein bisschen Pädophilie (im Volksmund gleich Kindesmissbrauch). Und reaktionär-konservative Kräfte nehmen das ganze als Steilvorlage.

  16. petpanther 27. September 2014 um 20:17 #

    @wtf

    Vielleicht gehörst du ja zu den Guten, nicht Missbrauchenden. Hab deine Argumentation schon verstanden.

    Die leistest damit aber einen Bärendienst. Schwer nachvollziehen kann ich, dass z.B. du und auch Klaus F. nicht offen dagegen stellen. Und das herausfiltern, was eurer Meinung daran gut sein soll. Ich kann allerdings nichts Gutes an diesem Neo-Rassismus entdecken.

    Da kann ich nur Peter zitieren, denn auch er liegt m.E. mit seiner Einschätzung richtig.

    „Zur propagierten Gleichstellung der Gender Mainstreamer: Nicht das Individuum soll der Rechtsträger sein, sondern Gruppen. Das Gruppenmerkmal definiert die Rechte und Pflichten. Das primäre Gruppenmerkmal ist das biologische Geschlecht, danach rassische Merkmale, Herkunft und sexuelle Orientierung. Das aber sind die falschen Kategorien. Unterstützungleistungen des Staates zu Gunsten des Individuums sollte sich primär an den ökonomischen Verhältnissen des Individuums orientieren. An was denn sonst? Das war mal linke Politik. Ist schon lange her.“

  17. mitm 28. September 2014 um 16:19 #

    @WTF 27. September 2014 at 15:22

    „Danke für den Link, auch wenn die Erklärung sehr kurz ist“

    Mich plagt immer der Verdacht, daß ich zu langatmig werde.

    Allerdings hätte ich besser gleich auf den Beginn des ganzen Abschnitts über Gleichstellung verweisen sollen: Thema: Gleichstellung.

    „du Gleichstellung von vornherein als etwas negatives darstellst.“

    Gleichstellung ist grundsätzlich negativ. Wenn Gleichstellung als positiv angesehen wird, dann ist fast immer Gleichberechtigung gemeint (sehr positiv) oder das Prinzip des sozialen Ausgleichs. Vor allem die Verwechslung von Gleichstellung und sozialem Ausgleich ist vielen nicht bewußt.

    Ich habe den Text jetzt komplett überarbeitet, u.a. um diesen Punkt klarer zu machen.

    „Warum zitierst du nicht auch Gleichstellungsgesetze“

    Du meinst das AGG? Das heißt übrigens Allgemeines Gleich***behandlungs***gesetz, s. http://www.gesetze-im-internet.de/agg/BJNR189710006.html

    Es gibt glaube ich ein paar Landesgesetze, die führen den Begriff Gleichstellung im Titel oder heißen gleich Frauenfördergesetz. Das AGG und andere Gesetze legen nach meinem Eindruck aber nur Maßnahmen fest, mit denen das Grundrecht auf Gleichberechtigung durchgesetzt werden soll.

    „Gleichstellung heißt zum Bespiel doch auch die Gleichstellung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft mit der Ehe“

    nein, gerade nicht. Auch wenn ich jetzt als Paragraphenreiter dastehe, aber hier geht es um gleiche Rechte, nicht um gleiche Ergebnisse sozialer Prozesse! Also um die Frage, ob die Gesetze, die für ein heterosexuelles Ehepaar gelten, z.B. die Steuerklassen, auch für ein homosexuelles Paar gelten. Umgangssprachlich kann man das als Gleichstellung bezeichnen, aber tatsächlich geht es um gleiche Rechte, nicht um Eingriffe in soziale Prozesse.

    Also: Wenn ich gegen unbegründete (soziale) Gleichstellung bin, bin ich deswegen nicht gegen die rechtliche Gleichbehandlung von homosexuellen und heterosexuellen Paaren.

    „Im Wikipediaeintrag werden die Unterschiede eigentlich ziemlich deutlich. Dort ist von der Angleichung der Lebenssituation vergleichbarer Bevölkerungsgruppen die Rede.“

    Meine Meinung zur Wikipedia ist bekannt… insofern sei mir etwas kritische Distanz erlaubt. Die Definition inb der WP halte ich für weitgehend unbrauchbar, aber sie ist üblich, vor allem weil sie von der WP verbreitet wird. Das war auch der Hauptgrund, warum ich den Text komplett überarbeitet habe.

