Search results for 'eigentümlich frei'

Begrabt die Freiheit, wo ihr sie trefft

16 Apr

Auch wenn ich vermutlich wieder vorgeworfen bekomme, Eulen nach Athen zu tragen, will ich den Ausführungen eines weiteren schmieren-publizistischen Trittbrettfahrers von Bertone kurz nachgehen. Gleich die ganze eigentümlich frei-Redaktion zeichnet verantwortlich für einen Text, in dem sie schon zu Beginn klarstellt, dass ihr Ziel darin besteht, die katholische Kirche von den gegen sie erhobenen Vorwürfen reinzuwaschen. Und das „funktioniert“ so: Weiterlesen

Hetenfrei und Spaß dabei – Von der düsteren Zukunft des ganz normalen Familienvaters

10 Dez

Bernd Schachtsiek vom Völklinger Kreis, einem Verband schwuler Führungskräfte, hat in der Zeitung „Der Westen“ eine Aussage getätigt, die – so harmlos sie auf den ersten Blick anmutet – bereits anfängt die ersten Kreise zu ziehen. Konkret ging es um die Frage, ob Schwule genau so gute Führungskräfte sein könnten wie Heteros. Naturgemäß beantwortete Schlachtsiek diese Frage mit „ja“, ergänzte allerdings:

„Sie [die Schwulen] sind selbst durch eine Krise [des Coming out] gegangen und gehen deshalb sensibler mit den Sorgen von Kollegen um.”

Was allerdings nicht heißen solle, dass Schwule bessere Mitarbeiter seien als Heteros, auch wenn man berücksichtigen müsse, dass Schwule – so wie es der Artikel dem Völklinger Kreis in den Mund legt – mitbrächten

was Führungskräfte brauchen: Neugierde, Kreativität und keine festen Familienzeiten.

Nun könnte man meinen, solche Ansichten seien eben Ansichtssache, und nicht weiter der Rede wert. Nicht jedoch, wenn man ein von seiner Heterosexualität überzeugter Schreiberling der uns allen wohlbekannten Zeitschrift „eigentümlich frei“ ist. Weiterlesen

Homofreie Burger für homophobe Bürger

11 Jul

Die AFA (American Family Association) ist immer für einen Lacher gut, zuletzt aufgrund ihres Einsatzes für heterosexuelle Fleischklöpse. Aus mir unerfindlichen Gründen erhalten diese evangelikalen Streiter gegen Abtreibung, Pornographie, Homosexualität und weitere weltbedrohende Probleme immer mal wieder Sympathie von deutschen Liberalen. Diesmal hat es Neues und Bekanntes erwischt. Aus dem Boykott-Aufruf der AFA gegen McDonalds aufgrund deren Unterstützung für die Homo-Lobby wird bei NUB die

Forderung, als Unternehmen McDonalds neutral zu bleiben

an der doch nichts verwerflich sei. Dabei steht die AFA wahrlich nicht für eine neutrale Haltung gegenüber Homosexuellen, was immer das auch sein soll. Vielmehr steht der Verein für eine aggressive politische Lobbyarbeit gegen die Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen. Eben deshalb auch greift die AFA den Burger-Konzern an, weil dieser sich für die Gleichberechtigung einsetzt. NUB nun behauptet eine Neutralität, die nicht existiert: Weiterlesen

Hetenfreie Zone

9 Jul

Unser letzter Beitrag über die „eigentümlich frei“- und „Junge Freiheit“-Autorin Ellen Kositza sorgte im libertären Freiheitsforum für einige Diskussion. Zuvor war der schwulenfeindliche Beitrag Kositzas von einem Kommentator – wenn auch mit geklauten Argumenten – ausdrücklich begrüßt worden:

Es ist daher an der Zeit, dass diese Lebensform endlich auch in der Öffentlichkeit als das bezeichnet wird, was sie ist: die Perversion der Sexualität. Weiterlesen

Feige und verlogen

17 Jul

Die Diskussion um die EKD-Orientierungshilfe zum Thema Familie hat auch eigentümlich frei zum Einsatz gereizt. Und so versucht man sich in dem Blatt an einer Satire:

Nachdem das neue Familienbild der EKD (Evangelischen Kirche Deutschlands) „von allen gesellschaftlich relevanten Gruppen begrüßt wurde“, wie der EKD-Ratvorsitzende Nichtsolaut Schreier betonte, „wollen wir einen Schritt weitergehen Richtung Modernisierung“.

Weg von der Stigmatisierung einer gesellschaftlich etablierten Verhaltensweise, so der Tenor aus der Spitze der EKD. Wenn der Kunde eines Bordells „auf Dauer“ bereit ist, „Verantwortung“ zu übernehmen, sollte er nicht weiter gesellschaftlich ausgegrenzt werden. „Nach unserem theologischen Verständnis“, verpflichtet sich der Kunde „für die Dauer“ von mindestens einer Stunde das Bordell zu besuchen, um einen zu flüchtigen Eindruck zu vermeiden, so die EKD. Die „hohe moralische Verantwortung des evangelischen Freiers“ kommt nach Meinung der EKD dadurch zum Ausdruck, dass er bei seinem Besuch maximal mit drei Frauen sexuellen Kontakt hat.

