Search results for 'Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft'

Über das Recht, in Ruhe gelassen zu werden

23 Mai

Im aktuellen Heft von ideaSpektrum verwechselt Helmut Matthies Ansicht und Orientierung. Ein Versehen wird das nicht sein:

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, Volker Beck, setzt sich vehement dafür ein, dass Angebote verboten werden, die minderjährigen Homosexuellen helfen wollen, ihre sexuelle Orientierung zu verändern. Der Mensch soll sich also nicht verändern. Zumindest sexuell.

Die Begründung von Beck und anderen lautet natürlich nicht, der Mensch solle sich nicht verändern. Zur Begründung wird vielmehr auf  das erhebliche gesundheitliche Risiko verwiesen, das mit derartigen Angeboten verbunden sei. Weiterlesen

Der Ekel vor der Liebe – relaunched

30 Mai

Anmerkung: Folgender Beitrag ist ein „Relaunch“ meines Textes Der Ekel vor der Liebe. Auf dem Lesertreffen von GayWest letzten Samstag, haben wir recht ausführlich über Gabriele Kuby, Marburg und den Text diskutiert. Unter anderem wurde mir geraten, Argumentation mehr von Meinungen zu trennen. Dieser Anspruch ist zwar auch in dieser Version nicht erfüllt, dennoch habe ich mich bemüht, die schärfsten Formulierungen des Originaltextes zu streichen; Formulierungen die mir bei der nochmaligen Durchsicht des Originals als übertrieben und für die argumentative Auseinandersetzung als unpassenend erscheinen, und zwar auch in Bezug auf das Fazit der „Liebe“, welche ich den Aktionen von Frau Kuby entgegenzustellen, für angebracht halte.

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Ist die Meinungfreiheit bedroht, wenn Schwule und Lesben gegen Referenten des Marburger Kongresses für Psychotherapie und Seelsorge demonstrieren, die behaupten, Homosexualität könne „geheilt“ werden? Gabriele Kuby befürchtet genau das.

In ihrem neuesten Beitrag, „Sexueller Totalitarismus“ geht sie erneut harsch mit Kritikern des Marburger Kongresses ins Gericht: Weiterlesen

Der Ekel vor der Liebe

20 Mai

Es scheint so, als versuche sich Gabriele Kuby als die homophobe Fundamentalistin der Bundesrepubik zu etablieren. Nun gut, soll sie. Auf diesen Kampf lasse ich es gerne ankommen. Erneut bekommt sie bei kath.net die Gelegenheit, ihren immergleichen Nonsens in die Tasten zu schmieren; so unwissend, so heuchlerisch, so larmoyant, so dumm.

Sexueller Totalitarismus“ ist das neueste Machwerk überschrieben, ein Titel der für Lacher sorgen müsste, wenn daran nicht ein Weltbild hängen würde, das an Verachtung für das edelste und beste Gefühle eines Menschen, kaum zu überbieten ist: Liebe. Denn machen wir uns nichts vor: Was die Kuby umtreibt, ist der Ekel vor der Liebe. Unserer Liebe. Weiterlesen

Die Unschuld der Huren

21 Apr

„Eigentümlich frei“, jenes sich als „libertär“ verkaufende Blättchen, darf man mittlerweile ruhigen Gewissens als rechtskonservative Schmierenpostille bezeichnen. In ihrem Kampf gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen des deutschen und internationalen Schwulentums hat sich ef seit jeher hervorgetan. Kein Wunder also, dass auch angesichts des Marburger Kongresses aus allen Rohren gefeuert wird, um die Welt darauf aufmerksam zu machen, dass der Schwule dabei ist, die Freiheit der ganzen Welt unter dem Mantel der Political Correctness zu ersticken.

Diese Mal bedient man sich dafür einer Pressemitteilung der Initiative „Für Freiheit und Selbstbestimmung“, einer mit so illustren Blättchen wie der „Jungen Freiheit“ und stramm Reaktionären wir Norbert Geis und Gabriele Kuby kungelnden Bewegung, bekannt dafür, es mit Redlichkeit, Humanität und Moral nicht allzu ernst zu nehmen.

Die Pressemitteilung beginnt von Seiten der ef mit den Worten: Weiterlesen

Ist Gerhard Amendt homophob?

22 Mrz

Der linke Maskulist Arne Hoffmann hat sicher recht, wenn er es als absurd betrachtet, den Wissenschaftler Gerhard Amendt der Homophobie zu bezichtigen, weil dieser darauf aufmerksam gemacht hat, dass häusliche Gewalt in homosexuellen Beziehungen ebenso häufig, oder häufiger, vorkommt als in heterosexuellen Beziehungen.

Andererseits ist Amendt durchaus kein Unschuldslamm. Immerhin ist er sich nicht zu schade, dem Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) Artikel zur Verfügung zu stellen, jenem Institut, welches Homosexualität als Störung betrachtet und dafür streitet, diese zu heilen. Schon alleine das reicht aus, um seine Motive zu hinterfragen.

Man lese sich nur einmal diesen Artikel von Amendt auf der Seite vom DIJG durch. Dass er gewisse Probleme mit Schwulen und Lesben hat, sollte nach dieser Lektüre eigentlich offensichtlich sein.

Ursachen und Therapie weiblicher Homosexualität

14 Jul

Die Veränderung einer homo- zu einer heterosexuellen Orientierung und die damit verbundene Diskreditierung ersterer ist eines der Lieblingsprojekte des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft (DIJG). Auf einer kürzlich von dem Institut in Kassel veranstalteten Tagung zu hören, Homosexuelle

können ihre Orientierung verändern, wenn sie bereit sind, ihre Verletzungen aus der Vergangenheit aufzuarbeiten

war insoweit nicht besonders aufregend.

Bemerkenswert erscheint mir lediglich, Weiterlesen

Offensive junger Atheisten

3 Feb

Die Bundestagsfraktion von Bündnis Jesus/Die Christen hat erneut scharfe Kritik am Jugendkongress Atheistival geübt, der am 1. April in Sprockhövel stattfindet. Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Christenpartei, Anne Um-Kehr, wandte sich in einem Brief an die Kuratoriumsmitglieder des Treffens, das unter der Schirmherrschaft von Bundesgemeinschaftsminister Richard G. Front (Linke) steht. Der Atheistival-Vorsitzende Rufus Warner (Meppen) habe Bücher geschrieben und Vorträge gehalten, die eine „Christenheilung“ zum Thema hätten, so Um-Kehr. Psychologen und Ärzte warnten vor den psychologischen Folgen solcher Angebote. Sie seien gesellschaftspolitisch „Teil einer minderheitenfeindlichen und antichristlichen Debatte“. Um-Kehr, die nach eigenen Angaben in einer „christlichen Lebensgemeinschaft“ lebt, fragt die Kuratoriumsmitglieder Weiterlesen


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