    Die eigentliche Tücke in der WP-Definition liegt im Begriff „Lebenssituation“. Beispiel: Mein Nachbar verdient gleich viel wie ich, er gibt sein Geld für ein teures Auto und den Fitnessclub aus, ich für eine große Wohnung und gutes Essen. Unsere Lebenssituation ist also verschieden. Wenn jetzt jemand kommt und uns angleichen will, jagen wir ihn zum Teufel.

    Allgemeiner gesagt: „Lebenssituation“ ist ein extrem dehnbarer Begriff und kann auf alles mögliche bezogen sein, unterschiedliche Lebenssituationen berechtigen niemanden ohne weiteres, Druck oder Zwang auszuüben, sich irgendwie anzugleichen. Deshalb hat der Gummibegriff Gleichstellung auch nichts mit „Chancengleichheit und die soziale Gerechtigkeit auf Grundlage der Menschenrechte“ zu tun, wie im WP-Artikel behauptet. Chancengleichheit bzw. soziale Gerechtigkeit sind ganz eigene Begriffe (über die man gerne separat reden kann).

    Völliger Unsinn folgt im Abschnitt „Gleichstellung und Gleichberechtigung“ des WP-Artikels. Zitat: „Während die Gleichberechtigung die juristische Gleichbehandlung zum Ziel hat, geht die Diskussion um Gleichstellung davon aus, dass die juristische Gleichbehandlung nicht automatisch zu einer faktischen Gleichbehandlung führt.“

    Wenn Personen faktisch ungleich behandelt werden, obwohl ein Gesetz die Gleichbehandlung vorschreibt, ist das ein Gesetzesbruch. Und wenn es kein Gesetz gibt, das eine Gleichbehandlung vorschreibt, dann brauchen sie auch nicht gleich behandelt zu werden, wo ist das Problem? Und wo ist der Zusammenhang mit der Lebenssituation?

    „Der Wikipediaartikel führt zusätzlich auch noch den Begriff der Gleichbehandlung ein, der von dir gar nicht angesprochen wurde.“

    Guter Hinweis, ich habe meinen Text dahingehend erweitert. Gleichberechtigung ist fürt mich ein Synonym für „rechtliche Gleichbehandlung“.

    „das Geschlecht ist nicht die einzige Dimension bei der Gleichstellung und Gleichbehandlung.“

    richtig, ich habe auch nicht den Anspruch, alle Dimensionen zugleich zu behandeln, damit verhebt man sich auch. Bei der Geschlechterdimension gibt es eine ganze Reihe von Besonderheiten wie die feministische Infrastruktur, die so in den anderen Dimensionen nicht vorkommen und die eine isolierte Behandlung durchaus sinnvoll machen.

  18. WTF 29. September 2014 um 00:16 #

    @mitm
    Danke für deine ausführliche Antwort. Die anderen Inhalte auf deiner Seite habe ich mir auch schon ein wenig durchgelesen und ich freue mich, dass du den Begriff Gleichbehandlung noch eingebaut hast. Ich schau später mal.
    Allerdings scheinst du noch immer nicht die Definition von Gleichstellung verstanden zu haben. Wikipedia, ja, die Artikel sind oftmals nicht besonders gut, meistens kommt man über die Diskussion aber weiter oder eben über die Links unten. Was du aber mit der kurzen Wikipedia-Definition machst ist unlauter, ganz ehrlich. Du sagst, sie sei weit verbreitet, wegen WP. Das ist doch Blödsinn.
    Natürlich ist Gleichstellung der Eingetragenen Partnerschaft (EP) mit der Ehe Gleichstellung und nicht Gleichberechtigung. Es gibt zwei verschiedene Institute Ehe und EP, die eine vergleichbare Lebenssituation regeln, nämlich das Zusammenleben zweier Personen, die sich lieben und füreinander da sein wollen, in guten, wie in schlechten Tagen, wenn man es eben gerne etwas dramatischer mag. EP hat aber eben noch nicht alle Rechte und Pflichten, die es in der Ehe gibt, trotz der vergleichbaren Lebenssituation, daher spricht man von GleichSTELLUNG.
    Anderes Beispiel, dass ich ganz flott über Google gefunden habe. Die Möglichkeit einer behinderten Person (zw. 30 und 50% Behinderung) ihre Behinderung gleichzuSTELLEN mit einer Schwerbehinderung, unter bestimmten Vorraussetzungen, vor allem wenn es um Schwierigkeiten gibt seinen Beruf weiter ausführen zu können. Auch hier wird der Begriff Gleichstellung verwendet und es gibt in verschiedenen Verbänden und auch in Bundesministerien (hier das BMFJS oder wie das gerade heißt) ein Referat für Gleichstellung von Behinderten.
    Das sind schon zwei Beispiele von Gleichstellung oben erwähnte ich noch die Geschichte mit den arbeitsrechtlichen und sozialen Regelungen für Prostituierte, vielleicht auch für gay Escorts, keine Ahnung. In all diesen Fällen geht es darum vergleichbare Lebenssituationen aneinander anzupassen. Das hat nichts mit dem Einkommen deines Nachbarn zu tun. Lebenssituation meint nicht wofür man sein Geld ausgibt oder ob man lieber ein dickes Auto fährt oder ein teures Fahrrad. Diese Definition nimmst du aus deinem Verständnis von Sprache. Hier handelt es sich aber um einen Begriff aus der Fachsprache der Juristen, und da ist das eindeutig, wie aus den Beispielen hervorgeht.
    Prostitution als Beruf, Eingetragene Lebenspartnerschaft als Ehe, normale Behinderung, die aber das Ausüben des gelernten Berufes unmöglich macht, als Schwerbehinderung.

