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Xavier, quelle mouche t’a piqué?

30 Apr

Xavier BongibaultFrankreichs Gegner der Homo-Ehe haben neben Frigide Barjot eine weitere Gallionsfigur, die beim näheren Hinsehen noch ein wenig bizarrer ist als die streitbare Dame selbst. Es handelt sich hierbei nämlich um einen attraktiven jungen Mann, der selber schwul ist. Sein Name ist  Xavier Bongibault. Für die Gegner von Homo-Ehe und Adoptionsrecht ist er nicht weniger als ein „Gottesgeschenk“, denn ein Schwuler in den eigenen Reihen ist doch sicher ein Beleg dafür, dass die Bewegung nun wahrlich nicht homophob sein kann. Oder?

Nun, wahrlich nicht! Denn ebenso wie es rassistische Schwarze, antisemitische Juden und sexistische Frauen gibt, kann ein Schwuler sehr wohl homophob sein. Doch trifft dies auch auf Bongibault zu? Es ist nicht ganz leicht, dies einzuschätzen, zumal wenn man der französischen Sprache nicht mächtig ist und deshalb auf übersetze Zitate zurückgreifen muss. Überdies ist es äußerst schwer, einem Menschen mit hübschen Gesicht böse Motive zu unterstellen. Doch lassen wir persönliche Vorlieben einmal beiseite und schauen uns die Überzeugungen des jungen Xavier einmal etwas genauer an: Weiterlesen

Der Homo ist kein Mensch

29 Apr

Erinnert sich noch jemand daran, wie die Gegner der Homo-Ehe in Frankreich postulieren, natürlich nichts gegen Schwule und Lesben zu haben? Dass diese Verlautbarung Kokolores ist, war eigentlich von Anfang an klar. „Frigide Barjot“, die Wortführerin der Bewegung, die den Befürwortern der Homo-Ehe bereits den Bürgerkrieg angedroht hatte, hat nun noch einen draufgelegt:

Anti-Homosexuellen-Ehe-Aktivistin [Frigide] Barjot sagt: “Sie beobachten uns jetzt seit sechs Monaten. Da können Sie doch aufhören, überrascht zu sein. Sie können auch sehen, dass wir weder gewaltätig noch homophob sind. Es ist vielmehr der spontane Ausdruck von Menschen, die sagen: Weiterlesen

Die Lust am Krieg

15 Apr

Nachdem der französische Senat erwartungsgemäß der Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe nebst Adoptionsrecht zugestimmt hat, fangen die Gegner des Gesetzes an, ihre Contenance zu verlieren. Ein Symptom ist dabei die steigende Zahl homophober Gewalttaten, wie etwa an dem Niederländer Wilfred de Bruijn, der in Paris zusammengeschlagen wurde, weil er mit seinem Freund Arm in Arm spazieren gegangen ist.

Die Protagonisten der Opposition gegen die Homo-Ehe distanzieren sich zwar von dem Vorfall, doch wirken ihre Verlautbarungen reichlich hohl, zumal angesichts der Äußerungen, die das Aushängeschild des französischen Protestes gegen die Öffnung der Ehe und Adoption – eine Frau mit dem bezeichnenden Kunstnamen „Frigide Barjot“ – getätigt hat: Weiterlesen


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