Frauen und Homos und andere Probleme

11 Mrz

Wollen wir ein wenig Opferolympiade spielen? Okay, Madonna, leg los:

„Frauen sind immer noch die am stärksten marginalisierte Gruppe.“ [“Women are still the most marginalised group.”]

Sie sind immer noch die Gruppe, denen es nicht erlaubt wird, sich zu ändern.“ [“They’re still the group that people won’t let change.”]

„Die Rechte von Homosexuellen sind viel fortgeschrittener als die Rechte der Frauen. Die Menschen sind viel aufgeschlossener gegenüber Homosexuellen, als gegenüber Frauen. Punktum.“ [“Gay rights are way more advanced than women’s rights. People are a lot more open-minded to the gay community than they are to women, period.”]

Es hat sich viel getan, for die Homosexuellen, für die Afroamerikaner, aber Frauen „are still just trading on their as“ [ich weiß leider nicht, wie man diese Redewendung einigermaßen stimmig übersetzen soll, die Intention sollte aber klar sein, A.] Die letzte große Herausforderung, das sind für mich die Rechte von Frauen.” [“It’s moved along for the gay community, for the African-American community, but women are still just trading on their ass. To me, the last great frontier is women.”]

„[Als Frau] wird  man immer noch in Schubladen gesteckt ist man immer noch entweder Heilige oder Hure. Wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat, ist es einem nicht erlaubt, seine Sexualität zum Ausdruck zu bringen, wird es einem nicht erlaubt Single zu sein, oder jüngere Männer zu daten.“ [“You’re still categorized — you’re still either a virgin or a whore. If you’re a certain age, you’re not allowed to express your sexuality, be single, or date younger men.”]

Ich lass das jetzt einfach mal so stehen. Habe keine Lust mitzuspielen. Bin sicher, die Reaktionen werden auch so folgen.

2 Antworten to “Frauen und Homos und andere Probleme”

  1. aranxo 11. März 2015 um 03:34 #

    Ausgerechnet Madonna, die in ihrer Karriere immer wieder mit den Klischees von Heilige und Hure gespielt und sie im Grunde ständig wiedergekäut hat, beschwert sich jetzt über genau diese Schubladen? Schon irgendwie lustig.

    Wo wird es Frauen nicht erlaubt, sich zu ändern? Frauen haben in der westlichen Welt inzwischen eine größere Bandbreite von möglichen Rollen als Männer.

    Wo wird es Frauen nicht erlaubt, seine Sexualität zum Ausdruck zu bringen, Single zu sein, oder jüngere Männer zu daten? Sie tut es doch offensichtlich ständig. Und sie kriegt einen Haufen Asche dafür.

    Von mir aus kann sie tun und lassen, was sie mag. Ich muss sie nicht mögen, aber ich muss auch nicht über sie lästern. Eigentlich interessiert sie mich nicht sonderlich. Wenn allerdings hochprivilegierte Leute wie sie sich zum Rächer der Enterbten aufspielen, hat das immer etwas leicht verlogenes. Das ist wirklich Jammern auf extrem hohem Niveau.

  2. Gerhard 11. März 2015 um 05:44 #

    „Die Rechte von Homosexuellen sind viel fortgeschrittener als die Rechte der Frauen. Die Menschen sind viel aufgeschlossener gegenüber Homosexuellen, als gegenüber Frauen. Punktum.“

    Bei ihr setzt die Senilität ein. Wahr ist vielleicht, daß im Showbusiness und damit bei ihren Bühnentänzern Homosexualität kein Problem ist. Und daß sie in einer Position ist, in der ihr im direkten Umfeld keiner mehr Kontra gibt. Kann man so auch bei Managern beobachten. Vielleicht sollte sie mal in Uganda auftreten.

    “[Als Frau] wird man immer noch in Schubladen gesteckt – ist man immer noch entweder Heilige oder Hure. Wenn man ein bestimmtes Alter erreicht hat, ist es einem nicht erlaubt, seine Sexualität zum Ausdruck zu bringen, wird es einem nicht erlaubt Single zu sein, oder jüngere Männer zu daten.”

    Bei Sexualität mußte ich direkt an Brüderle denken. Ausgerechnet Madonna. Die hat auf jeden Fall mittlerweile einen Körper, den man sich nicht mehr gerne anschaut. Wahrscheinlich stinken ihr die entsprechenden Kommentare.

    Das schlimme daran ist, daß sie mit so einem Stuß durchkommt. Er ist angesichts der Lage der Homosexuellen in zu vielen Ländern menschenfeindlich. Und er ist bezeichnend für das Prinzessinnengehabe des westlichen Feminismus.

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