    Gleichberechtigung ist individueller zu verstehen oder zumindest geht es dabei nicht um rechtliche Belange oder Regelungen. Frauen und Männer können wählen, Frauen verdienen genau so viel wie Männer, Schwule können in der Bundeswehr Karriere machen, HIV-Infizierte haben ein Recht auf ärztliche Schweigepflicht usw.

    Wenn du dich nur mit Maßnahmen der Gleichstellung der Geschlechter beschäftigen willst, dann sag das und dann argumentiere auch so. Und denke daran, dass es dabei nicht nur um Männer und Frauen, sondern auch um das ganze Spektrum der Transgender geht.

  19. mitm 30. September 2014 um 21:35 #

    @WTF
    Ich bin im Moment zeitlich unter Druck und kann nur kurz antworten.

    „Wenn du dich nur mit Maßnahmen der Gleichstellung der Geschlechter beschäftigen willst, dann sag das und dann argumentiere auch so.“

    Ich dachte, das wäre klar. Der Blog heißt Maskulismus für Anfänger, das steckt den Rahmen schon mal grob ab. D.h. ich will nur die wichtigsten Themen aufgreifen und die auch nur soweit, daß man grundlegend an Diskussionen teilnehmen kann, das soll kein Soziologiestudium ersetzen.

    Was das konkret bedeutet, kann man natürlich diskutieren (wir sind gerade dabei und ich bin auch an einer solchen Diskussion interessiert). Jedenfalls ist beispielsweise die „Gleichstellung“ von Behinderten ganz klar außerhalb des Themas dieses Blogs.

    Alles weitere später, voraussichtlich erst kommendes Wochenende.

  20. matthias 3. Oktober 2014 um 23:10 #

    @ Klaus F

    „müssten hier aber konkretere beispiele benannt werden, die aufzeigenn, inwiefern und wem genau gender studies oder gender maistreaming angeblich schaden“

    Männern. Mir. Weil Genderquark nichts zur Gleichberechtigung beiträgt sondern mir alle Lasten aufbürden wll.

    Soll ich dich mal jeden Tag mit dem Kopf in Scheisse tunken und dann kannst du mir auch in aller Ruhe erklären wieso es dir angeblich schadet?

    Schonmal was von dem Terror von Genderschlampen an der Uni Toronto gehört als auch Männer mal über ihre Probleme reden wollten?

    Gender Mainstream ist Rassenkunde mit dem Feindbild Mann.

  21. Atacama 4. Oktober 2014 um 21:12 #

    Sachen gibts

    setzt sich jetzt vehement für LGBT Rechte in seiner polnischen Heimat ein und gibt sehr sensible, intelligente Sachen von sich zu dem Thema.
    Von Konservativen die ihn jetzt attackieren lässt er sich offenbar nicht einschüchtern.

    Ich erwähne es nur, weil ein Boxer, der laut eigenen Angaben 30 Millionen verhurt hat auf den ersten Blick nicht so nach LGBT Aktivist aussieht.

  22. derdiebuchstabenzaehlt 6. Oktober 2014 um 11:42 #

    Gleichstellung hat nix mit Gleichberechtigung zu tun. Es müsste doch die Lektüre entsprechender Gleichstellungsgesetze reichen. Als Mann hat man, nach den meisten Gleichstellungsgesetzen, zB KEIN Recht Gleichstellungsbeauftragter zu werden oder an deren Wahl teilzunehmen. Männer haben hier wegen ihrem Geschlecht einfach KEINE Rechte. Das Verweigen dieser Rechte wird NUR mit dem falschem Geschlecht begründet!! Das kann man doch nicht aus der Welt reden …😦

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