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Militante Schwuchteln gegen Ron Paul

23 Jan

In den USA gibt es seit kurzem eine in den Medien und der Bloggerszene ausgetragene Kontroverse um die politischen Ansichten des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Ron Paul, der von vielen als „paläolibertär“ eingeschätzt wird. Am 8. Januar hatte James Kirchick im Magazin The New Republic Aussagen aus Newslettern zitiert, welche mit dem Namen Ron Pauls unterzeichnet waren. Die Aussagen in den Newslettern zeugen, so die New Republic, von „einer Obsession für Verschwörungstheorien, Sympathien für die rechte Miliz-Bewegung und einer tief sitzenden Bigotterie“. Ron Paul muss sich in Folge dieser Story nun mit Vorwürfen auseinandersetzen, er hege rassistisches, antisemitisches und homophobes Gedankengut. Unterstützer und Sympathisanten Pauls zeigten sich naturgemäß verärgert über die Anschuldigungen, und einige bedienten sich einer besonders unsouveränen Art der öffentlichen Auseinandersetzung, indem sie nämlich den Urheber der Story in der New Republic, James Kirchick, ob seiner Homosexualität attackierten. Und ein gewisser Alan Stang tat sich hierbei besonders hervor. Weiterlesen

Es wächst zusammen, was zusammen gehört

7 Mai

Nicht nur demnächst im beschaulichen Marburg; in Warschau gibt es heute einen Kongress, der die Welt belehren will, wie wichtig es für die Menschheit sei, Schwule zu heilen. Doch im Gegensatz zu den eher drögen deutschen Vortragenden haben sich die Warschauer einen durchaus berühmten und publikumswirksamen Spinner eingeladen: Paul Cameron, eine Ikone der Ex-Gay-Bewegung.

Das interessante am Kongress in Warschau ist, dass sie von einer katholischen Universität ausgerichtet wird, obwohl die „Homo-Heilung“ überhaupt gar keine offizielle Doktrin der Katholischen Kirche ist.

Heterosexualität ist keine Qualifikation

19 Sept

Es konnte eigentlich niemanden überraschen. Die neueste Metastudie aus Großbritannien, welche besagt, dass

Lesben, Schwule und Bisexuelle eine 50 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit [haben], an Depressionen oder Angststörungen zu leiden als heterosexuelle Menschen

hat unter dem heterosexuellen Lebensstil frönenden christlichen Fundis für Freudentränen gesorgt, bietet sie doch – selektiv interpretiert und unter Berücksichtigung eines von vornherein schwulenfeindlichen Weltbildes – genügend Stoff, um die angebliche Schädlichkeit der „homosexuellen Lebensweise“ erneut in den Vordergrund zu stellen und zu „beweisen“. So steht auf der Website LifeSiteNews.com, folgendes geschrieben: Weiterlesen

Heterosexualität: Von der Perversion zur Tugend

26 Feb

heterosexuelle-dekadenz.jpg„Während der gesamten Geschichte der Menschheit haben Heterosexuelle gegen grundlegende Normen der Zivilisation rebelliert. Diese Rebellion hat sich zu dem entscheidenden Merkmal der heterosexuellen Community entwickelt. Die Mitglieder dieser Community vereint keine gemeinsame Sprache, Religion oder Musik. Was Heterosexuelle gemeinsam haben ist ein Merkmal das sie von jedem anderen unterscheidet – ihre sexuelle Vorliebe.“

So beginnt ein Text aus den USA über die in unserer Gesellschaft wohl am meisten überschätzte Gruppe – die Heteros. Eine Gruppe die von sich behauptet, das Nonplusultra der Zivilisation darzustellen, die einem permanent ihren Lebensstil aufzwingt und ihre sexuellen Vorlieben schamlos in aller Öffentlichkeit präsentiert. Gerade die Vereinigten Staaten haben in den letzten Jahren massiv mit Propaganda heterosexueller Gruppen zu kämpfen, die ihren Lebensstil als völlig normal und gesund anpreisen. Allzuviele sind dieser Propaganda schon aufgesessen. Die Indoktrination nimmt zu.

„Es wird immer schwerer Heterosexualität zu ignorieren. Sie wird uns durch das Gesetz aufgezwungen, unseren Kindern in der Schule gelehrt und durch die einflussreiche Kunst- und Unterhaltungsindustrie unterstützt. Wenn es stimmt, dass Heterosexualität für das Individuum und die Gesellschaft zerstörerisch ist, wie es viele glauben, ist es für uns notwendig den Feind zu kennen und dem Vordringen der Heterosexualität zuvorzukommen indem wir begreifen, was die heterosexuelle Community ausmacht und wie man ihren Argumenten im öffentlichen Meinungsstreit begegnen kann.“

Nachfolgend veröffentlicht GayWest Auszüge aus dem 2006 von Jim Burroway verfassten Pamphlet „The Heterosexual Agenda: Exposing the Myths“, welches die homophoben Ansichten insbesondere christlich-religiöser Fundamentalisten in den USA, und hierbei besonders der Ex-Gay-Bewegung, parodiert. Die Passagen wurden dabei frei aus dem Englischen übersetzt.

Für das Dokument im Original, einschließlich einer persönlichen Anmerkung des Autors, siehe hier (PDF-Dokument).

Los geht’s:

1.) Heterosexuelle sind besessen von Sex. Weiterlesen

Wayne Besen: „Anything but Straight“

5 Mär

Möchte man sich eingehend mit den Zielen und Methoden der Ex-Gay-Bewegung vertraut machen, bleibt einem nichts anderes übrig als sich auf dem englischsprachigen Buchmarkt umzusehen. Dies hat natürlich damit zu tun, dass jene kruden Organisationen, welche ernsthaft glauben Homosexualität „heilen“ zu können in Europa bzw. Deutschland noch kaum Fuß gefasst haben. Wüstenstrom und die Offensive junger Christen bilden hier unrühmliche Ausnahmen. Weiterlesen


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