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Warum schwule Männer halb verhungerte Frauen geil finden

7 Nov

Nachdem Michael Miersch schon angedeutet hatte, dass die Ursache für die Magermodels auf Laufstegen darin bestehen könnte, dass sich die oftmals schwulen Designer nichts aus weiblichen Rundungen machen würden (und deshalb logischerweise halben Gerippen den Vorzug geben), erweitert „Top-Designerin“ Anja Gockel diese Theorie noch en detail:

„Ein Modedesigner kann wie jeder andere Mensch auch nur von sich selbst ausgehen. Und das Idealbild eines homosexuellen Mannes ist eine knabenhafte Figur. Das Idealbild einer lesbischen Frau ist meistens eine androgyne Figur“, sagte Gockel der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Die These, dass das Idealbild eines homosexuellen Mannes eine knabenhafte Figur sei, artikulieren noch schlichtere Gemüter regelmäßig mit der Behauptung, dass die Schwuchteln eh alle auf kleine Jungs stehen würden. Dass Lesben auf androgyne Körper stehen, hat wohl eher mit der Phantasie als mit der Realität zu tun. Und auch die Behauptung, Menschen könnten nur von sich selbst ausgehen, entbehrt jeglicher Grundlage: Ich z. B. weiß sehr genau, worauf Hetero-Männer stehen: natürlich auf Girlies mit mädchenhaftem Körper, ist doch klar! Weiterlesen

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