Tag Archives: Abgründe katholischer Heuchelei

Entschuldigung auf Knopfdruck

24 Feb

Die katholische Kirche in Deutschland hat sich bei den Opfern von Kindesmissbrauch entschuldigt und will ihre Vorschriften zum Umgang mit solchen Fällen überprüfen.

Wenn sich jemand bei mir so entschuldigen würde wie Robert Zollitsch in diesem Video, ich könnte das nicht ernst nehmen. Das klingt so unempathisch, abgespult und abgelesen, da kommt nichts von Herzen. Dabei wäre doch das Mindeste, was man von einem Repräsentanten der deutschen Katholiken erwarten könnte: Sprachlosigkeit, Fassungslosigkeit, Entsetzen, Scham, Mitleiden mit den Opfern… Doch nichts davon wird spürbar.

Was die Vorschriften zum Fallumgang betrifft, hätte ich einen Vorschlag. Weiterlesen

Antifa heißt Schweigen

16 Feb

Wenn Jesuiten Kinder missbrauchen, können die Schwulen nichts dafür. Vielleicht sollte man daran von Zeit zu Zeit erinnern, wird doch in der Diskussion um den aktuellsten katholischen Sex-Skandal gerne eine Verbindung zwischen Homosexualität und Pädophilie aufgezeigt, ganz so, als gäbe es keinen Unterschied zwischen einer sexuellen Orientierung und einer krankhaften Neigung.

Weiterlesen bei Böss in Berlin auf Welt Online

Warum es Schwulen zwangsläufig an Umweltbewußtsein fehlt, erklärt der Papst im Neujahrsgottesdienst

2 Jan

Wenn der Papst im Neujahrsgottesdienst ein

tiefer gehendes Umweltbewußtsein

fordert, könnte man ihm Ähnliches entgegenhalten wie Thomas Schmid Margot Käßmann angesichts ihrer Forderung nach einem Rückzug aus Afghanistan: Weiterlesen

Dichtung und Wahrheit

3 Dez

Na gut, das mit dem Satzbau üben wir noch ein wenig:

Es ist modern geworden, daß man jedem, welcher objektiv gegen eine bestimmte Sache ist, bezüglich jener Sache eine Phobie anzudichten.

Obwohl man offenbar selbst Freude am Dichten hat:

Wer in Homosexualität eine negative Sache sieht, wird als homophob bezeichnet, so als ob er eine krankhafte Angst vor Homosexuellen hätte.

Wir bezeichnen einen, der in Homosexualität eine negative Sache sieht, als schwulenfeindlich. Homophobie als Ursache dieser Haltung ist damit keineswegs ausgeschlossen. Denn warum sonst sollte man eine Haltung gegenüber der sexuellen Orientierung von wildfremden Menschen einnehmen? Diese könnte einem doch schlicht egal sein.

Dasselbe Spiel spielt man mit jenen, welche im Islam eine unwahre Religion sehen und eine objektive Gefahr in diesem für die eigene Religion und das eigene kulturelle Gepräge erkennen: sie werden als krankhaft islamophob abgestempelt und belächelt.

Wäre es übertrieben, die Analogie so zu verstehen, dass Homosexualität eine unwahre sexuelle Orientierung ist und eine objektive Gefahr für die eigene (hetero) sexuelle Orientierung und das eigene kulturelle Gepräge?

Bei aller Skepsis gegenüber der Postmoderne: Weiterlesen

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