Tag Archives: Abgründe heterosexueller Ignoranz

Private Belästigung

1 Nov

Eine Meisterleistung veritabler Doppelmoral habe ich heute auf dem Blog „Frankfurter Erklärung“ entdeckt. Dort schreibt Professor Dr. Günther Buchholz über das Coming Out von Apple-Chef Tim Cook: Weiterlesen

Gender, Gender über alles!

25 Sep

Die Website „Frankfurter Erklärung“ möchte uns die Gleichstellungspolitik erklären. Das geht nicht immer gut. Denn zuweilen brinegn die Erklärungen weniger Erkenntnis, als eher Ratlosigkeit ans Tageslicht. So berichtet etwa Dr. Günther Buchholz in einem Kommentar folgendes:

1. Ich habe mal eine Genderistin, eine Kollegin, gefragt, was denn bitte ´gender´sei. Dann kam die bekannte Antwort, gender sei das ´soziale Geschlecht´. Aber was bitte ist das eigentlich genau? Ich habe deshalb gebeten, mit mal ein Beispiel zu nennen. Antwort: Schweigen.

Keine Antwort auf die Frage geben zu können, was denn Gender bitte sei, ist natürlich ungünstig. Dabei ist die Antwort wirklich nicht sonderlich schwer. Weiterlesen

Akif außer Rand und Band

23 Mrz

In meinem Bücherregal befinden sich zwei Romane von Akif Pirinçci. Mittlerweile ist mir das zunehmend peinlich. Denn was er in einem Interview mit dem Betreiber des Blogs „Männerstreik“ von sich gibt, ist grotesk und beschämend. Nicht nur für die maskulistische Bewegung, sondern auch für alle Männer; für alle Menschen, die kein Interesse daran haben, Gräben zu errichten und Feindbilder zu pflegen, sondern sich statt dessen dafür engagieren, die Welt für alle ein klein wenig besser zu machen.

Nehmen wir die Homosexuellen. Es wird bei dieser Bevölkerungsgruppe ein Kampf um Leben und Tod für die Eheschließung und das Adoptionsrecht geführt. Allerdings nur für die Öffentlichkeit. Die Forderung hat nämlich nichts mit der Realität zu tun. Die hemmungslos promiskuitive homosexuelle Lebensweise schließt Ehe und Familienleben grundsätzlich aus. Weiterlesen

Deine Familie ist nicht meine Familie!

3 Feb

In Frankreich hatten mehrere Tausend Menschen am gestrigen Sonntag wieder nichts Besseres zu tun, als gegen Beziehungs- und Familienformen zu demonstrieren, die ihnen nicht behagen:

Tausende Unterstützer der konservativen Vereinigung „Demo für alle“ sind am Sonntag in der französischen Hauptstadt auf die Straße gegangen, um gegen die Familienpolitik der sozialistischen Regierung zu demonstrieren. Sie protestierten unter anderem dagegen, Lesben ein Recht auf künstliche Befruchtung einzuräumen oder die Leihmutterschaft zu legalisieren. […]

Das Bündnis „Demo für alle“ stand an der Spitze der Protestbewegung gegen die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe in Frankreich. „Hollande, wir wollen dein Gesetz nicht“, riefen die Demonstranten, die nach eigenen Angaben das traditionelle Familienbild verteidigen wollen und der sozialistischen Regierung „Familienfeindlichkeit“ vorwerfen. In Lyon war für Sonntag eine weitere Großkundgebung geplant. Dort wurden nach Angaben der Behörden etwa 17.000 Teilnehmer erwartet.

Soso, die Demonstranten wollen also das „traditionelle Familienbild“ verteidigen. Doch wogegen muss dieses verteidigt werden? Weiterlesen

Dann geh doch nach Russland!

16 Jan

Manchmal kann ich mich nicht entscheiden, ob Kulturkonservative lächerlich, oder einfach nur nur peinlich sind. Meistens ist es wohl eine Mischung aus beidem:

Bundespräsident Gauck boykottiert jetzt die Olympischen Winterspiele in Sotschi. Warum? Vermutlich, weil Rußland es wagt, anders zu sein als Deutschland. Weil die ganze Welt so werden soll wie Westeuropa und Nordamerika – mit sinkenden Geburtenraten, mit sozialer Atomisierung, mit Dekadenz und Verblödung, mit religiöser Taubstummheit, mit ultrasozialistischem Regelungswahn und sinnlos explodierendem Konsum auf Pump.

Genau! Besser als im Westen ist es in Russland allemal. Da gibt es noch richtige Familien. Pressefreiheit. Kluge Leute. Religion. Freie Wirtschaft. Sparsamkeit. Und vor allem: keine Homos! Weiterlesen

Die Trias der Dummheit

16 Aug

Das Internationale Olympische Kommitee (IOC) hat sich mit einer jüngsten Entscheidung auf die Seite Russlands und gegen die Rechte von Schwulen und Lesben gestellt. Während der Verband nämlich einerseits versichert, das das russische „Anti-Homo-Gesetz„, während der Olympischen Spiel in Sotschi, nicht für die Sportler gelten wird, behält sich das IOC vor, dieses Gesetz selbst zu vollstrecken:

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) droht an, Sportler von den Spielen auszuschließen, die während der Winterspiele in Sotschi im Februar 2014 für die Rechte Homosexueller protestieren. Das sei keine Sanktion, sondern ein Mittel, um Athleten zu schützen, die sich sonst zu einer politischen Aussage gezwungen fühlen könnten.

Wozu das führen wird ist klar: Weiterlesen

Normalität und Propaganda

9 Aug

Die westliche Berichterstattung über das russische „Anti-Homo-Gesetz“ hat den Kreml nun zu einer Stellungnahme veranlasst, in der versucht wird, die Wogen zu glätten:

Russlands Sportminister Witali Mutko mühte sich die Sorgen und den Aufschrei in der Sportwelt wegen möglicher Diskriminierungen bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi durch das neue Anti-Homosexuellen-Gesetz einzudämmen: „Ich bitte darum, Ruhe zu bewahren“, bat er am Donnerstag, zwei Tage vor den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Moskau. Weder bei der WM noch bei den Sotschi-Spielen im Februar werde es Beeinträchtigungen geben. „Alle Rechte und Interessen werden gewahrt, aber man muss auch die Gesetze eines Landes respektieren“, sagte Mutko.

Das ist natürlich nichts weiter als ein rhetorisches Ablenkungsmanöver, denn genau wegen einem bestimmten Gesetz des Landes artikuliert sich ja der Unmut, weil jenes Gesetz eben nicht alle Rechte und Interessen wahrt. Weiterlesen

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