Vermutlich hatte man bei der Veröffentlichung dieser Zeilen vergessen, was man einst unter der Überschrift „Warum ef?“ schrieb: Weiterlesen

Rechter als liberal

25 Okt

In Teilen der liberalen Bloggerszene herrscht gerade ein wenig Unmut über die deutsche Wikipedia, die es gewagt hat, das Magazin „eigentümlich frei“ mit rechtem Gedankengut in Verbindung zu bringen.

Was ich ein wenig unverständlich finde, denn die „eifrei“ mit rechtem Gedankengut in Verbindung zu bringen, sollte nicht schwerfallen.

Was Frauen im Smoking mit der Schweinepest zu tun haben

14 Mrz

André Lichtschlag, Herausgeber der sich als „libertär“ empfindenden Zeitschrift „eigentümlich frei„, hat mal wieder sein Visier runtergeklappt um gegen die Plage der Politischen Korrektheit zu reiten, die sich insbesondere im Umfeld der Homosexuellen breit mache. Sein diesmaliger Aufreger entzündet sich an der „Schweinepest“, an der „Vogelgrippe“ der Moderne – die Homophobie. Genauer gesagt, an einem Bericht des „Spiegel“ über Constance McMillen aus den USA,

18 Jahre jung, [die] wohl im Wortsinne verlautbaren ließ, entgegen der traditionell [an ihrer Schule] leise vorgeschriebenen Regel – Jungs im Anzug oder Smoking, Mädels im Abendkleid – im Smoking erscheinen zu wollen. Weil die Schule bei der altbewährten Etikette auch für Constance keine Ausnahme machen wollte, sind nun gemeinsam mit dem „Spiegel“ gleich auch alle „Bürgerrechtler entsetzt“.

Noch entsetzter ist dagegen Lichtschlag, Weiterlesen

Christlich-islamischer Mob terrorisiert afrikanisches Hochzeitspaar

18 Feb

Wieso liest man hierzu eigentlich keine Kritik bei eigentümlich frei?

In Kenia hat eine wütende Menge die erste private Schwulenhochzeit verhindert: Die Menge stürmte die von dem Paar angemietete Villa und zerrte die Männer nach draußen.

Ich meinte übrigens eine Kritik an der wütenden Menge, nicht an den heiratswilligen Schwulen. Die haben schließlich etwas miteinander vorgehabt, was niemanden sonst etwas angeht. Immerhin hat die Polizei eingegriffen, wenn auch mit einem eigenwilligen Ansatz. Denn es wurden nicht etwa die Angreifer festgenommen, sondern das Hochzeitspaar. Zu seinem eigenen Schutz, versteht sich: Weiterlesen

Die Unschuld der Huren

21 Apr

„Eigentümlich frei“, jenes sich als „libertär“ verkaufende Blättchen, darf man mittlerweile ruhigen Gewissens als rechtskonservative Schmierenpostille bezeichnen. In ihrem Kampf gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen des deutschen und internationalen Schwulentums hat sich ef seit jeher hervorgetan. Kein Wunder also, dass auch angesichts des Marburger Kongresses aus allen Rohren gefeuert wird, um die Welt darauf aufmerksam zu machen, dass der Schwule dabei ist, die Freiheit der ganzen Welt unter dem Mantel der Political Correctness zu ersticken.

Diese Mal bedient man sich dafür einer Pressemitteilung der Initiative „Für Freiheit und Selbstbestimmung“, einer mit so illustren Blättchen wie der „Jungen Freiheit“ und stramm Reaktionären wir Norbert Geis und Gabriele Kuby kungelnden Bewegung, bekannt dafür, es mit Redlichkeit, Humanität und Moral nicht allzu ernst zu nehmen.

Die Pressemitteilung beginnt von Seiten der ef mit den Worten: Weiterlesen

Dient „Gender Mainstreaming“ der Auslöschung der Homosexuellen?

29 Jan

„Christlich, preußisch, libertär – Familienwehr“ reimt sich ein Blog im „eigentümlich frei“-Umfeld. Dort ist dem Autor keine Phantasie zu albern, keine Wahnvorstellung zu abstrus, wenn es nur darum geht, Schwule zu diskreditieren, wie sein neuestes Elaborat, eine gefakte Dokumentation, beweist. Darin erfährt der amüsierte Leser, wer für die Implementierung des „Gender Mainstreaming“ verantwortlich ist und dass das Konzept ursprünglich „Rosa Sozialismus“ heißen sollte. Der Autor wirkt angesichts des von ihm postulierten Durchblicks allerdings bereits damit überfordert, „Gender“ überhaupt korrekt zu definieren: Weiterlesen

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